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Erfahrungsbericht von ABVOIGT

Robson, Lucia St. Clair: Die mit dem Wind reitet

Pro:

s. o.

Kontra:

---

Empfehlung:

Nein

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! Endlich einmal wird die Wahrheit über Amerikas Ur-Einwohner, nämlich die Indianer, geschrieben. Wie sie wirklich waren, wie sie gelebt haben, daß sie nicht alleine grausam und blutrünstig waren, sondern das die Weißen ihnen in nichts nachstanden, im Gegenteil!!

Erzählt wird die Geschichte der kleinen Cynthia Ann Parker, die nach einem brutalen Überfall auf das Haus ihrer Eltern von Comanchen verschleppt wird. Das blonde, blauäugige Mädchen wächst bei ihnen wie eine Indianerin auf und erhält den Namen Naduah, was soviel wie "Die-sich-wohl-bei-uns-fühlt" bedeutet.
Neben Cynthias ergreifendem Schicksal schildert das Buch den zum Scheitern verurteilten Freiheitskampf der Comanchen.

Diesem Roman liegt eine wahre Begebenheit zu Grunde, eine der Hauptfiguren gibt es wirklich.


Meine Meinung zum obigen Buch:
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Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen und war beeindruckt von der offenen Erzählweise der Autorin. Offen werden die Karten auf den Tisch gelegt, es wird kein Blatt vor den Mund genommen, sondern in aller Härte und Realität geschildert, daß die Weißen die "blutrünstigen" Monster sind, die ein ganzes Volk bis auf wenige Überlebende vernichtet haben. Es wird geschildert, wie sie absichtlich Krankheiten in das Land der Comanchen gebracht haben, um diese auszurotten. Eine wirksame Waffe, um den Gegner zu besiegen! Die Indianer werden als das dargestellt, was sie sind - freie Individuen, die um ihr Land und ihr Leben kämpfen. Der Haß auf die Weißen kommt nur daher, weil sie ihrer Freiheit beraubt wurden, in Reservate auf kleinsten Raum zusammengefercht und wie Vieh und noch schlimmer behandelt wurden. Ein stolzes Volk deren schreckliches Schicksal es war, zu sterben!


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-21 23:02:53 mit dem Titel Dunkle Herzen von Nora Roberts

Zum Inhalt:

Clare Kimball wird seit ihrer Kindheit immer wieder von Albträumen heimgesucht. Die dunklen Visionen von einer schwarzen Messe im Wald gehen ihr nicht aus dem Kopf. Auch heute nicht, da Clare sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Bildhauerin in der New Yorker Kunstszene befindet und für ihre Werke von der Kritik gefeiert wird. Clare weiß, dass sie in ihren düsteren Kunstwerken ihre bösen Träume verarbeitet. Irgendwie haben diese nächtlichen Erinnerungen und all das Blut etwas mit ihrer Heimatstadt Emmitsboro in Maryland zu tun. Clare glaubt, dass die Waldlichtung, die sie immer wieder sieht, dort zu finden ist.

Obwohl ihre Freunde ihr davon abraten, zieht sie zurück in die Stadt ihrer Kindheit. Dort hat sich seit ihrem Weggang nichts verändert, die gleichen Gesichter, die gleichen Häuser - kurz eine typische amerikanische Kleinstadt, in der Clare sofort Stadtgespräch wird.

Nach ihrer Ankunft dort kommen auch die Gerüchte um den grauenvollen Tod ihres Vaters wieder auf. In Cameron Rafferty trifft Clare einen alten Freund wieder, doch Cameron ist inzwischen Sheriff von Emmitsboro. Er erzählt Clare von dem 100 Jahre alten Kindergrab, dessen Erde kürzlich gestohlen wurde und dass eine Anhalterin, die in der Nähe gesehen wurde, vermisst wird. Schritt für Schritt wird deutlich, dass Emmitsboro alles andere als die verschlafene Kleinstadt ist, nach der es aussieht.

Was geht hinter der biederen Fassade vor, wer sind die Mitglieder der satanischen Sekte, die auf der Waldlichtung ihre schwarzen Messen zelebrieren? Clare ahnt nicht, dass sie durch ihre Nachforschungen ihr Leben in Gefahr bringt.


Meine Meinung zu dem Buch:


Was mich zum Kauf des Buches inspiriert hat, war schon alleine der Titel: DUNKLE HERZEN und die spannende Inhaltsbeschreibung!

Gut gefallen hat mir Clare Kimball, eine der Hauptpersonen der Geschichte, die mit ihrer naiven, dickköpfigen Art u. Weise, ihren Freund Sheriff Cameron Rafferty schier zur Verzweiflung bringt!

Sehr spannend dargestellt war der Teil der Geschichte, als Clare auf der Suche nach der wahren Identität ihres Vaters erkennen muß, daß er seiner Familie Jahre lang was vorgespielt hat und selber ein Mitglied dieser satanischen Sekte ist, die in den Wäldern schwarze Messen abhält.

Richtig eklig und blutrünstig sind die in allen Einzelheiten beschriebenen schwarzen Messen, während denen auch Menschen geopfert werden.

Überraschend ist auch der Schluß, wo der Leser erfährt, daß man sich in vielen Menschen täuschen kann, die man sein Leben lang zu kennen glaubt. Interessant gemacht!


Preis: 12,50 EUR

Seiten: 604

Leserschaft: Erwachsene

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