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Erfahrungsbericht von evastoeckl

Susanna Tamaro: Geh, wohin dein Herz dich trägt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

BUCHKRITIK

1.) SCHRIFTSTELLERIN
2.) INHALT
3.) EIGENE MEINUNG


1.) SCHRIFSTELLERING

Susanna Tamaro wurde 1957 in Triest geboren. Sie lebt nun als freie Schriftstellerin in Rom und bei Orvieto. Weitere Bücher von ihr: „Anima Mundi“, „Der Zauberkreis“, „Love“ und „Eine Kindheit“.

Nun einige Bemerkungen, die über dieses Buch „Geh, wohin dein Herz dich trägt“ geschrieben wurden.

Der Spiegel, Hamburg „Ein Wunder“
Süddeutsche Zeitung: „Ein kleines, weises Lehrbuch der Gefühle“
Focus: „Die Bibel eines neuen Zeitgeists“
Elke Heidenreich „Ein wunderbarer Roman. Lesen Sie dieses Buch, es wird Sie glücklich machen“

„Geh wohin dein Herz dich trägt ist in Italien Literaturereignis des Jahres. Das Buch wurde sogar verfilmt.


2.) BUCHINHALT

Das Buch ist in reiner Tagebuchform geschrieben. Ich-Erzähler ist die Großmutter namens Olga.

Um die Situation leichter zu erklären, haben wir einen Stammbaum der Familie aufgestellt.

Olga beginnt das Brieftagebuch nach dem ihre Enkelin, die sie großgezogen hat, aus der Enge der Familienzwänge nach Amerika flüchtet. Die Enkelin weiß nichts davon, dass ihre Großmuter einen Schlaganfall hatte und wohl nicht mehr lange leben wird.

Der Großmutter fällt es in ihrer Situation nicht leicht, ihre Enkelin nicht heimzurufen. Das sie aber weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird, beginnt sie mir ihrem Tagebuch. 1.) weil sie ihrer Enkelin etwas mit auf den Weg geben will und 2.) weil sie ihr von der Vergangenheit und ihrer gestorbenen Mutter Ilaria erzählen will. Auch möchte Olga in diesem Buch das Geheimnis ihres Lebens preisgeben.

Sie beginnt in ihrer Jugend. Erzählt von ihren Eltern, denen sie eigentlich egal war. Es zählte nur, was andere Leute denken. Olga gegenüber waren ihre Eltern kalt. Sehr jung heiratet sie dann Augusto. Sie wußte zwar, dass es nicht die große Liebe ist. Doch mit der großen Einsamkeit, die diese Ehe mit sich ziehen würde, hatte Olga nicht gerechnet. Bei einem Kuraufenthalt am Meer lernt sie Ernesto kennen. Er ist die große Liebe ihres Lebens. Doch auch er ist verheiratet.

Zu dieser Zeit war Scheidung jedoch fast unmöglich und so beließen es die beiden bei einer Affäre, die jedoch Jahre andauerte. Schließlich wurde Olga schwanger. Aus Bequemlichkeit und auch vielleicht aus Angst vor Einsamkeit schob sie es Augusto unter, das es sich vom zeitlichen auch ausging.

Augusto kauft ein neues Haus und die beiden ziehen die gemeinsame Tochter „Ilaria“ auf. Ihren Liebhaber Ernesto sieht sie nur noch einmal in ihrem Leben, als Ilaria schon ein paar Jahre alt ist. Kurz darauf stirbt Augusto. Am Sterbebett sagt Augusto, dass keiner in der Familie solche Hände wie Ilaria hätte und Olga erkennt, dass er die Wahrheit schon immer gewußt hatte.

Je älter Ilaria wird desto schlechter wird das Verhältnisse zwischen den beiden. Ilaria wird zu einem zutiefst unglücklichen Menschen, der sein Heil dann auch in der Psychoanalyse sucht und einem Schwindler aufsitzt. Irgendwann kommt sie auch schwanger von einem Urlaub heim. Den Namen des Vaters gibt sie aber nie Preis. Ilaria stirbt dann sehr jung bei einem Verkehrsunfall, nachdem sie von ihrer Mutter erfahren hatte, dass Augusto nicht, wie selbstverständlich angenommen, ihr Vater war.

Olga zieht dann ihre Enkelin groß. Sie ist bemüht, nicht die gleichen Fehler wie bei ihrer Tochter zu machen und unter denen sie selbst zu leiden hatte. Doch auch das Verhältnis zur ihrer Enkelin ist getrübt – zu verschieden sind einfach die Ansichten der Jungend und des Alters.

Doch im Endeffekt hat Olga auch ihre Enkelin losgelassen und sie nach Amerika gehen lassen.
Dieses Brieftagebuch soll ihr letztes Geschenk sein.


3.) EIGENE MEINUNG

Ich würde dieses Buch auf keinen Fall jemandem weiterempfehlen. Ehrlich gesagt, kann ich überhaupt nichts positives zu diesem Buch sagen. Wenn mir ein Buch gefällt, lese ich es so in 1-2 Tagen aus, aber bei diesem bin ich echt die ganze Weihnachtsferien gesessen und musste mir echt immer regelrecht dazu zwingen weiterzulesen. Es geht das ganze Buch lang nur um das große Geheimnis, dass Augusto halt nicht der Vater von Ilaria ist. Das hätte man auch auf ein Viertel kürzen können. Es ist einfach total langatmig geschrieben und es sind einfach von der Ich-Erzählerin total viele Kleinigkeiten bis ins Detail beschrieben, wie zB das Wetter, der ungepflegte Garten und lauter solche Sachen. Am Anfang ist es ja vielleicht noch ein wenig interessant, weil man auch das Geheimnis erfahrne will, jedoch ab der Hälfte hat man sogar das schon voll satt, weil die ganze Zeit darum herumgeredet wird und im Endeffekt ist es eh so etwas unwichtiges.
Also wie schon gesagt, ich würde dieses Buch niemandem weiterempfehlen.

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