Erfahrungsbericht von JustOliver
Tolkien - Der Herr der Ringe, Die Gefährten
Pro:
Spannung, Handlung, Schreibstil
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wie bereits in meiner Meinung zum Buch DER HOBBIT angekündigt, habe ich noch vor dem Kinostart vom HERR DER RINGE das entsprechende Buch gelesen. Da der Filmstart ja nun kurz bevor steht und ich mit dem 1. Teil nun auch durch bin, gibt es also Gründe genug, meine Eindrücke zu dem Buch hier einmal vorzustellen.
VORBEMERKUNG
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Bereits in meiner Meinung zum Hobbit habe ich darauf hingewiesen, dass der Hobbit im Grunde die Vorgeschichte zu dem HERR DER RINGE ist. Beim Lesen der ersten Seiten wird dies auch ganz deutlich. So habe ich mit einer Bekannten gesprochen, die den Hobbit vorher nicht gelesen hat, und die meinte, dass die ersten hundert Seiten doch recht zäh gewesen wären. Mit den Kenntnissen aus der Vorgeschichte jedoch, steigt man gleich in die Geschichte ein und kann sich an die vergangenen Geschehnisse, auf die im HERR DER RINGE immer wieder andeutungsweise Bezug genommen wird, zurückerinnern.
Was also ist in dieser Vorgeschichte passiert? Bilbo Beutlin, ein Hobbit aus Hobbingen im Auenland, war mit Gandalf dem Zauberer und einer Schar Zwerge aufgebrochen, das Königreich unter dem Berge, das einstmals den Zwergen gehörte, zurück zu erobern. Hierzu musste der Drache Smaug besiegt werden. Auf dem Wege zu diesen Kampf, geraten sie in viele Abenteuer. Während eines Abenteuers findet Bilbo Beutlin einen Ring. Er steckt ihn ein und während einer Auseinandersetzung mit dem Ungetüm Golum findet er heraus, dass der Ring ihn unsichtbar macht, sobald er ihn auf den Finger steckt. Dieser Ring begleitet ihn fortan auf seinen Reisen und hilft, so manche brenzlige Situation zu bestehen.
INHALT
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DER HERR DER RINGE beginnt mit dem 111. Geburtstag von Bilbo Beutlin, der sich fest dazu entschlossen hat, diesen Geburtstag dazu zu nutzen, Hobbingen zu verlassen und wieder auf Reise zu gehen. Mit großem Paukenschlag verschwindet Bilbo mit Hilfe seines Rings auf dieser Geburtstagsfeier. Im Nachgang zu dieser Geburtstagsfeier trifft er sich noch einmal mit Gandalf dem Zauberer, der über all die Jahre immer noch ein guter Freund geblieben ist. Gandalf bringt Bilbo dazu den Ring in Hobbingen aufzugeben und ihn seinem Vetter Frodo zu hinterlassen. Hierbei werden durch Gandalf bereits Andeutungen gemacht, dass er auf seinen langen Reisen etwas über den Ring herausgefunden hat. Am Ende dieses Gesprächs bricht Bilbo auf seine Reise auf.
Eines Tages besucht Gandalf wieder Hobbingen und führt ein langes Gespräch mit Frodo, der nun Besitzer des Ringes ist. Gandalf berichtet über seine Erkenntnisse über das unheilvolle Geheimnis des Rings. Der Ring wurde einst geschaffen durch den bösen Herrscher Sauron. Neben diesem Ring gibt es noch zahlreiche weitere Ringe mit unterschiedlichsten Mächten, wobei Frodos Ring jedoch der Ring ist, mit dem die Mächte der anderen Ringe kontrolliert werden können. Werden die Ringe zusammengeführt, so ermöglichen sie deren Besitzer eine ungeheure Macht, mit der ganze Völker unterworfen werden können. Sauron ist von dem Fund des Rings zu Ohren gekommen und versucht nun, den Besitzer des Rings ausfindig zu machen, um seine lange Zeit verlorene Macht zurück zu gewinnen. Gandalf befiehlt Frodo daher, sich auf den Weg zu machen, Hobbingen und das gesamte Auenland zu verlassen, will er Unheil von seiner Heimat abwenden. Zusammen mit seinem Bediensteten Sam und seinen Freunden Merry und Pippin macht er sich auf den Weg nach Bruchtal zu dem Elbenherrscher Elrond. Auf dem Weg dahin werden sie von schwarzen Reitern, den Ringwächtern, verfolgt. Bei einem direkten Duell wird Frodo lebensgefährlich verletzt. Mit Hilfe von Gandalf, der sie auf dem Wege trifft, gelangen sie jedoch zu Elronds Haus, wo Frodo kuriert wird und wo es ein auch ein Wiedersehen mit Bilbo gibt. Nachdem Frodo sich erholt hat, wird darüber debattiert wie nun weiter vorzugehen ist. Hierzu haben sich Vertreter der unterschiedlichsten Völker zusammengefunden. Sie kommen zu dem Entschluss, dass es das beste sein wird, den Ring zu vernichten. Dazu soll sich Frodo auf den Weg nach Mordor, dem Reich Saurons begeben, um dort nach einer Möglichkeit zu suchen, den Ring zu vernichten. Begleitet wird er von seinen drei Hobbit-Freunden, Gandalf dem Zauberer, Gimli dem Zwerg, Legolas dem Elben, Aragon und Boromir den Menschen. Zusammen begeben sie sich auf den gefährlichen Weg, über hohe Berge, dunkle Täler, wobei sie immer wieder durch Heimtücken des Bösen gefordert werden.
An dieser Stelle beende ich einmal die Ausführungen zu den Inhalten, da ansonsten zu viel der Spannung geraubt wird.
MEIN FAZIT
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Das Buch ist absolut lesenswert. Wie schon DER HOBBIT hat mich auch dieses Werk Tolkiens absolut in seinen Bann gezogen. Es ist schlicht faszinierend zu sehen, wie Tolkien eine absolut neue Welt aufbaut in der er seine Wesen agieren läßt. Sicherlich, hierbei handelt es sich auch teilweise um Wesen, die aus unserer realen Welt oder zumindest aus anderen Geschichten bekannt sind, jedoch gibt es eine Vielzahl neuer Wesen, die Tolkien schafft und die er liebevoll beschreibt. Somit wird der Leser in eine völlig andersartige Welt, nach Mittelerde, entführt.
Faszinierend ist auch der Erzählstil Tolkiens. So fängt die Geschichte anfangs eigentlich recht eintönig an. Nett beschrieben, jedoch ohne allzu große Höhepunkte. Hierbei versteht es Tolkien jedoch immer wieder, Spannung aufzubauen, indem er bspw. so ca. alle 20 Seiten die geheimnisvollen schwarzen Reiter auftauchen läßt. Hierdurch wird der Leser quasi immer wieder zum weitermachen genötigt, da hierdurch immer wieder neue Spannung auf das was da kommen möge, aufgebaut wird. Durch solche oder ähnliche Mittel wird das Buch zu einem echten Erlebnis, das sich wirklich lohnt. Somit habe ich auch schon mit Heißhunger den zweiten Teil DIE ZWEI TÜRME begonnen. Und auch der dritte Teil mit dem Titel DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS werde ich sicherlich direkt danach angehen.
Es sei jedoch auch warnend darauf hingewiesen, dass das Buch nicht ganz einfach ist zum Lesen. Die Vielzahl der Völker und Namen erfordert eine hohe Konzentration, um die Personen und Ereignisse richtig einordnen zu können. Von daher hatte ich stets Problem, wenn ich ein Kapitel mal so eben zwischendurch gelesen habe. Ein bisschen Konzentration ist hier schon erforderlich.
Also, mein Tipp: Unbedingt lesenswert !
Bis dahin, Oliver
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-18 21:04:35 mit dem Titel Der Herr der Ringe, Band 2 - Die zwei Türme; Es wir immer besser
Wie in einer Serie üblich, setzt der 2. Teil dort an, wo der 1. Teil aufgehört hat. Demnach werden meine Eindrücke zu dem Teil \'DIE ZWEI TÜRME\' erst nach einem kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse dargestellt.
WAS BISHER GESCHAH
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Erinnern wir uns. In dem ersten Teil der \'HERR DER RINGE\' erhielt Frodo von Bilbo Beutlin den Ring, den dieser einst dem Untier Gollum abgenommen hatte. Gandalf hat inzwischen herausgefunden, dass dieser Ring eine große Gefahr ist, da er vor langer Zeit durch den dunklen Herrscher aus Mordor, Sauron, geschmiedet wurde, um sich sämtliche Völker Mittelerdes Untertan zu machen. Sauron hat inzwischen von der Existenz der Rings, den er in einer entscheidenden Schlacht an den Menschenkönig Isidor verloren hatte, erfahren und seine schwarzen Reiter ausgeschickt, den Ring zu finden und ihm zurück zu bringen, damit er seine ursprünglichen Pläne in die Tat umsetzen kann.
Ein Versammlung von Vertretern der Elben, Menschen, Zwerge und Hobbits beschließt, dass dieser Ring zerstört werden muss, um den wieder erstarkenden Sauron endgültig zu vernichten. Daher soll Frodo sich in das Lande Mordor begeben um den Ring in der Glut des Schicksalsbergs zu vernichten, da dies der einzige Weg ist, den Ring zu vernichten. Begleitet wird er durch die Menschen Aragorn und Boromir, seine Hobbit-Freunde Sam, Merry und Pippin, den Elben Legolas, den Zwerg Gimli und den Zauberer Gandalf.
Zusammen begeben sie sich auf den Weg nach Mordor. Hierbei werden sie immer wieder durch böse Machenschaften des Zauberers Saruman, ein Zauberer, der Sauron verfallen ist, behindert. Bei der Durchquerung der Minen von Moria werden sie in einem Kampf mit Orks verwickelt, bei der Gandalf in eine tiefe Schlucht stürzt. Dennoch machen sich die weiteren Gefährten auf, den Rest ihrer Aufgabe zu bestreiten. Der 1. Teil endet damit, dass Boromir versucht, Frodo zu überwältigen, weil er die Macht des Ringes für die seinen im Kampf gegen Sauron nutzen möchte um seine Heimatstadt, Minas Tirith, zu verteidigen. Frodo kann ihm jedoch entkommen und beschließt nach diesem Ereignis alleine weiter zu ziehen. Lediglich sein Vertrauter Sam wird ihn auf seinem Weg nach Mordor begleiten.
WIE DIE GESCHICHTE WEITERGEHT....
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In den beiden weiteren Teilen trennen sich nun also die Wege der Gefährten. Das 2. Buch beginnt mit der Suche der restlichen Gefährten nach Frodo. Hierbei werden sie von einer Horde Orks, die im Auftrag Saruman die Hobbits suchen sollen überrascht. Merry und Pippin werden hierbei entführt, Boromir stirbt in diesem Kampf. Aragorn, Legolas und Gimli begeben sich auf die Verfolgung der Orks und kommen in das Lande Rohan. Hier wird die Bande der Orks in eine Schlacht mit den einheimischen Reiterscharen verwickelt, bei der Merry und Pippin in den (Wald einfügen) entkommen können. Hier treffen sie auf die Ents, große baumähnliche Wesen, die sich als Beschützer des Waldes sehen. Sie berichten ihnen von Saruman und seinen Plänen. Nach langer Beratung entscheiden sich schließlich die Ents, gegen Saruman zu ziehen, da er eine Gefahr für sie und den durch sie behüteten Wald darstellen.
Unterdessen verlieren Aragorn, Legolas und Gimli die Spuren der zwei entführten Hobbits nahe dem Schlachtfeld, auf dem die Orks durch die Reiter Rohans niedergestreckt wurden. Jedoch treffen sie auf eine weiße Gestalt und erkennen in ihr Gandalf den Zauberer, der den Sturz in dem Minen Morias überlebt hat und nun auf dem Wege zum König von Rohan ist, um ihn zum Vorgehen gegen Saruman zu überreden. Dieses Vorhaben ist erfolgreich und so zieht König Theoden von Rohan schon bald am Kopf seiner Streitmacht gegen Saruman. Hier kommt es an der Festung Helm Klamm zu einer großen Schlacht zwischen den Streitmächten Theodens und den Ork-Scharen Sarumans.
Während ihre früheren Weggefährten die beschriebenen Abenteuer bestreiten, suchen Frodo und Sam den Weg nach Mordor. Hierbei kommen sie nur schwer voran, zum einen aufgrund der Beschaffenheit der Gegend, die sie zu durchqueren haben, zum anderem wegen ihrer nur vagen Kenntnisse hinsichtlich des Wegs. Bei all diesen Problemen werden sie plötzlich auch noch von Gollum überfallen. Gollum das Untier, das sich nach dem Verlust des Rings an Bilbo Beutlin aufgemacht hat seinen Schatz zu suchen und wiederzubekommen. Doch sie können sich gegen ihn durchsetzen und es gelingt ihnen, ihn als Begleiter zu gewinnen, der ihnen den Weg zeigen kann, da er bereits in Mordor war. Zusammen machen sie sich auf den Weg, auf dem speziell Sam immer sehr argwöhnisch gegenüber Gollum ist. Als sie sehen, dass der Weg nach Mordor gut bewacht ist, führt Gollum sie zu einem zweiten Weg nach Mordor. Auf der Reise hierhin, treffen sie auf den Heerführer Faramir. Er ist der 2. Sohn des Herrschers von Minas Tirith und der Bruder Boromirs, der bestürzt von den Ereignissen auf der Reise der beiden Hobbits hört. Er hat jedoch keine Zeit, den Hobbits zu helfen, da er mit der Verteidigung von Minas Tirith beauftragt ist, die eine Angriff des dunklen Herrschers von Mordor erwartet. Also machen sich Frodo und Sam alleine unter der Führung von Gollum auf, um in das Lande Mordor zu gelangen. Jedoch lockt Gollum die beiden auf Minas Morgul in einen Hinterhalt.
To be continued.....
MEIN EINDRUCK
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War der 1. Teil schon fesselnd, so ist der 2. Teil es um so mehr und um es vorweg zu nehmen, der 3. Teil ist dann absolute Weltklasse. Wenn man die Kritiken zu dem Film gelesen hat, so war einer der wenigen Kritikpunkte zumeist der, dass der Film an einigen Stellen zu langatmig war. Dies kann man jedoch eigentlich nicht dem Film vorwerfen, denn das 1. Buch des Dreiteilers \'DER HERR DER RINGE\' ist eigentlich arm an wirklichen Höhepunkten. Vielmehr wird halt über weiter Strecken ein \'Spaziergang\' nach Mordor geschildert, auf dem jedoch nicht minütlich gekämpft wird. Dies ist sicherlich auch der Grund, warum bei dem Film der Kampf mit den Orks bereits in den 1. Teil gezogen wird, obwohl er nach dem Buch erst in dem 2. Teil geschildert wird.
Das 2. Buch ist auf jeden Fall wesentlich spannender. Der Kampf Boromirs mit den Orks, die Verfolgung der Ork-Gruppe, die Schlachten in Rohan, bei Helms Klamm und Isegard und die gemeinsame Reise von Sam und Frodo mit Gollum, bei der man stets eine Hinterlist Gollums erwartet, das alles ist schon sehr fesselnd und macht es eigentlich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist einfach viel mehr Action drin, als im 1. Band und das erhöht bei mir die Vorfreude auf den Dezember.
Neben dieser meines Erachtens größeren Spannung ist es dann auch immer noch wieder faszinierend, welche Lebewesen und Beschreibungen Tolkien aus dem Hut zaubert. Immer wieder tauchen neue Fantasy-Wesen auf, die herrlich beschrieben werden, so dass sie vor dem Auge des Lesers wachsen. Und somit bin ich auch nach wie vor fasziniert von dem Erzählstil Tolkiens, der einfach herrlich fesseln, bilderreich, also kurz und knapp einfach gut ist.
FAZIT
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Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, der sollte dies unbedingt tun. Denn Fantasy ist nur Fantasy, wenn man seiner Phantasie auch freien Lauf lassen kann. Es ist eigentlich schade, dass durch den Film die Figuren wie Legolas oder Frodo ein Gesicht bekommen, denn dadurch wird der Phantasie des Leser auf Basis der Schilderungen und Beschreibungen Tolkiens Grenzen gesetzt. Daher wollte ich die Bücher auch vor dem Film lesen. Und dies kann ich eigentlich auch nur empfehlen.
Aber auch wenn man diesen Reiz nicht mehr hat, so sind die Bücher einfach ungemein fesselnd. Sicherlich schwer zu lesen, weil man sehr aufmerksam auch kleinste Details aus der Vergangenheit parat haben muss, um die aktuellen Schilderungen sofort zu verstehen, dennoch einfach sehr spannend und vielfältig.
Ihr wollt also eine Empfehlung? Nun, für alle die, die meine Begeisterung noch nicht gespürt haben: Lest es unbedingt, es lohnt sich!!!
VORBEMERKUNG
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Bereits in meiner Meinung zum Hobbit habe ich darauf hingewiesen, dass der Hobbit im Grunde die Vorgeschichte zu dem HERR DER RINGE ist. Beim Lesen der ersten Seiten wird dies auch ganz deutlich. So habe ich mit einer Bekannten gesprochen, die den Hobbit vorher nicht gelesen hat, und die meinte, dass die ersten hundert Seiten doch recht zäh gewesen wären. Mit den Kenntnissen aus der Vorgeschichte jedoch, steigt man gleich in die Geschichte ein und kann sich an die vergangenen Geschehnisse, auf die im HERR DER RINGE immer wieder andeutungsweise Bezug genommen wird, zurückerinnern.
Was also ist in dieser Vorgeschichte passiert? Bilbo Beutlin, ein Hobbit aus Hobbingen im Auenland, war mit Gandalf dem Zauberer und einer Schar Zwerge aufgebrochen, das Königreich unter dem Berge, das einstmals den Zwergen gehörte, zurück zu erobern. Hierzu musste der Drache Smaug besiegt werden. Auf dem Wege zu diesen Kampf, geraten sie in viele Abenteuer. Während eines Abenteuers findet Bilbo Beutlin einen Ring. Er steckt ihn ein und während einer Auseinandersetzung mit dem Ungetüm Golum findet er heraus, dass der Ring ihn unsichtbar macht, sobald er ihn auf den Finger steckt. Dieser Ring begleitet ihn fortan auf seinen Reisen und hilft, so manche brenzlige Situation zu bestehen.
INHALT
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DER HERR DER RINGE beginnt mit dem 111. Geburtstag von Bilbo Beutlin, der sich fest dazu entschlossen hat, diesen Geburtstag dazu zu nutzen, Hobbingen zu verlassen und wieder auf Reise zu gehen. Mit großem Paukenschlag verschwindet Bilbo mit Hilfe seines Rings auf dieser Geburtstagsfeier. Im Nachgang zu dieser Geburtstagsfeier trifft er sich noch einmal mit Gandalf dem Zauberer, der über all die Jahre immer noch ein guter Freund geblieben ist. Gandalf bringt Bilbo dazu den Ring in Hobbingen aufzugeben und ihn seinem Vetter Frodo zu hinterlassen. Hierbei werden durch Gandalf bereits Andeutungen gemacht, dass er auf seinen langen Reisen etwas über den Ring herausgefunden hat. Am Ende dieses Gesprächs bricht Bilbo auf seine Reise auf.
Eines Tages besucht Gandalf wieder Hobbingen und führt ein langes Gespräch mit Frodo, der nun Besitzer des Ringes ist. Gandalf berichtet über seine Erkenntnisse über das unheilvolle Geheimnis des Rings. Der Ring wurde einst geschaffen durch den bösen Herrscher Sauron. Neben diesem Ring gibt es noch zahlreiche weitere Ringe mit unterschiedlichsten Mächten, wobei Frodos Ring jedoch der Ring ist, mit dem die Mächte der anderen Ringe kontrolliert werden können. Werden die Ringe zusammengeführt, so ermöglichen sie deren Besitzer eine ungeheure Macht, mit der ganze Völker unterworfen werden können. Sauron ist von dem Fund des Rings zu Ohren gekommen und versucht nun, den Besitzer des Rings ausfindig zu machen, um seine lange Zeit verlorene Macht zurück zu gewinnen. Gandalf befiehlt Frodo daher, sich auf den Weg zu machen, Hobbingen und das gesamte Auenland zu verlassen, will er Unheil von seiner Heimat abwenden. Zusammen mit seinem Bediensteten Sam und seinen Freunden Merry und Pippin macht er sich auf den Weg nach Bruchtal zu dem Elbenherrscher Elrond. Auf dem Weg dahin werden sie von schwarzen Reitern, den Ringwächtern, verfolgt. Bei einem direkten Duell wird Frodo lebensgefährlich verletzt. Mit Hilfe von Gandalf, der sie auf dem Wege trifft, gelangen sie jedoch zu Elronds Haus, wo Frodo kuriert wird und wo es ein auch ein Wiedersehen mit Bilbo gibt. Nachdem Frodo sich erholt hat, wird darüber debattiert wie nun weiter vorzugehen ist. Hierzu haben sich Vertreter der unterschiedlichsten Völker zusammengefunden. Sie kommen zu dem Entschluss, dass es das beste sein wird, den Ring zu vernichten. Dazu soll sich Frodo auf den Weg nach Mordor, dem Reich Saurons begeben, um dort nach einer Möglichkeit zu suchen, den Ring zu vernichten. Begleitet wird er von seinen drei Hobbit-Freunden, Gandalf dem Zauberer, Gimli dem Zwerg, Legolas dem Elben, Aragon und Boromir den Menschen. Zusammen begeben sie sich auf den gefährlichen Weg, über hohe Berge, dunkle Täler, wobei sie immer wieder durch Heimtücken des Bösen gefordert werden.
An dieser Stelle beende ich einmal die Ausführungen zu den Inhalten, da ansonsten zu viel der Spannung geraubt wird.
MEIN FAZIT
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Das Buch ist absolut lesenswert. Wie schon DER HOBBIT hat mich auch dieses Werk Tolkiens absolut in seinen Bann gezogen. Es ist schlicht faszinierend zu sehen, wie Tolkien eine absolut neue Welt aufbaut in der er seine Wesen agieren läßt. Sicherlich, hierbei handelt es sich auch teilweise um Wesen, die aus unserer realen Welt oder zumindest aus anderen Geschichten bekannt sind, jedoch gibt es eine Vielzahl neuer Wesen, die Tolkien schafft und die er liebevoll beschreibt. Somit wird der Leser in eine völlig andersartige Welt, nach Mittelerde, entführt.
Faszinierend ist auch der Erzählstil Tolkiens. So fängt die Geschichte anfangs eigentlich recht eintönig an. Nett beschrieben, jedoch ohne allzu große Höhepunkte. Hierbei versteht es Tolkien jedoch immer wieder, Spannung aufzubauen, indem er bspw. so ca. alle 20 Seiten die geheimnisvollen schwarzen Reiter auftauchen läßt. Hierdurch wird der Leser quasi immer wieder zum weitermachen genötigt, da hierdurch immer wieder neue Spannung auf das was da kommen möge, aufgebaut wird. Durch solche oder ähnliche Mittel wird das Buch zu einem echten Erlebnis, das sich wirklich lohnt. Somit habe ich auch schon mit Heißhunger den zweiten Teil DIE ZWEI TÜRME begonnen. Und auch der dritte Teil mit dem Titel DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS werde ich sicherlich direkt danach angehen.
Es sei jedoch auch warnend darauf hingewiesen, dass das Buch nicht ganz einfach ist zum Lesen. Die Vielzahl der Völker und Namen erfordert eine hohe Konzentration, um die Personen und Ereignisse richtig einordnen zu können. Von daher hatte ich stets Problem, wenn ich ein Kapitel mal so eben zwischendurch gelesen habe. Ein bisschen Konzentration ist hier schon erforderlich.
Also, mein Tipp: Unbedingt lesenswert !
Bis dahin, Oliver
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-18 21:04:35 mit dem Titel Der Herr der Ringe, Band 2 - Die zwei Türme; Es wir immer besser
Wie in einer Serie üblich, setzt der 2. Teil dort an, wo der 1. Teil aufgehört hat. Demnach werden meine Eindrücke zu dem Teil \'DIE ZWEI TÜRME\' erst nach einem kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse dargestellt.
WAS BISHER GESCHAH
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Erinnern wir uns. In dem ersten Teil der \'HERR DER RINGE\' erhielt Frodo von Bilbo Beutlin den Ring, den dieser einst dem Untier Gollum abgenommen hatte. Gandalf hat inzwischen herausgefunden, dass dieser Ring eine große Gefahr ist, da er vor langer Zeit durch den dunklen Herrscher aus Mordor, Sauron, geschmiedet wurde, um sich sämtliche Völker Mittelerdes Untertan zu machen. Sauron hat inzwischen von der Existenz der Rings, den er in einer entscheidenden Schlacht an den Menschenkönig Isidor verloren hatte, erfahren und seine schwarzen Reiter ausgeschickt, den Ring zu finden und ihm zurück zu bringen, damit er seine ursprünglichen Pläne in die Tat umsetzen kann.
Ein Versammlung von Vertretern der Elben, Menschen, Zwerge und Hobbits beschließt, dass dieser Ring zerstört werden muss, um den wieder erstarkenden Sauron endgültig zu vernichten. Daher soll Frodo sich in das Lande Mordor begeben um den Ring in der Glut des Schicksalsbergs zu vernichten, da dies der einzige Weg ist, den Ring zu vernichten. Begleitet wird er durch die Menschen Aragorn und Boromir, seine Hobbit-Freunde Sam, Merry und Pippin, den Elben Legolas, den Zwerg Gimli und den Zauberer Gandalf.
Zusammen begeben sie sich auf den Weg nach Mordor. Hierbei werden sie immer wieder durch böse Machenschaften des Zauberers Saruman, ein Zauberer, der Sauron verfallen ist, behindert. Bei der Durchquerung der Minen von Moria werden sie in einem Kampf mit Orks verwickelt, bei der Gandalf in eine tiefe Schlucht stürzt. Dennoch machen sich die weiteren Gefährten auf, den Rest ihrer Aufgabe zu bestreiten. Der 1. Teil endet damit, dass Boromir versucht, Frodo zu überwältigen, weil er die Macht des Ringes für die seinen im Kampf gegen Sauron nutzen möchte um seine Heimatstadt, Minas Tirith, zu verteidigen. Frodo kann ihm jedoch entkommen und beschließt nach diesem Ereignis alleine weiter zu ziehen. Lediglich sein Vertrauter Sam wird ihn auf seinem Weg nach Mordor begleiten.
WIE DIE GESCHICHTE WEITERGEHT....
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In den beiden weiteren Teilen trennen sich nun also die Wege der Gefährten. Das 2. Buch beginnt mit der Suche der restlichen Gefährten nach Frodo. Hierbei werden sie von einer Horde Orks, die im Auftrag Saruman die Hobbits suchen sollen überrascht. Merry und Pippin werden hierbei entführt, Boromir stirbt in diesem Kampf. Aragorn, Legolas und Gimli begeben sich auf die Verfolgung der Orks und kommen in das Lande Rohan. Hier wird die Bande der Orks in eine Schlacht mit den einheimischen Reiterscharen verwickelt, bei der Merry und Pippin in den (Wald einfügen) entkommen können. Hier treffen sie auf die Ents, große baumähnliche Wesen, die sich als Beschützer des Waldes sehen. Sie berichten ihnen von Saruman und seinen Plänen. Nach langer Beratung entscheiden sich schließlich die Ents, gegen Saruman zu ziehen, da er eine Gefahr für sie und den durch sie behüteten Wald darstellen.
Unterdessen verlieren Aragorn, Legolas und Gimli die Spuren der zwei entführten Hobbits nahe dem Schlachtfeld, auf dem die Orks durch die Reiter Rohans niedergestreckt wurden. Jedoch treffen sie auf eine weiße Gestalt und erkennen in ihr Gandalf den Zauberer, der den Sturz in dem Minen Morias überlebt hat und nun auf dem Wege zum König von Rohan ist, um ihn zum Vorgehen gegen Saruman zu überreden. Dieses Vorhaben ist erfolgreich und so zieht König Theoden von Rohan schon bald am Kopf seiner Streitmacht gegen Saruman. Hier kommt es an der Festung Helm Klamm zu einer großen Schlacht zwischen den Streitmächten Theodens und den Ork-Scharen Sarumans.
Während ihre früheren Weggefährten die beschriebenen Abenteuer bestreiten, suchen Frodo und Sam den Weg nach Mordor. Hierbei kommen sie nur schwer voran, zum einen aufgrund der Beschaffenheit der Gegend, die sie zu durchqueren haben, zum anderem wegen ihrer nur vagen Kenntnisse hinsichtlich des Wegs. Bei all diesen Problemen werden sie plötzlich auch noch von Gollum überfallen. Gollum das Untier, das sich nach dem Verlust des Rings an Bilbo Beutlin aufgemacht hat seinen Schatz zu suchen und wiederzubekommen. Doch sie können sich gegen ihn durchsetzen und es gelingt ihnen, ihn als Begleiter zu gewinnen, der ihnen den Weg zeigen kann, da er bereits in Mordor war. Zusammen machen sie sich auf den Weg, auf dem speziell Sam immer sehr argwöhnisch gegenüber Gollum ist. Als sie sehen, dass der Weg nach Mordor gut bewacht ist, führt Gollum sie zu einem zweiten Weg nach Mordor. Auf der Reise hierhin, treffen sie auf den Heerführer Faramir. Er ist der 2. Sohn des Herrschers von Minas Tirith und der Bruder Boromirs, der bestürzt von den Ereignissen auf der Reise der beiden Hobbits hört. Er hat jedoch keine Zeit, den Hobbits zu helfen, da er mit der Verteidigung von Minas Tirith beauftragt ist, die eine Angriff des dunklen Herrschers von Mordor erwartet. Also machen sich Frodo und Sam alleine unter der Führung von Gollum auf, um in das Lande Mordor zu gelangen. Jedoch lockt Gollum die beiden auf Minas Morgul in einen Hinterhalt.
To be continued.....
MEIN EINDRUCK
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War der 1. Teil schon fesselnd, so ist der 2. Teil es um so mehr und um es vorweg zu nehmen, der 3. Teil ist dann absolute Weltklasse. Wenn man die Kritiken zu dem Film gelesen hat, so war einer der wenigen Kritikpunkte zumeist der, dass der Film an einigen Stellen zu langatmig war. Dies kann man jedoch eigentlich nicht dem Film vorwerfen, denn das 1. Buch des Dreiteilers \'DER HERR DER RINGE\' ist eigentlich arm an wirklichen Höhepunkten. Vielmehr wird halt über weiter Strecken ein \'Spaziergang\' nach Mordor geschildert, auf dem jedoch nicht minütlich gekämpft wird. Dies ist sicherlich auch der Grund, warum bei dem Film der Kampf mit den Orks bereits in den 1. Teil gezogen wird, obwohl er nach dem Buch erst in dem 2. Teil geschildert wird.
Das 2. Buch ist auf jeden Fall wesentlich spannender. Der Kampf Boromirs mit den Orks, die Verfolgung der Ork-Gruppe, die Schlachten in Rohan, bei Helms Klamm und Isegard und die gemeinsame Reise von Sam und Frodo mit Gollum, bei der man stets eine Hinterlist Gollums erwartet, das alles ist schon sehr fesselnd und macht es eigentlich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist einfach viel mehr Action drin, als im 1. Band und das erhöht bei mir die Vorfreude auf den Dezember.
Neben dieser meines Erachtens größeren Spannung ist es dann auch immer noch wieder faszinierend, welche Lebewesen und Beschreibungen Tolkien aus dem Hut zaubert. Immer wieder tauchen neue Fantasy-Wesen auf, die herrlich beschrieben werden, so dass sie vor dem Auge des Lesers wachsen. Und somit bin ich auch nach wie vor fasziniert von dem Erzählstil Tolkiens, der einfach herrlich fesseln, bilderreich, also kurz und knapp einfach gut ist.
FAZIT
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Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, der sollte dies unbedingt tun. Denn Fantasy ist nur Fantasy, wenn man seiner Phantasie auch freien Lauf lassen kann. Es ist eigentlich schade, dass durch den Film die Figuren wie Legolas oder Frodo ein Gesicht bekommen, denn dadurch wird der Phantasie des Leser auf Basis der Schilderungen und Beschreibungen Tolkiens Grenzen gesetzt. Daher wollte ich die Bücher auch vor dem Film lesen. Und dies kann ich eigentlich auch nur empfehlen.
Aber auch wenn man diesen Reiz nicht mehr hat, so sind die Bücher einfach ungemein fesselnd. Sicherlich schwer zu lesen, weil man sehr aufmerksam auch kleinste Details aus der Vergangenheit parat haben muss, um die aktuellen Schilderungen sofort zu verstehen, dennoch einfach sehr spannend und vielfältig.
Ihr wollt also eine Empfehlung? Nun, für alle die, die meine Begeisterung noch nicht gespürt haben: Lest es unbedingt, es lohnt sich!!!
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.05.2007, 19:08 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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