Erfahrungsbericht von Angin
Untrerhaltsam leicht und sehr sonnig
Pro:
leicht zu lesen
Kontra:
nicht sehr anspruchsvoll
Empfehlung:
Nein
Schloß Gripsholm von Kurt Tucholsky
Schloß Gripsholm ist der Ort, an den jeder will, nachdem er das Buch gelesen hat. Ferien auf Schloß Gripsholm, das will auch ich. Jetzt!!!!!
Kurt Tucholsky schreibt mit diesen Buch einen Klassiker der Sommerlesebücher.
Die Figuren:
------------
Kurt:
Schriftsteller, Satieriker, gutmütig, sanftmütig
Lydia:
Tipse , aufgedreht, manchmal laut, dennoch eine Prinzessin
Karlchen:
Kurts bester Freund, immmer unterwegs
Billie:
Lydias beste Freundin, jung, verspielt, hat gerade ihren Freund verlassen
Frau Adriana:
herrisch, herrschsüchtig, einfach nur böse
Die Handlung:
-------------
Kurt fährt mit Lydia, dem Prinzesschen, im Urlaub nach Schweden. Sie finden eine Unterkunft im Schloß Gripsholm. Verleben eine schöne Zeit, bekommen Beuch, erst von einem Freund Kurts (Karlchen), dann von einer Freundin Lydias (Billie). Die Zeit der Freunde, innere Spannungen, was wäre wenn Phantasien (ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn ich genauer darauf eingehe, da man das leichte Buch schnell zerreden kann)
Parallel dazu spielt sich in einem nicht weit entfernten Internat eine schauerliche Geschichte ab. Das KInd (später erfährt man ihren NAmen, Ada) und die anderen Kinder im Internat werden von der Heimleiterin schwer psychisch und körperlich mißhandelt. Als das Kind, "der kleine Gegenstand", abhaut, und bei dem jungen PAar Unterschlupf sucht und findet, beschließen die beiden einzuschreiten....
Beurteilung der HAndlung:
-------------------------
Die Geschichte ist nicht wirklich anspruchsvoll, sie ist leicht und unterhaltsam zu lesen. Es ist auch nicht so dramatisch, wie es sich anhört.
Der Sommer ist schön, und wird es auch bleiben. Ich will aber nicht zu viel verraten.
Sprache:
--------
Die Sprache ist meiner Meinung nach das wichtigste am Buch. Sie spiegelt die UNbeschwertheit der Love- Story wieder. Lydia ist herrlich mit ihrer Berliner Schnauze. Der Ich- Erzähler gibt alles so selbstverständlich und locker wieder, dass man nie Angst um irgendetwas bekommen muss.
FAzit:
------
Das Buch ist genau richtig für den Sommerurlaub (wenn auch etwas dünn), aber auch für schlechte TAge, da man in die unbeschwerte, sonnige Welt des sommerlichen Schwedens gezogen wird.
Einen schönen TAg noch, Angin
OK.OK. Dann halt doch ein bißchen mehr:
ZUM Autor:
-----------
Tucholsky wurde 1890 in Berlin geboren. Er geht auf das Gymnasium und beschlißt es mit dem Abitur. Er schreibt für verschiedene Zeitungen. 1912 publiziert er noch als Student seine erste romantische Reise-Erzählung, Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte. Er studiert Recht und promoviert 1915. Er wird eingezogen und nach einer Zeit in Rußland wird er schließlich Leihbibliotheksleiter im Stab einer Artillerieflieger-Schule. Bei Kriegsende ist er Offizier in Rumänien. Nach der Rückkehr nach Berlin wird er Chefredakteur des Magazins Ulk. ER schreibt in der Weltbühne, arbeitet im Kabarett und ist Sozialdemokrat geworden. 1930 zieht er nach Schweden und publiziert dort 1931 Schloss Gripsholm. 1935 verübt er Selbstmord und wird bei Schloss Gripsholm begraben.
Fiktion- Realität:
-------------------
Ich weiß nur, dass es das Schloß gibt. Was in der Geschichte Fiktion und was Realität ist, denke ich ist nicht klar, dennoch, spielt viel vom wahren Leben Tucholskys mit in die Geschichte. Der Protagonist trägt seinen NAmen, Schloss Gripsholm war eines seiner Lieblingsstätten, auch er ist ein glänzender Satieriker des Berlins der 30er JAhre... Über Lydia, Billie und Karlchen habe ich in Biographien nichts gefunden, dennoch glaube ich fest an sie. Es muß sie irgendwie in Tucholskys Leben gegeben haben.
Ein Buch über Freundschaft, Mut und Sommer
Schloß Gripsholm ist der Ort, an den jeder will, nachdem er das Buch gelesen hat. Ferien auf Schloß Gripsholm, das will auch ich. Jetzt!!!!!
Kurt Tucholsky schreibt mit diesen Buch einen Klassiker der Sommerlesebücher.
Die Figuren:
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Kurt:
Schriftsteller, Satieriker, gutmütig, sanftmütig
Lydia:
Tipse , aufgedreht, manchmal laut, dennoch eine Prinzessin
Karlchen:
Kurts bester Freund, immmer unterwegs
Billie:
Lydias beste Freundin, jung, verspielt, hat gerade ihren Freund verlassen
Frau Adriana:
herrisch, herrschsüchtig, einfach nur böse
Die Handlung:
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Kurt fährt mit Lydia, dem Prinzesschen, im Urlaub nach Schweden. Sie finden eine Unterkunft im Schloß Gripsholm. Verleben eine schöne Zeit, bekommen Beuch, erst von einem Freund Kurts (Karlchen), dann von einer Freundin Lydias (Billie). Die Zeit der Freunde, innere Spannungen, was wäre wenn Phantasien (ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn ich genauer darauf eingehe, da man das leichte Buch schnell zerreden kann)
Parallel dazu spielt sich in einem nicht weit entfernten Internat eine schauerliche Geschichte ab. Das KInd (später erfährt man ihren NAmen, Ada) und die anderen Kinder im Internat werden von der Heimleiterin schwer psychisch und körperlich mißhandelt. Als das Kind, "der kleine Gegenstand", abhaut, und bei dem jungen PAar Unterschlupf sucht und findet, beschließen die beiden einzuschreiten....
Beurteilung der HAndlung:
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Die Geschichte ist nicht wirklich anspruchsvoll, sie ist leicht und unterhaltsam zu lesen. Es ist auch nicht so dramatisch, wie es sich anhört.
Der Sommer ist schön, und wird es auch bleiben. Ich will aber nicht zu viel verraten.
Sprache:
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Die Sprache ist meiner Meinung nach das wichtigste am Buch. Sie spiegelt die UNbeschwertheit der Love- Story wieder. Lydia ist herrlich mit ihrer Berliner Schnauze. Der Ich- Erzähler gibt alles so selbstverständlich und locker wieder, dass man nie Angst um irgendetwas bekommen muss.
FAzit:
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Das Buch ist genau richtig für den Sommerurlaub (wenn auch etwas dünn), aber auch für schlechte TAge, da man in die unbeschwerte, sonnige Welt des sommerlichen Schwedens gezogen wird.
Einen schönen TAg noch, Angin
OK.OK. Dann halt doch ein bißchen mehr:
ZUM Autor:
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Tucholsky wurde 1890 in Berlin geboren. Er geht auf das Gymnasium und beschlißt es mit dem Abitur. Er schreibt für verschiedene Zeitungen. 1912 publiziert er noch als Student seine erste romantische Reise-Erzählung, Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte. Er studiert Recht und promoviert 1915. Er wird eingezogen und nach einer Zeit in Rußland wird er schließlich Leihbibliotheksleiter im Stab einer Artillerieflieger-Schule. Bei Kriegsende ist er Offizier in Rumänien. Nach der Rückkehr nach Berlin wird er Chefredakteur des Magazins Ulk. ER schreibt in der Weltbühne, arbeitet im Kabarett und ist Sozialdemokrat geworden. 1930 zieht er nach Schweden und publiziert dort 1931 Schloss Gripsholm. 1935 verübt er Selbstmord und wird bei Schloss Gripsholm begraben.
Fiktion- Realität:
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Ich weiß nur, dass es das Schloß gibt. Was in der Geschichte Fiktion und was Realität ist, denke ich ist nicht klar, dennoch, spielt viel vom wahren Leben Tucholskys mit in die Geschichte. Der Protagonist trägt seinen NAmen, Schloss Gripsholm war eines seiner Lieblingsstätten, auch er ist ein glänzender Satieriker des Berlins der 30er JAhre... Über Lydia, Billie und Karlchen habe ich in Biographien nichts gefunden, dennoch glaube ich fest an sie. Es muß sie irgendwie in Tucholskys Leben gegeben haben.
Ein Buch über Freundschaft, Mut und Sommer
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.09.2008, 19:22 Uhr von Kiki1988
Bewertung: sehr hilfreichSH ~*~*~lg Kiki~*~*~
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