Mehr zu Rollenspielen Testbericht
ab 34,46 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von MacKecks
Die Sims - Menschen im PC
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Daten:
Orginal Name: The Sims
Hersteller: Maxis/Electronic Arts
Internetadresse: www.thesims.com
Schwierigkeitsgrad des Spiels: mittel
Spiel/Anleitung:englisch/deutsch
Multiplayer: nein
Steuerung: Maus und Tastatur
Genre: Simulation
-------------------------------------------------------------------------
Systemvoraussetzung:
Mindestanforderungen: P233, 32 MB RAM, 4x CD, DirektX 7.0
Empfohlen: PII, 64 MB RAM
-------------------------------------------------------------------------
Vorgeschichte:
An die 15 Jahre ist es jetzt her, dass am C-64 ein Programm namens „Little Computer People“ von sich reden machte. Im wesentlichen bestand es aus dem Schnittbild eines Hauses samt Inventar plus Einwohner und Hund. Man konnte dem Mieter der Immobilien bei seinem täglichen Leben zuschauen und ihm sogar mit Hilfe einer sehr begrenzten Wortliste Befehle erteilen, die er aber keineswegs immer befolgte.
Und wenngleich „The Sims“ natürlich alle Präsentationsmöglichkeiten der modernen Rechner nutzt sowie im Gameplay um Lichtjahre fortgeschritten ist, erinnert es von der Grundidee doch immer noch stark an den alten Klassiker.
-------------------------------------------------------------------------
Das Spiel:
Wer das Spiel startet, muss sich zunächst einmal unter mehreren zur Verfügung stehenden Häusern/Grundstücken ein passendes Zuhause aussuchen und gegebenenfalls (wenn die Hütte nicht ohnehin bereits defaultmäßig besiedelt ist) eine Familie zusammenstellen/gründen. Der Familienbegriff ist dabei ganz im Sinne der modernen Verhältnisse weit gefaßt: Auch simple Singeles oder gleichgeschlechtliche WGs sind erlaubt. Der Charaktergenerator erinnert dabei durchaus an Rollenspiele - Geschlecht, Aussehen und ob Kind oder Erwachsener werden gewählt, zudem sind einige Eigenschaften wie penibel/schlampig, aktiv/faul oder verspielt/seriös einstellbar. Auch der Familien- und der Vorname muss/kann natürlich frei bestimmt werden!
-------------------------------------------------------------------------
Aller Anfang ist schwer:
Mit einem Anfangskapital von 20.000 Mäusen (mit einem einfachen Cheat kann man das Geld jedoch auf über 100.000 Mäuse...äh Schotter, Geld oder was weiß ich, aufstocken) geht es dann an die Auswahl des zukünftigen Heimes. Natürlich sind nicht alle Immobilien für diesen Preis erhätlich, zudem muss man beachten, dass eine möglicheweise erforderliche Möbelierung zusätzliches Geld kostet. Die meisten Grundstücke sind übrigens noch unbebaut und warten auch nur darauf bebaut zu werden! Allerdings sollte man mit kleinen Brötchen anfangen, später (wenn man genug Kohle hat) kann man immer noch umziehen oder anbauen!
-------------------------------------------------------------------------
Erste Schritte:
Soweit das gewählte Haus noch nicht bewohnt ist, muss zunächst für Möbel gesorgt werden. Hier sollte man aber nicht zu sparsam sein, denn die Sims leben nicht einfach nur so vor sich hin, sondern sie müssen bestimmte Bedürfnisse wie Hunger, Spieltrieb, Müdigkeit und noch einiges befriedigen.
Nun ist es aber so, dass z.B. der teure Fernsehsessel sehr viel mehr „Entspannung“ liefert, als der harte Küchenstuhl. Anders gesagt: Der Fernsehsessel-Sim ist viel schneller wieder aktionsbereit als sein Kollege aus der Küche.
Und die Zeit ist hier der Schlüssel für alles (auch dafür gibt es einen Cheat), denn wer schneller mit Ausruhen fertig ist, kann auch eher in die Badewanne steigen oder ein Schwätzchen mit dem Nachbarn halten. Was in der schnöden Praxis bedeutet: Schnellere Bedürfnisbefriedigung sorgt dafür, dass mehr Bedürfnisse im grünen Bereich sind, und das wirkt sich auf die generelle Laune der Sims aus. Gute Laune wiederum ist eine der Voraussetzungen für Beförderung im Beruf...
Ach, die Sache mit dem Beruf hatte ich noch gar nicht erwähnt, oder? Nun, das Geld fließt hier nicht von alleine, die Sims müssen es sich schon verdienen, indem sie einer von zehn möglichen Karrieren folgen. Sportler, Politiker, Verbrecher oder Polizist sind nur ein paar der möglichen Jobs, die man sich durch Stellenangebote in der Zeitung oder aus dem Internet besorgt.
Zunächst beginnt man sozusagen als Tellerwäscher, kann jedoch bei Wohlverhalten befördert werden. Wohlverhalten beinhaltet, abgesehen von der guten Laune, auch den Erwerb bestimmter Fähigkeiten, die man sich daheim aneignen muss (Schachspielen fördert zum Beispiel Logik, Malen oder Klavierspielen die Kreativität). Schließlic sind auch die Freunde erforderlich, wenn man in die höheren Positionen aufsteigen will - klar, eine Hand wäscht die Andere, kennt man ja. Freunde jedoch, die übrigens unter den Nachbarn zu suchen wären, sind eine ziemlich zeitaufwändige Sache!
-------------------------------------------------------------------------
Spielziel(e):
Na schön, und was ist nun der eigentlich das Ziel? Was für eine Frage, dies ist immerhin ein Maxis-Spiel! Es gibt also in dem Sinne keine Ziele, man setzt sich stattdessen seine eigenen. Wer die Karriereleiter bis zur höchsten Stufe erklimmen will, kann das tun, wird jedoch feststellen, dass dies wohl die anstrengenste Art ist, „The Sims“ zu spielen. Wer einfach nur eine glückliche Familie gründen will, kann heiraten und Babys in die Welt setzen. Wer das schönste und größte Haus am Platz haben will, braucht nur eine mittelmäßig gute Position im Beruf und Geduld, um Stück für Stück an- und ausbauen zu können.
Im übrigen ist man glücklicherweise nicht ständig gefordert. Die Sims gehen ihren Bedürfnissen auch in eigener Verantwortung recht verläßlich nach, neigen aber doch zu gewissen Schlampereien. Beispielsweise bleiben sie ohne dezente Hinweise des Spielers abends gern zu lange auf, um dann am nächsten Morgen zu verschlafen - was prompt einen bösen Anruf des Arbeitgebers zur Folge hat (wer 2mal hintereinander fehlt, wird übrigens gefeuert!).
-------------------------------------------------------------------------
Ein Spiel für Voyeure?
Die Iso-Optik erweist sich als äußerst detailreich und sehr realistisch, dennoch gibt es nicht beispielsweise viel Unanständiges zu sehen: Beim Baden/Duschen und beim Benutzen des WCs schaltet sich prompt ein Verpixelungsfilter ein, das Kinderkriegen rührt hier vom ausgiebigen Küssen her, und im Ehebett schlafen die beiden Beteiligten ausgesprochen brav nebeneinander („Wie realistisch!“).
Dennoch gibt es viel („anständiges“) zu sehen:
Man muss sich nur einen Kleiderschrank ins Haus stellen, und schon können die Sims jeden Tag in einem neuen Outfit herumlaufen. Um das Haus herum angelegte Blumenbeete erstrahlen in bunter Pracht - solange sie gepflegt werden; und die massenhaft verfügbaren Tapeten, Fußböden etc. sorgen für Vielfalt ohne Ende!
------------------------------------------------------------------------
Fazit:
Jenseits all dieser Beschreibungen, die ich noch seitenweise fortführen könnte, stellt sich die Frage nach dem Spaß. Nun, ausgenommen ist „The Sims“ nicht wirklich ein Spiel, aber trotzdem ist es auf eigenartige Weise faszinierend. Als ob man ein buntes Aquarium beobachtet. Und endlich kann man dem blöden Nachbarn sagen, was man ihm schon immer sagen wollte, ohne mehr als einen digitalten Streit zu riskieren.
Es gibt zwar Dinge, die ich mir noch gewünscht hätte (z. B. dass die Kinder auch mal erwachsen werden und dann ihr eigenes Leben führen; dass man nicht jeden Tag arbeiten muss, sondern auch die Wochenenden genießen kann; oder das sich die Sims weniger oft im Weg stehen), trotzdem kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese Maxis-Sim ein echter Gute-Laune-Quell ist!
Für alle Simulationfans (und auch anderen „normalen“ Menschen *g*) nur zu empfehlen!
© MacKecks
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-25 15:53:13 mit dem Titel Black & White - "Playing God"
Handlung:
Man übernimmt in Black & White die Rolle eines Gottes, der über praktisch unbegrenzte Fähigkeiten verfügt. Ob er sich seinem Volk als gütiger und großzügiger Herrscher oder als menschenverachtender Despot zeigt, liegt dabei ganz im Ermessen des Spielers und hat natürlich Auswirkungen auf den Spielablauf und sogar auf die optische Ausgestaltung der Welt. So wird das Gebiet eines Gewaltherrschers mit der Zeit eher düster und karg erscheinen und auch die Musik wird eine finstere und dunklere Klangfarbe bekommen.
Mit was wird gespielt?:
Man tritt selber nicht in Erscheinung, sondern führt sämtliche Aktionen mit einer virtuellen Hand aus - das Spiel kommt dabei ohne Icons aus, die Steuerung erfolgt komplett mit der Maus. Während man sich mit der linken Maustaste durch die wunderschön anzusehende und sehr detaillierte Landschaft manövriert, werden die Aktionen mit der rechten Maustaste ausgeführt, was zu Beginn für einige Verwirrung und viel Frustration sorgt. Hat man sich jedoch erst einmal mit der etwas eigenwilligen Eingabemethode zurechtgefunden, weiß man sie schnell zu schätzen.
Kreaturen:
Um auch außerhalb seines zu Beginn nur begrenzten Einflussgebietes walten zu können und so neue Gläubige zu rekrutieren, erhält jeder Gott eine Kreatur, die die physische Manifestation des göttlichen Willens beziehungsweise der spielerischen Willkür repräsentiert. Zur Auswahl stehen zu Beginn eine Kuh, ein Affe und ein Tiger, im Spielverlauf wird man dann später seine Kreatur auch gegen andere Tiere austauschen können.
Die verschiedenen Kreaturen:
*Affe
*Braunbär
*Eisbär
*Gorilla
*Kuh
*Leopard
*Löwe
*Mandrill
*Oger
*Pferd
*Rhinozeros
*Schaf
*Schildkröte
*Schimpanse
*Tiger
*Wolf
*Zebra
Die Kuh, der Affe und der Rest des tierischen Gespanns machen einen - zumindest auf den ersten Blick - gelungenen Eindruck. Einmal abgesehen von der putzigen Animation und Mimik, zeigt sich die Kreatur wirklich als extrem lernfähiges Geschöpf, das jedem noch so haarsträubendem Verhalten des Spielers nacheifert. Bevorzugt man zum Beispiel das planlose Herausreißen von Bäumen oder das gemeine aber durchaus unterhaltsame Herumwerfen von Untertanen, wird das eigene Schoßtier Derartiges bereits nach einigen wenigen Demonstrationen auch selber betreiben.
Die Handlungsmöglichkeiten des Spielers scheinen dabei wirklich unbegrenzt, beinahe jeder Gegenstand, der auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann benutzt oder umgestaltet werden. So lassen sich Hütten zerstören, Felsen und Bäume an beliebige Orte transportieren, die Bewohner des Landes können zum Zeitvertreib mal eben auf den höchsten Bergen abgesetzt werden und nach einiger Zeit lassen sich bei entsprechender göttlicher Macht auch Feuersbrünste oder Stürme über das Land jagen.
Story:
Und da pures Gottsein auf Dauer wohl doch ein wenig eintönig wird, zieht sich eine komplexe Story, für die angeblich eigens aus Hollywood engagierte Drehbuchschreiber herangezogen wurden, durch das Spiel. Es gibtso viele verschiedene Lösungsmöglichkeiten, dass praktisch kein Spiel wie das andere verläuft; allein für die erste Mission gebe es 22 mögliche Story-Entwicklungen.
Unzählige kleine Features sorgen für weitere Heiterkeit vor dem Monitor. So kann man seiner Kreatur etwa beibringen, auf bestimmte Musik, die während des Spielens gehört wird, positiv oder negativ zu reagieren. Streichelt man seine Kuh etwa genau dann, wenn gerade das eigene Lieblings-MP3 läuft, wird sie beim nächsten Hören des Titels begeistert zu tanzen anfangen. Schlägt man sie stattdessen, wird der Song beim nächsten Vorspielen für ein schmerzerfülltes Gesicht sorgen.
Die verschiedenen Völker:
*Japaner
Die Japaner sind ein Volk mit starker mentaler Kraft. Diese kann man nutzen um Illusionen zu erschaffen. Das japanische Weltwunder verbessert die Wirkung des Heilzaubers, sorgt für weniger Hunger der Gläuben und verbessert die "Kinderproduktion". Japanische Dörfer befinden sich meistens an der Küste.
*Ägypter
Die Bauherren Edens sind ganz klar die Ägypter. Ihr Weltwunder sorgt dafür, dass die Kreatur in den Kämpfen weniger Verletzungen davon trägt und der Mana-Verbrauch für das Teleport- und Vogelschwarmwunder sinkt.
*Tibeter
Dieses bescheidene Volk besitzt starke mystische Kräfte. Das Weltwunder verringert die Manakosten für die Schutzschilde und verstärkt die Wirkung unserer Aktionen, mit dem Ziel die Einwohner zu beeindrucken.
*Griechen
Dieses Volk fällt sofort durch den schönen Baustil mit Säulen auf. Ein griechisches Weltwunder verkürzt die Schwangerschaftszeiten und die Mana-Kosten für das "Wolfswunder".
Systemforaussetzung:
Mindestanforderung
Pentium II 350Mhz, 64 MB RAM, 4x CD ROM, 600 MB HD
und eine gute Grafikkarte z.B. Geforce 2,oder Voodoo 5
Empfohlen
Pentium III 700 Mhz, 256 MB RAM, 8x CD ROM, 600 MB HD,
tja und die oben erw. Grafikkarte zum optimalen Spielgenuss,
und du solltest eine super Maus haben, denn du musst genau hantiren können, zum Zaubern große Gesten zeichnen.
-------------------------------------------------------------------------Meinung:
Black & White stellt zumindest optisch wohl das bisher schönste und liebevollste Strategiespiel dar, was man am PC zu Gesicht bekommen konnte. Auch spielerisch scheint Lionhead zumindest auf den ersten Blick einen Meilenstein gesetzt zu haben. Ich finde das Spiel super fesselnd, und vorallem gefällt mir, das man alles selbst entscheiden kann, was man macht (so ähnlich wie „Age of Empires).
© MacKecks
Orginal Name: The Sims
Hersteller: Maxis/Electronic Arts
Internetadresse: www.thesims.com
Schwierigkeitsgrad des Spiels: mittel
Spiel/Anleitung:englisch/deutsch
Multiplayer: nein
Steuerung: Maus und Tastatur
Genre: Simulation
-------------------------------------------------------------------------
Systemvoraussetzung:
Mindestanforderungen: P233, 32 MB RAM, 4x CD, DirektX 7.0
Empfohlen: PII, 64 MB RAM
-------------------------------------------------------------------------
Vorgeschichte:
An die 15 Jahre ist es jetzt her, dass am C-64 ein Programm namens „Little Computer People“ von sich reden machte. Im wesentlichen bestand es aus dem Schnittbild eines Hauses samt Inventar plus Einwohner und Hund. Man konnte dem Mieter der Immobilien bei seinem täglichen Leben zuschauen und ihm sogar mit Hilfe einer sehr begrenzten Wortliste Befehle erteilen, die er aber keineswegs immer befolgte.
Und wenngleich „The Sims“ natürlich alle Präsentationsmöglichkeiten der modernen Rechner nutzt sowie im Gameplay um Lichtjahre fortgeschritten ist, erinnert es von der Grundidee doch immer noch stark an den alten Klassiker.
-------------------------------------------------------------------------
Das Spiel:
Wer das Spiel startet, muss sich zunächst einmal unter mehreren zur Verfügung stehenden Häusern/Grundstücken ein passendes Zuhause aussuchen und gegebenenfalls (wenn die Hütte nicht ohnehin bereits defaultmäßig besiedelt ist) eine Familie zusammenstellen/gründen. Der Familienbegriff ist dabei ganz im Sinne der modernen Verhältnisse weit gefaßt: Auch simple Singeles oder gleichgeschlechtliche WGs sind erlaubt. Der Charaktergenerator erinnert dabei durchaus an Rollenspiele - Geschlecht, Aussehen und ob Kind oder Erwachsener werden gewählt, zudem sind einige Eigenschaften wie penibel/schlampig, aktiv/faul oder verspielt/seriös einstellbar. Auch der Familien- und der Vorname muss/kann natürlich frei bestimmt werden!
-------------------------------------------------------------------------
Aller Anfang ist schwer:
Mit einem Anfangskapital von 20.000 Mäusen (mit einem einfachen Cheat kann man das Geld jedoch auf über 100.000 Mäuse...äh Schotter, Geld oder was weiß ich, aufstocken) geht es dann an die Auswahl des zukünftigen Heimes. Natürlich sind nicht alle Immobilien für diesen Preis erhätlich, zudem muss man beachten, dass eine möglicheweise erforderliche Möbelierung zusätzliches Geld kostet. Die meisten Grundstücke sind übrigens noch unbebaut und warten auch nur darauf bebaut zu werden! Allerdings sollte man mit kleinen Brötchen anfangen, später (wenn man genug Kohle hat) kann man immer noch umziehen oder anbauen!
-------------------------------------------------------------------------
Erste Schritte:
Soweit das gewählte Haus noch nicht bewohnt ist, muss zunächst für Möbel gesorgt werden. Hier sollte man aber nicht zu sparsam sein, denn die Sims leben nicht einfach nur so vor sich hin, sondern sie müssen bestimmte Bedürfnisse wie Hunger, Spieltrieb, Müdigkeit und noch einiges befriedigen.
Nun ist es aber so, dass z.B. der teure Fernsehsessel sehr viel mehr „Entspannung“ liefert, als der harte Küchenstuhl. Anders gesagt: Der Fernsehsessel-Sim ist viel schneller wieder aktionsbereit als sein Kollege aus der Küche.
Und die Zeit ist hier der Schlüssel für alles (auch dafür gibt es einen Cheat), denn wer schneller mit Ausruhen fertig ist, kann auch eher in die Badewanne steigen oder ein Schwätzchen mit dem Nachbarn halten. Was in der schnöden Praxis bedeutet: Schnellere Bedürfnisbefriedigung sorgt dafür, dass mehr Bedürfnisse im grünen Bereich sind, und das wirkt sich auf die generelle Laune der Sims aus. Gute Laune wiederum ist eine der Voraussetzungen für Beförderung im Beruf...
Ach, die Sache mit dem Beruf hatte ich noch gar nicht erwähnt, oder? Nun, das Geld fließt hier nicht von alleine, die Sims müssen es sich schon verdienen, indem sie einer von zehn möglichen Karrieren folgen. Sportler, Politiker, Verbrecher oder Polizist sind nur ein paar der möglichen Jobs, die man sich durch Stellenangebote in der Zeitung oder aus dem Internet besorgt.
Zunächst beginnt man sozusagen als Tellerwäscher, kann jedoch bei Wohlverhalten befördert werden. Wohlverhalten beinhaltet, abgesehen von der guten Laune, auch den Erwerb bestimmter Fähigkeiten, die man sich daheim aneignen muss (Schachspielen fördert zum Beispiel Logik, Malen oder Klavierspielen die Kreativität). Schließlic sind auch die Freunde erforderlich, wenn man in die höheren Positionen aufsteigen will - klar, eine Hand wäscht die Andere, kennt man ja. Freunde jedoch, die übrigens unter den Nachbarn zu suchen wären, sind eine ziemlich zeitaufwändige Sache!
-------------------------------------------------------------------------
Spielziel(e):
Na schön, und was ist nun der eigentlich das Ziel? Was für eine Frage, dies ist immerhin ein Maxis-Spiel! Es gibt also in dem Sinne keine Ziele, man setzt sich stattdessen seine eigenen. Wer die Karriereleiter bis zur höchsten Stufe erklimmen will, kann das tun, wird jedoch feststellen, dass dies wohl die anstrengenste Art ist, „The Sims“ zu spielen. Wer einfach nur eine glückliche Familie gründen will, kann heiraten und Babys in die Welt setzen. Wer das schönste und größte Haus am Platz haben will, braucht nur eine mittelmäßig gute Position im Beruf und Geduld, um Stück für Stück an- und ausbauen zu können.
Im übrigen ist man glücklicherweise nicht ständig gefordert. Die Sims gehen ihren Bedürfnissen auch in eigener Verantwortung recht verläßlich nach, neigen aber doch zu gewissen Schlampereien. Beispielsweise bleiben sie ohne dezente Hinweise des Spielers abends gern zu lange auf, um dann am nächsten Morgen zu verschlafen - was prompt einen bösen Anruf des Arbeitgebers zur Folge hat (wer 2mal hintereinander fehlt, wird übrigens gefeuert!).
-------------------------------------------------------------------------
Ein Spiel für Voyeure?
Die Iso-Optik erweist sich als äußerst detailreich und sehr realistisch, dennoch gibt es nicht beispielsweise viel Unanständiges zu sehen: Beim Baden/Duschen und beim Benutzen des WCs schaltet sich prompt ein Verpixelungsfilter ein, das Kinderkriegen rührt hier vom ausgiebigen Küssen her, und im Ehebett schlafen die beiden Beteiligten ausgesprochen brav nebeneinander („Wie realistisch!“).
Dennoch gibt es viel („anständiges“) zu sehen:
Man muss sich nur einen Kleiderschrank ins Haus stellen, und schon können die Sims jeden Tag in einem neuen Outfit herumlaufen. Um das Haus herum angelegte Blumenbeete erstrahlen in bunter Pracht - solange sie gepflegt werden; und die massenhaft verfügbaren Tapeten, Fußböden etc. sorgen für Vielfalt ohne Ende!
------------------------------------------------------------------------
Fazit:
Jenseits all dieser Beschreibungen, die ich noch seitenweise fortführen könnte, stellt sich die Frage nach dem Spaß. Nun, ausgenommen ist „The Sims“ nicht wirklich ein Spiel, aber trotzdem ist es auf eigenartige Weise faszinierend. Als ob man ein buntes Aquarium beobachtet. Und endlich kann man dem blöden Nachbarn sagen, was man ihm schon immer sagen wollte, ohne mehr als einen digitalten Streit zu riskieren.
Es gibt zwar Dinge, die ich mir noch gewünscht hätte (z. B. dass die Kinder auch mal erwachsen werden und dann ihr eigenes Leben führen; dass man nicht jeden Tag arbeiten muss, sondern auch die Wochenenden genießen kann; oder das sich die Sims weniger oft im Weg stehen), trotzdem kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese Maxis-Sim ein echter Gute-Laune-Quell ist!
Für alle Simulationfans (und auch anderen „normalen“ Menschen *g*) nur zu empfehlen!
© MacKecks
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-25 15:53:13 mit dem Titel Black & White - "Playing God"
Handlung:
Man übernimmt in Black & White die Rolle eines Gottes, der über praktisch unbegrenzte Fähigkeiten verfügt. Ob er sich seinem Volk als gütiger und großzügiger Herrscher oder als menschenverachtender Despot zeigt, liegt dabei ganz im Ermessen des Spielers und hat natürlich Auswirkungen auf den Spielablauf und sogar auf die optische Ausgestaltung der Welt. So wird das Gebiet eines Gewaltherrschers mit der Zeit eher düster und karg erscheinen und auch die Musik wird eine finstere und dunklere Klangfarbe bekommen.
Mit was wird gespielt?:
Man tritt selber nicht in Erscheinung, sondern führt sämtliche Aktionen mit einer virtuellen Hand aus - das Spiel kommt dabei ohne Icons aus, die Steuerung erfolgt komplett mit der Maus. Während man sich mit der linken Maustaste durch die wunderschön anzusehende und sehr detaillierte Landschaft manövriert, werden die Aktionen mit der rechten Maustaste ausgeführt, was zu Beginn für einige Verwirrung und viel Frustration sorgt. Hat man sich jedoch erst einmal mit der etwas eigenwilligen Eingabemethode zurechtgefunden, weiß man sie schnell zu schätzen.
Kreaturen:
Um auch außerhalb seines zu Beginn nur begrenzten Einflussgebietes walten zu können und so neue Gläubige zu rekrutieren, erhält jeder Gott eine Kreatur, die die physische Manifestation des göttlichen Willens beziehungsweise der spielerischen Willkür repräsentiert. Zur Auswahl stehen zu Beginn eine Kuh, ein Affe und ein Tiger, im Spielverlauf wird man dann später seine Kreatur auch gegen andere Tiere austauschen können.
Die verschiedenen Kreaturen:
*Affe
*Braunbär
*Eisbär
*Gorilla
*Kuh
*Leopard
*Löwe
*Mandrill
*Oger
*Pferd
*Rhinozeros
*Schaf
*Schildkröte
*Schimpanse
*Tiger
*Wolf
*Zebra
Die Kuh, der Affe und der Rest des tierischen Gespanns machen einen - zumindest auf den ersten Blick - gelungenen Eindruck. Einmal abgesehen von der putzigen Animation und Mimik, zeigt sich die Kreatur wirklich als extrem lernfähiges Geschöpf, das jedem noch so haarsträubendem Verhalten des Spielers nacheifert. Bevorzugt man zum Beispiel das planlose Herausreißen von Bäumen oder das gemeine aber durchaus unterhaltsame Herumwerfen von Untertanen, wird das eigene Schoßtier Derartiges bereits nach einigen wenigen Demonstrationen auch selber betreiben.
Die Handlungsmöglichkeiten des Spielers scheinen dabei wirklich unbegrenzt, beinahe jeder Gegenstand, der auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann benutzt oder umgestaltet werden. So lassen sich Hütten zerstören, Felsen und Bäume an beliebige Orte transportieren, die Bewohner des Landes können zum Zeitvertreib mal eben auf den höchsten Bergen abgesetzt werden und nach einiger Zeit lassen sich bei entsprechender göttlicher Macht auch Feuersbrünste oder Stürme über das Land jagen.
Story:
Und da pures Gottsein auf Dauer wohl doch ein wenig eintönig wird, zieht sich eine komplexe Story, für die angeblich eigens aus Hollywood engagierte Drehbuchschreiber herangezogen wurden, durch das Spiel. Es gibtso viele verschiedene Lösungsmöglichkeiten, dass praktisch kein Spiel wie das andere verläuft; allein für die erste Mission gebe es 22 mögliche Story-Entwicklungen.
Unzählige kleine Features sorgen für weitere Heiterkeit vor dem Monitor. So kann man seiner Kreatur etwa beibringen, auf bestimmte Musik, die während des Spielens gehört wird, positiv oder negativ zu reagieren. Streichelt man seine Kuh etwa genau dann, wenn gerade das eigene Lieblings-MP3 läuft, wird sie beim nächsten Hören des Titels begeistert zu tanzen anfangen. Schlägt man sie stattdessen, wird der Song beim nächsten Vorspielen für ein schmerzerfülltes Gesicht sorgen.
Die verschiedenen Völker:
*Japaner
Die Japaner sind ein Volk mit starker mentaler Kraft. Diese kann man nutzen um Illusionen zu erschaffen. Das japanische Weltwunder verbessert die Wirkung des Heilzaubers, sorgt für weniger Hunger der Gläuben und verbessert die "Kinderproduktion". Japanische Dörfer befinden sich meistens an der Küste.
*Ägypter
Die Bauherren Edens sind ganz klar die Ägypter. Ihr Weltwunder sorgt dafür, dass die Kreatur in den Kämpfen weniger Verletzungen davon trägt und der Mana-Verbrauch für das Teleport- und Vogelschwarmwunder sinkt.
*Tibeter
Dieses bescheidene Volk besitzt starke mystische Kräfte. Das Weltwunder verringert die Manakosten für die Schutzschilde und verstärkt die Wirkung unserer Aktionen, mit dem Ziel die Einwohner zu beeindrucken.
*Griechen
Dieses Volk fällt sofort durch den schönen Baustil mit Säulen auf. Ein griechisches Weltwunder verkürzt die Schwangerschaftszeiten und die Mana-Kosten für das "Wolfswunder".
Systemforaussetzung:
Mindestanforderung
Pentium II 350Mhz, 64 MB RAM, 4x CD ROM, 600 MB HD
und eine gute Grafikkarte z.B. Geforce 2,oder Voodoo 5
Empfohlen
Pentium III 700 Mhz, 256 MB RAM, 8x CD ROM, 600 MB HD,
tja und die oben erw. Grafikkarte zum optimalen Spielgenuss,
und du solltest eine super Maus haben, denn du musst genau hantiren können, zum Zaubern große Gesten zeichnen.
-------------------------------------------------------------------------Meinung:
Black & White stellt zumindest optisch wohl das bisher schönste und liebevollste Strategiespiel dar, was man am PC zu Gesicht bekommen konnte. Auch spielerisch scheint Lionhead zumindest auf den ersten Blick einen Meilenstein gesetzt zu haben. Ich finde das Spiel super fesselnd, und vorallem gefällt mir, das man alles selbst entscheiden kann, was man macht (so ähnlich wie „Age of Empires).
© MacKecks
Bewerten / Kommentar schreiben