Mehr zum Thema Deutsche Literatur Testbericht

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Erfahrungsbericht von Girl.4you

Friedrich Schiller: Wilhelm Tell

Pro:

Weltliteratur berühmtes Drama

Kontra:

schwer zu lesen nichts für Kinder

Empfehlung:

Ja

Hi
Friedrich Schillers Wilhelm Tell ist eines der großen deutschen Dramen. Ich persönlich habe es vor kurzem in der Schule lesen müssen / können / dürfen... Auch wenn die Sprache am anfang etwas schwierig zu versteh war, gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran.

Allgemein über Dramen:
Dramen sind im Prinzip nichts anderes als Drehbücher. Sie sind in mehrere große aufzüge eingeteilt (bei Tell sind es 5) und diese sind wiederum in mehrere Szenen unterteilt. Der Text ist in Versen geschriebn und die Handlung passiert durch die Gespräche der Leute, da es keinen Erzähler gibt. Außerdem stehen zwischendrin immer wieder Regieanweisungen, die meistens kursiv gedruckt sind und in denen z.B. steht, wie ein Schauplatz aussieht, ob eine neue Person hinzukommt oder Ähnliches.

Um was es geht:
In dem Drame Wilhelm Tell von Schiller geht es um den Freiheitskampf der Schweizer insbesondere der aus den Kantons Schwyz, Unterwalden und Uri, die alle drei am Vierwaldstättersee liegen. Das Volk wird von den Reichsvögten, die vom Kaiser eingesetzt wurden, unterdrückt. So versucht z.B. Vogt Wolfenschießen die Frau vom Bauern Baumgarten zu vergewaltigen, dieser tötet jedoch den Vogt. Daraufhin wird er aber verfolgt und kann nur durch eine mutige Tat Tells gerettet werden. Dieser und weitere Vorfälle ( gesamter 1. Aufzug) machen deutlich, dass die einzelnen Bürger nichts gegen die übermächtig erscheinenden Reichsvögte ausrichten können. Daraufhin beschlien sie, einen Schwur zu tun, dass sich Unterwalden, Schyz und Uri zusammentun wollen um an einem Tag einen Aufstand zu machen. Diesen Schwur tun sie dann auch und nennen ihn Rütlischwur (2.Aufzug, 2.Szene: poltischste Szene im ganzen Drama!!!)
Im 3.Aufzug, 3.Szene, passiert dann aber etwas, dass das ganze Unternehmen und seinen Erfolg in Frage stellt. Denn in der Stadt ALtdorf wurde ein Hut vom Reichsvogt Gessler aufgestellt, den jeder der vorbeigeht grüßen muss. ALs Tell mit seinem Sohn Walther vorbeigeht, denkt er aber gar nicht daran, den Hut zu grüßen. Das sehen aber die Wachen und stellen ihn zur Rede. Als dann auch noch Reichsvogt Gessler vorbeikommt, scheint es um Tell geschehen zu sein. Und dabei hat man bei dem Rütlischwur doch fest auf Tell, als sehr guten Schützen, gesetzt. Aber anstatt ihn sofort einzukerkern gibt Gessler ihm noch eine Chance. Er soll den berühmten Apfelschuss waagen. Das heißt, er soll einen Apfel aus 80m Entfernung vom Kopf seines Sohnes schießen. ALs Gessler trotz heftigem zuredens von seiten des Volkes nicht auf diesen Schuss verzichten will, waagt Tell es und schafft es, den Apfel zu treffen. Nun erkennt Gessler aber, dass sein eigenlicher Feind Tell ist und sperrt ihn unter einem Vorwand ein. Dieser Apfelschuss ist eigentlich noch einmal ein Drama im Drama, da er auch eine Einleitung, einen Ausgesalteten Höhepunkt und einen Schluss hat.
Tell gelingt es aber mit Hilfe der Natur, die Gott darstellt, zu fliehen. Da er nun aber in höchster Lebensgefahr schwebt und Gessler zuvorkommen muss, da er seine Familie beschützen muss und da er einen Schwur vor Gott getan hat, tötet er Gessler. Dass er diesen Mord aus den oben genannten Gründen tut und dass es eigentlich kein Maord sondern Notwehr ist, sieht man sehr schön an dem Monolog in Vers 2561 bis 2651. Diese Rechtfertigung für die Tötung Gesslers braucht Schiller, da dieser Teil seines Dramas sonst als Aufruf zum VOgtmord verstanden werdenkönnte, was in der Zeit der französischen Revolution gefährlich für Schiller hätte weren können.
Nach dem Tot Gesslers geht Tell nach Hause, wo er freudig von seiner Familie empfangen wird. Dort kommt allerdings auch ein Mönch vorbei, der sich allerdings als der Herzog von Schwaben herausstellt. Dieser hat seinen Onkel den Kaiser umgebracht. Dies ist wiederrum ein Gegenbeispiel zu Tell und eine weitere Rechtfertigung seiner Tat.
Tell verhilft dem Herzog trotz dessen grausamer Tat zur FLucht über die ALpen und zum Papst, wo er um Verzeihung bitten soll und Buße tun.
Das Buch endet mit einer kurzen Szene in der Tell als Held gefeiert wird.

So nach diesem elend langem und wahrscheinlich auch mal wieder zimlich langweilig gewordenem Bericht noch ein paar Punkte
a) Warum man dieses Buch lesen sollte:
-Weil es Weltliteratur ist
-weil es ein schönes Beispiel für ein gelungenes Drama ist
-weil es spannend ist

b) Schwierigkeiten beim lesen:
-Das Drama ist in einer zimlich alten SPrache verfasst, die für die heutige Zeit manchaml etwas schwer zu verstehen ist
- Es dauert eine Weile, bis man sich in die Art von Literatur eingelesen hat

So, ich denke dass soltte erst mal genügen.
Bye

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