Erfahrungsbericht von diewicca
"Die Hexe und die Heilige" ein Roman von Ulrike Schweikert
Pro:
da von Anfang an spannend, verleitet das Buch zum Weiterlesen
Kontra:
Ich habe hier noch nichts über diese Schriftstellerin oder dieses Buch gefunden
Empfehlung:
Nein
Ein noch sehr neues Buch, wo der Titel mich verleitete es zu lesen.
Die Geschichte zweier Schwestern und der Inquisition, im 16. Jahrhundert, kurz vor dem 30-jährigen Krieg.
Es beginnt schon bei der Geburt der beiden Mädchen Helena und Sibylla.
Da sie Zwillinge waren, war die Geburt schon ein Drama zu dieser Zeit.
Hinzu kam, dass sie rothaarig waren und die Gabe besaßen, gewisse Dinge zu erahnen.
Der Vater starb während einer Reise und die Mutter hatte es nicht leicht, wegen der Blicke und dem Gerede der Leute in der Stadt.
Deshalb wollte sie Sibylla, die lebhaftere der Beiden, in ein Kloster schicken. Helenas wollte ihre Schwester, die sehr unglücklich war über diese Entscheidung, schützen, indem sie statt ihrer Schwester dahin ging. Es fiel nicht gleich auf, da sie sich, bis auf ihre Art, kaum unterschieden.
Das Gerede nahm kein Ende und die Mutter entschied sich, sie, zu ihrer Schwester in eine weit weg gelegene Stadt zu schicken. Eine alte Krämerin, die zu Gast in der Schänke der Familie war, bot sich an, das Kind mit zunehmen und bei der Tante abzugeben.
Dort angekommen, fanden sie ein sehr ärmliches Haus vor, wo selbst die eigenen Kinder der Tante kaum zu essen hatten, der Mann betrunken am verschmutzten Tisch saß, und die Tante schwer krank im Bett.
So beschloss die Krämerin, das Kind mit sich zunehmen.
Sibylla wuchs im Haus der Schwester von der Krämerin auf, bei der sie den Beruf der Hebamme erlernt und in die sie in die Kunst der Magie einwies sowie die Wirkungsweise verschiedener Kräuter.
Mit ihrer Offenheit trat sie Oft dem Rat auf die Füße und begab sich genauso oft auf sehr dünnes Eis.
In ihrer Geburtsstadt:
Der Fürstprobst der sehr viel Macht genoss und sein Schloss prächtiger und immer größer bauen wollte, ließ oft unschuldige Leute abholen, foltern und schließlich als Hexe oder Hexer auf dem Scheiterhaufen brennen.
Dies brachte ihm viel Geld, da die Hinterbliebenen diese Prozedur teuer bezahlen mussten, manchmal mit ihrem gesamten Besitz.
Sibylla wurde von schrecklichen Träumen gequält, in denen sie immer wieder einen dunklen Gang zu einem Verlies ging. Dann spürte sie immer Schmerzen verursacht von Flammen.
Dann spürte sie einen Hilferuf ihrer Mutter.
Sie ging aus dieser Stadt weg, zurück zu ihrem Geburtsort.
Zu spät... sie konnte ihre Mutter nicht mehr retten
Sie blieb dort, da auch die einzige Hebamme brennen musste, die es da gab, arbeitete sie fortan in der Stadt.
Ein junger Priester erweckte neue Gefühle in Sibylla und sie erfuhr ihre erste körperliche Liebe.
Ein Vogt machte sie gegen ihren Willen zu seiner Geliebten.
Immer öfter sagte sie ihre Meinung öffentlich.
Die Häscher der Inquisition holten auch sie.
Ihre Schwester Helena, spürte die Gefahr für Sibylla und wollte sie retten. Doch der Plan misslang...
Dieses Buch hat 454 Seiten die ich buchstäblich in zwei Tagen verschlang.
Es ist von Anfang an sehr spannend geschrieben.
Da es mit Ausdrücken und Formulierungen aus dieser Zeit geschrieben ist, befindet sich im Anhang ein Glossar.
Allerdings ist es sehr gut auch so zu verstehen.
Wenn ich hiermit den ein oder anderen animieren konnte es zu lesen, wünsche ich ihm o. ihr viel Spaß dabei.
diewicca
Die Geschichte zweier Schwestern und der Inquisition, im 16. Jahrhundert, kurz vor dem 30-jährigen Krieg.
Es beginnt schon bei der Geburt der beiden Mädchen Helena und Sibylla.
Da sie Zwillinge waren, war die Geburt schon ein Drama zu dieser Zeit.
Hinzu kam, dass sie rothaarig waren und die Gabe besaßen, gewisse Dinge zu erahnen.
Der Vater starb während einer Reise und die Mutter hatte es nicht leicht, wegen der Blicke und dem Gerede der Leute in der Stadt.
Deshalb wollte sie Sibylla, die lebhaftere der Beiden, in ein Kloster schicken. Helenas wollte ihre Schwester, die sehr unglücklich war über diese Entscheidung, schützen, indem sie statt ihrer Schwester dahin ging. Es fiel nicht gleich auf, da sie sich, bis auf ihre Art, kaum unterschieden.
Das Gerede nahm kein Ende und die Mutter entschied sich, sie, zu ihrer Schwester in eine weit weg gelegene Stadt zu schicken. Eine alte Krämerin, die zu Gast in der Schänke der Familie war, bot sich an, das Kind mit zunehmen und bei der Tante abzugeben.
Dort angekommen, fanden sie ein sehr ärmliches Haus vor, wo selbst die eigenen Kinder der Tante kaum zu essen hatten, der Mann betrunken am verschmutzten Tisch saß, und die Tante schwer krank im Bett.
So beschloss die Krämerin, das Kind mit sich zunehmen.
Sibylla wuchs im Haus der Schwester von der Krämerin auf, bei der sie den Beruf der Hebamme erlernt und in die sie in die Kunst der Magie einwies sowie die Wirkungsweise verschiedener Kräuter.
Mit ihrer Offenheit trat sie Oft dem Rat auf die Füße und begab sich genauso oft auf sehr dünnes Eis.
In ihrer Geburtsstadt:
Der Fürstprobst der sehr viel Macht genoss und sein Schloss prächtiger und immer größer bauen wollte, ließ oft unschuldige Leute abholen, foltern und schließlich als Hexe oder Hexer auf dem Scheiterhaufen brennen.
Dies brachte ihm viel Geld, da die Hinterbliebenen diese Prozedur teuer bezahlen mussten, manchmal mit ihrem gesamten Besitz.
Sibylla wurde von schrecklichen Träumen gequält, in denen sie immer wieder einen dunklen Gang zu einem Verlies ging. Dann spürte sie immer Schmerzen verursacht von Flammen.
Dann spürte sie einen Hilferuf ihrer Mutter.
Sie ging aus dieser Stadt weg, zurück zu ihrem Geburtsort.
Zu spät... sie konnte ihre Mutter nicht mehr retten
Sie blieb dort, da auch die einzige Hebamme brennen musste, die es da gab, arbeitete sie fortan in der Stadt.
Ein junger Priester erweckte neue Gefühle in Sibylla und sie erfuhr ihre erste körperliche Liebe.
Ein Vogt machte sie gegen ihren Willen zu seiner Geliebten.
Immer öfter sagte sie ihre Meinung öffentlich.
Die Häscher der Inquisition holten auch sie.
Ihre Schwester Helena, spürte die Gefahr für Sibylla und wollte sie retten. Doch der Plan misslang...
Dieses Buch hat 454 Seiten die ich buchstäblich in zwei Tagen verschlang.
Es ist von Anfang an sehr spannend geschrieben.
Da es mit Ausdrücken und Formulierungen aus dieser Zeit geschrieben ist, befindet sich im Anhang ein Glossar.
Allerdings ist es sehr gut auch so zu verstehen.
Wenn ich hiermit den ein oder anderen animieren konnte es zu lesen, wünsche ich ihm o. ihr viel Spaß dabei.
diewicca
Bewerten / Kommentar schreiben