Erfahrungsbericht von yopi-user
Krimi Spannung à la Schweden: "Die falsche Fährte" (Henning Mankell)
Pro:
Spannende Story, guetr Stil
Kontra:
Umschlag / Einband
Empfehlung:
Nein
Henning Mankell ??? Wer in aller Welt ist HENNING MANKELL ? Ehrlich gesagt: Hätte mir ein Freund vor einiger Zeit nicht durch einen Zufall leihweise das Buch DIE FALSCHE FÄHRTE in die Hand gedrückt, dann wüsste ich immer noch nicht, wer oder was Henning Mankell eigentlich ist.
Aber zum Glück bin ich ja nun aufgeklärter.
Zum Beispiel weiß ich nun, dass Henning Mankell 1948 in Stockholm geboren wurde, mittlerweile in Mosambik lebt und dort seine Krimis schreibt. Früher hat er wohl auch Jugendbücher geschrieben, heute aber widmet er sich sehr erfolgreich den Kriminalromanen.
Offenbar hat er mit seiner Heimat aber nicht ganz abgeschlossen, denn seine Werke scheinen durchgängig in Schweden zu spielen.
Mittlerweile habe ich erfahren, dass Mankell sehr erfolgreich mit seinen Krimis ist, auch hier in Deutschland.
Typischerweise handeln seine Krimis immer im gleichen Ort, immer mit den gleichen Polizisten.
Die Hauptperson heißt lustigerweise KURT WALLANDER und ist Kriminaler.
Endlich mal kein Ltd. Mike Stone, kein Inspektor Gadget, kein Inspector Smith, Miller oder sonstwie.
Ein Krimi, der in schwedischer Provinz spielt und ein Kommissar namens Kurt Wallander ! So was gibt´s wahrhaftig nicht alle Tage !
Achja, eine Info noch so nebenbei:
DIE FALSCHE FÄHRTE gibt´s für 9,80 € als Taschenbuch und ist beim DTV-Verlag erschienen.
So, genug des Drumherums, jetzt zum eigentlichen Buch:
Kurt Wallander will in den Urlaub. Mit seiner angebeteten Baiba, die er offenbar in einer seiner früheren Fälle kennengelernt hat. Achja, ich sollte hier erwähnen, dass dieses Buch nicht das erste dieser Wallander-Reihe ist. Ich habe also mittendrin angefangen und trotzdem fand ich ganz einfach den Einstieg.
Urlaub. Richtig. Wallander freut sich auf seinen Urlaub.
Doch dann begeht eine junge Farbige unter heftigen Umständen Selbstmord. Eine Farbige, die niemand kennt, niemand weiß, woher sie ist.
Parallel dazu geschehen Morde, Morde an Persönlichkeiten. Die Persönlichkeiten waren nicht ganz koscher, polizeibekannt, das macht die Sache aber nicht unbedingt leichter.
Gibt es Zusammenhänge zwischen den Morden ? Evt. sogar einen Zusammenhang zu dem Selbstmord ? Oder war es gar kein Selbstmord ? Und ist evt. auch Wallanders Tochter in Gefahr ?
Henning Mankell beschreibt die Ermittlungen des Kurt Wallander detailgenau und lässt den Leser mit an seinem Leben und Beruf Teil nehmen.
Wallander ist nicht nur Polizist eines kleinen Örtchens in Schweden, nein, er ist auch Vater. Die Tochter macht ihm Sorgen...vor allem, weil keinerlei Kontakt zur Mutter besteht.
Der Leser bekommt neben den polizeilichen Ermittlungen auch Einblicke ins private des Kurt Wallander.
Auch bekommt´s der Leser mit den Kollegen des Wallander zu tun. Und diese sind auch nicht so ganz einfach. Fast so wie im wahren Leben ;-) .
Mankell hat einen spannenden und sehr packenden Schreibstil. Der Leser lechzt förmlich nach der nächsten Seite, dem nächsten Kapitel...tja, und sogar nach dem nächsten Buch.
Ich war von diesem Buch so begeistert, dass ich am Samstag gleich in den nächsten Buchladen maschierte und mir ein weiteres Buch dieser Serie kaufte.
Folgendes ist allerdings anzumerken:
Das Buch ist nicht nur spannend, nein, sondern auch detailliert. Nicht jedem Leser gefällt es zu lesen, wohin all das Blut spritzte oder wie genau die Mordwaffe ihre Aufgabe verrichtete.
Denn auch hierbei lässt Mankell keine Fragen offen.
Doch ich will ehrlich sein: Man kanns ertragen. Es geht also nicht um möglichst viel Blut in diesem Buch, nein, wahrhaftig nicht, sondern eher um detailgenaue Beschreibung. Nein, und dass auch nicht von Seite 1 bis Seite x.
Meine Meinung dazu: Ich habe da keine Probleme mit; es wird nichts übertrieben, man hat den Eindruck, dass Mankells Recherchen auch bei Leichenbeschauern stattgefunden haben.
Freunde sagten mir, dass dieses Buch für Mankell schon eines der „brutaleren“ ist. Aber bitte, wie gesagt...für mich wird eine Grenze nicht überschritten, im Fernsehen gibt´s Tag für Tag ganz andere Sachen zu sehen.
FAZIT
=====
Toll ! Einfach klasse. Der Name Henning Mankell ist mir nun ein Begriff und das wird er auch bleiben. Die Stories, der Schreibstil, die Spannung, die Leichtigkeit der Erzählung.....hier passt einfach alles !
Ich bin sicher, dass ich mir alle Fälle des Kurt Wallander zu Gemüte führen werde.
HALT:
=====
Einen Wehmutstropfen gibt es doch noch: Und zwar den Umschlag des Taschenbuches !
Farblich ist dieser zum Großteil in sattem schwarz gehalten. Ok, das geht in ordnung, aber irgendwie ist das ein Papier bzw. ist da eine Beschichtung drauf, die wirklich den noch so kleinsten Fingerabdruck hinterlässt.
Ob das kriminaltechnische Hintergründe hat ...??
Egal, jedenfalls sieht´s nicht so toll aus...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-13 06:44:36 mit dem Titel Die Hunde von Riga / HENNING MANKELL
Im Herbst letzten Jahres wurde ich erstmalig auf HENNING MANKELL aufmerksam. Ein schwedischer Autor schreibt Erfolgskrimis?? Schon fast undenkbar..... .Ein Freund empfahl mir jedoch seinerzeit diese Lektüren und irgendwie bin ich dran hängengeblieben.
Mittlwerweile weiß ich auch, dass Henning Mankell 1948 in Stockholm geboren wurde, mittlerweile in Mosambik lebt und dort seine Krimis schreibt. Früher hat er wohl auch Jugendbücher geschrieben, heute aber widmet er sich sehr erfolgreich den Kriminalromanen.
Offenbar hat er mit seiner Heimat aber nicht ganz abgeschlossen, denn seine Werke scheinen durchgängig in Schweden zu spielen.
Henning Mankell ist mit seinen Krimis sehr erfolgreich, auch hier in Deutschland.
Typischerweise handeln seine Krimis immer im gleichen Ort, immer mit den gleichen Polizisten.
Die Hauptperson heisst lustigerweise KURT WALLANDER und ist Kriminaler. Endlich mal kein Ltd. Mike Stone, kein Inspektor Gadget, kein Inspector Smith, Miller oder sonstwie.
Ein Krimi, der in schwedischer Provinz spielt und ein Kommissar namens Kurt Wallander ! So was gibt´s wahrhaftig nicht alle Tage !
Achja, eine Info noch so nebenbei:
DIE HUNDE VON RIGA gibt´s für 9,50 € als Taschenbuch und ist beim DTV-Verlag erschienen.
So, genug des Drumherums, jetzt zum eigentlichen Buch:
Ein geheimnisvoller Anrauf geht bei der Polizei von Ystad ein: Angeblich soll am nächsten Tag ein Schlauchboot an Land getrieben werden. Mit Leichen drin.
Und genauso passiert es auch: Am nächsten Tag wird ein rotes Schlauchboot entdeckt. Und tatsächlich: Zwei Tote befinden sich auch darin.
Und nun beginnen Wallanders Ermittlungen: Wer war der Anrufer ? Wer sind die Toten ? Wo kommen Sie her ? Wer hat sie umgebracht, denn klar ist zumindest dieses: Ein Alterstod war es nicht. Die Spur führt nach Lettland. Aus Amtshilfegründen erhält Wallander einen unterstützenden Polizisten aus Riga (Lettland) zu Besuch.
Doch der Fall wird dadurch nicht einfach.
Der Gast reist zurück...........und das hat keine guten Folgen.
Jetzt macht sich Wallander auf den Weg nach Riga. Irgendwie muss der Fall doch gelöst werden.
Henning Mankell beschreibt die Ermittlungen des Kurt Wallander detailgenau und lässt den Leser mit an seinem Leben und Beruf Teil nehmen.
Wallander ist nicht nur Polizist eines kleinen Örtchens in Schweden, nein, er ist auch Vater. Die Tochter macht ihm Sorgen....vor allem, weil keinerlei Kontakt zur Mutter besteht.
Der Leser bekommt neben den polizeilichen Ermittlungen auch Einblicke ins private des Kurt Wallander.
Auch bekommt´s der Leser mit den Kollegen des Wallander zu tun. Und diese sind auch nicht so ganz einfach. Fast so wie im wahren Leben ;-) .
Mankell hat einen spannenden und sehr packenden Schreibstil. Der Leser lechzt förmlich nach der nächsten Seite, dem nächsten Kapitel....tja, und sogar nach dem nächsten Buch.
Mankell wird oft vorgeworfen, dass er zu sozialkritisch schreibt, das würde nicht in Krimis hineingehören ! Ach nein ? Wieso eigentlich nicht ? Dass in Lettland nicht alles Gold ist was glänzt sollte uns klar sein. Aber warum sollte man nicht über einen Krimi ein wenig mehr über Machenschaften in Lettland erfahren ? Wallander recherchiert gut, bevor er Passagen in seinen Romanen veröffentlich, die nicht jedermann gefallen könnten.
Politsche Ziele, Bestechungen, Kumpeleien.....das gehört zum Leben und ist daher für meinen Geschmack auch in einem Krimi gut aufgehoben.
FAZIT
Toll ! Einfach klasse. Der Name Henning Mankell ist mir nun ein Begriff und das wird er auch bleiben. Die Stories, der Schreibstil, die Spannung, die Leichtigkeit der Erzählung....hier passt einfach alles !
Ich bin sicher, dass ich mir alle Fälle des Kurt Wallander zu Gemüte führen werde.
HALT:
Einen Wehmutstropfen gibt es doch noch: Und zwar den Umschlag des Taschenbuches !
Farblich ist dieser zum Großteil in sattem schwarz gehalten. Ok, das geht in ordnung, aber irgendwie ist das ein Papier bzw. ist da eine Beschichtung drauf, die wirklich den noch so kleinsten Fingerabdruck hinterlässt.
Ob das kriminaltechnische Hintergründe hat ....??
Egal, jedenfalls sieht´s nicht so toll aus....
Aber zum Glück bin ich ja nun aufgeklärter.
Zum Beispiel weiß ich nun, dass Henning Mankell 1948 in Stockholm geboren wurde, mittlerweile in Mosambik lebt und dort seine Krimis schreibt. Früher hat er wohl auch Jugendbücher geschrieben, heute aber widmet er sich sehr erfolgreich den Kriminalromanen.
Offenbar hat er mit seiner Heimat aber nicht ganz abgeschlossen, denn seine Werke scheinen durchgängig in Schweden zu spielen.
Mittlerweile habe ich erfahren, dass Mankell sehr erfolgreich mit seinen Krimis ist, auch hier in Deutschland.
Typischerweise handeln seine Krimis immer im gleichen Ort, immer mit den gleichen Polizisten.
Die Hauptperson heißt lustigerweise KURT WALLANDER und ist Kriminaler.
Endlich mal kein Ltd. Mike Stone, kein Inspektor Gadget, kein Inspector Smith, Miller oder sonstwie.
Ein Krimi, der in schwedischer Provinz spielt und ein Kommissar namens Kurt Wallander ! So was gibt´s wahrhaftig nicht alle Tage !
Achja, eine Info noch so nebenbei:
DIE FALSCHE FÄHRTE gibt´s für 9,80 € als Taschenbuch und ist beim DTV-Verlag erschienen.
So, genug des Drumherums, jetzt zum eigentlichen Buch:
Kurt Wallander will in den Urlaub. Mit seiner angebeteten Baiba, die er offenbar in einer seiner früheren Fälle kennengelernt hat. Achja, ich sollte hier erwähnen, dass dieses Buch nicht das erste dieser Wallander-Reihe ist. Ich habe also mittendrin angefangen und trotzdem fand ich ganz einfach den Einstieg.
Urlaub. Richtig. Wallander freut sich auf seinen Urlaub.
Doch dann begeht eine junge Farbige unter heftigen Umständen Selbstmord. Eine Farbige, die niemand kennt, niemand weiß, woher sie ist.
Parallel dazu geschehen Morde, Morde an Persönlichkeiten. Die Persönlichkeiten waren nicht ganz koscher, polizeibekannt, das macht die Sache aber nicht unbedingt leichter.
Gibt es Zusammenhänge zwischen den Morden ? Evt. sogar einen Zusammenhang zu dem Selbstmord ? Oder war es gar kein Selbstmord ? Und ist evt. auch Wallanders Tochter in Gefahr ?
Henning Mankell beschreibt die Ermittlungen des Kurt Wallander detailgenau und lässt den Leser mit an seinem Leben und Beruf Teil nehmen.
Wallander ist nicht nur Polizist eines kleinen Örtchens in Schweden, nein, er ist auch Vater. Die Tochter macht ihm Sorgen...vor allem, weil keinerlei Kontakt zur Mutter besteht.
Der Leser bekommt neben den polizeilichen Ermittlungen auch Einblicke ins private des Kurt Wallander.
Auch bekommt´s der Leser mit den Kollegen des Wallander zu tun. Und diese sind auch nicht so ganz einfach. Fast so wie im wahren Leben ;-) .
Mankell hat einen spannenden und sehr packenden Schreibstil. Der Leser lechzt förmlich nach der nächsten Seite, dem nächsten Kapitel...tja, und sogar nach dem nächsten Buch.
Ich war von diesem Buch so begeistert, dass ich am Samstag gleich in den nächsten Buchladen maschierte und mir ein weiteres Buch dieser Serie kaufte.
Folgendes ist allerdings anzumerken:
Das Buch ist nicht nur spannend, nein, sondern auch detailliert. Nicht jedem Leser gefällt es zu lesen, wohin all das Blut spritzte oder wie genau die Mordwaffe ihre Aufgabe verrichtete.
Denn auch hierbei lässt Mankell keine Fragen offen.
Doch ich will ehrlich sein: Man kanns ertragen. Es geht also nicht um möglichst viel Blut in diesem Buch, nein, wahrhaftig nicht, sondern eher um detailgenaue Beschreibung. Nein, und dass auch nicht von Seite 1 bis Seite x.
Meine Meinung dazu: Ich habe da keine Probleme mit; es wird nichts übertrieben, man hat den Eindruck, dass Mankells Recherchen auch bei Leichenbeschauern stattgefunden haben.
Freunde sagten mir, dass dieses Buch für Mankell schon eines der „brutaleren“ ist. Aber bitte, wie gesagt...für mich wird eine Grenze nicht überschritten, im Fernsehen gibt´s Tag für Tag ganz andere Sachen zu sehen.
FAZIT
=====
Toll ! Einfach klasse. Der Name Henning Mankell ist mir nun ein Begriff und das wird er auch bleiben. Die Stories, der Schreibstil, die Spannung, die Leichtigkeit der Erzählung.....hier passt einfach alles !
Ich bin sicher, dass ich mir alle Fälle des Kurt Wallander zu Gemüte führen werde.
HALT:
=====
Einen Wehmutstropfen gibt es doch noch: Und zwar den Umschlag des Taschenbuches !
Farblich ist dieser zum Großteil in sattem schwarz gehalten. Ok, das geht in ordnung, aber irgendwie ist das ein Papier bzw. ist da eine Beschichtung drauf, die wirklich den noch so kleinsten Fingerabdruck hinterlässt.
Ob das kriminaltechnische Hintergründe hat ...??
Egal, jedenfalls sieht´s nicht so toll aus...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-13 06:44:36 mit dem Titel Die Hunde von Riga / HENNING MANKELL
Im Herbst letzten Jahres wurde ich erstmalig auf HENNING MANKELL aufmerksam. Ein schwedischer Autor schreibt Erfolgskrimis?? Schon fast undenkbar..... .Ein Freund empfahl mir jedoch seinerzeit diese Lektüren und irgendwie bin ich dran hängengeblieben.
Mittlwerweile weiß ich auch, dass Henning Mankell 1948 in Stockholm geboren wurde, mittlerweile in Mosambik lebt und dort seine Krimis schreibt. Früher hat er wohl auch Jugendbücher geschrieben, heute aber widmet er sich sehr erfolgreich den Kriminalromanen.
Offenbar hat er mit seiner Heimat aber nicht ganz abgeschlossen, denn seine Werke scheinen durchgängig in Schweden zu spielen.
Henning Mankell ist mit seinen Krimis sehr erfolgreich, auch hier in Deutschland.
Typischerweise handeln seine Krimis immer im gleichen Ort, immer mit den gleichen Polizisten.
Die Hauptperson heisst lustigerweise KURT WALLANDER und ist Kriminaler. Endlich mal kein Ltd. Mike Stone, kein Inspektor Gadget, kein Inspector Smith, Miller oder sonstwie.
Ein Krimi, der in schwedischer Provinz spielt und ein Kommissar namens Kurt Wallander ! So was gibt´s wahrhaftig nicht alle Tage !
Achja, eine Info noch so nebenbei:
DIE HUNDE VON RIGA gibt´s für 9,50 € als Taschenbuch und ist beim DTV-Verlag erschienen.
So, genug des Drumherums, jetzt zum eigentlichen Buch:
Ein geheimnisvoller Anrauf geht bei der Polizei von Ystad ein: Angeblich soll am nächsten Tag ein Schlauchboot an Land getrieben werden. Mit Leichen drin.
Und genauso passiert es auch: Am nächsten Tag wird ein rotes Schlauchboot entdeckt. Und tatsächlich: Zwei Tote befinden sich auch darin.
Und nun beginnen Wallanders Ermittlungen: Wer war der Anrufer ? Wer sind die Toten ? Wo kommen Sie her ? Wer hat sie umgebracht, denn klar ist zumindest dieses: Ein Alterstod war es nicht. Die Spur führt nach Lettland. Aus Amtshilfegründen erhält Wallander einen unterstützenden Polizisten aus Riga (Lettland) zu Besuch.
Doch der Fall wird dadurch nicht einfach.
Der Gast reist zurück...........und das hat keine guten Folgen.
Jetzt macht sich Wallander auf den Weg nach Riga. Irgendwie muss der Fall doch gelöst werden.
Henning Mankell beschreibt die Ermittlungen des Kurt Wallander detailgenau und lässt den Leser mit an seinem Leben und Beruf Teil nehmen.
Wallander ist nicht nur Polizist eines kleinen Örtchens in Schweden, nein, er ist auch Vater. Die Tochter macht ihm Sorgen....vor allem, weil keinerlei Kontakt zur Mutter besteht.
Der Leser bekommt neben den polizeilichen Ermittlungen auch Einblicke ins private des Kurt Wallander.
Auch bekommt´s der Leser mit den Kollegen des Wallander zu tun. Und diese sind auch nicht so ganz einfach. Fast so wie im wahren Leben ;-) .
Mankell hat einen spannenden und sehr packenden Schreibstil. Der Leser lechzt förmlich nach der nächsten Seite, dem nächsten Kapitel....tja, und sogar nach dem nächsten Buch.
Mankell wird oft vorgeworfen, dass er zu sozialkritisch schreibt, das würde nicht in Krimis hineingehören ! Ach nein ? Wieso eigentlich nicht ? Dass in Lettland nicht alles Gold ist was glänzt sollte uns klar sein. Aber warum sollte man nicht über einen Krimi ein wenig mehr über Machenschaften in Lettland erfahren ? Wallander recherchiert gut, bevor er Passagen in seinen Romanen veröffentlich, die nicht jedermann gefallen könnten.
Politsche Ziele, Bestechungen, Kumpeleien.....das gehört zum Leben und ist daher für meinen Geschmack auch in einem Krimi gut aufgehoben.
FAZIT
Toll ! Einfach klasse. Der Name Henning Mankell ist mir nun ein Begriff und das wird er auch bleiben. Die Stories, der Schreibstil, die Spannung, die Leichtigkeit der Erzählung....hier passt einfach alles !
Ich bin sicher, dass ich mir alle Fälle des Kurt Wallander zu Gemüte führen werde.
HALT:
Einen Wehmutstropfen gibt es doch noch: Und zwar den Umschlag des Taschenbuches !
Farblich ist dieser zum Großteil in sattem schwarz gehalten. Ok, das geht in ordnung, aber irgendwie ist das ein Papier bzw. ist da eine Beschichtung drauf, die wirklich den noch so kleinsten Fingerabdruck hinterlässt.
Ob das kriminaltechnische Hintergründe hat ....??
Egal, jedenfalls sieht´s nicht so toll aus....
Bewerten / Kommentar schreiben