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Erfahrungsbericht von wcwberlyn

" Silvia Schubert: Beruf: MARY - die zweite Haut des Georg Preuße "

Pro:

sehr gutes SF-Buch

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Nein

Heute will ich mich mal an eine Rezension eines Buches wagen, es handelt sich dabei um eine autorisierte Biographie über Georg Preuße alias der Travestiekünstler MARY.

Das Buch heißt BERUF: MARY - Die zweite Haut des Georg Preuße und ist im Verlag Das neue Berlin erschienen.
Die Autorin ist Silvia Schubert und kommt, wie ich auch aus Chemnitz. Weitere Angaben zur Autorin habe ich leider noch nicht auftreiben können, aber wenn ich was weiß, dann kommt eine Ergänzung des Beitrages.

Was sofort auffällt ist, daß das Buch in der 3. Person geschrieben ist und darum eher gekünstelt zuweilen sogar distanziert wirkt. Ich habe die Vermutung, daß dies mit der " Verehrung " der Autorin für den Künstler zusammenhängt und der sanfte Georg sich nicht allzutief in die Seele schauen lassen wollte.

In den nachfolgenden Abschnitten des Berichtes werde ich kurz den Inhalt der einzelnen Kapitel des Buches schildern. Dabei ist es der Autorin gelungen jedem Kapiteln einen Titel der Figur MARY zuzuordnen.

1. Ich bin hier
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Hier beschreibt die Autorin ihren persönlichen Weg zur Person "MARY" und dem dahinterstehenden Menschen Georg Preuße.

2. Sind zwei kleine Hände
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Die Autorin schildert die Kindheit des kleinen Georg in Ankum. Er wird geschildert als sehr empfindlicher und kränklicher Junge, der in einer kleinbürgerlichen Umgebung nicht viel zu lachen hatte.
Es wird gekonnt auf die Lieder MARY`S eingegangen, die auch erlebtes aus der Kindheit reflektieren. Es gibt auch schöne Jugendfotos zu sehen.

3.Lieber Gott , schenk mir Flügel
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Beschreibt Georgs Weg als Jugendlicher. Er lernt auf Wunsch der Eltern den Beruf des Funk- und Fernsehmechanikers, wird aber damit nicht glücklich, da er nach eigener Aussage 2 linke Hände hat.
Deshalb geht er als Student der Informatik den 1. Schritt in die weite Welt. Diese Welt heißt ab jetzt Bielefeld und um sein Geld aufzubessern jobbt er als Kellner, Barkeeper und Diskjockey.
Bielefeld wird für den Landjungen zur Weltstadt und dort findet er zum ersten Mal den Mut zu singen. Er wird von einem alternden Travestiekünstler dazu animiert diese Lieder im "Fummel" zu singen.
Er verläßt, weil der Vater seine "Kunst" nicht verstehen will oder kann - sein Elternhaus im Streit.

4. Fraun, Fraun, Fraun
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Schildert die 1. Schritte als Travestiekünstler und Georgs persönliche Haltung zu Frauen - von denen er sagt: Eine richtige Frau wollte und will ich nicht sein - daß wäre mir viel zu anstrengend.
Wir erfahren, daß MARY eigentlich Mary Morgan heißt und am Anfang eigentlich ein relativ ungeliebter Name seiner Travestiefigur war.
Es kommt zum 1. Kontakt von MARY und GORDY ( Rainer Kohler) und wir erfahren, daß wir das Duo eigentlich einem Spaziergang zweier Hundebesitzer zu verdanken haben.

5. Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
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Dieses Kapitel handelt vor allem von Rainer Kohler ( GORDY ) und dessen großem Traum ein Clown zu sein.

6. Wenn ich nicht mehr bin
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Ist das vielleicht emotionalste Kapitel des Buches und handelt vom Abschied GORDY`S von der Bühne, seinem Leiden mit der heimtückischen Krankheit Krebs und seinem Tod.
Hier erfahren wir, daß Georg seinem Freund Rainer durch die Vertrautheit helfen konnte, denn Georg verstand es Rainer, als dieser nicht mehr sprechen konnte, seine Wünsche von den Augen abzulesen.

7. Wenn man Freunde hat
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Das Jahr 1988 - MARY ist allein auf der Bühne zurückgeblieben und fällt immer tiefer in ein Loch - eine Schaffenskrise beginnt. Und er muß lernen allein - ohne Partner auf der Bühne zu überleben.
Gute Freunde stehen ihm zur Seite und die große Wende passiert, als sich Dürrenmatt als MARY und GORDY Fan outet. Und er bietet Georg die erste Theaterrolle in seinem Stück "Achterbahn" an. Georg lernt seine neuen Talente kennen und macht einen Schritt in eine neue Richtung.

8. Feuer und Eis
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Hier zieht Georg Bilanz. Er gibt Auskunft über sein Verhältnis zu seinem Körper und seinem Aussehen. Er läßt kleine Einblicke zu, aber sein Privatleben bleibt tabu.
Wir erfahren, daß Georg sich mit seinen Eltern versöhnte, da diese jetzt überaus stolz waren ihren erfolgreichen Sohn im Fernsehen zu sehen.
Wir erfahren einiges zu seiner Einstellung in Beziehung zu Freunden und Liebe, aber sein eigenes Geheimnis wird nicht enthüllt - wir erfahren nicht ob es eine Beziehung egal welcher Art in Georgs Leben gibt. Schade !!

9. Das alles ist MARY
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Hier beschreibt die Autorin wer MARY ist und was MARY ausmacht.
Sie ist eine fiktive Figur, die Georg wie ein Puppenspieler führt und die sich an Themen traut, die sich niemand anzusprechen wagt.
Da sind keine Themen tabu - weder Aids noch die Homosexualität oder Rassismus sind dabei ausgeschlossen.
MARY ist die perfekte Illusion, die die Menschen unterhält, aber auch zum eigenständigem Denken "verführt".

10. Wir sitzen in der Loge
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Die Autorin schildert ihre eigenen Erlebnisse während mancher sehr kritischer Lieder.
Wir erfahren, daß Georg als MARY in seinen Shows gern die organisierten "Wohltätigkeitsveranstaltungen" aufs Korn nimmt.
Und in diesem Zusammenhang erfahren wir wie Georg seine Spenden los wird, nämlich als "Patenonkel" für 10 Patenkinder bei "Plan International".
In seinen Shows übernimmt den Part des "Spiegels" für die Erwachsenen oft der "Kinderstar " LILLY. Sie schaut den Erwachsenen aufs Maul und kritisiert auch ohne Scheu was sie als unmöglich empfindet.
Wir erfahren, daß Georg allergisch auf Arroganz und Diskriminierung reagiert.
Vor allem das Thema AIDS hat es ihm angetan und seine Erfahrungen inspirierten Ihn zu seinem Song " Der Flur der AIDS - Station ".
Weiterhin ist zu erfahren, daß Georg ein politisch sehr interessierter Mann ist, welcher sich aber nicht vor den Karren einer Partei spannen läßt.
Seinen besonderen Unmut erregen Politiker, Nationalisten, Rechtsradikale und Rassisten.

11. Ich seh mir selbst ins Gesicht
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Hier erfahren wir näheres zu Georgs sehr erfolgreiche Auftritten in Musicals oder als Schauspieler.
Und wir erfahren auch, daß nicht alle Leute gern mit Ihm arbeiten, weil er so konsequent probt und feilt bis alles perfekt ist.

12. Viele Städte sind mein Heim
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Wir erfahren von Georgs unsteter Art und daß er nach Alkoholproblemen auf 45 kg abmagert und schließlich nach einer Leberentzündung im Jahre 1978 ein hilfreiches 2. Zuhause bei einfachen Leuten in der Schweiz fand.
Es wird uns vermittelt, welche verschiedenen Touren, Auftritte und Fernsehatktivitäten MARY & GORDY und später Georg allein unternahmen.
Dabei erfährt der Leser viele Details über die Tourneeplanung und welchen Aufwand solch ein Unternehmen betreiben muß.
Zu erfahren ist außerdem , daß Georg die gesamte 1992er "Sternschnuppentournee" mit einem Bänderriss und gebrochenem Fuß absolvierte.
Das führte dazu, daß Georg als MARY diesmal nicht hektisch über die Bühne huschte, sondern seinen Astralkörper auf einen Barhocker niederlassen mußte.

13. Berlin, Berlin
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Georg zieht nach Berlin - Charlottenburg und widmet dieser Stadt, die Ihn inspiriert das neue Programm "MARY in Berlin".
Wir lernen Maria Lucas kennen, die Georgs mehr als 600 Kleider und 60 Perücken entwickelt hat und sich deshalb für die MARY- Shows unabkömmlich gemacht hat.
Dabei werden Detail zu den 20 - 40 kg schweren Kostümen enthüllt.
Auch wird in etwa bekannt, wie die Lieder und Texte für MARY - Revuen entstehen.
Es werden auch einige Zuschriften an Georg als Zitate abgedruckt.
Wir sehen hinter die Kulissen der Show "MARY in Berlin" und erfahren was Georg mit seiner schon als Markenzeichen bekanntgewordenen "Demaskierung" der MARY erreichen will.

14. Danke , MARY !
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Beschreibt das Ende einer Show und was die Zuschauer dabei empfinden. Z. B. fragen sich viele Leute , wann Georg wieder mit einer neuen Show auftreten wird. Das Publikum stellt sich allgemein die Frage was noch aus MARY ,dem Traumwesen aus Georgs Phantasie wird. Wird die von den Besuchern heiß geliebte "Frau" älter ? - oder fährt später wie Georg immer im Scherz sagt: Im Rollstuhl über die Bühne und wechselt dann nur noch die Decken !
Es wird die Frage aufgeworfen, was empfindet Georg, wenn der letzte Vorhang gefallen ist, wenn er plötzlich in seiner Garderobe allein ist - wir werden es nie erfahren !

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Mein Fazit
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Ich halte ein Buch in meiner Hand und habe dabei absolut gespaltene Gefühle.
Ich erfuhr im Buch einiges aus dem Privatleben Georg Preußes, aber es bleibt bei mir ein fader Beigeschmack.
Die Gliederung des Buches wäre mir anders lieber , wenn es sich eher am zeitlichen Rahmen orientieren würde wären die Tatsachen besser einzuordnen.
Auch geht mir das Buch zu wenig in die Tiefe - es bleibt oberflächlich.
Im Buch gibt es viele Bilder, aber was mich erstaunt ist, daß sehr viele davon Schwarz- Weiß- Aufnahmen sind.
Und was mir persönlich den Lesespaß vergällte war, daß das Buch im 2 spaltigen Design gedruckt wurde.
Genauso muß ich die Gestaltung des Hardcovers beurteilen, denn die wirkt lieblos - ohne Bild . Der Umschlag ist lose angebracht und leidet, wenn man das Buch öfters zur Hand nimmt erheblich.
Ich persönlich hätte besser die 44 DM für eine Konzertkarte investiert, denn ich bevorzuge das Liveerlebnis.
Denn dann kann ich die Atmosphäre und die Aura genießen, die das Buch in keiner weise vermitteln kann.
Und wenn man dann noch das "Glück" hat, daß MARY auf seinen 10cm Stöckeln ausrutscht und bei seinem gekonnt abgefangenem "Sturz" dann fast auf meinem Schoß landet - ja dann ist das Erlebnis perfekt.
Da sprühte so viel Energie und Lebensfreude, daß ich euch zurufe: Wer das Buch braucht, der soll es als Hintergrundliteratur lesen, -
Aber wer MARY liebt der geht in Georgs nächste Show !!!!





----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-08 18:47:23 mit dem Titel Hilfe - die Klone sind schon unter uns ...




Hierbei handelt es sich um einen Silberband der Perry Rhodan- Serie. Die ursprünglichen Perry Rhodanhefte erschienen seit 1961 .
...so kann man das Perry Rhodan-Buch: Die Altmutanten im groben beschreiben.



Die von den Hauptautoren: Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (alias Clark Darlton) veröffentlichten Hefte wurden später in den „Silberbänden“ zusammengefasst und lassen sich so besser lesen.

Der Inhalt des Romans:

Es handelt sich um einen Roman des Altmutanten\"-Zyklus.

Nach der Landung eines Explorerschiffe, das nach vielen Jahren auf die Erde zurückkehrt beschließen Perry Rhodan und die anderen Verantwortlich zum Einsatzort des Explorers dem Planeten „ASPORC“ im Rattley-System aufzubrechen.

Während dieser Expedition wird der Supermutant Ribald Corello von paranormalen Kräften übernommen.
Er ist nun nicht mehr in der Lage, seine Parakräfte zu Gunsten der Menschheit einzusetzen, denn die 8 Altmutanten zwingen Ihm ihre Interessen auf.

Nach der Rückkehr zur Erde beginnt er mit sehr verwirrenden und die Menschheit gefährdenden Aktionen.

Bei diesen Aktionen dringt er auch in eine uralte Geheimstation der Lemuren ein.
Diese Station liegt unter dem Meeresboden und birgt ein Geheimnis dort lagern geklonte Eizellen aus denen Ribald Corello 8 Synthokörper züchten läßt.

Bei der Produktion der Synthokörper wird durch den Zeitmangel ein Turboprogramm benutzt .
Diese schnelle Produktion der Körper wird der entscheidende Mangel sein, denn so schnell wie sie produziert wurden – so schnell verfallen sie auch.
In der Gewalt der Altmutanten befindet sich auch der Mutant Alaska Saedelaere, der von Ribald Corello kontrolliert wird – dieser kann aber ab und zu der Beeinflussung entweichen und so auch eigene unbeeinflußte Aktionen auslösen.

So gelingt es Ihm während der Jagd auf Ihn und Ribald Corello , ein Signal zu Perry Rhodan zu senden und damit die Paralysierung von Ribald durch die Mutanten zu ermöglichen.

So ist es auch möglich die Synthokörper mit den Altmutanten fangen und in eine Klinik zu bringen.
Dort versuchen Aramedizinier und Mediziner von der Erde die Körper zu stabilisieren, damit die Altmutanten nicht wieder in der PARA – Raum müssen.
Da diese Stabilisierung nicht zufriedenstellend gelingt beschließen die Mutanten einen Ausbruch aus der Klinik und bilden indem sie Ihre Kräfte einen neuen Körper aus Antimaterie.
In diesen Körper wechseln die 8 Bewußtseinsinhalte der Altmutanten.
Die neuen Erlebnisse der Altmutanten kann man dann im nächsten Band der Silberbände mit dem Titel „Kampf der Paramags“ nachlesen.

Informationen zu handelnden Personen: ( nachfolgende Texte teilweise von der Homepage: http://www.perry-rhodan.net )

Perry Rhodan:

Es beginnt im Jahr 1971: Mit der Rakete STARDUST landen vier amerikanische Astronauten unter Befehl von Perry Rhodan auf dem Mond, und treffen dort auf ein notgelandetes Raumschiff. Aus dieser Begegnung entwickelt Perry Rhodan seine Idee einer geeinten Menschheit, die er gegen alle Widerstände durchsetzt. Unabhängig von Hautfarbe, Nationalität oder Religion gibt es nur noch \"Terraner\", die neue Hauptstadt heißt entsprechend Terrania.
Mit Hilfe der außerirdischen Technik werden Raumschiffe gebaut, die überlichtschnell den Weltraum durchqueren. Die Terraner stoßen auf Mächte zwischen den Sternen, die sich seit Jahrtausenden etabliert haben, und sie treffen auf das Geisteswesen ES, das Perry Rhodan eine Reihe schwerer Prüfungen auferlegt, bevor er als Lohn die relative Unsterblichkeit winkt. Mit jedem Schritt, den sich Perry Rhodan tiefer in den Weltraum hineinwagt, scheinen die Rätsel größer zu werden, wird das Schicksal der Menschheit immer geheimnisvoller. Im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende verlassen Milliarden von Menschen die Erde, und siedeln sich auf fremden Planeten an. In unglaublich fernen Bereichen des Universums müssen sich die Menschen immer wieder neuen Herausforderungen stellen, um gewaltige Rätsel lösen zu können und um Ihre eigentliche Bestimmung zu finden: als kosmisches Volk zwischen den Sternen zu leben, in Partnerschaft zu anderen, völlig fremdartigen Völkern und im Bewusstsein, dass der Kosmos noch viele weitere Wunder für sie bereithält.


Altan:


Atlan, ein Arkonide, wurde durch einen speziellen Zellaktivator den ihm Carfesch im Auftrag der Kosmokraten überreichte, relativ unsterblich. Ein aktivierter Gehirnsektor beherbergt das »photographische Gedächtnis« und den Logiksektor/Extrasinn.
Atlans Charakter ist durch einen starken Hang zum Zynismus geprägt. Er handelt kühl und überlegt, ist ein wohlmeinender Spötter, aber auch ein unerbittlicher Antreiber.


Gucky:

Im Jahre 1975 auf seinem Heimatplaneten Trump heimlich an Bord der STARDUST II gekommener Ilt, der bald darauf in das Mutantenkorps aufgenommen wird. Der selbsternannte »Retter des Universums« ist ein ausgezeichneter Telekinet, Telepath und Teleporter.
Im Lauf der Zeit entwickelt sich eine herzliche Freundschaft zwischen ihm und Perry Rhodan - vor allem aber mit Reginald Bull, der häufig genug unter Guckys Späßen zu leiden hat. Außer für seine geliebten Mohrrüben kann sich der Mausbiber für stundenlanges Kraulen erwärmen.
Als ein regelrechtes Hobby könnte man seine unermüdlichen Versuche bezeichnen, Helden-Epen mit sich selbst in der Hauptrolle zu verfassen. Nach der Heirat mit Iltu im Jahre 2402 wird Gucky stolzer Vater des kleinen, ebenfalls paranormal begabten Mausbiberjungen Jumpy.
Er erhält wegen der extrem hohen Lebenserwartung seines Volkes von ca. 500 bis 600 Jahren erst 2931 einen Zellaktivator, nachdem er im Jahre 2437 auf dem Pöaneten Monol einer biophysikalischen Hyperregenerierung unterzogen und dadurch um rund 500 Jahre verjüngt wurde.
Wie seine terranischen Gefährten muß auch Gucky im Oktober 1169 NGZ seinen Zellaktivator an ES zurückgeben. Auch er erhält im Jahre 1173 NGZ von ES einen Aktivatorchip und macht sich mit Alaska Saedlaere auf die Suche nach den Spiegelgeborenen.

Ribald Corello:

Supermutant, der die fünf Para-Fähigkeiten eines Hypnosuggestors, Individualaufladers, Emotiolenkers, Quintadimtrafers und Telepsimaten in sich vereinigt. Corello wird am 05.09.2909 als Sohn Kitai Isibashi von und der Báalol-Priesterin Gevoreny Tatstun auf einem Planeten der Antis geboren.
Sein Körper ist stark fehlproportioniert, Rumpf und Gliedmaßen wie bei einem zweijährigen Kind, der Schädel dagegen ist riesig (größter Durchmesser 51 cm). Die Gesamtkörperlänge beträgt 1,29 m. Der Schädel ist vollkommen haarlos und von rotbrauner Farbe, über die Schädeldecke ziehen sich dicke bläuliche Adern. Das Gesicht macht nur einen relativ kleinen Teil des Kopfes aus, ist etwa handflächengroß und besitzt Mund, Nase und Ohren, die im Entwicklungsstadium eines Kleinkindes stehengeblieben sind. Corellos Augen haben dafür einen größten Durchmesser von jeweils 8 cm, sind hellgrün irrlichternd und liegen unter einer weit vorgewölbten Stirn. Der schwächliche Kinderkörper wird von Corello dank seines äußerst differenziert entwickelten Nervensystem vollkommen beherrscht. Der Charakter Corellos ist bestimmt durch zahlreiche Komplexe, darunter besonders schwerwiegend ein starker Ödipuskomplex. Corello ist rechthaberisch, egoistisch, herrschsüchtig, jähzornig und grausam, kann sich jedoch auch als geistvoller Plauderer und angenehmer Gesellschafter zeigen, wenn ihm dies Vorteile bringt. Seine wissenschaftlichen Fachgebiete sind Kosmopsychologie und Hyperphysik. Der Supermutant läßt sich mit dem aus dem Sprachgebrauch der Báalols stammenden Titel Tapur (Mächtiger, Erhabener) anreden.




Mein Fazit:

Wieder ein sehr gelungener Roman aus den Silberbänden – der auf die Ereignisse aus älteren Romanen Bezug nimmt.
So erfährt man mehr über das Schicksal der während der Second – Genesis – Krise verschwundenen Mutanten.
Diese Altmutantenschicksale bilden die Basis für dieses Buch und die der anderen Bücher des Altmutantenzyklus.

Ich freue mich schon auf die Handlung im nächsten Buch und finde diese SF – Romane eine schöne Art der Unterhaltung für Alt und Jung.

Das einzige Problem sind die etwas schwer zu lesenden Namen der handelnden Personen . Aber während des Lesens erschließt sich dem Leser die Welt des Perry Rhodan und seiner Freunde / Gegner sehr schnell.

Ich kann, wenn ich so einen neuen Band vor mir habe kaum mit dem Lesen aufhören, denn man denkt, daß man etwas verpaßt, wenn man aufhört zu lesen.

Auch über das nachfolgende Buch werde ich bei Gelegenheit berichten.

16 Bewertungen, 2 Kommentare

  • susperia

    30.10.2002, 11:23 Uhr von susperia
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow, ein wirklich informativer und ausführlicher Bericht! Bye Deine Susperia

  • krawallo

    09.06.2002, 14:34 Uhr von krawallo
    Bewertung: sehr hilfreich

    HAllo yopi hat meinen Bericht über das NdV bei ciao irgendwie verschluckt, jetzt ist er vollständig, würdest du nochmal bitte schauen =?? Danke auch...