Erfahrungsbericht von Anonym106
"Love Story" - Immer wieder schön!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Auch wenn dieses Buch häufig von vielen Leuten als sentimentaler Unsinn abgetan wird – bei jedem Lesen der Love Story von Oliver Barrett IV und Jennifer Cavilleri bin ich auf’s Neue begeistert!
Es geht um den Harvard-Studenten Oliver, der aus einer sehr reichen Familie stammt, und die aus ärmeren Verhältnissen kommende Radcliffe-Studentin Jennifer Cavilleri. Die beiden begegnen sich eines Tages in der Radcliffe-Bibliothek und verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, was beide sich zunächst nicht ganz eingestehen. Nach einigem Hin und Her kommt es dann doch zum ersten Kuß...
Als sie später heiraten, wird Oliver von seinem Vater enterbt, denn der möchte, daß sein Sohn „eine gute Partie“ macht, und nicht, daß er sich mit einer armen Studentin abgibt.
So müssen die beiden also unter harten finanziellen Bedingungen und ohne den kleinsten Luxus in einem winzigen Apartment leben.
Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als Oliver nach seinem Examen (er studierte Jura) in einer großen New Yorker Anwaltskanzlei ein tolles Jobangebot bekommt und sich schon als Staranwalt sieht. Mit dem Geld, das er verdient, können die beiden sich jetzt alles leisten, was sie möchten.
Was ihnen noch zum vollkommenen Glück fehlt, ist (wie könnte es anders sein?) ein gemeinsames Kind. Doch alle „Versuche“ scheitern, so daß sich beide einem Test unterziehen. Dabei stellt sich heraus, daß Jenny bald sterben wird, denn sie hat Krebs.
Jetzt warten beide nur noch auf diesen düsteren Tag und versuchen krampfhaft, ihren Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Als es schließlich so weit ist, taucht Olivers Vater im Krankenhaus auf, doch Jenny ist bereits tot. Er zeigt sich betroffen, und Vater und Sohn versöhnen sich endlich.
Tragischer könnte eine Liebesgeschichte gar nicht enden!
Meine Lieblingsstelle ist die folgende:
- „Hast du Geld genug, um mir ein Taxi zu zahlen?“ fragte sie. „Klar“, sagte ich. „Wo soll’s denn hingehen?“ „Zum Beispiel – ins Krankenhaus“, sagte sie.
Während der nun folgenden hastigen Maßnahmen wurde mir klar, daß dies das Ende war. Jenny würde unsere Wohnung verlassen und nie mehr zurückkehren. Wie sie so dasaß, während ich ein paar Sachen für sie zusammenpackte, überlegte ich, was ihr wohl so durch den Kopf gehen mochte. Wegen der Wohnung, meinte ich. Was würde sie sich ansehen, um es in Erinnerung zu behalten?
Nichts. Sie saß ganz still und blicklos da.
„He, du, willst du irgend etwas Besonderes mitnehmen?“ fragte ich.
„Nein, nein.“ Sie schüttelte den Kopf und setzte nachträglich hinzu: „Dich.“ -
Es ist faszinierend, wie der Autor Erich Segal es schafft, mit seiner einfachen Sprache den Leser derart zu fesseln! Die Charaktere sind außergewöhnlich in ihrer Art, miteinander umzugehen und miteinander zu sprechen, und gerade das macht sie so besonders. Um das zu verstehen, muß man das Buch einfach lesen. Es lohnt sich!
Es geht um den Harvard-Studenten Oliver, der aus einer sehr reichen Familie stammt, und die aus ärmeren Verhältnissen kommende Radcliffe-Studentin Jennifer Cavilleri. Die beiden begegnen sich eines Tages in der Radcliffe-Bibliothek und verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, was beide sich zunächst nicht ganz eingestehen. Nach einigem Hin und Her kommt es dann doch zum ersten Kuß...
Als sie später heiraten, wird Oliver von seinem Vater enterbt, denn der möchte, daß sein Sohn „eine gute Partie“ macht, und nicht, daß er sich mit einer armen Studentin abgibt.
So müssen die beiden also unter harten finanziellen Bedingungen und ohne den kleinsten Luxus in einem winzigen Apartment leben.
Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als Oliver nach seinem Examen (er studierte Jura) in einer großen New Yorker Anwaltskanzlei ein tolles Jobangebot bekommt und sich schon als Staranwalt sieht. Mit dem Geld, das er verdient, können die beiden sich jetzt alles leisten, was sie möchten.
Was ihnen noch zum vollkommenen Glück fehlt, ist (wie könnte es anders sein?) ein gemeinsames Kind. Doch alle „Versuche“ scheitern, so daß sich beide einem Test unterziehen. Dabei stellt sich heraus, daß Jenny bald sterben wird, denn sie hat Krebs.
Jetzt warten beide nur noch auf diesen düsteren Tag und versuchen krampfhaft, ihren Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Als es schließlich so weit ist, taucht Olivers Vater im Krankenhaus auf, doch Jenny ist bereits tot. Er zeigt sich betroffen, und Vater und Sohn versöhnen sich endlich.
Tragischer könnte eine Liebesgeschichte gar nicht enden!
Meine Lieblingsstelle ist die folgende:
- „Hast du Geld genug, um mir ein Taxi zu zahlen?“ fragte sie. „Klar“, sagte ich. „Wo soll’s denn hingehen?“ „Zum Beispiel – ins Krankenhaus“, sagte sie.
Während der nun folgenden hastigen Maßnahmen wurde mir klar, daß dies das Ende war. Jenny würde unsere Wohnung verlassen und nie mehr zurückkehren. Wie sie so dasaß, während ich ein paar Sachen für sie zusammenpackte, überlegte ich, was ihr wohl so durch den Kopf gehen mochte. Wegen der Wohnung, meinte ich. Was würde sie sich ansehen, um es in Erinnerung zu behalten?
Nichts. Sie saß ganz still und blicklos da.
„He, du, willst du irgend etwas Besonderes mitnehmen?“ fragte ich.
„Nein, nein.“ Sie schüttelte den Kopf und setzte nachträglich hinzu: „Dich.“ -
Es ist faszinierend, wie der Autor Erich Segal es schafft, mit seiner einfachen Sprache den Leser derart zu fesseln! Die Charaktere sind außergewöhnlich in ihrer Art, miteinander umzugehen und miteinander zu sprechen, und gerade das macht sie so besonders. Um das zu verstehen, muß man das Buch einfach lesen. Es lohnt sich!
13 Bewertungen, 2 Kommentare
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12.04.2002, 12:22 Uhr von Peter16jh
Bewertung: sehr hilfreichNur wären eine Gliederung mit Zwischenüberschriften sinnvoll! Gruß, Jens
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04.03.2002, 14:11 Uhr von IvoryB
Bewertung: sehr hilfreichMIr ist das ein bißchen zuwenig "MEinung" von Dir! Fast nur Inhalt!! Das Buch ansicht ist toll, da hast Du Recht! Lieben Gruß, Ivory
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