Mehr zum Thema Stephen King Testbericht

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Erfahrungsbericht von funnyy

Das Mädchen

Pro:

gut geschrieben

Kontra:

wenig handlung, zu wenig spannung

Empfehlung:

Nein

Heute gehen wir mal weg von den Süßigkeiten, bevor uns schlecht wird und nehmen uns ein Buch vor. Genauer gesagt das letzte aus meiner Bestellung von Amazon.
Stephen Kind und das Mädchen ist wieder eines seiner neuesten Werke, aber beginnen wir mal Schrittweise.

Buch und Autor:
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Es handelt sich um die Taschenbuch Ausgabe um 16,90 Euro mit der ISBN 3-548-25128-5
Es hat mit dem Nachwort exakt 304 Seiten und ist somit eines seiner kürzesten Werke.
Natürlich spielt es wie meistens in Main, das sind wir vom King ja schon gewöhnt.
Stephen King ist ja in Main geboren und lebt auch noch immer da.

Worum geht es nun?
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Der Inhalt ist eigentlich ganz schnell erzählt, denn es geht eigentlich nur darum wie sich ein neun jähriges Mädchen im Wald verirrt und zu überleben versucht. Aber wir wollen dennoch etwas näher darauf eingehen:

Trisha McFarland ist neun Jahre alt und lebt bei ihrer Mutter, ihre Eltern sind geschieden. Ihr Bruder Pete streitet mit seiner Mutter stets, da er gerne bei seinem Vater leben würde. Bei einer Wanderung streiten die Beiden wieder und haben die Anwesenheit von Trisha total vergessen. Gezanke hin und Gezanke her. Trisha versuchte öfter mal etwas zu sagen aber ohne Erfolg sie wurde nicht gehört. Als sie mal dringend einem Bedürfnis nachgehen wollte, war es das Gleiche. Ihre Mutter bekam es nicht mit. So beschloss Trisha einfach ins Gestrüpp zu gehen, aber nicht zu nahe am Weg, denn da könnte sie ja jemand sehen. Sie ging in die Hocke und ging ihrem Geschäft nach. Doch sie ging dann eine Abkürzung und kommt nie wieder auf den Weg zurück.
Sie bleibt alleine im Wald zurück. Im Rucksack befindet sich ein Walkman etwas zu trinken und ein klein wenig zu essen.
Trisha ist ein großer Fan von Tom Gordon, einem Spieler der Red Sox. Sie hat eine große Fantasie und stellt sich öfter mal andere Situationen vor, wie sie mit ihm ins Gespräch kommt.
So irrt nun Trisha ganz alleine im Wald umher. Sie hat von ihren Eltern viel über Natur gelernt so auch, dass ein Bach stets zu Leuten führt. Nun ist Trisha auf der Suche nach einem Bach. Sie findet einen und wagt den Abstieg zu diesem wird jedoch rutscht sie aus und fällt und reißt ein Wespennest mit in die Tiefe. Was fürchterliche Stiche zu Folge hatte.
Mit der Hilfe von dem Wissen ihrer Eltern und den Gesprächen mit ihrem Tom Gordon, die sie in ihrer Fantasie hält, schlägt sie sich durch den Wald.
Doch sie ist nicht alleine, etwas beobachtet sie und sie spürt seine Blicke auf sich ruhen. Es ist nicht immer da, aber es folgt ihr und lässt es nicht lange aus den Augen................

Leseprobe:
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Im Wald keckerte irgend etwas darüber, vielleicht verächtlich. Das Keckern verwandelte sich in ein Klappern, das lauter und lauter wurde, bis Trisha im Dunkeln die Augen öffnete und erkannte, dass dies das Geräusch ihrer eigenen Zähne war. Sie rappelte sich langsam auf und verzog schmerzlich das Gesicht, als jeder Teil ihres Körpers protestierte. Ihre Beine waren am schlimmsten, dicht gefolgt von ihrem Rücken. Ein Windstoß traf sie - diesmal kein Hauch, sondern eine Bö - und war sie fast um. Trisha fragte sich, wie viel Gewicht sie verloren haben mochte. Eine Woche dieser Art, dann kann man mich an eine Schnur binden und wie einen Drachen steigen lassen, dachte sie. Sie fing an, darüber zu lachen, und ihr Lachen ging in einen weiteren Hustenanfall über. Sie stand mit gesenktem Kopf und knapp über den Knien auf die Schenkel aufgestützten Händen da und hustete. Der Husten begann tief in ihrer Brust und kam als eine Folge harscher Bellaute aus ihrem Mund. Klasse, Echt Klasse. Die drückte die Innenseite ihres Handgelenks an ihre Stirn, ohne jedoch beurteilen zu könne, ob sie Fieber hatte oder nicht.
Trisha ging breitbeinig watschelnd - ihre wunden Gesäßbacken rieben sich weniger aneinander, wenn sie das tat - zu den Kiefern zurück und brach weitere Äste ab, mit denen sie sich diesmal wie mit einer Decke zudecken wollte. Sie schleppte einen Armvoll zu ihrem Bett zurück, holte noch eine Ladung blieb auf halbem Weg zwischen den Bäumen und der mit Kiefernadeln gepolsterten Mulde stehen, die sie für ihr Lager ausgewählt hatte. Sie drehte sich unter den funkelnden Vieruhrsternen langsam einmal um sich selbst.
\"Kannst du mich nicht in Ruhe lassen?\" rief sie und bekam davon einen neuen Hustenanfall. Als sie ihn unter Kontrolle hatte, wiederholte sie die Frage, dieses mal jedoch leiser. \"Kannst du nicht damit aufhören?\"
Nichts, Kein Laut außer dem Seufzen des Windes in den Kiefern... und dann ein Grunzen. Tief und leise und nicht einmal im entferntesten menschlich. Trisha blieb mit der Ladung duftender, harziger Zweige in ihren Armen wie angenagelt stehen. Sie spürte, dass sie am ganzen Körper eine Gänsehaut bekam. Wo war dieses Grunzen hergekommen? Von dieser Seite des Bachs? Vom andern Ufer? Unter den Kiefern hervor?...................
(Seite209 und 210)

Funnyys Meinung:
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Die Story an sich ist mal ganz interessant. King hat es gut rübergebracht. Bringt die Gedanken von Trisha und ihre Ängste sehr gut zu Blatt. Nun das wissen wir schon King kann die schlimmsten Ängste und Gefühle sehr gut beschreiben.
Es ist aber nach meiner Meinung nach manchmal sehr weit her geholt wie das Mädchen auf gewisse Situationen reagiert. Nicht immer aber manche Dinge kann doch ein neunjähriges Kind nicht wissen. Sicher als Erwachsener würde man so reagieren. Nun aber dennoch finde ich dieses Buch lesenswert, wobei man sagen muss, dass es wohl wieder nicht das Beste ist.
Ich bekomme langsam den Verdacht, der King bekommt nicht mehr so gute Werke hin wie früher. Oder erwarten wir zuviel von ihm?
Es liest sich gut das Buch, es ist zwar nicht umwerfend spannend, aber man möchte dennoch wissen wie es nun mit Trisha weitergeht, ob sie nun aus dem Wald rausfindet oder ob das Ding sie doch noch angreift.

Fazit:
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Für King Fans ohnehin ein muss, denn da darf ja kein Buch in der Sammlung fehlen. Ich selber werde mir seine neuen Werke wohl nicht mehr kaufen, sondern höchstens wo ausleihen, denn eine Carrie oder ein Friedhof der Kuscheltiere, ist dieser Roman nicht.
Es ist auch kein Horror zumindest nicht so wie man es von ihm gewöhnt ist. Es ist eher ein Erlebnis Abenteuer, welches Trisha wahrscheinlich auch traumatisiert.
Eigentlich kann man dieses Buch bereits ab so 12 Jahren lesen würde ich mal sagen.
Der Roman bekommt aber dennoch 4 Sterne von mir, weil er an und für sich ja gut ist, aber halt nicht so umwerfend wie man es von ihm gewöhnt ist.
eure funnyy

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