Melitta Toppits Frühstückstüten Testbericht

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ab 3,70
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Summe aller Bewertungen
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Michi23

Tüten zum Frühstücken?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Es ist an sich ja schon unglaublich, was es alles auf dem Markt gibt und dann teilweise wirklich so was von überflüssig, dass ich mir manchmal überlege, wieso das alles? Nun gut. Neugierig bin ich allemal und wenn was Neues auf den Markt kommt, dann bin ich ehrlich gesagt auch immer gleich vornan, wobei mich das teilweise auch schon ärgert, doch der Reiz ist meistens stärker, als der Wille, es nicht einzupacken. Nun gut. Heute möchte ich mal über meine Investition der Toppits Frühstückstüten berichten, die ich mehr oder weniger zufällig im Supermarkt hab im Regal liegen sehen. Ich wollte doch ursprünglich nur Frischhaltefolie kaufen und ganz unschuldig daneben waren die Frühstückstüten zu sehen, deren Packung ich mir natürlich gleich griff und studierte, um was es sich handelt. Das war aber alles ganz schnell begreiflich und hörte sich in der Tat für mich interessant an. Klartext. Die Frühstückstüten wurden gekauft.

Normalerweise habe ich mir bisher immer mit Butterbrotdosen beholfen oder aber auch schon mal Gefrierbeutel zweckentfremdet und meinem Partner und mir die Butterbrote etc. dort hineingepackt. Was mich bei den Dosen halt nur immer ein wenig genervt hat war, dass sie in der Tasche doch immer recht viel Platz wegnehmen und teilweise als sehr sperrig wirken. Andererseits sind sie so robust und halten selbst zerbrechliche Fressalien ganz und appetitlich ausschauen. Bei den Gefrierbeuteln konnte das schon mal anderes aussehen. Doch nun endlich zu den Melitta Toppits Frühstückstüten.

Die Tüten:

Allein über den Namen musste ich schon etwas Schmunzeln. „Frühstückstüten“, das ist an sich ja doch absurd und wer braucht das schon? An meine eigenen Nase gepackt, ich habe es auch gerade gekauft. Nun gut. Die Tüten haben Ähnlichkeit mit meinem Backpapier in der Schublade. Scheint auch Pergamentpapier zu sein; es handelt sich hierbei aber um ein Spezialpapier, welches laut Aufschrift sogar noch fettdicht sein soll. Die Verpackung ist als Faltschachtel anzusehen und die einzelne Tüte ist 12,5 cm breit und 20,5 cm hoch. Insgesamt kann man 60 Tüten in einer solchen Faltschachtel finden, die es übrigens ermöglichst, dass man die Tüten wunderbar daraus entnehmen kann. Die Tüten knistern, wenn man seine Fressalien dort hineinpackt und heimlich zu essen geht hier keinesfalls. Ich wollte aber dennoch wissen, was es mit diesem fettdichten Spezialpapier auf sich hat. Meine geschmierten Brote sind nicht immer dünn belegt, sondern oft packe ich beispielsweise noch Tomaten drauf, die an sich ja das Papier aufweichen lassen und dieses schließlich an diesen Stellen kaputt geht. In der Tat aber blieb die Tüte ganz, was also bedeutet, dass sie in der Tat fettdicht sind. Sehr positiv. Doch das sind Gefrierbeutel und Brotdosen auch. Nun gut. Im Gegensatz zu den Gefrierbeuteln sind diese Tüten aber aus sauerstoffgebleichtem Papier hergestellt und somit umweltschonend. Der Gedanke daran macht die Tüten für mich zwar interessant, aber was ist in diesem Fall an Brotdosen zu bemängeln. Auch diese sind umweltschonend und erübrigen leidlich einen einzigen Anschaffungspreis, hingegen die Tüten nach einmaligem Verwenden in der Tonne verkloppt werden müssen.

Auf der Verpackung konnte ich schnell ersehen, dass es sich um Frühstückstüten der Firma Melitta Toppits handelt. Weiterhin ist die Faltschachtel im üblichen grün gehalten und zeigt ein dick belegtes Baguette, welches halb in einer solchen Tüte verpackt ist. Was soll mir das sagen? Natürlich. Es ist sogar möglich, aus der Tüte zu essen. Das finde ich ebenfalls sinnvoll, weil so, je nach dem, was man darin verpackt hat, die Sauereien des Kleckerns ausgeschlossen wird. Dies wird nämlich sicher von der Tüte aufgehalten.

Auffällig war auch, dass mein Brötchen nicht weich darin wurde, sondern knusprig war, wie zuvor. Diese unangenehme Erkenntnis bzw. Erfahrung muss ich nämlich immer bei den Gefrierbeuteln machen. Weich werden da immer die Brötchen und das ist nicht jedermanns Schache, zumindest nicht meine. Ich habe es mir also zur Gewohnheit gemacht, Brot zwar darin aufzubewahren und zu transportieren, Brötchen allerdings eher in Alufolie oder eben in der Brotdose zu verpacken. Die Brötchentüten lassen beide Dinge gut darin transportieren.

Effektivität:

Ich würde zwar allemal sagen und ich muss wirklich zugeben, dass ich von den Tüten recht beeindruckt war. Doch die Anschaffung dieser Tüten erscheint mir dennoch als etwas überflüssig und Geldverschwendung, da man sie in der Tat nur einmal gebrauchen kann und dann schon wieder wegschmeißen muss. Dafür ist es einfach zu teuer und ich kann mir auch gut mit anderen Utensilien behelfen. Ich weiß ja, wie ich mir meine Brote sinnvoll verpacke ohne dabei ständig Frühstückstüten kaufen zu müssen. Es ist an sich so anzusehen, wie mit dem Bügelwasser auch. Die Wäsche riecht doch nach dem Waschen schon gut genug. Warum soll ich also Bügelwasser kaufen, wenn es mit destilliertem Wasser genauso gut geht und so sehe ich das mit den Frühstückstüten auch. Es ist einfach nur zur Mode geworden, sinnloses Zeug auf den Markt zu bringen.

Fazit:

Ich denke, dass ich meine Neugierde soweit befriedigt habe. Die Investition war zwar nicht unbedingt rausgeschmissenes Geld, weil ich sie ja allesamt gut verwendet habe, doch noch mal werde ich sie mir bestimmt nicht kaufen, wenn sie auch gut im Handling sind und die Brotwaren wirklich gut darin zu transportieren sind. Preislich gesehen sind sie mir es aber nicht wert und ich werde demnächst wieder auf meine Brotdosen oder Gefrierbeutel zurückkommen.

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