Mitsubishi Trium Neptune Testbericht

Mitsubishi-trium-neptune
ab 14,26
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  durchschnittlich
  • Ausstattung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von schmiddi

Es ist süss und hat Stil - mein Neptune

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

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>> Vorwort <<
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Nach sehr vielen Streitigkeiten mit D2 Vodafone, was die Zusendung von Rechnungen und der falschen Abbuchung von SMS angeht, musste ich mir unbedingt einmal ein neues Handy anschaffen. Und was passt da besser, als sich für ein weiteres D2 Handy - jedoch mit Prepaid Vertrag - zu entscheiden. Und das völlig kostenlos, denn hierfür investierte ich 2500 gesammelte Webmiles.

Die Entscheidung fiel mir recht leicht, da ich einfach nur ein neues Handy haben wollte, dass die minimalen Eigenschaften besitzt und ein bißchen mit der Mode geht. So entschied ich mich für das Trium Neptun und im Voraus muss ich sagen, dass ich bisher keine Erfahrungen mit diesen Handys hatte. Nun darf ich es jedoch seit zwei Wochen in meinen Händen halten. Ja, das nötige Soll erfüllt es ohne Fehl und Tadel, die negativen Eigenschaften überwiegen jedoch sehr und werde nun einmal alle Erfahrungen in diesem Bericht schildern.

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>> Einleitung <<
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Wie schon angedeutet habe ich dieses Handy für "nur" 2500 Webmiles erwerben dürfen. Siemens und Nokia Besitzer werden mich nun vielleicht auslachen, dass ich solch ein Handy besitze - gilt es doch eher als Handy für Kinder. Ja, auch ich durfte mich vor meinem Neuerwerb mit einem Nokia 3310 zufrieden geben. Und klar, der Qualitätsunterschied ist sofort erkennbar. Spätestens, wenn man sich jedoch ein wenig mit dem Handy beschäftigt kann man sich glücklich schätzen, im Besitz eines Handys der beiden Marktführer zu sein.

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>> Das Aussehen <<
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Das Trium Neptun wirkt gegenüber einem neueren Nokia Modell eher rund und fett, statt eckig und schmal. Die Hüllen bestehen aus weißem, zum Teil transparentem Hartplastik. Die Klappe vor der Tastatur ist in blau gehalten, ebenso die Abdeckung für den Akku. Auf der Vorderseite ist ein Display in normaler Größe zu sehen, rechts oben schaut eine kleine Antenne heraus, die eine Größe von 2 cm besitzt.

Insgesamt gesehen sieht es verdammt modisch und stylisch aus - vielleicht sollte man es in seiner bunten Farbe schon als kitschig bezeichnen.

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>> Einlegen der SIM-Karte <<
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Schön ist es immer wieder, wenn man eine SIM-Card ganz einfach in eine dafür vorgesehene Vorrichtung schieben darf. Doch nicht so bei diesem Handy. Um diese Karte einzulegen muss man im Innenteil des Handys erst ein kleines Plastikstäbchen zur Seite ziehen, um die Karte dann endlich mit viel Mühe in eine kleine Einkerbung zu legen. Nun lässt man den Clip wieder los und mit viel Glück ist die SIM richtig eingelegt.
Dann das schwarze Akku in die Hand nehmen, Richtung Stromkontakt einlegen, Abdeckklappe drauf und fertig ist der Zusammenbau, bevor es mit der Inbetriebnahme losgehen kann.

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>> Das Tastenfeld <<
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Öffnet man die Schutzabdeckung für das Tastenfeld, ist dieses auch schon direkt in seiner vollen Pracht sichtbar. In der obersten Reihe gibt es drei Tastenfelder, darunter sind die Zahlen 0-9 zu finden, sowie * und #.

Hierbei muss ich leider auch schon zum zweiten Mal etwas bemängeln. Die Tasten sind zwar optimal in ihrer Größe, jedoch so komisch angebracht, dass ich mit meinen Wurstfingern manchmal Probleme bekommen, auch die richtige zu treffen. Außerdem bestehen diese aus Gummi und lassen sich deshalb schlechter hineindrücken.
Die oberste, sowie auch die unterste Reihe bereitet jedoch die größten Probleme. Das Tastenfeld ist ein wenig tiefer als das Display angebracht, über der Halterung für die Tastenabdeckung befindet sich direkt die unterste Tastenreihe. Und somit ist es immer wieder ein großer Akt, mit seinen Fingern auch die Taste richtig drücken zu können.

In der obersten Reihe sind alle Tasten zu finden, die man für die optimale Anwendung des Handys benötigt. Befindet man sich im Hauptmenü, dient die linke Taste mit oberstem Knopfdruck zur Herstellung einer Verbindung mit dem WAP. Beim Drücken nach unten kann man entweder die gewählten Nummern noch einmal überblicken oder ein Gespräch aufbauen (dort befindet sich ein grün markierter Hörer). Mit der rechten Taste schaltet man das Handy ein/aus und ermöglicht einem den direkten Zugang zum SMS-Hauptmenü.
In der Mitte ist ein runder Knopf zu finden, den alle Trium Handys besitzen. Ein Tastendruck nach oben oder unten im Hauptdisplay lässt keine Wünsche offen. Hier kann man den Rufton ausstellen, diesen aktivieren oder den Vibrationsalarm einschalten.
Das drücken des Knopfes nach links, bietet Zugang zum Telefonbuch. Ein Drücken nach rechts führt einen in die Untermenüs, um das Handy optimal konfigurieren zu können.

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>> Das Telefonbuch <<
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Dieses ist wirklich das Prunkstück dieses Handys. Es ermöglicht dem Benutzer, 100 Namen von Freunden einzuspeichern. Das Praktische hieran ist, dass man zwischen einer Telefonbuchspeicherung und einer SIM-Karten-Speicherung frei entscheiden kann. Wählt man die SIM-Speicherung, kann man lediglich Namen und Telefonnummern der Personen einspeichern. Die Telefonbuchspeicherung ermöglicht jedoch zusätzliche Funktionen. Hier kann der Handybenutzer Privatnummer, Geschäftsnummer und Handynummer eintippen, sowie eine kleine Beschreibung zur Person (z.B. Geschäftskunde). Wählt man diese Person nun im Telefonbuch aus, muss man sich nur noch zwischen einer Nummer entscheiden, und schon kann das Telefonieren losgehen.

Ist das Telefonbuch so langsam überfüllt, genügt ein entsprechender Tastendruck für den jeweiligen Buchstaben und schon springt das Handy automatisch zu diesem.
Ebenfalls lassen sich Nummern auch im direkten Zugriff auf das Telefonbuch wieder löschen. Somit entfällt ständiges Umschalten zwischen Untermenüs, wie "Umbenennen, Löschen, Speichern etc.", wie ich es von einigen Nokia Handy her kenne.

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>> SMS - Die Mittelungsfunktion <<
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Short Message Service - dieser funktioniert mit diesem Handy ganz einfach. Durch die T9-Funktion, sozusagen ein Wörterbuch für das Handy, erkennt dieses die Wörter zum größten Teil automatisch und fügt sie ein.

Ein Beispiel, um das Wort HALLO einzutippen. In der normalen Schreibfunktion müsste man die Tasten für die entsprechenden Buchstaben folgendermaßen drücken:

2x4, 1x2, 3x5, 3x5, 3x6 = H A L L O

Mit T9 genügt es allerdings, die Zahl für den jeweiligen Buchstaben nur einmal zu drücken. Somit hätte man bei diesem Wort sieben Mal das Drücken gespart.
Wird das Wort allerdings nicht erkannt, lässt es sich auch ganz einfach manuell eingeben. Ein Tastendruck nach unten (auf der Menütaste) deaktiviert die T9-Funktion.
Schön ist es, dass ich mich außerdem zwischen Groß-/Kleinschreibung entscheiden kann. Beendet man den Satz mit einem Punkt, wird das folgende Wort automatisch groß geschrieben. Rechtschreibfehler sind somit sehr selten.

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>> Anrufe/Dauer <<
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Hier verschafft man sich den Überblick, welche Nummern man in der letzten Zeit gewählt hat und wie lange schon mit dem Handy telefoniert wurde. Außerdem lässt sich die Dauer des letzten Anrufs noch einmal einsehen und bei aktivierter Kostenübersicht auch diese für Gespräche.

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>> Allgemeine Einstellungen <<
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Unter den Telefoneinstellungen lassen sich Ruftöne, sowie Lautstärke beim Klingelton und während eines Gesprächs einstellen. Die Sprache dürfte eigentlich unwichtig sein, außer man leiht das Handy mal einem Engländer oder Franzosen. Die Funktion der Anzeige ist wiederum sehr wichtig, da man hier den Kontrast und die Stärke der Beleuchtung festlegen kann. Höhere Beleuchtung und stärkerer Kontrast sehen zwar besser aus und der Benutzer erkennt mehr, gehen jedoch umso mehr aufs Akku.

Menü-Graphiken gibt es ebenfalls. Drei stehen hierbei zur Auswahl an, die meiner Meinung jedoch eher sehr infantil wirken und typisch zu dem Stil des Handys passen. Eine Blume die sich bewegt, wenn man sich im Hauptmenü des Handys befindet, gefällt mir nicht gerade. Jedoch werden in den Untermenüs die Hintergrundbilder (wie z.B. für das Telefonbuch) durch diese Einstellungen ebenfalls verändert und bringen ein bißchen Abwechslung mit sich.

Des weiteren lassen sich die Codes (PIN-/PIN2 Code) verändern, sowie die Mailbox einrichten. Die Funktion der Nachrichteneinstellungen darf aber natürlich auch nicht fehlen, und so kann man hier mit wenig Arbeit z.B. zwischen SMS und E-Mail umschalten.

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>> Büro <<
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Im Büro findet man mehr oder minder sinnvolle Optionen. Zum einen wäre hier der Notizblock, der meiner Meinung nach eher ein Witz ist. Was will ich mit einer Notiz anfangen, die noch nicht einmal zwei Wortreihen zulässt. Termine passen somit kaum in diesen Feld hinein.
Der Währungsumrechner gestaltet sich sehr kompliziert. Als erstes müssen zwei Währungen inkl. Umwechslungskurse eingetippt werden und dann ist es immer noch ein Chaos herauszufinden, wie dieser Rechner nun eigentlich genau funktionieren soll.

Positiv hingegen ist die Funktion des Weckers. Das Datum wird automatisch aus den Einstellungen des Handys übernommen und das Eintippen der Uhrzeit reicht vollkommen aus, um von dem Handy mehr oder weniger sanft geweckt zu werden.

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>> Spiele <<
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Das Neptung bietet zwei Spiele - "Reshape" und "Push".

Reshape: Das Ziel des Spiels ist es, verschiedene Formen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Hierbei wird auf der linken Bildhälfte die gewünschte Form angezeigt, rechts befindet sich das durcheinander gewürfelte Spielfeld. Nach jeweils zehn Levels gibt es einen Code, den man später wieder eingeben kann, um direkt ein wenig höher spielen zu können.

Push: Dieses erinnert doch sehr an den Klassiker "Sokoban". Möglichst schnell die Kisten zu ihren entsprechenden Positionen schieben und so viel Punkte sammeln, wie nur möglich.

Die Steuerung: Gesteuert werden die Spiele mit der Menütaste und nach Bedarf mit den Zahlen 1 und 3. Jedoch gestaltet sich dieses schwieriger, als man zuerst denkt. Häufig muss man regelrecht in die Tasten hinein hauen, damit sich die Figur oder das Feld auch bewegt. Hier gehen manchmal sehr wertvolle Sekunden im Kampf um Punkte verloren und mindern den Spielspass etwas. Insgesamt gesehen, sind die Spiele jedoch sehr gut aufgemacht und auch herausfordern.

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>> WAP - Der Internet Browser <<
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Die Funktion des WAP ist meiner Meinung nach sehr professionell aufgemacht. Die Übersicht im WAP geht in keinster Weise verloren und spezielle Tastenfunktionen ermöglichen eine sehr leichte Navigation.

Bonuspunkte verdient das WAP auf jeden Fall. Denn Lesezeichen sind fast unbegrenzt viele ablegbar und lassen sich direkt auswählen, so dass das Handy automatisch eine Verbindung zu der Seite aufbaut. Eine andere Seite lässt sich aber auch ohne Probleme eintippen.
Das Beste ist jedoch, dass das Handy einen Cachespeicher und einen Bilderablagespeicher besitzt. Diese lassen sich bei Bedarf auch löschen.
Sollte man jedoch öfters auf die Seiten zugreifen, empfehle ich von diesem Speicher auch Gebrauch zu machen, da die Seiten somit schneller aufgebaut werden und der Benutzer Geld spart.

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>> Sonstige Funktionen <<
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Natürlich besitzt das Handy auch eine Wahlwiederholung, die bei Bedarf nach einem Besetzzeichen sofort eingeschaltet wird. Außerdem ist es möglich, Anrufe abzuweisen, zu Halten oder von der Anklopfen-Funktion Gebrauch zu machen. Wenn man mal nicht gestört werden will, lässt sich der Anruf aber auch so abweisen, dass der Anrufer direkt zur Mailbox geleitet wird.

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>> Das Display <<
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Das Display wirkt auf den ersten Blick sehr groß, fällt gegenüber Nokia oder Siemens Produkten jedoch eher klein aus. Von Vorteil ist es hier allerdings, dass die Schrift auf dem Display deshalb auch kleiner ausfällt und mindestens (z.B. bei dem Schreiben einer SMS) genau so viel darauf passt, wie es bei einem Nokia der Fall ist.

Links oben wird die Empfangsqualität in bis zu vier Balken angezeigt. Je mehr davon schwarz gefüllt sind, desto besser ist der Empfang. Recht befindet sich die Anzeige für das Akku mit insgesamt drei Balken.
Darunter steht der Name des jeweiligen Handynetzes, bei mir D2. Rechts findet man die Uhrzeit in dicker und großer Schrift vor, darunter das Datum (Wochentag/Datum). Daneben ist dann das grafische Symbol zu erkennen, welches man im Menü auswählen kann. Bei mir ist es eine Blume, welche bei jedem Zugriff auf das Hauptmenü in Bewegung gesetzt wird und mir mit den Blättern zuwinkt.

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>> Das Akku <<
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Das Aufladen des Akkus nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch. Spätestens nach zwei Stunden ist das Akku vollständig geladen. Dagegen lässt die Laufzeit des Akkus doch sehr zu wünschen übrig.

Die beiden Spiele fressen eine Menge an Akkuspeicher, der Vibrationsalarm zieht sogar noch mehr Strom. Sollte man sein Handy an einem Tag lange gebrauchen, ist es auch sehr schnell leer.
Liegt es jedoch nur im Standbymodus im Zimmer herum, hält das Akku schon mal fünf Tage. Aber was hilft mir ein Handy, welches ewig hält ich aber nicht benutzt, bei der Inbetriebnahme jedoch umso schneller leer ist !? Nichts, und somit ist dies ein gravierender Nachteil, welches mir das Neptun bietet.

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>> Das Ladegerät <<
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Ein Handy aufzuladen ist eigentlich recht einfach, beim Neptun allerdings nicht. Der Stecker für die Ladeöffnung ist derart klein, dass immer wieder ein Kunststück vollbracht wurde, wenn man den Stecker endlich hinein gefriemelt hat. Manchmal habe ich sogar Angst, diese kleinen Plastikstäbchen am Ladegerät abzubrechen, wenn ich vor lauter Wut das Kabel hinein hämmere.

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>> Das Lichtspektakel <<
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Irgendwie gleicht es einer Discobeleuchtung. Bei jeden Tastendruck glänzt das Handy in seiner unbeschreiblich grünen Farbe. Sollte man den Rufton ausgestellt haben und ein Gespräch bahnt sich an, blinkt das Tastenfeld wild umher und macht somit auf seinen Besitzer aufmerksam. Schön und gut, ein wenig Stil schadet nie, doch dieses Lichtspektakel geht sehr auf den Akkuspeicher.

Eine Sache gefällt mir aber. Ist das Handy ausgeschaltet und man läd es in diesem Zustand auf, blinkt oben links ein rotes Licht. Erst wenn das Akku vollständig geladen ist, wird das Licht grün.

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>> Die Tastensperre <<
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An sich eine ganz normale Funktion. Nur frage ich mich ernsthaft, was ich mit dieser Funktion anfangen soll, wenn das Handy doch einen Tastenschutz besitzt. Somit ist es doch gar nicht möglich, versehentlich eine Taste zu drücken, aber Trium musste diese Funktion ja unbedingt einbauen.

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>> Die Freisprechfunktion <<
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Ja, das Trium Neptun besitzt sogar eine Freisprechfunktion. Diese kann noch lange nicht jedes Handy bieten, allerdings ist sie beim Trium auch nicht gerade ausgereift. Die Sprachqualität vermindert sich wirklich sehr, sollte diese Funktion eingeschaltet sein und seinen Gesprächspartner möchte man auch nicht so recht verstehen.

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>> Die Empfangsqualität <<
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Diese ist dank der externen, jedoch sehr kleinen Antenne wirklich gut. Mein altes Nokia 3310 besaß eine interne Antenne und hier hatte ich ebenfalls D2 als Partner. Wenn ich die Empfangsqualität beider Handys nun vergleiche, gewinnt das Trium mit großem Vorsprung. Fast überall habe ich immer vollen Empfang, was mir das Nokia bei weitem nicht bieten konnte.

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>> Die Sprachqualität <<
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Abgesehen von der Freisprecheinrichung ist die normale Sprachqualität absolut glasklar. In keinster Weise konnte ich mich bis jetzt beschweren und selbst bei schlechter Empfangsqualität versteht man seinen Gesprächspartner fast ohne Knacksen in der Verbindung.

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>> Die Bedienungsanleitung <<
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Nein, es kann nicht der ernst des Herstellers sein, dieses als Gebrauchsanweisung durchgehen zu lassen. Diese ist zwar sehr übersichtlich gegliedert, erklärt dem Benutzer aber kaum die eigentlich Funktionen, und wie man diese anwendet. Wenn ich mir in punkto Handytechnik nicht alles selbst beibringen könnte, würde ich ganz schön da stehen.
Vor allem für Menschen die sich nicht gerade für moderne Technik begeistern können, dürfte die Inbetriebnahme wirklich nicht einfach sein. Insgesamt gesehen gleicht die Bedienungsanleitung der Sprache Chinesisch, anders gesagt auch "nichtssagend".

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>> Allgemein gesehen ... <<
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Wenn man sich ein wenig mit Handys auskennt, wird man sich sehr schnell darin einarbeiten. Nach kurzer Zeit ist es sehr einfach, dieses Handy zu bedienen. Einfacher geht es gar nicht mehr, kaum ein Handy konnte mich mit seiner Menüführung so sehr begeistern, wie dieses Trium Neptun.

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>> Sonstige (negative) Merkmale <<
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Was mich massiv stört, dass die hintere Akkuabdeckung des öfteren einmal wackelt. Diese sitzt einfach nicht so fest, wie es im Normalfall sein sollte und knirscht beim Tippen einer SMS gerne. Außerdem ist das Handy nicht gerade sehr klein und nimmt in einer kleinen Hosentasche den ganzen Platz weg.

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>> Technische Details <<
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Netzstandard: GSM900, GSM1800
Gewicht: 120g
Kartentyp: Plug-In
Sprechzeit: 3.00 h
Standby-Zeit: 120.00 h
Display: Grafik-Display
Abmessungen: 120x50x28 mm
WAP
Vibrationsalarm
Uhr
Alarm/Wecker
Spiele
Handy für Einsteiger
Preis im PrePaid Angebot: ca. 80 €

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>> Fazit <<
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Für Einsteiger ist das Handy absolut geeignet. Ich bezeichne mich gerne auch als solchen, da ich keine hohen Ansprüche stelle und einfach nur ein Handy besitzen möchte, welche das Nötigste erfüllt. Jedoch bin ich von der Akkuleistung und der schlechten Verarbeitung, was z.B. das Rappeln der hinteren Klappe betrifft entäuscht. Die Menüführung macht diese negative Eigenschaft zum größten Teil wieder wett und die glasklare Sprachqualität konnte mich ebenfalls begeistern.
Alles in allem ein Handy, welches das Soll erfüllt und empfehlenswert für alle ist, die nicht auf Nokia und Siemens aus sind.

21 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Super_Utz

    16.03.2002, 10:58 Uhr von Super_Utz
    Bewertung: sehr hilfreich

    da ich mich mit handys nicht so auskenn muss ich dir mal glauben :>

  • TheGreatMaster

    14.03.2002, 20:02 Uhr von TheGreatMaster
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mit dieser Meinung hast Du gewiss den Längerekord in Sachen Handymeinungen gebrochen! *g* Aber eine wirklich tolle Meinung. Ich selber bin Träger eines Trium Lasers, dem kleineren Modell dieser Firma. Gruß TheGreatMaster.

  • kulosa

    14.03.2002, 19:14 Uhr von kulosa
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich nehme mal an, daß hier wieder Yopi Spinnt und der Rest der Meinung noch kommt und genausogut ist wie Deine anderen Meinungen. mfg Jan

  • PrinceofLies

    14.03.2002, 19:14 Uhr von PrinceofLies
    Bewertung: sehr hilfreich

    sorry Schmiddi aber irgendwie fehlt da der Beitrag Ah!"Spät kommt er doch er kommt"