Stupid White Men (gebundene Ausgabe) / Moore Michael Testbericht

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Erfahrungsbericht von Cooper_287

Irre, dass er gewonnen hat.

Pro:

Humorvoll, sachlich, informativ

Kontra:

Nichts

Empfehlung:

Ja

„Irre, dass ich gewonnen habe. Ich trat an gegen Frieden, Wohlstand – und gegen den Amtsinhaber.“
( Georg W. Bush am 14. Juni 2001 zum schwedischen Premierminister Göran Persson. Bush hatte nicht bemerkt, dass eine Fernsehkamera noch lief. )


[Ein Bericht über ein Bestseller ( z.B. monatelang im Spiegel auf Platz 1 ) von Michael Moore.]
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[Inhaltsverzeichnis:]

[1][ Der Buchumschlag ]
[2][ Der Aufbau ]
[3][ Der Inhalt ]
[4][ Geschäftliches ]



[1] [Der Buchumschlag] [1]
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In diesem Kapitel steht alles, was so in und auf dem Buchumschlag steht:

Michael Moore kam 1954 auf die Welt. Er arbeitete schon als Regisseur, Fernsehmoderator und Schriftsteller. Berühmt wurde er durch seinen Dokumentarfilm „Roger & Me“. Sein Film „Bowling for Columbine“, ein Film über die Waffenvernarrtheit der Amerikaner, lief auch erfolgreich in deutschen Kinos und wurde 2003 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm des Jahres ausgezeichnet.


„Stupid White Men“, Dumme weiße Männer, ist eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush.

„Bananenrepublik USA: Im Weißen Haus sitzt ein „Präsident“, der nie gewählt wurde, und regiert mit einer Junta aus Geschäftsfreunden seines Daddys. Michael Moore, Filmemacher und Bestsellerautor, rechnet in dieser beißenden Satire gnadenlos ab mit den „Stupid White Men“ an der Spitze der USA. Eine Pflichtlektüre für alle, die immer noch an die „bedingungslose Solidarität“ mit den USA glauben!“

„Moore ist ein Satiriker der Superlative; was er anpackt, wird zum Triumph.“ (Stern)

„Der letzte Rebell Amerikas . . . Moore sagt die Wahrheit über die hässlichen Dinge, die im Bush-Amerika totgeschwiegen werden.“ ( Der Spiegel )




Das Buch aus dem Piper Verlag ist rot gehalten. Die Schriften auf dem Umschlag sind dick und mal schwarz, mal weiß. In der Mitte der Vorderseite guckt Michael Moore ( mit einer Flagge der USA) einen an. Im inneren des Umschlages stehen eine kurze Inhaltangabe und eine kurze Biographie wie ich sie oben (leicht verändert) abgeschrieben habe.




[2] [ Der Aufbau ] [2]
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Das Buch hat 329 Seiten und ist in 12 Kapitel aufgeteilt. Ganz am Anfang steht noch eine Einleitung, und am Ende eine Danksagung sowie eine Anmerkung. Hier steht alles noch mal in der richtigen Reihenfolge (mit Seitenzahl):


[ ] Einleitung (9)
[ONE] Ein sehr amerikanischer Coup (21)
[TWO] Lieber George (53)
[THREE] Ab zum Abschwung (73)
[FOUR] Los, killt die Weißen (85)
[FIVE] Nation der Dummköpfe (119)
[SIX] Netter Planet, aber keiner da (155)
[SEVEN] Das Ende des Mannes (179)
[EIGHT] Wir sind die Nummer Eins! (201)
[NINE] Ein großes glückliches Gefängnis (235)
[TEN] Demokraten – ein hoffnungsloser Fall (251)
[ELEVEN] Das Gebiet für die Menschheit (273)
[EPILOG] Tallahassee HI-Ho (281)
[ ] Dank (305)
[ ] Anmerkung (309)



[3] [ Der Inhalt ] [3]
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Ich kann hier unmöglich eine Zusammenfassung des Buches geben, die wäre viel zu lang, da ich dazu neige vor allem sehr interessante und/oder witzige Stellen zu erwähnen, doch dann müsste ich praktisch das Buch abschreiben, und das ist bestimmt nicht im Sinne des Autors.

Also, es geht um George W. Bush, wie er an die Macht kam, was er tat (vor der Zeit als Präsident und während dieser Zeit) Auch geht es um seine Vorgänger ( Daddy und Clinton), seine Gegner ( Gore und Nadder ). Moore schreibt auch über die Gehilfen von Bush (hier kann ich nur „Bush“ hinschreiben, immerhin sinds ja auch Freunde von Daddy). Es geht um die ganze manipulierte Wahl und die vielen beschissenen Gesetze in den USA.

Michael Moore hat auch überall ins Buch „Infoboxen“ gesetzt, es sind grau hinterlegte Abschnitte in denen z. B. Tipps stehen wie man eine Partei gründet oder Informationen über Staatschefs in östlichen Gebieten.

Ich möchte noch gerne was zum Kapitel „ Lieber George“ schreiben. Wie man vermuten könnte ist das ganze Kapitel ein Brief an George W. Bush. Dort beschreibt Michael Dinge die ihm aufgefallen sind und fragt Bush danach. Michael Moore will wissen ob Bush lesen kann. Er hat viele Argumente gefunden, die dagegen sind. Er fragt, ob es Bush beeinflusst, das er Alkoholiker wäre/ist. Er fragt ob Bush eine Verbrecher ist...
Auch hat der Autor 5 Seiten mit Stichpunkten welche „tollen“ Dinge Bush seit seiner Amtseinführung vollbracht hat u.a. : Ausgaben für Bibliotheken beschränkt (wahrscheinlich mag er keine Bücher), Umweltschützende Gesetze abgeschafft, zum Bau von Atombomben gedrängt ... und, und, und.

Interessant fand ich auch was Clinton tat, in den letzten Tagen seiner Regierungszeit verordnete er noch viele Ding um sein Image zu verbessern. Ihm war klar, dass alles in der Bush oder Gore Zeit sofort wieder abgeschafft wird. Aber egal er hat ja so viele super Dinge getan: Regenwald geschützt, Grenzwerte gesetzt,... und Bush macht es wieder rückgängig.

Im Kapitel „Nation der Dummköpfe“ beschreibt Michael Moore die „Leseschwäche“ der Amis. So können 44 Millionen nicht besser lesen und schreiben als ein Viertklässler. Die anderen 200 Millionen können es zwar, aber tun es nicht. Der Durchschnittsami liest 99 Stunden im Jahr, hockt aber 1450 Stunden vor der Glotze. ( Man kann sich an irgendeinem Morgen um 9:00 irgendeines Tages irgendeinen Amerikanischen Bürger aussuchen, und sich sicher sein, das er schon Unmengen (!!!) (Die Mappe mit den genauen Werten habe ich in der Schule vergessen) von Werbung konsumiert hat.

Zusammengefasst:

Moore zieht die USA und deren Regierung einmal richtig durch den Dreck. Sei es der manipulierte Wahlkampf, die „wunderbaren Taten“ der Präsidenten, oder nur die Dummheit der Bevölkerung, Moore kriegt sie alle.

Das Buch ist wunderbar humorvoll gehalten, bleibt aber immer (IMMER) sachlich und informativ. Es macht Spaß es zu lesen, man erfährt viele unglaubliche neue Dinge und bekommt ein ganz anderes Bild der USA.


[4] [ Geschäftliches] [4]
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Das Buch wurde von Michael Bayer, Helmut Dierlamm, Norbert Juraschitz und Heike Schlatterer übersetzt. Der englische Text war schon vor dem 11. September 2001 fertig. In Amerika ist das Buch unter Regan Books, einem Inprint von HarperCollins, New York, erschienen.

Das Buch „Stupid White Man“ ist bei uns im Piper Verlag erschienen.

Die ISBN-Nr.: 3-492-04517-0.

Ich habe dafür 12,00 Euro bezahlt.



Danke fürs lesen,
Dominik

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