My Big Fat Greek Wedding (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Mannu
Alles griechisch!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorige Woche hatte es mich mal wieder ins Kino verschlagen. Wir hatten keine Karten vorbestellt und hatten daher schon die Befürchtung überhaupt keine Plätze zu bekommen, weil eine ziemlich lange Schlange an der Kasse war. Zu unserer Verwunderung bekamen wir aber noch Karten und die Plätze waren nicht mal schlecht!
°*°*MY BIG FAT GREEK WEDDING*°*°
Story:
~~~~
Als ich in dem Film drinsaß hatte ich nur ne ungefähre Ahnung um was es in dem Film ging, da ich auch schon den Trailer gesehen hatte, aber der Anfang verwunderte mich schon etwas. Im Trailer hatte man eine hübsche Griechin gesehen, doch die Person, die zu Beginn zu sehen war, war das krasse Gegenteil...
Es handelte sich dennoch um die 30-jährige Hauptperson Toula Portokarlos (Nia Vadalos). Sie lebte immer noch bei ihren Eltern Gus und Maria und arbeitet in deren Restaurant mit. Man wird recht schnell mit der griechischen Familie bekannt gemacht und man merkt, dass sie sehr stolz auf ihre griechische Herkunft sind. Der Vater versucht zum Beispiel ständig jedem zu erklären, dass alle Wörter einen griechischen Ursprung haben. Und natürlich wird immer kräftig Ouzo getrunken und viel Fleisch gegessen, wie das bei Griechen nun mal so üblich ist. ;)
Das Motto der Griechen: jede anständige griechische Frau ist dazu da drei Dinge zu tun: griechische Jungs zu heiraten, griechische Babys zu machen und alle bis zu ihrem Lebensende zu bekochen.
Und darum ist es auch für Toula höchste Zeit einen Mann zu finden! Aber nicht irgendeinen Mann sondern natürlich einen Griechischen!
In dem Restaurant begegnet Toula ein hübscher Mann, doch sie ist total schüchtern und blamiert sich regelrecht. Von da an ändert sich ihr Leben aber radikal. Sie beschließt ihr Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen und überredet ihren Vater, dass sie am College einige Kurse zum Umgang mit Computern belegen darf. Ihr macht das alles sichtlich Spaß und das wirkt sich auch auf ihr äußeres Erscheinungsbild aus: sie kauft sich Kontaktlinsen, schminkt sich... und siehe da, aus ihr wird eine hübsche Frau. Wenig später gelingt es ihr dann einen Job im Reisebüro ihrer Tante zu bekommen. Dort lernt sie den Kanadier Ian Miller (John Corbett) kennen, der ihr zuvor schon mal im Restaurant aufgefallen war. Die beiden werden ein Paar und wollen heiraten. Doch Ian ist kein Grieche und die Familie ist alles andere als erfreut! Werden die beiden es trotzdem schaffen?...
Ich will euch jetzt nicht allzu viel verraten, denn ihr solltet jetzt am besten gleich ins Kino gehen und euch den Film anschauen!
Darsteller:
~~~~~~~~
Was mich besonders fasziniert ist die Hauptdarstellerin Nia Vadalos. Sie hat das Drehbuch selbst geschrieben. Es ist sogar eine Autobiografie, auf die Tom Hanks Frau aufmerksam wurde und sie gemeinsam mit ihrem Mann produzierte. Wahrscheinlich kann Nia auch deshalb die Rolle so glaubhaft rüberbringen, weil sie sich selbst spielt. Man kann richtig gut mit ihr mitfühlen!
Im Großen und Ganzen sind eigentlich alle Darsteller ziemlich unbekannt, außer vielleicht John Corbett, der den Ian spielt. Er kommt manchen vielleicht bekannt vor, denn er spielte schon in „Sex and the City“ mit. Auch zu ihm passt die Rolle super. Er spielt den liebevollen, manchmal ein wenig trotteligen Ian, der sich durch nichts unterkriegen lässt, aber immer auf die Späße von Toulas Bruder Nick hereinfällt.
Und dann kam mir noch ein einziger bekannt vor. Ich wusste zuerst nicht woher ich den kannte, aber im Laufe des Films fiel es mir dann ein: es war Joey Fartone von N’SYNC! Er kam aber nicht oft im Film vor und hatte als Cousin von Toula auch nicht allzu viel zu sagen.
Michael Constantine spielt Toulas Vater Gus einfach genial. Man kauft ihm den stolzen griechischen Familienvater total ab und auch die Gags bringt er perfekt rüber. Zum Beispiel sein heißgeliebtes Windex, Glasreiniger, den er überall hinsprüht. Zum Beispiel sprüht er es auf seine Zehe, die angeschwollen war und schon ging die Schwellung zurück...
Auch Maria Portokarlos wird toll von Lainie Kazan gespielt. Man könnte meinen sie sei wirklich die Mutter von Toula, denn sie bringt ihre Rolle wirklich äußerst glaubhaft rüber.
Tante Voula, gespielt von Andrea Martin hat sicherlich vielen Kinobesuchern ein Lachen beschert, denn sie bringt auch ständig super Gags. Ein Beispiel dafür ist ein Familienfest bei den Portokarlos, bei dem Voula Ian zum (Fleisch-) Essen einläd. Dieser erwidert Vegetarier zu sein. Darauf meint Voula, dann mache sie eben Lamm! ;oD
Zu den anderen Darstellern will ich eigentlich nicht mehr allzu viel sagen. Mir waren sie alle unbekannt und jeder hat seine Rolle gut gespielt. Aber überzeugt euch am besten selbst! ;)
Infos:
~~~~
Genre: Komödie
Land: USA
Länge: 96 min
FSK: 6 Jahre
Regie: Joel Zwick
Drehbuch: Nia Vadalos
Meine Meinung:
~~~~~~~~~~~~
Ich finde es wirklich super, dass eigentlich keine Hollywooddarsteller in dem Streifen mitspielen. So hat das Ganze eine völlig andere Wirkung, weil man sich u.U. nicht von Anfang an auf einen Star konzentriert.
Das Ende der Geschichte ist ziemlich vorhersehbar und man weiß in fast jeder Szene, was als nächstes passieren wird, trotzdem wird es durch zahlreiche Gags nie langweilig!
Viele der Gags sind eigentlich solche, die man schon kennt, aber sie sind wirklich genau an den richtigen Stellen im Stück platziert, sodass es einfach nur zum kaputtlachen ist. Oft vermutet man keinen Gag bei der Sache, doch dann wird einem klar was gemeint ist und darum ist es umso witziger. Auch die Ganzen Klischees, die man über Griechen hat finden ihren Platz. Zum Beispiel die rauschenden Feste der Familie und dass der Mann immer meint das Sagen zu haben. (In Wirklichkeit bringt ihn die Frau dazu das zu tun, was sie will! ;))
Bei einer ganz bestimmte Szene, die ich auch vorher schon in einem Trailer gesehen hatte, hab ich mich wirklich kaputtgelacht! Es ist die Szene, in der Ian Toula das erste mal richtig bemerkt. Er läuft am Reisebüro vorbei und versucht ihre Aufmerksamkeit zu erregen, doch dann kommt ihm eine ältere Dame in den Weg und haut ihn mit ihrer Tasche nieder... aber ich will ja jetzt nicht alles verraten! ;o)
Wen ich auch noch superwitzig fand war die Oma von Toula. Ich weiß leider nicht wie die Schauspielerin heißt, aber ich fand diese Rolle einfach genial. Sie litt ständig unter Verfolgungswahn und hatte Angst vor den Türken. Ich fand die Szenen echt klasse, wenn die Nachbarin mit der Oma im Schlepptau vor der Türe stand und sich beschwerte, dass sie die Oma wieder mal in ihrem Garten aufgegabelt hätte. Ehrlich gesagt fand ich es ein wenig schade, dass die Oma nicht noch öfter mal vorkam, aber auch die wenigen Auftritte waren einfach göttlich!!!!
Fazit:
~~~~
Ein wirklich super gelungener Film! Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist garantiert und die schlechte Laune (sofern man die hat) ist wie weggeblasen!
Perfekt für einen Kinoabend, egal ob mit Freunden oder Freund/Freundin.
Also geht so schnell wie möglich ins Kino so lange der Film noch läuft!!!
© Mannu
°*°*MY BIG FAT GREEK WEDDING*°*°
Story:
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Als ich in dem Film drinsaß hatte ich nur ne ungefähre Ahnung um was es in dem Film ging, da ich auch schon den Trailer gesehen hatte, aber der Anfang verwunderte mich schon etwas. Im Trailer hatte man eine hübsche Griechin gesehen, doch die Person, die zu Beginn zu sehen war, war das krasse Gegenteil...
Es handelte sich dennoch um die 30-jährige Hauptperson Toula Portokarlos (Nia Vadalos). Sie lebte immer noch bei ihren Eltern Gus und Maria und arbeitet in deren Restaurant mit. Man wird recht schnell mit der griechischen Familie bekannt gemacht und man merkt, dass sie sehr stolz auf ihre griechische Herkunft sind. Der Vater versucht zum Beispiel ständig jedem zu erklären, dass alle Wörter einen griechischen Ursprung haben. Und natürlich wird immer kräftig Ouzo getrunken und viel Fleisch gegessen, wie das bei Griechen nun mal so üblich ist. ;)
Das Motto der Griechen: jede anständige griechische Frau ist dazu da drei Dinge zu tun: griechische Jungs zu heiraten, griechische Babys zu machen und alle bis zu ihrem Lebensende zu bekochen.
Und darum ist es auch für Toula höchste Zeit einen Mann zu finden! Aber nicht irgendeinen Mann sondern natürlich einen Griechischen!
In dem Restaurant begegnet Toula ein hübscher Mann, doch sie ist total schüchtern und blamiert sich regelrecht. Von da an ändert sich ihr Leben aber radikal. Sie beschließt ihr Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen und überredet ihren Vater, dass sie am College einige Kurse zum Umgang mit Computern belegen darf. Ihr macht das alles sichtlich Spaß und das wirkt sich auch auf ihr äußeres Erscheinungsbild aus: sie kauft sich Kontaktlinsen, schminkt sich... und siehe da, aus ihr wird eine hübsche Frau. Wenig später gelingt es ihr dann einen Job im Reisebüro ihrer Tante zu bekommen. Dort lernt sie den Kanadier Ian Miller (John Corbett) kennen, der ihr zuvor schon mal im Restaurant aufgefallen war. Die beiden werden ein Paar und wollen heiraten. Doch Ian ist kein Grieche und die Familie ist alles andere als erfreut! Werden die beiden es trotzdem schaffen?...
Ich will euch jetzt nicht allzu viel verraten, denn ihr solltet jetzt am besten gleich ins Kino gehen und euch den Film anschauen!
Darsteller:
~~~~~~~~
Was mich besonders fasziniert ist die Hauptdarstellerin Nia Vadalos. Sie hat das Drehbuch selbst geschrieben. Es ist sogar eine Autobiografie, auf die Tom Hanks Frau aufmerksam wurde und sie gemeinsam mit ihrem Mann produzierte. Wahrscheinlich kann Nia auch deshalb die Rolle so glaubhaft rüberbringen, weil sie sich selbst spielt. Man kann richtig gut mit ihr mitfühlen!
Im Großen und Ganzen sind eigentlich alle Darsteller ziemlich unbekannt, außer vielleicht John Corbett, der den Ian spielt. Er kommt manchen vielleicht bekannt vor, denn er spielte schon in „Sex and the City“ mit. Auch zu ihm passt die Rolle super. Er spielt den liebevollen, manchmal ein wenig trotteligen Ian, der sich durch nichts unterkriegen lässt, aber immer auf die Späße von Toulas Bruder Nick hereinfällt.
Und dann kam mir noch ein einziger bekannt vor. Ich wusste zuerst nicht woher ich den kannte, aber im Laufe des Films fiel es mir dann ein: es war Joey Fartone von N’SYNC! Er kam aber nicht oft im Film vor und hatte als Cousin von Toula auch nicht allzu viel zu sagen.
Michael Constantine spielt Toulas Vater Gus einfach genial. Man kauft ihm den stolzen griechischen Familienvater total ab und auch die Gags bringt er perfekt rüber. Zum Beispiel sein heißgeliebtes Windex, Glasreiniger, den er überall hinsprüht. Zum Beispiel sprüht er es auf seine Zehe, die angeschwollen war und schon ging die Schwellung zurück...
Auch Maria Portokarlos wird toll von Lainie Kazan gespielt. Man könnte meinen sie sei wirklich die Mutter von Toula, denn sie bringt ihre Rolle wirklich äußerst glaubhaft rüber.
Tante Voula, gespielt von Andrea Martin hat sicherlich vielen Kinobesuchern ein Lachen beschert, denn sie bringt auch ständig super Gags. Ein Beispiel dafür ist ein Familienfest bei den Portokarlos, bei dem Voula Ian zum (Fleisch-) Essen einläd. Dieser erwidert Vegetarier zu sein. Darauf meint Voula, dann mache sie eben Lamm! ;oD
Zu den anderen Darstellern will ich eigentlich nicht mehr allzu viel sagen. Mir waren sie alle unbekannt und jeder hat seine Rolle gut gespielt. Aber überzeugt euch am besten selbst! ;)
Infos:
~~~~
Genre: Komödie
Land: USA
Länge: 96 min
FSK: 6 Jahre
Regie: Joel Zwick
Drehbuch: Nia Vadalos
Meine Meinung:
~~~~~~~~~~~~
Ich finde es wirklich super, dass eigentlich keine Hollywooddarsteller in dem Streifen mitspielen. So hat das Ganze eine völlig andere Wirkung, weil man sich u.U. nicht von Anfang an auf einen Star konzentriert.
Das Ende der Geschichte ist ziemlich vorhersehbar und man weiß in fast jeder Szene, was als nächstes passieren wird, trotzdem wird es durch zahlreiche Gags nie langweilig!
Viele der Gags sind eigentlich solche, die man schon kennt, aber sie sind wirklich genau an den richtigen Stellen im Stück platziert, sodass es einfach nur zum kaputtlachen ist. Oft vermutet man keinen Gag bei der Sache, doch dann wird einem klar was gemeint ist und darum ist es umso witziger. Auch die Ganzen Klischees, die man über Griechen hat finden ihren Platz. Zum Beispiel die rauschenden Feste der Familie und dass der Mann immer meint das Sagen zu haben. (In Wirklichkeit bringt ihn die Frau dazu das zu tun, was sie will! ;))
Bei einer ganz bestimmte Szene, die ich auch vorher schon in einem Trailer gesehen hatte, hab ich mich wirklich kaputtgelacht! Es ist die Szene, in der Ian Toula das erste mal richtig bemerkt. Er läuft am Reisebüro vorbei und versucht ihre Aufmerksamkeit zu erregen, doch dann kommt ihm eine ältere Dame in den Weg und haut ihn mit ihrer Tasche nieder... aber ich will ja jetzt nicht alles verraten! ;o)
Wen ich auch noch superwitzig fand war die Oma von Toula. Ich weiß leider nicht wie die Schauspielerin heißt, aber ich fand diese Rolle einfach genial. Sie litt ständig unter Verfolgungswahn und hatte Angst vor den Türken. Ich fand die Szenen echt klasse, wenn die Nachbarin mit der Oma im Schlepptau vor der Türe stand und sich beschwerte, dass sie die Oma wieder mal in ihrem Garten aufgegabelt hätte. Ehrlich gesagt fand ich es ein wenig schade, dass die Oma nicht noch öfter mal vorkam, aber auch die wenigen Auftritte waren einfach göttlich!!!!
Fazit:
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Ein wirklich super gelungener Film! Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist garantiert und die schlechte Laune (sofern man die hat) ist wie weggeblasen!
Perfekt für einen Kinoabend, egal ob mit Freunden oder Freund/Freundin.
Also geht so schnell wie möglich ins Kino so lange der Film noch läuft!!!
© Mannu
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