Nachspeisen Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  sehr niedrig

Erfahrungsbericht von Kayah

Da kann niemand widerstehen!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe gerne Gäste und dann verwöhne ich sie oft mit einem 4-5 gängigem Menü.
Bevor der Kaffee mit den \"kleinen Schweinereien\" (Petit Fours) serviert wird, endet das herzhafte Menü oft mit einer Mousse au chocolat.

Diese Mousse ist eine Art Schokopudding, schmeckt aber viel feiner, weil er etwas anderes zubereitet wird, als der \"ordinäre\" Pudding.

Als Dessert wähle ich gerne die Mousse, weil sie eigentlich jeder mag und sie schnell zuzubereiten ist.

Die meisten, vielleicht sogar alle Zutaten hat man oft zu Hause oder bekommt sie in jedem Supermarkt und sie sind sehr günstig.

Bevor ihr anfangt, legt Euch alle Zutaten zurecht:

Die Mengenangaben sind für 4 Gourmets (Feinschmecker) oder 2 Goumants (Vielfraß)*g*:



Zutaten:


200g Zartbitterschokolade
(nehmt schon ein gute Schokolade, denn das schmeckt man später),
2 EL Butter,
4 Eier
(Größe M)
2 EL Zucker,
1 Prise Salz,
250 ml Sahne,
2 EL Puderzucker.

Zubereitungszeit: 40 Minuten (wer nicht ganz so ungeschickt ist *g*)



Zubereitung:


Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, denn wenn Schokolade zu heiß wird, verliert sie Glanz und Geschmack!

Dann die Eier aufschlagen, und die Eigelbe von den Eiweißen trennen. Ich weiß aus Erfahrungen, dass das oft zur Sauerei in der Küche werden kann. Wichtig ist, dass man das Ei an einem schmalen Rand einer Schüssel aufschlägt, weil es dann einen sauberen Schnitt gibt und man so die Eihälften besser auseinander bekommt. © Kayah

Die Eigelbe mit dem Zucker schäumig rühren und zwar so lange, dass der Zucker sich aufgelöst hat (da müsst Ihr ein wenig Geduld haben!)

Die Eiweiße mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen.

Die Sahne mit dem Puderzucker ebenfalls steif schlagen.

Die geschmolzene Schokolade mit den schäumig gerührten Eigelben mischen.

Die Sahne wird dann mit dem Eischnee gemischt, und unter die Schokoladencreme gehoben. Das macht man am besten mit einem Teigschaber. Es ist wichtig, dass man es nicht mehr mit dem Mixer macht, weil die Creme dann zusammen fällt und nicht mehr so \"fluffig\" ist.


Die fertige Mousse, ca. ein halbes Kilo (also ca. 125 g pro Fressnase), wird anschließend in eine Schüssel oder vielen kleinen Schüsselchen (das feiner aussieht, wenn man Gäste bewirtet!) gegeben und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Auf keinen Fall in den Gefrierschrank, nur weil man ein wenig ungeduldig ist. Dabei geht der Geschmack verloren.

Nach ca. 3 Stunden ist die Mousse etwas fest geworden und nun kann man sie noch verzieren, entweder mit Sahnehäufchen oder mit geraspelter Schokolade.

Das ganze kann man natürlich auch mit weißer Schokolade machen. Ganz Abartige färben die geschmolzene weiße Schokolade mit Lebensmittelfarbe z.B. in grüner Farbe ein und dann hat man wohlschmeckende grüne Mousse au Chocolat (ein Tipp für Helloween – kommt gut an *g*).



AUSSEHEN/GESCHMACK:


Die Creme wird stichfest und lässt sich gut mit dem Löffel essen. Die Mousse ist im appetitlichem mittelbraun und riecht angenehm nach Schokolade. Sie schmeckt sahnig schokoladig und die Creme zerschmilzt regelrecht auf der Zunge. Sie ist nicht so süß wie gekaufte Mousse au chocolat, sondern eher etwas herb, das auch so gewollt ist.



WICHTIG:


Hierbei ist noch zu beachten, dass man das Dessert solange es nicht verzehrt wird, ins Kühle stellen soll, und dass das kein Nachtisch ist, den man an heißen Tagen auf ein Buffet lange stehen lassen darf, weil in dem Dessert rohe Eier sind, in denen durch Wärme Salmonellen entstehen könnten.



WENIGER WICHTIG:


Auf jeden Fall ist das ein sehr leckeres Dessert, dass die meisten, sogar Kinder mögen, und dass einfach und billig herzustellen ist. Es lässt sich einfach variieren, z.B. durch die Farbe der Schokolade oder durch die Verzierungen.

Für ca. 2,50 € hat mein ein leckeres Dessert für 4 Personen.

Essen Kinder und trockene Alkoholiker nicht mit, kann man noch ein wenig Alkohol hinzufügen, z.B. Amaretto.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und guten Appetit!


© Kayah

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