Nager & Kleintiere Testbericht

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Erfahrungsbericht von susi.sunkist

Eine Geschichte über unser Zwergkaninchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

So, nach unserem Umzug in eine Wohnung mit Garten muß ich hier nun manches korrigieren:

Natürlich liebe ich unseren Zwerg-Widder Schnuffl immer noch ich über alles. Sie ist wirklich super knuddelig und total verschmust. Am liebsten mag ich ihre Art, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wenn ich abends im Bett liege springt sie zu mir uns setzt sich auf mich. Wenn ich dann nicht anfange, sie zu streicheln leckt sie erst meine Hand und wenn ich nicht reagiere kratzt oder beißt sie mich. Man kann ihr eigentlich gar nicht widerstehen. (Das war der alte Satz.)

Seit wir nun stolze Besitzer eines Gartens sind, hat sich unser Schnuffl ein wenig verändert: Sie ist nicht mehr so verschmust wie früher. Ich denke, das liegt einfach an der neuen, noch viel größeren Freiheit. Der Balkon war wohl schön und gut, doch ein eigener Garten!!! Wir machen das so, dass die Tür zum Garten immer offen ist, der Rolladen so weit unten, dass sie durchkann. Sie kann also raus und rein, wie sie gerade lustig ist, also hat sie insgesamt ca. 300 qm zum Rumhüpfen. Und wir sind nur noch Nebensache; wenn wir viel Glück haben kommt sie abends mal auf das Sofa gehüpft und (leider muß ich es jetzt so ehrlich sagen) wir DÜRFEN sie eine Stunde streicheln. Im Gegensatz zu früher (schlecken, stupsen, kratzen und streicheln, damit ich weitermache) ist das ein echter Kuschelentzug. (So, jetzt wieder alter Text.)

Aber sie ist nicht nur verschmust, sie ist auch sehr unternehmungslustig und gesellig. Wenn wir abends Besuch haben und alle zusammen im Esszimmer sitzen und spielen, sitzt sie unterm Tisch und beschäftigt uns alle. Sie knabbert an Schuhen, spielt mit Schnürsenkeln oder liegt einfach nur da und genießt die Aufregung.

Wir halten sie nicht im Käfig, dieser steht im Wohnzimmer und wird nur besucht, wenn sie Hunger hat oder ihr Geschäft erledigen muß (ja, sie macht wirklich nur in den Käfig). Auch die Balkontüren sind immer auf, so daß sie auch mal dort rumliegt und die Straße beobachtet - neu: heute ist es andersrum: Schnuffl sitzt im Garten und wird von den vorbeilaufenden Leuten beobachtet (neulich war ich im Garten und Schnuffl nicht, kommt eine Frau vorbei: "wo ist denn der Hase?".
Ja, so ändern sich die Zeiten.

Ihren Kumpel, unser Meerschweinchen Billi, ignoriert sie meistens, sobald Menschen in der Nähe sind, doch die beiden verstehen sich gut und schmusen auch mal zusammen, da leckt der eine den anderen ab oder man kuschelt sich aneinander. Hierzu kann ich nun berichten, dass wir mittlerweile für Billi einen Kumpel gekauft haben, damit er sich nicht mehr so langweilt, wenn Schnuffl unterwegs ist, denn natürlich kümmert sie sich wenig darum, dass Billi nicht in den Garten mitkommt.

Eigentlich ist ein Kaninchen das ideale Haustier, denn es macht nicht viel Schmutz und ist auch beim Essen sehr genügsam, es schmust und spielt und macht viel viel Freude. Die negative Seite ist, dass es einfach alles anknabbert. Nichts bleibt verschont. Tapeten, Pflanzen, Bücher, Zeitschriften, unser Schnuffl hat sogar die Plastikblumen an unserem künstlichen Brunnen verspeist.
Auch hierzu kann ich sagen, dass sich das mittlerweile gebessert hat. Es mag daran liegen, dass sie nun in freier Natur ganz andere Sachen knabbern kann - hoffentlich bleibt das so -, doch ab und zu muß auch mal wieder ein Kabel dran glauben.

Wir haben ein paar Hausschuhe, die aussehen wie Waschbären, wenn sie die sieht, stürzt sie sich drauf und fängt an zu rammeln, das ist absolut lustig anzusehen. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick. DAS HAT SICH NICHT GEÄNDERT!!! Nur Junge haben wir immer noch nicht*g*.

Gelegentlich nehmen wir sie (alle beide) mit in den Garten, dann rennt sie rum, schlägt Haken und macht Bocksprünge. Natürlich gräbt sie auch Löcher und verspeist die Blumen, aber das macht sie durch ihre pure Lebensfreude wieder gut, denn es gibt nichts schöneres, als ihr dabei zuzusehen.
- Hier hat sich nur das "gelegentlich" geändert.

Ich denke, man kann ein Zwergkaninchen im gewissen Rahmen schon erziehen und mit Liebe und Geduld wird es ein guter Freund, der vertraut und Liebe zurückgibt.

*g* Merke: kleiner Balkon, große Liebe - großer Garten, kleine Liebe*g*

PS: Falls hier jetzt keiner mehr durchblickt, gebt mir Bescheid, dann schreibe ich die Meinung neu.

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Jenni_Aurin

    02.03.2002, 14:13 Uhr von Jenni_Aurin
    Bewertung: sehr hilfreich

    echt süß, habe unter anderem auch ein Zwergkaninchen