Ni-Bi-Ru: Der Bote der Götter (Adventure PC Spiel) Testbericht

ab 12,84
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Erfahrungsbericht von gamehead

Mystery, Adventure und ein bisschen logisches Denken

Pro:

gute Grafik und Rätsel, spannende Story, bekannte Sprecherstimmen, Indiana Jones Atmosphäre

Kontra:

die Spieldauer hätte länger sein können

Empfehlung:

Ja

Ni-Bi-Ru ist ein Point & Click Mystery-Adventure von den Machern von \"Black Mirror\".

Die Systemvoraussetzungen sind wie folgt:

  • Pentium 3 Prozessor mit mindestens 800 MHz Taktfrequenz
  • 128 MB RAM Arbeitsspeicher
  • DirectX 9
  • Grafikkarte mit 32 MB Arbeitsspeicher
  • CD-Rom Laufwerk


Das Spiel befindet sich auf zwei CDs und läßt sich in ca. 15 Minuten installieren.

Das Spiel kommt in einer Pappschachtel mit sehr edel anmutendem reliefartigem Hochglanz-Aufdruck daher. Die Packung ist mit einem Klettverschluss wiederverschliessbar. Innen befinden sich die beiden CDs in einer DVD-Hülle.

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Inhalt des Spiels:
Der Archäologe Martin Holan soll den Sinn und Zweck eines von den Nazis gebauten Tunnels erkunden, der angeblich etwas mit den geheimen Forschungen der Nazis bezüglich des mystischen Planeten Nibiru zu tun haben soll. Der Planet soll Aufschluss darüber geben, ob die Menschheit allein im Universum ist und auch darüber woher wir überhaupt kommen. Die Nazis sollen ein Forschungsprojekt dazu gestartet haben und Martins Aufgabe ist es herauszufinden, wieviel bei diesem Forschungsprojekt aufgedeckt werden konnte und evtl. noch mehr des Geheimnisses um Nibiru aufzuklären.
Dabei ist Martin bei seinen Forschungen nicht alleine, denn scheinbar sind auch andere an der Aufklärung des Mythos interessiert, denn einige von Martins Kontaktpersonen findet er im Laufe des Spiels plötzlich ermordet auf.

Persönliche Einschätzung:
Die Story selbst bietet einen hohen Mystery- und Spannungsgehalt, der aber noch durch den Subplot der ermordeten Kontaktpersonen verschärft wird. Es wird dadurch ein Druck erzeugt, die Geschehnisse möglichst schnell aufzuklären, weil einem schliesslich Killer im Nacken sitzen. Oft ist das ein Mangel bei Adventure-Spielen, dass der Antrieb einfach zu gerin ist, um das Ende des Spiels zu erreichen. Nicht so bei Ni-Bi-Ru. Man möchte als Spieler unbedingt erfahren, was es genau mit Nibiru auf sich hat und gleichzeitig treibt einen auch der Verfolgungswahn an;).

Dabei bietet das Spiel fünf Kapitel, in denen sich Martin durch Prag, Böhmen, Paris und Mexiko schlagen muss und dabei immer der Spur des Forschungsprojekts Nibiru hinterherjagd. Die Schauplätze inenrhalb der einzelnen Kapitel sind vielfältig und es dürfte davon wohl weit über 50 geben.

Die sich ständigen ändernden Umgebungen, an die man sich gewöhnen und anpassen muss, machen das Spiel sehr abwechslungsreich. Da die grafische Umsetzung auch fast ausnahmslos sehr gelungen ist, kann man sich manchmal kaum an der Umgebung satt sehen. Das liegt manchmal daran, dass es sich um mystische Orte handelt, die sowieso interessant sind (Ausgrabungsstätten, ein alter Nazitunnel) oder aber auch einfach an der detaiulverliebtheit der Programmierung (in \"stinknormalen\" Wohnungen, in denen man dann einfach fasziniert davon ist, wieviele Kleinigkeiten es überall zu entdecken gibt).

Das der Hauptcharakter an Indiana Jones angelehnt ist, ist nicht zu übersehen und auch die Story könnte locker aus Indiana Jones 4 stammen;). Nibiru wäre aber auch ohne diese offensichtlichen Parallelen ein gutes Spiel. Die Indy-Komponente bietet einfach einen gewissen, atmosphärischen und emotionalen Wiedererkennungswert, der hauptsächlich wohl bei der Kaufentscheidung helfen soll und dies bei mir auch tat. Man weiß, was man sich unter einem Adventure à la Indiana Jones vorzustellen hat und das bekommt man bei Nibiru halt auch.

Es lohnt sich übrigens auch mal genau hinzuhören beim Spielen. Mir fiel auf, dass mir einige Stimmen bekannt vorkamen, aber ich konnte sie nicht gleich platzieren. Ein bisschen Googeln hat da geholfen: es sind sowohl diverse Synchronsprecher aus der Serie King of Queens dabei, als auch der deutsche Sprecher von Matt Damon (er spricht Martin Holan). Das wirkt besonders gut in den Zwischensequenzen, in denen der Bildschirm schwarz bleibt und man lediglich Martin Holan aus dem Off sprechen hört:).

Die Rätsel und logischen Aufgaben, die zu bewältigen sind, steigern sich im Schwierigkeitsgrad während des Spielverlaufs und sind durchaus keine no-brainer.

Aus all diesen Gründen kann ich Nibiru weiterempfehlen. Ein bisschen schade ist, dass die Spieldauer nicht länger ist (bei mir waren\'s gut ca. 50-60 Stunden, wobei ich sicher auch nicht grad der Schnellste bin).

Wenn man aber Spass an point n clicks hat, Indiana Jones Stories mag und gerne rätselt, dann ist Nibiru auf jeden Fall mal einen Blick wert.

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • mami_online

    01.08.2005, 02:02 Uhr von mami_online
    Bewertung: sehr hilfreich

    das hört sich an, als wäre das ein Spiel für mich. Mal sehen, ob ich es bekommen kann. DANKE!