Nintendo Pikmin (GameCube Spiel) Testbericht

Nintendo-pikmin-gamecube-spiel
ab 21,10
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch

Erfahrungsbericht von chr.guck

Pikmin, klasse Spiel oder was für Kleinkinder???

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bei diesem Spiel übernimmt der Spieler den auf einen fremden Planeten abgestürzten Olimar.
Dessen Schiff wurde beim Absturz so sehr beschädigt, dass ein Weiterflug unmöglich ist.
Auf diesem Planeten muss Olimar für ihn giftigen Sauerstoff atmen. Dadurch muss er unbedingt
innerhalb der nächsten 30 Tage eine Lösung finden, wie er von dem Paneten wegkommt.
Sonst stirbt er, da sein Lebenserhaltungssystem nur noch eine Sauerstoffmenge beinhaltet
die nur noch 30 Tage reicht.
Aber alleine schafft er es nicht sein Raumschiff zu reparieren da die Teile deesen, überall
auf der Welt verstreut sind.

Zum Glück begegnet Olimar gleich am ersten Tag nach seiner etwas verunglückten Landung auf
die Picmin. Diese lustigen kleinen "Pflanzen" sehen aus wie kleine Zwiebeln die zudem noch auf
zwei Beinen laufen.
Olimar vertraut sich ihnen an, und versucht mit der Hilfe derer, die Teile seines
Raumschiffes zu finden, die er zum Weiterflug braucht.
Alle 30 Teile müssen so innerhalb von 30 Tagen gefunden werden.
Die Picmin wohnen in einer Riesenzwiebel, mit der neue Picmin produziert werden können und
müssen.
Um neue Picmin zu erschaffen muss man Pflanzen fällen. Diese hinterlassen dann kleine
Tabletten. Diese müssen zur Zwiebel gebracht werden, wo sie zu Picmins verarbeitet werden.

Es gibt drei verschiedene Sorten von Picmin.
Die gelben lassen sich besonders gut und weit werfen und können lästige Hindernisse aus dem Weg sprengen,
und dadurch die Suche sehr erleichtern.
Die Roten fürchten kein Feuer und die Blauen marschieren ohne zu zögern durch das nasseste Nass.

Dadurch sollte es eigentlich ziemlich einfach sien, ist es aber nicht.
Am anfang läuft das ganze Game noch ohne Zeitlimit ab, ist das erste Teil aber erst mal gefunden,
läuft die Tageszeit mit.
Alle Picmin müssen abends im Bett liegen. Also sprich in ihrer Zwiebel.
Wer das nicht schafft verliert wertvolle Helferlein.
Düstere Geestalten vernichten nämlich deine Nachaktiven.

Die Grafik kann man nicht anders als süß bezeichnen. Trotz der ziemlichen Dichte an Pflanzen Picmin und co. kann kein Ruckeln festgestellt werden.
Der Sound ist einfach phänomenal.
In Japan wurden mehr Soundtracks als Spiele verkauft. Das spricht eigentlich für sich.
Dieses Spiel ist durchwegs für alle Altersklassen geeignet.
Manchmal ist schon eine Menge an Grips von Nöten um die Aufgaben zu meistern.

Picmins können durch Nachtaktionen, durch schlechtes platzieren einer Bombe, oder durch gefrässige Tiere vernichtet werden
Kaum einen lässt es unberührt wenn einer der kleinen Helfer stirbt.

Die Steuerung ist sehr ausgereift.
Mit einer Taste wirft man die kleinen Racker, mit einer anderen ertönt ein Lockruf.
Mit dem Stick wird die ganze Horde regiert und dirgiert.
Die Hauptsteuereinheit bleibt für Olimar übrig.

Fazit:
Prinzipiell findet man bei Pikmin alle die Elemente, die man auch von anderen
Strategietiteln kennt, wie etwa Einheiten (in diesem Fall die Pikmin) und eine Heimatbasis (die Zwiebel), und trotzdem steht der Titel völlig für sich alleine und lässt sich nur schwer mit anderen Spielen vergleichen. Vor allem die fantastische Bedienbarkeit sorgt dafür, dass man schon nach kurzer Zeit vollkommen in der Materie steckt und das Gamepad nicht mehr aus der Hand legen will.

ein Spiel für jedermann, man muss sie einfach lieben.......

11 Bewertungen