Super Mario Sunshine (GameCube Spiel) Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 08/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von king-halo
IT'S ME MARIO!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Pro: gelungene Grafik, seichte Hintergrundmelodien, leicht erlernbare Steuerung, recht großer Umfang, Yoshi
Kontra: schwache Kamera, in Extremsituationen nicht ganz präzise Steuerung, teilweise schlechte Kollisionsabfrage, sehr hoher Schwierigkeitsgrad, Langzeitmotivation sinkt schnell
Hi ihr Ciaoaner (wundert ihr euch warum ich nicht mit peace anfang?), stellt euch mal vor, ihr macht eine Reise zum schönsten Strand und Badeparadies der Welt, in Begleitung einer schönen, blauäugigen Blondine, die auch noch eine waschechte Prinzessin ist, samt Dienern und allem Luxus... Ach ja, wie schön währ`s. Für Mario ist dieser Traum schon in Erfüllung gegangen.
Doch kaum auf dem Eiland angekommen, erwartet Mario eine böse Überraschung. Eine Piranha-Pflanze, die ganz aus Dreck besteht, erstickt die Erholung bereits im Keim. Glücklicherweise hat ein gewisser Professor Gidd einen umgebauten Wasserwerfen dagelassen. Gidd? I. Gidd?...
Kurzum, Mario schnappt sich das Teil, und ruckzuck ist das Dreckding besiegt. Aber wird Mario der verdiehnte Dank erstattet, wie es einem Helden, der in einer mutigen Einzelleistung ein mehr als viermal so großen Ungetüm erledigt hat?
Nein, jetzt bekommt er auch noch die Schuld daran, dass ein unbekannter Unhold, der Mario sehr ähnlich sieht, die Insel mit riesigen Mengen Farbe und den daraus schlüpfenden Ungeheuern verdreckt hat. Dass Mario ein perfektes Alibi durch die Prinzessin, die Tausende Kilometer lange, eben beendete Anreise und seinen Ruf als Retter der Welt hat, juckt auf der Paradiesinsel keinen...
Mario wird ein Ultimatum gestellt: Entweder Insel sauber machen, oder Mario wird eingebuchtet.
So macht der Klempner das, was er kann: Fieslinge verkloppen, Rätsel lösen, auf Yoshi reiten, und wieder mal die Welt, oder zumindest mal eine kleine, aber wunderschöne Insel vor dem Untergang bewahren.
Schließlich ist er im \"Urlaub\" *kicher*
Soweit zur Handlung des selbsternannten Kultspiels auf Nintendos Zauberwürfel. Kommen wir nun doch mal zu den Details:
Das Ziel des Spiel:
Mit Hilfe eines Wasserwerfers, den Dreckweg 08/16, macht sich Mario auf, den Verursacher all dieser Probleme zu finden. Dabei muss er in einem guten Dutzend Welten immer wieder neue Aufgaben meistern. Zur Belohnung winken Insignien der Sonne – insgesamt 120 Stück warten darauf, ergattert zu werden. Drei davon sind in allen Welten auf die gleiche Art zu erreichen: 1x 100 Goldmünzen sammeln, 1x acht rote Münzen eintreiben. Dann gibt es eine klassische Jump’n’Run-Welt. Überhaupt nicht klassisch aber ist der Schwierigkeitsgrad von selbigen. Von einfachen Springwelten bis hin zu mehrfach verdrehten, sich selbst drehenden Plattformen, die kreuz und quer durch den Raum flattern, ist alles geboten. Und das Schlimmste: In den meisten (wenn nicht in allen) ist Mario auf sich alleine angewiesen, da ihm sein Dreckweg geklaut wird. Soll ja alles keinen Spaß machen – oder doch?
Nach wenigen Stunden Spielens hat man schnell den Dreh raus und fliegt nur so durch die Welten (Hüpf Welten ohne Dreckweg ausgenommen). Dass überall noch kleine Geheimnisse verteilt sind, möbelt das etwas langweilige Spielen etwas auf. Wenn auch noch Yoshi ins Spiel kommt, und die letzten Welten erreichbar werden, steigt der Schwierigkeitsgrad noch mal etwas an. Immer wieder taucht der Unhold in Person auf und will persönlich gejagt und bespritzt werden. Dann gibt’s wieder eine neue Welt.
Die Rätsel sind allesamt nicht besonders schwer, aber Nintendo hofft, sich durch die Anzahl einen Pluspunkt zu holen – ein Teilerfolg. Auch eine kleine Rennsequenz möbelt das Spiel zusätzlich noch auf.
Die Grafik:
Mario hüpft, fällt, rennt, schleicht und stolpert in wunderbaren Animationen durch eine nett gestaltete Landschaft. Schöne Licht- und Schattenreflexe, sowie die einzelnen Tropfen des Dreckweg gehören ebenso zum Standard bei Nintendo-Spielen wie liebevoll gestaltete Figuren, die mal für, mal gegen Mario sind. Keinerlei Abstriche hier.
Der Sound:
Wie von Nintendo gewohnt, klingt alles sauber und klar. Da leider auf eine richtige Sprachausgabe verzichtet wurde, muss man sich mit Untertiteln und deutschem Bildschirmtext begnügen. Die Effekte sind allesamt passend und weder zu laut noch zu leise.
Die Steuerung:
Wer Luigi’s Mansion kennt, wird die Steuerung schnell wieder erkennen. Nur Sprünge zählten nicht zu Luigis Spezialitäten.(Er jagt lieber Geister) Ansonsten eine sehr präzise, leicht von der Hand gehende Steuerung.
Fazit:
Nintendo liefert hier eine sehr gutes, solide gemachtes Spielchen ab. Leider erinnert alles sehr an Luigis erstes Abenteuer, sowohl von der Steuerung als auch vom Wasserwerfer-Prinzip her, das ohne den „Vorgänger“ sicher weitaus besser angekommen wäre. Trotzdem fesselt das Spiel jeden Spieler einige Tage vor den Bildschirm, bis man zum Schluss nicht mehr weiter kommt. Anschließend ist es wieder eine Frage des Spielercharakters, ob man nun wirklich alles einmal durchspielt.( Ich spiel lieber Halo) Zumal viele der Rätsel nicht wirklich originell sind, dafür aber die Jump’n’Run-Elemente wieder Nerven kosten. Das Upgrade- System des Wasserspuckers eröffnet noch ein paar neue Wege, Yoshi spuckt Flammen aus, wenn er gefüttert wird, und ein paar nette Ideen sind in das liebevoll gestaltete Spiel mit eingeflossen. Aber das ständige Wiederholen der selben Welten, mit immer anderen Aufträgen, vermag mich nicht wirklich zu begeistern. Schnell kehrt Routine ins Spiel ein – genau das darf nicht sein. So gibt’s von mir „nur“ 4 von 5 Sternen für das Spiel. Ohne Luigis Auftritt wären es wahrscheinlich fünf gewesen, aber jetzt wirkt alles ein wenig angestaubt. Wer sich für den grünen Klempner begeistern konnte, wird auch mit dem roten seinen Spaß haben – ob auf Dauer, ist allerdings fraglich. Anspielen kann in diesem Fall sicher nicht schaden.
Gut ist aber, das diesem Bericht hinterher geworfen, der sehr geringe Bedarf an Speicherblöcken. Grade einmal 3 Blöcke braucht das Spiel.
Kontra: schwache Kamera, in Extremsituationen nicht ganz präzise Steuerung, teilweise schlechte Kollisionsabfrage, sehr hoher Schwierigkeitsgrad, Langzeitmotivation sinkt schnell
Hi ihr Ciaoaner (wundert ihr euch warum ich nicht mit peace anfang?), stellt euch mal vor, ihr macht eine Reise zum schönsten Strand und Badeparadies der Welt, in Begleitung einer schönen, blauäugigen Blondine, die auch noch eine waschechte Prinzessin ist, samt Dienern und allem Luxus... Ach ja, wie schön währ`s. Für Mario ist dieser Traum schon in Erfüllung gegangen.
Doch kaum auf dem Eiland angekommen, erwartet Mario eine böse Überraschung. Eine Piranha-Pflanze, die ganz aus Dreck besteht, erstickt die Erholung bereits im Keim. Glücklicherweise hat ein gewisser Professor Gidd einen umgebauten Wasserwerfen dagelassen. Gidd? I. Gidd?...
Kurzum, Mario schnappt sich das Teil, und ruckzuck ist das Dreckding besiegt. Aber wird Mario der verdiehnte Dank erstattet, wie es einem Helden, der in einer mutigen Einzelleistung ein mehr als viermal so großen Ungetüm erledigt hat?
Nein, jetzt bekommt er auch noch die Schuld daran, dass ein unbekannter Unhold, der Mario sehr ähnlich sieht, die Insel mit riesigen Mengen Farbe und den daraus schlüpfenden Ungeheuern verdreckt hat. Dass Mario ein perfektes Alibi durch die Prinzessin, die Tausende Kilometer lange, eben beendete Anreise und seinen Ruf als Retter der Welt hat, juckt auf der Paradiesinsel keinen...
Mario wird ein Ultimatum gestellt: Entweder Insel sauber machen, oder Mario wird eingebuchtet.
So macht der Klempner das, was er kann: Fieslinge verkloppen, Rätsel lösen, auf Yoshi reiten, und wieder mal die Welt, oder zumindest mal eine kleine, aber wunderschöne Insel vor dem Untergang bewahren.
Schließlich ist er im \"Urlaub\" *kicher*
Soweit zur Handlung des selbsternannten Kultspiels auf Nintendos Zauberwürfel. Kommen wir nun doch mal zu den Details:
Das Ziel des Spiel:
Mit Hilfe eines Wasserwerfers, den Dreckweg 08/16, macht sich Mario auf, den Verursacher all dieser Probleme zu finden. Dabei muss er in einem guten Dutzend Welten immer wieder neue Aufgaben meistern. Zur Belohnung winken Insignien der Sonne – insgesamt 120 Stück warten darauf, ergattert zu werden. Drei davon sind in allen Welten auf die gleiche Art zu erreichen: 1x 100 Goldmünzen sammeln, 1x acht rote Münzen eintreiben. Dann gibt es eine klassische Jump’n’Run-Welt. Überhaupt nicht klassisch aber ist der Schwierigkeitsgrad von selbigen. Von einfachen Springwelten bis hin zu mehrfach verdrehten, sich selbst drehenden Plattformen, die kreuz und quer durch den Raum flattern, ist alles geboten. Und das Schlimmste: In den meisten (wenn nicht in allen) ist Mario auf sich alleine angewiesen, da ihm sein Dreckweg geklaut wird. Soll ja alles keinen Spaß machen – oder doch?
Nach wenigen Stunden Spielens hat man schnell den Dreh raus und fliegt nur so durch die Welten (Hüpf Welten ohne Dreckweg ausgenommen). Dass überall noch kleine Geheimnisse verteilt sind, möbelt das etwas langweilige Spielen etwas auf. Wenn auch noch Yoshi ins Spiel kommt, und die letzten Welten erreichbar werden, steigt der Schwierigkeitsgrad noch mal etwas an. Immer wieder taucht der Unhold in Person auf und will persönlich gejagt und bespritzt werden. Dann gibt’s wieder eine neue Welt.
Die Rätsel sind allesamt nicht besonders schwer, aber Nintendo hofft, sich durch die Anzahl einen Pluspunkt zu holen – ein Teilerfolg. Auch eine kleine Rennsequenz möbelt das Spiel zusätzlich noch auf.
Die Grafik:
Mario hüpft, fällt, rennt, schleicht und stolpert in wunderbaren Animationen durch eine nett gestaltete Landschaft. Schöne Licht- und Schattenreflexe, sowie die einzelnen Tropfen des Dreckweg gehören ebenso zum Standard bei Nintendo-Spielen wie liebevoll gestaltete Figuren, die mal für, mal gegen Mario sind. Keinerlei Abstriche hier.
Der Sound:
Wie von Nintendo gewohnt, klingt alles sauber und klar. Da leider auf eine richtige Sprachausgabe verzichtet wurde, muss man sich mit Untertiteln und deutschem Bildschirmtext begnügen. Die Effekte sind allesamt passend und weder zu laut noch zu leise.
Die Steuerung:
Wer Luigi’s Mansion kennt, wird die Steuerung schnell wieder erkennen. Nur Sprünge zählten nicht zu Luigis Spezialitäten.(Er jagt lieber Geister) Ansonsten eine sehr präzise, leicht von der Hand gehende Steuerung.
Fazit:
Nintendo liefert hier eine sehr gutes, solide gemachtes Spielchen ab. Leider erinnert alles sehr an Luigis erstes Abenteuer, sowohl von der Steuerung als auch vom Wasserwerfer-Prinzip her, das ohne den „Vorgänger“ sicher weitaus besser angekommen wäre. Trotzdem fesselt das Spiel jeden Spieler einige Tage vor den Bildschirm, bis man zum Schluss nicht mehr weiter kommt. Anschließend ist es wieder eine Frage des Spielercharakters, ob man nun wirklich alles einmal durchspielt.( Ich spiel lieber Halo) Zumal viele der Rätsel nicht wirklich originell sind, dafür aber die Jump’n’Run-Elemente wieder Nerven kosten. Das Upgrade- System des Wasserspuckers eröffnet noch ein paar neue Wege, Yoshi spuckt Flammen aus, wenn er gefüttert wird, und ein paar nette Ideen sind in das liebevoll gestaltete Spiel mit eingeflossen. Aber das ständige Wiederholen der selben Welten, mit immer anderen Aufträgen, vermag mich nicht wirklich zu begeistern. Schnell kehrt Routine ins Spiel ein – genau das darf nicht sein. So gibt’s von mir „nur“ 4 von 5 Sternen für das Spiel. Ohne Luigis Auftritt wären es wahrscheinlich fünf gewesen, aber jetzt wirkt alles ein wenig angestaubt. Wer sich für den grünen Klempner begeistern konnte, wird auch mit dem roten seinen Spaß haben – ob auf Dauer, ist allerdings fraglich. Anspielen kann in diesem Fall sicher nicht schaden.
Gut ist aber, das diesem Bericht hinterher geworfen, der sehr geringe Bedarf an Speicherblöcken. Grade einmal 3 Blöcke braucht das Spiel.
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