Super Mario Sunshine (GameCube Spiel) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch

Erfahrungsbericht von Mediman

Mario is Back - und das so gut wie nie!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort

Es war schon fast ein Skandal, als Nintendo den Gamecube am 3.Mai 2002 auf den Ladentisch gestellt hat. Denn das erste Mal in der Geschichte Nintendo’s gab es eine neue Konsole ohne neuen Mario – Titel am Start. Doch am 4.Oktober 2002 war es soweit – Super Mario Sunshine machte uns alle Nass. Warum der neue Mario Titel dem Vorgänger mehr als würdig ist und warum er so gut ist erfahrt ihr in diesem Erfahrungsbericht!

Der Vorspann und die Story

Mario & Co. freuen sich schon auf einen gemütlichen Urlaub auf der Isla Delfino und entspannen sich auf dem Flug dorthin. Während des Fluges läuft auch schon ein kleiner „Werbespot“ im Bordeigenen TV-Gerät der Insel, den Mario, Toad und Peach gespannt verfolgen. Währen Mario und Toad nur so vor sich hinsabbern, ist Peach die einzige, die den Mario – ähnlichen Schatten durch Bild flitzend sieht. Plötzlich ein Knall – die Maschine setzt zum Landeflug an, der nicht so ist, wie jeder andere. Denn die Landebahn wird von einem riesigem, Farbspuckendem „Etwas“ blockiert. Nun folgt noch ein kleiner Trailer, in dem Prinzessin Peach wieder Mal die einzige ist, die den Mario – ähnlichen Schatten erneut durch Bild flitzen sieht. Und schon geht es los – Mario findet seinen so genannten „Dreckweg 08/17“ (ein ähnliches Modell ist übrigens schon bei „Luigi’s Mansion“ zum Einsatz gekommen) und heizt dem erstem Gegner so richtig ein. Als sie dann in der Stadt angekommen sind, müssen sie erschreckend feststellen, dass alles mit knallbunter Farbe beschmiert wurde und so die gesamte Insel entstellt ist. Verantwortlich dafür wird Mario gemacht, doch wer der wahre Täter ist, das möchte ich ihnen noch mal vorenthalten…

Der Umfang

Super Mario Sunshine ist ein wahrlich umfangreiches und auch abwechslungsreiches Spiel. Wer gleich denkt, man kann es vom Umfang her mit Spielen wie „Luigi’s Mansion“ oder „Pikmin“ vergleichen, der irrt. Denn Mario muss sich durch unzählige Levels kämpfen, gigantische Welten durchkreuzen und schwierige Geschicklichkeitsaufgaben lösen. Wer alle 100 „Shines“ (Sterne) einsammeln will, ist locker mehr als 40 Stunden damit beschäftigt. Doch es macht auch Spaß, einfach nur Mal die Wunderbaren Insellandschaften zu erkunden, auf den langen Sandstränden zu faulenzen oder mit dem Boot das Meer zu erkunden, in dem ihr übrigens auch tauchen könnt. So habe ich allein mit „Super Mario Sunshine“ schon ganze Tage vor dem Gamecube verbracht…

Dreckweg 08/17

Der „Dreckweg 08/17“ ist, wie schon erwähnt, die „Waffe“ von Mario. Er wurde von Professor I.Gidd entwickelt und verspritzt, das Hauptelement von „Super Mario Sunshine“ Wasser. Davon jedoch nicht unendlich, denn der Wassertank muss immer wieder in einer der vielen Flüsse, Seen und Meere aufgefüllt werden. Insgesamt stehen dem „Dreckweg 08/17“ 4 Düsen zu Verfügung, die ich ihnen Mal ganz schnell erklären möchte:

Die Spritz - Düse:
Mit der Spritz - Düse wird Wasser in jede beliebige Richtung verspritzt. Die Spritz – Düse wird nie ausgetauscht und steht euch immer zur Verfügung, da diese die Standart – Düse darstellt.

Die Schwebe – Düse*:
Die Schwebe – Düse besteht aus zwei Düsen, die senkrecht auf die Erde spritzen. Durch den dadurch entstehenden Druck kann Mario kleine Hindernisse einfach überfliegen. Doch da der Druck nachlässt hält der Schwebe – Modus nur wenige Sekunden an, man kann so also nur kurze Strecken überfliegen.

Die Raketen – Düse*:
Mit der Raketen – Düse kann Mario in sonst unerreichbare Höhen katapultiert werden. Doch zuvor muss sich die Düse noch aufladen. Nach dem sich die Düse aufgeladen hat, wird das Wasser mit einem unbeschreiblichem Druck in Richtung Erde freigesetzt und lässt so einen riesigen Druck entstehen, der Mario weit nach oben katapultiert.

Die Turbo – Düse*:
Die Turbo – Düse muss, wie auch schon die Raketen – Düse, zuvor aufgeladen werden. Nach dem diese sich aufgeladen hat, wird das in dieser befindliche Wasser mit einem ebenfalls sehr hohem Druck von Mario weggepumpt. So wird Mario sehr schnell. Der Turbo hält so lange an, bis der Wassertank leer ist. Wenn der Turbo also auf einem offenen Meer eingeschaltet wird, hält dieser unendlich lange an, da sich der Wassertank immer wieder auffüllt.

*: Von diesen Düsen kann jeweils nur eine eingesetzt werden. Wer also momentan die Schwebe – Düse hat, aber die Raketen – Düse benötigt, muss diese erst einsammeln.

Die Steuerung

Die Steuerung ist nahe zu Perfekt an den Gamecube – Controller angepasst worden. Im Grunde gibt es daher nichts zu bemängeln. Mit „L“ wird die Kamera hinter Mario zentriert, mit „R“ wird der „Dreckweg 08/17“ aktiviert, mit „Z“ wird die Kate angezeigt, mit „Y“ wird die Kamera arretiert, mit „X“ wird der Düsenkopf zwischen der Schwebe/Raketen/Turbo – Düse gewechselt, mit „A“ werden alle gängigen Funktionen (wie Springen) getätigt, mit „B“ kann man Gegenstände aufheben, Rutschen, Tauchen und Leute ansprechen, mit „C“ kann man die Kamera drehen und Ein- sowie Auszoomen, mit „Start“ wird das Spiel pausiert und mit dem Control Stick wird Mario bewegt.

Die Grafik

Die Grafik in „Super Mario Sunshine“ setzt zwar keine neuen Standards, ist aber durchaus sehenswert. Teilweise absolut schreckliche Texturen lassen das Spiel teilweise billig wirken und die Kamera ist nicht perfekt. Doch da die billigen Texturen an Stellen auftreten, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, und die Kamera im großem und ganzem akzeptabel ist, ist an der Grafik im Grunde nicht auszusetzen. Doch einen Pluspunkt gibt es: Das Wasser. Das Wasser in „Super Mario Sunshine“ ist eines der schönsten und besten, die ich je gesehen habe und könnte sogar „Wave Race – Bluestorm“ einholen.

Der Sound

Auch am Sound gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Mario verwöhnt uns mit seinen karibischen Klängen in feinstem „Dolby ProLogic 2“ und lässt einem im Paradies wirken. Zwar ist die karibische Musik nicht jedermanns Fall, doch zumindest mir hat diese rech gut gefallen. Positiv ist auch anzumerken, dass es wirklich viele Musikstücke gibt, die sich teilweise sogar interaktiv dem Spielgeschehen anpassen.

Fazit

Super Mario Sunshine bringt dank der karibischen Welt und vielen neuen Features wie dem „Dreckweg 08/17“ endlich wieder etwas frischen Wind in die mittlerweile etwas verstaubte Mario – Saga. Wer einen Gamecube hat, sollte sich das Spiel nicht zuletzt wegen des einzigartigen Mario – Feeling unbedingt zulegen. Ein Pflichtkauf, und das für jede Altersgruppe!

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