Super Mario Sunshine (GameCube Spiel) Testbericht

ab 13,89
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5 Sterne
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4 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch

Erfahrungsbericht von stoepsi

Mario is back:)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bis jetzt sind für den GameCube wenige Spiele erschienen, die im Vorfeld einerseits so kritisiert und andererseits bis über den grünen Klee gelobt wurden. Eines dieser Spiele ist Super Mario Sunshine, dass am 4. Oktober 2002 erschien.
Von vielen Erwachsenen als Kinderspiel abgestempelt, bahnt sich Mario auch in seinem neuesten Abenteuer den Weg zu den Spielern und das mit Erfolg. Nintendo konnte innerhalb der ersten 9 Tage bereits 300.000 verkaufte Exemplare verbuchen, d. h. so etwa auf jedem 5. europäischen Cube hüpft, springt und klettert der lustige Klempner.
Für all diejenigen, die der ganzen Sache immer noch skeptisch gegenüberstehen, schreibe ich diesen Bericht um euch hoffentlich vom Gegenteil überzeugen zu können.

Verpackung und Lieferumfang:

Tja, da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das Spiel kommt in der handelsüblichen Kunststoffkassette daher. Auf der Vorderseite ist der Titel Super Mario Sunshine zu erkennen und Mario ist natürlich als Hauptdarsteller auch dabei. Auf der Rückseite findet man vereinzelte Screenshots, im innern der Verpackung befindet sich dann die CD und die Anleitung. Alles ist in sehr fröhlichen Farben gehalten, da kommt Urlaubsstimmung auf.
Wertung: *****

Doch nun geht’s schnell weiter zum eigentlichen Spiel 

Die Hauptdarsteller:
Der Hauptdarsteller ist natürlich unser Held Mario. Für alle, die ihn nicht kennen: Mario ist ein italienischer Klempner, der meistens eine blaue Latzhose und ein rotes Hemd trägt. (Mario Sunshine ist übrigens nicht sei erstes Abenteuer. Es gab schon zahlreiche Spiele auf anderen Nintendo Konsolen.) Neben ihm, gibt es dann noch verschiedene Nebendarsteller, wie zum Beispiel Peach die Prinzessin. Sie ist das Opfer der Geschichte und wird entführt .
Ansonsten gibt es auch noch die Toads. Das sind kleine bunte Pilzmännlein, die immer nützliche Tipps geben. Auch Yoshi, der kleine grüne Drachen, spielt wieder eine entscheidende Rolle, nur greift er erst später ins Spielgeschehen ein.
Als letztes, hätten wir nun noch den Oberbösewicht des Spiels. Der Endboss, der hinter dem ganzen Unsinn steht. Aber wer das ist will ich nicht verraten, sonst habt ihr ja später keinen Spaß beim Spielen mehr.

Die Story:
Toad, Mario und Peach möchten endlich wieder mal einen schönen Urlaub zusammen verbringen. Deshalb setzen sie sich ins Flugzeug und machen sich auf den Weg. (An dieser Stelle startet auch das Intro im Spiel) Sie stoßen auf ein Delfin förmiges Eiland namens Isla Delfino. Eine wunderschöne Insel auf der die Bewohner friedlich zusammen leben.
Während dem Flug wird auf einem Boardfernseher mehr über die Insel erzählt. So gibt es dort zum Beispiel einen Vergnügungspark, Bars, ein nettes kleines Städtchen und natürlich jede Menge Sonne und Strand. Mario und Toad sind direkt ganz hin und weg und nur Peach bemerkt auf dem Bildschirm plötzlich einen Schatten durchs Bild hüpfen, der Mario verblüffend ähnlich sieht. Schließlich steuert das Flugzeug auf den Inseleigenen Flugplatz an, doch plötzlich ruckelt die ganze Maschine und schleudernd kommt die Karre zum Stehen.
Alle steigen aus und bemerken direkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die ganze Insel ist mit Farbe beschmiert von diesem mysteriösen Schattenwesen, das einen Mario Doppelgänger darstellen soll. An dieser Stelle beginnt auch das eigentliche Spiel. Mario findet den Dreckweg 8/17 eine Art Wasserspritze mit einem eingebauten Hoover. Dieses Gerät dient zum Wasserspritzen und ermöglicht es sogar kurze Zeit zu fliegen.
Kurze Zeit später wird Mario von der Polizei festgenommen, weil die Bewohner in ihm den Übeltäter sehen. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung und Mario wird dazu verurteilt, das Geschmiere zu entfernen. Solange darf er die Insel nicht verlassen und landet sogar im Gefängnis. Dort wird erklärt, dass die heiligen Insignien der Sonne verschwunden sind, die der Insel Schutz gaben. Also müssen auch diese gesucht werden.
Am nächsten Tag macht er sich nun also auf den Weg und das eigentliche Spiel fängt an.
Im Laufe des Spiels wird die Story immer fortgeführt und sie nimmt immer wieder interessante Wendungen. So wird es nie langweilig und man ist immer wieder überrascht.
Also ich muss schon sagen, was man sich hier so alles hat einfallen ist echt erste Sahne. Endlich mal eine durchdachte Story und das ganze wunderschön in Szene gesetzt vom Grafischen her (mehr zur Grafik aber später). Ach, da bin echt begeistert und gerate ins Schwärmen. Ich hab mir das Intro mindestens schon 6 mal angesehen, weil ich es immer so schön finde. Viele Szenen wirken nicht wie ein Intro mehr schon wie eine Film, der eigenständig stehen kann und eine tolle Atmosphäre vermittelt. So zum Beispiel als Mario ins Gefängnis kommt spielt eine schöne traurige Melodie, oder die Gerichtsverhandlung mit Sprachausgabe. Die Richterin ist echt klasse und als dann Marios Freunde lauft „Objection“ (auf Deutsch Einspruch) brüllen ist die Sache perfekt.
Ich könnte allein darüber einen halben Roman schreiben. Deshalb bekommt das Spiel für die Story auch eine glatte Höchstwertung von 5 Sternen.
Wertung: *****

Das Spielprinzip:
Bei Super Mario Sunshine handelt es sich um ein Jump’n Run Adventure. Hauptziel ist es die Insel von allem Dreck zu befreien und außerdem die Insignien der Sonne, auch genannt Shines einzusammeln. Insgesamt gibt es 120. Dazu muss Mario 7 Welten erkunden, in denen er sich frei bewegen kann. Dort muss er verschiedene Aufgaben erfüllen, die sehr abwechslungsreich gestaltet sind.
Daneben, gibt es noch zahlreiche Nebenmissionen. Es müssen blaue, rote und goldene Münzen gesammelt werden, die man dann ebenfalls in Shines umtauschen kann oder man unterhält sich mit den Bewohnern der Insel um neue Infos zu erhalten. Es wird also wirklich nie langweilig. Das gefällt mir sehr. Einmal muss man zum Beispiel einen Bewohner löschen weil sein Hinterteil Feuer gefangen hat. Wieder ein anderes Mal gilt es eine Wildgewordene Raupe am Strand zu Jagen oder auch einfach mal ebenso auf der Achterbahn zu fahren während RoboBowser wild mit Raketen um sich schießt. Wenige Spielen bieten so viel Abwechslung. Fabelhaft!

Grafik:
Die Grafik ist einfach bezaubernd, finde ich. Wie eben schon nebenbei erwähnt wird das Intro wunderschön in Szene gesetzt. Und alles erscheint klar und flüssig. Bewegungsabläufe und Kleinigkeiten laufen fließend. Es ist immer leben auf dem Bildschirm. Außerdem wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Wenn Mario durch Farbe läuft hinterlässt er im Sand lustige Fußspuren und manchmal ist die Luft so heiß, dass sogar ein richtiges Hitzeflimmern in der Luft liegt. Auch die Wassereffekte sind schön gemacht und erfreuen das Spielerauge. Ruckler gibt es keine und auch Ladezeiten sind nicht zu finden. Die Welten sind bunt und fröhlich gemacht und laden immer wieder zu einer Reise ein. Besonders beeindruckend ist auch die enorme Weitsicht, die geboten wird. Weit in der Ferne kann man z. b. Boote und Vögel sehen ohne dass das Bild unscharf wird. Ihr seht also es gibt nix zu meckern, na ja, bis auf die oft blöde Kameraperspektive. Einige Leben habe ich deshalb schon verloren und nachjustieren nervt und ist auch nicht immer möglich. Deshalb bekommt das Spiel die Wertung ****.

Sound:
Der Sound ist immer passend und stimmungsvoll. Er haut einen nicht total vom Hocker, aber bietet halt klassische Nintendoklänge und passt irgendwie zum Spiel.

Steuerung:
Die Steuerung ist sehr gut und geht leicht von der Hand. Sie ist außerdem identisch mit der des Vorgängers Mario 64. Ich finde, dass sehr praktisch, denn man hat den Controller so belegt, dass die einzelnen Befehle leicht zu merken sind, aber keine Einschränkung in der Bewegungsvielfalt zur Folge haben.

Schwierigkeit
Ja Ja, ein schönes Kapitel. Wie oft hab ich jetzt schon geflucht, wenn ich mal wieder zum zehnten Mal in einen Abgrund gefallen war???  Denn der Schwierigkeitsgrad ist schon beachtlich. Aber unfair geht es nie zu. Meistens hängt es an der Konzentration, wenn man nicht weiterkommt. Blöd ist halt nur, wenn jüngere Spieler mitspielen, da sie schnell die Lust verlieren. Wertung ****

Altersgruppe:
Mario Sunshine ist ein gewaltfreies Spiel, für alle Altersstufen. Wer mir immer noch sagt, Mario sei ein Kinderspiel soll das Game erst mal durchspielen. Durch die reichhaltige Abwechslung ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene was dabei. Eben ein Spiel für die ganze Familie. Wertung *****

Preisleistung:
Das Spiel kostet um die 50 Euro. Ich hab’s bei Saturn für 49,95 € gekauft, das war aber ein Sonderangebot. Bei Ebay gibt es das Spiel sicher auch billiger. Ob der Preis angemessen ist, darüber kann man sich streiten. Denn immerhin sind selbst 50 Euro fast hundert Markt. Doch wenn man das alles mal mit andern Nintendo Spielen vergleicht hält sich das alles immer noch im Rahmen, denn man hat sehr lange Spaß an dem Spiel, was man ja nicht von allen Spielen behaupten kann. Meiner Meinung könnte das Spiel ruhig billiger sein, denn niemand hat wohl die Taschen voller Geld. Deshalb eine Wertung von ***.

Meine Meinung:
Also viel kann ich dem eigentlich nicht mehr hinzufügen. Ich liebe dieses Game, weil es endlich mal wieder den altbekannten Nintendo Spaß bietet. Für mich ist es das bis jetzt beste Spiel für den Cube. Durch die wunderschöne Grafik und die immer wieder neue Motivation, fesselt das Game jeden Spieler lange an den Screen. Es ist nicht erforderlich dicke Handbücher zu lesen bevor man spielen kann. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar beachtlich, aber im Endeffekt ist das Spiel nie unfair und da man dem Ziel immer sehr Nahe steht gibt man auch nicht so schnell auf. Irgendwann macht es dann Klick und man denkt sich: „War doch eigentlich gar nicht so schwer, oder???.......“
Nachteile gibt es eigentlich keine, nur halt die oft dumme Kameraführung, aber dieses Problem wird man wohl nie endgültig lösen können bei 3D Spielen.

Fazit:
Für jeden Besitzer des GameCube ist das Spiel ein Pflichtkauf.

23 Bewertungen