The Legend of Zelda: The Wind Waker (GameCube Spiel) Testbericht

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ab 26,99
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  sehr hoch

Erfahrungsbericht von nicostumpf

Link ist zurück - und wie!!!

5
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Altersbeschränkung:  ab 12 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

Grafik | Sound | Story | Kampfsystem

Kontra:

Grafik | teilweise zu leicht

Empfehlung:

Ja

Mein erster Bericht über ein Videospiel, das nicht für den PC ist. Gemeint ist: The Legend of Zelda: The Wind Waker.

Hmm, ich fands eigentlich nicht so toll, als ich das erste Mal gehört habe, was die größte Änderung am Spiel sein soll: die Grafik. Ich war von der alten auf dem N64 so begeistert und überrascht, was damit alles möglich ist (das erste Zelda für das N64 kam immerhin Mitte der 90er raus und hatte damals schon eine Klasse Grafik).
So dachte ich, dass man die Grafik für die Gamecube-Fassung doch noch verbessern könnte… und was gibt’s? Ein Spiel in Comic-Stil.
Doch als ich die ersten bewegten Bilder davon sah, war mir klar: das Spiel muss ich haben. Die Grafik war auch so faszinierend und die weiteren Verbesserungen kamen mir erste Sahne vor.

Und so ist es auch: Die Story ist von Anfang an erstklassig:
Man startet das Spiel an Link’s 12. Geburtstag. Das ist der Tag, an dem die Kinder zu Kämpfern ausgebildet werden. Also erhält Link von seiner Oma, die für ihn typische grüne Rüstung, oder sollte ich besser sagen Umhang?
Anschließend wird er in der Schwerthiebschule des Nachbarn trainiert und ausgebildet.
Plötzlich sieht er, wie ein Mädchen in den Wald oberhalb des Dorfes stürzt, sie war an den Klauen eines riesigen Greifvogels. Nun tritt man selber richtig in die Story ein… man muss das arme Mädchen retten.
Ist dies geschafft (was wirklich keine schwere Aufgabe ist) wird auch schon Link’s Schwester von dem Vogel entführt. Nun gilt es auch sie zu retten, Zelda zu finden und ein ganz großes Geheimnis zu lüften…

Die Hauptperson ist, wie ihr sicher schon gemerkt habt ein kleiner Junge namens Link. Wer ihn nicht aus den vorigen Spielen schon kennt, dem sei kurz erklärt: Link ist ein kleiner Waldjunge, der mit seinen jungen 12 Jahren in den Vorgängern schon das ganze Königreich Hyrule gerettet hat und nun seine Schwester zu retten versucht. Dabei stehen ihm, wie in fast allen Spielen allerlei Hilfsmittel zur Verfügung.

Als da wären:
1. Das Fernrohr bekommt man nach kurzer Zeit von seiner Schwester geschenkt. Es dient, man glaubt es kaum, um entfernte Dinge zu vergrößern.
2. Das Segel dient dazu, um mit seinem „sprechenden Drachenboot“ schneller zu fahren. Aber was heißt schneller? Mit Segel ist man ca. 5 Mal so schnell als ohne.
3. Der Taktstock dient zum spielen von Liedern. Das funktioniert ähnlich wie mit der Okarina aus den vorigen Teilen. Damit kann man z.B. teleportieren oder die Windrichtung zum segeln beeinflussen.
4. Das Schwingseil ist praktisch zum Überwinden von Abgründen. Allerdings wird dafür immer ein spezieller Balken benötigt, um das Seil darum zu „schwingen“.
5. Die Eisen-Stiefel sind diesmal nicht dazu da, um im Wasser nach unten zu sinken, sondern um von starken Winden nicht weggepustet zu werden und um Schalter zu betätigen.
6. Die Ködertasche dient zum anlocken von Tieren. So kann man z.B. im Spiel einen Fisch anlocken, der einem einen SEHR WICHTIGEN Tipp gibt.
7. Der Bumerang schickt nahezu jeden Gegner ins Reich der Träume und kann überall, auch auf hoher See, eingesetzt werden.
8. Mit dem Bogen kann man Normale-, Feuer- oder Eispfeile gen Gegner senden. Somit kann man viele Gegner schon aus Entfernung ausschalten.
9. Der Enterhaken ist im Prinzip genauso zu nutzen, wie das Schwingseil, mit einem kleinen Unterschied: Mit dem Enterhaken kann man sich an ALLEN Holzoberflächen „festhalten“.
10. Das Deku-Blatt ist eines der besten Items im Spiel (meiner Meinung nach). Man kann damit z.B. von sehr hohen Klippen springen und sich kurz vor der Landung damit abfangen. ACHTUNG: Wenn die Magie-Leiste leer ist funktioniert das nicht mehr und er todesmutige Sprung könnte wirklich mit deinem Tod enden.
11. Die Bomben gibt’s am Anfang nur als Pflanzen, die man Pflücken und wegwerfen kann. Später aber auch als Item im Inventar.
12. Der Hammer dient hauptsächlich zum betätigen von Schaltern, die Link weder ohne, noch mit Eisenstiefel runtergedrückt bekommt. Nebenbei kann man damit auch noch gut aber langsam kämpfen.

Neben der Hauptmission, die es natürlich zu erfüllen gilt, kann Link noch viele versteckte Boni aufspüren und im Mehr mit Hilfe des Enterhakens, der dann als Kran auf dem Boot eingesetzt wird, Schätze heben und so sein „Taschengeld“ aufbessern.
Natürlich gibt es auch dieses Mal wieder jede Menge knackige, schwere, aber größtenteils auch einfache Rätsel, die den Spielspass enorm anheben.
Das Kampfsystem ist erstklassig gelungen und macht enorm Spass. So kann man nicht mehr nur einzelne Schläge ausführen, sondern auch Tricks zu Kombos kombinieren und so die Gegner schnell und spektakulär besiegen. Das sieht natürlich toll aus, ist aber gar nicht so einfach, und dauert ziemlich lang, so an die 10 Sekunden im Maximalfall.
Doch dadurch wird das Spiel meiner Meinung nach auch viel zu einfach und für Profis aus den Vorgängern auch ein wenig langweilig, da man die Gegner mit Links besiegen kann.

Was den Sound angeht, ist der einerseits erstklassig, andererseits aber auch richtig mies, bzw. fehlt er.
Was ich damit meine ist, das die Effekte erstklassig gelungen sind, eine Sprachausgabe aber völlig fehlt, was aber eigentlich nicht weiter schlimm ist. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich das so gewohnt bin!?!?

Fazit:
Gewöhnungsbedüftig, aber spaßig: Das neue Zelda begeistert nicht nur durch ein erstklassiges Kampfsystem, sondern in erster Linie durch die super Story, die durch eine perfekt umgesetzte Mimik des Hauptdarstellers Link super rübergebracht wird.

Wem die Grafik trotzdem zu kindlich bzw. gewöhnungsbedüftig ist, der kann sich das Spiel aber immer noch wegen der Bonusdisk, die das „alte“ Okarina of Time und eine schwerere Version davon enthält, kaufen.

© 2003 nicostumpf

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Screenshots:
http://images.google.de/images?hl=de&lr=&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=%22zelda+screenshot%22

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