Original Wagner Steinofen Chicken Testbericht

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ab 32,00
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von jozeil

Indien in Pizzaform

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Is doch ein Wahnsinn!! Wie oft ich in der letzten Zeit Pizza esse, möchte man schon meinen, ich wäre Italiener und würde das Zeug geschenkt bekommen. Doch dem ist nicht so, sondern, wie es der Zufall so wollte, hat Eurospar bei uns gerade eine Aktion laufen, bei der ich einen Fladen von der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH aus D-66620 Braunshausen zu zahlen habe, dafür aber 2 Stück mit nach Hause nehmen darf. 2,39 Euro kostet mich das, womit ich nach Adam Riese für jede einzelne günstig 1,19 Euro zu blechen habe, is das nicht schön?

Die Verpackung kennt ja wohl jeder, is außerdem auf dem Bildchen oben zu sehen und wird hier mal nur schnell, da eh nicht wirklich interessant, als gelb mit nem fertigem Genussbringer beschrieben.

Wichtiger da schon der Inhalt, der Teig, aus Weizenmehl, pflanzlichem Öl, Hefe, Salz, Zucker und Backmittel mit dem Emulgator Lecithin sowie die reichlich ausfallende Auflage aus unverzichtbaren zerkleinerten Schältomaten (21%), Vollmilch, 17 % Mozzarella und Edamer, gegartem und mariniertem Hähnchenbrustfilet (11%), welches üppig ausfallend und in großen Stücken darauf verteilt sofort Lust darauf macht, Apfelstücken (4%), Ananassaft, Sahne, Gewürze, Petersilie, Basilikum, modifizierte Stärke und unwichtigen natürlichen Aromen.

Eingehüllt in schützendes Plastik wartet sie auf Ihr Schicksal und landet, die 194 kcal / 100 gr. nochmals schnell durch einige Oliven aufgepeppt inmitten der Mikrowelle. Automatik gewählt, eingeschaltet und während dieser 8 Minuten den Bericht vervollständigt.

Is ja da noch die Zubereitung im Backrohr, wo ihr, nach Vorheizen Selbigem, das belegte Brot auf den untersten Rost bei Ober- und Unterhitze und 230°C, Umluft und 200°C oder Gas unter Stufe 4-5 für etwa 8-10 Minuten lt. Packungsangabe vor sich hinschwitzen lasst. Mal davon abgesehen is es ja aber eh meist relativ, wie lange das Saunieren dauert, da jeder andere Vorlieben betreffend die Bräune hat und so diese Zeiten variieren werden. Allerdings muss ich hier gleich mal anmerken, dass sie bei meinen Eltern zu Hause, trotz Heißluftofen, immer mindestens 5 Minuten länger dauert, will ich sie knusprig und nicht ein im eigenen Wasser davonschwimmendes Stück Genuss zu mir nehmen.

Aber egal wie lange ihr sie der Hitze aussetzt, riechen tut sie schon während der Wärmebehandlung und durchzieht die ganze Küche mit einem guten und würzigen Duft.

Goldbraun und schön zerlaufen der Käse, durchzogen mit einigen darunter hervorblickenden Filetstücken und all den anderen Zutaten landet sie schließlich vom Blech auf dem Teller. Pizzaschneider hervorgekramt und schön in 8 Teile geschnitten geht es an, das große Schlemmen neben berichttechnischer Arbeit.

Gut saftig breitet sich der erste Biss im Munde aus. Das Huhn nicht trocken und zäh sondern weich, begleitet von fruchtiger Apfel-Ananas-Sauce und sich langziehendem Käse. Gut gewürzt, auch mit Salz nicht überladen und mit einem gut dazu passendem Hauch Curry, welcher meiner Ansicht nach etwas mehr Schärfe bieten könnte, knirscht es begleitet durch den neutral schmeckenden und super knusprigen Boden zwischen meinen Zähnen.

Fazit

Eine tolle neue Variante, sich dem italienischen Flair auszusetzen. Auch wenn mich die Zusammensetzung eher an indisches Hühnercurry erinnert, wofür auch Apfel und Ananas Verwendung finden, spricht geschmacklich rein gar nix dagegen, dieses Mal auf ne Pizza zu packen. Hät ich doch wirklich selber drauf kommen können, aber Wagner war mal wieder schneller. Auf jeden Fall alle Punkte geb ich her, auch wenn der fruchtige Apfelgeschmack vielleicht nicht jedermanns Sache ist, meinen Geschmack haben die getroffen.

Wer mir jetzt nicht glaubt oder mehr drüber wissen, will, der kann sich ja mal unter http://www.wagner-pizza.de umschauen oder notfalls auch der, für 12 Cent die Minute, etwas teure Hotline (01805) 277 772 bedienen.

Ad rem

Euer Jörg

© by jozeil 2/2003

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