1984 (Taschenbuch) / George Orwell Testbericht

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Erfahrungsbericht von Gimsech

1984, George Orwell

Pro:

Interressant, schockierent, lehrreich

Kontra:

schockierent

Empfehlung:

Ja

1984, George Orwell

Einer der wohl berühmtesten Klassiker der Weltliteratur ist George Orwells düstere Zukunftsvision 1984. 1984 entstand im Jahr 1948, für den Titel drehte George einfach die letzten beiden Zahlen, kurz nach dem 2. Weltkrieg. Hieraus stammt der oft zitierte Spruch: \"Big brother is watching you\". Der Titel des Buches wird immer dann erwähnt, wenn auch der Gläserne Bürger angesprochen wird. Es heißt auch das dieses Buch bei dem Attentäter auf Kennedy gefunden wurde.

Die Hauptpersonen

Winston Smith, er ist 39 und arbeitet im \"Ministerium für Wahrheit\" und ist ein Parteimitglied, es wird sein Leben aus der Betrachter-Perspektive beschriben

Julia, sie ist auch ein Parteimitglied und später Winstons Geliebte

O\'Brien, seine Augen verraten Winston, das auch er an dem Großen Bruder zweifelt

Der Große Bruder, er ist das Oberhaupt von Ozeanien, ob er wirklich existiert oder existiert hat ist fragwürdig


Zusatzinformationen

Ozeanien, Eurasien und Ostasien sind drei verfeindete Mächte, sie sind immer in irgendwelchen Konstellationen im Krieg. Herrscht Frieden mit der einen Macht, so liegt man mit der anderen im clinch. Laut den Medien gibt es immer dem selben Feind Krieg.
Winston Smith ist nur einer von vielen, er ist Mitglied der Äußeren Partei, die engsten Mitglieder des Großen Bruders bilden die Innere Partei. Das Volk wird als \"Proles\" bezeichnet. In den Wohnungen vieler findet man das so genannte Televisor, eine Vorrichtung um mit Bild und Ton die Bevölkerung zu überwachen und es ist wie ein Fernseher, das Programm wird von dem Staat bestimmt und ist als Gehirnwäsche zu sehen, ein herkömmlicher Televisor lässt sich nicht ausstellen. Nur jemand der sie sich leisten kann hat eine, hat jemand keine obwohl er sie sich leisten könnte ist er ein Gedankenverbrecher. Ein sogenanntes Gedankenverbrechen ist der Gedanke oder Zweifel an der Partei, begeht jemand so eins, so verschwindet er und hat nie existiert, folglich kann man behaupten: Gedankenverbrecher gibt es nicht...
Die Sprache der Ozeanier wird ständig verändert und vereinfacht, das Ziel ist es Gedankenverbrechen gar nicht mehr möglich zu machen, indem es keine Worte mehr gibt. Selbst wenn jemand doch solche abwegigen Gedanken haben sollte, kann er sie niemanden Mitteilen.
Die Zweiminuten-Hasssendung, hier werden zwei Minuten Lang Bilder von Feinden, Gedankenverbrechern und wer sonst noch so stört, gebracht. Der Große Bruder gibt Anweisung sie zu hassen. Dies Sendungen sind zu Festgelegten Zeiten und jeder Brüllt auf den Televisor ein und beschimpft die gezeigten Bilder.

Die Geschichte

Die Geschichte beginnt mit dem Leben von Winston Smith, ein normales Äußeres Partei Mitglied, seine Aufgabe ist es falsche Zeitungsberichte Richtigzustellen. Hat der Große Bruder, zum Beispiel, am Vortag erfolge vorausgesehen die nicht eingetreten sind, so hat er sich nicht geirrt, sondern der Zeitungsbericht ist Falsch. Winston zweifelt, er zweifelt an der Partei, er zweifelt an dem sinn des Lebens, an Sinn seines Lebens. Er hat nur vage Erinnerungen an seine Kindheit, womöglich ist er schuld am Tod seiner Schwester und Mutter.
Er hat keine Freunde, in der Partei hat niemand Freunde. Er beginnt eine Todsünde, allein für den Gedanken hätte er getötet werden können. Er beginnt ein Tagebuchzuführen, eine Todsünde in der Partei. Er schreibt nun täglich, in einem Toten Winkel in seinem Zimmer, vom Televisor nicht zu sehen, nur zu Hören.
Eines Tages gibt ihm ein verhasstes Mitglieder der Partei einen Zettel, auf ihm steht: „Ich liebe sie“, Winston ist verwirrt die Frau die ihm das gegeben hat, Julia, sie ist ein vorbildliches Parteimitglied. Er beginnt eine Affäre mit ihr, nicht weil er sie liebt oder begehrt, sondern weil er zu lange einsam war. Er hatte schon einmal eine Frau, er liebte sie nicht, sie liebte ihn nicht. Sie hatten nur geheiratet um der Partei zu dienen, sie sollten Kinder Zeugen. Es klappte nicht.
Während der Affäre mit Julia, treffen sie sich immer öfters, sie mieten sich ein Zimmer, bei einfachen Proles. Sie sind sich bewusst das sie getötet würden, wenn es rauskäme...

Drei Wahlsprüche der Partei:
- Krieg bedeutet Frieden
- Freiheit ist Sklaverei
- Unwissenheit ist Stärke
um den Glauben der Parte zu verdeutlichen. Kinder verraten ihr Eltern, Eltern fürchten ihre Kinder. Religion gibt es nicht mehr.
Die Folgen eines Überwachungsstaates, manche Aspekte dieses sind in der Heutigen Gesellschaft schon wiederzufinden. Dieses Buch sollte man einfach lesen.


George Orwell

Er wurde geboren am 25. Juni 1903 als Eric Arthur Blair in Motihari, Bengalen/Indien, er starb am 21. Januar 1950 an Tuberkulose in London. Er war einer der Berühmtesten Schriftsteller des 20 Jahrhunderts von ihm stammt auch Animal Farm (Fram der Tiere).


Abschließend kann dieses Buch nur weiterempfohlen werde, es ist ein wirklich abschreckendes Beispiel für einen Überwachungsstaat. Es liest sich sehr gut, und ist spannend bis zum Schluss.


© Gimsech/PHS, dieser Beitrag erscheint bei ciao.de, dooyoo.de und yopi.de

Für Konstruktive Kritik bin ich Dankbar

161 Bewertungen, 17 Kommentare

  • swiss_lady

    31.10.2006, 14:38 Uhr von swiss_lady
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Mary ;)

  • Baby1

    31.10.2006, 01:12 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Anita

  • tanja2003

    29.10.2006, 02:53 Uhr von tanja2003
    Bewertung: sehr hilfreich

    ~~~ sh ~~~

  • bigmama

    26.10.2006, 21:54 Uhr von bigmama
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, LG Anett

  • sascha6525

    13.03.2006, 00:26 Uhr von sascha6525
    Bewertung: sehr hilfreich

    freu mich über Gegenlesungen. <br/>sh, Sascha6525

  • Zuckermaus29

    09.03.2006, 15:18 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    :o) <br/>Liebe Grüße <br/>Jeanny

  • Ilka123

    25.02.2006, 18:19 Uhr von Ilka123
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg, Ilka123

  • Schattenesserin

    23.12.2005, 15:03 Uhr von Schattenesserin
    Bewertung: sehr hilfreich

    absolut geniales Buch

  • Nina1805

    03.12.2005, 12:48 Uhr von Nina1805
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg!

  • Doro1975

    03.11.2005, 10:30 Uhr von Doro1975
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht!

  • animaldream

    31.10.2005, 21:08 Uhr von animaldream
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein immer wieder lesenswertes Buch!

  • Cicila

    21.10.2005, 20:55 Uhr von Cicila
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe ich noch nicht gelesen, aber ich habe noch so viel zu lesen, dass ich im Moment gar nicht dazu kommen würde. <br/>LG Cicila

  • frechdächsin

    17.10.2005, 16:36 Uhr von frechdächsin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Als ich das Buch in der Schule lesen MUSSTE, fand ich es noch nicht so gut... ;-) LG Frechdächsin

  • Babe0703

    29.08.2005, 12:25 Uhr von Babe0703
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bist wohl ein Stolzer Bücherleser! *gg*

  • nickvonzoehner

    28.08.2005, 15:36 Uhr von nickvonzoehner
    Bewertung: sehr hilfreich

    finde ich gut, aber leider weiß ich nicht mehr den Inhalt genau, vielleicht sollte ich es noch etwas nachlesen und dann einen Testbericht darüber schreiben.

  • Lotosblüte

    13.07.2005, 00:04 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    Vieles davon ist echt noch immer aktuell <br/>lg

  • zuchtperle

    01.05.2005, 16:29 Uhr von zuchtperle
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...ist ebenso ein interessantes Buch, welches auch verfilmt wurde. Grüßchen Nicolé