1984 (Taschenbuch) / George Orwell Testbericht
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Erfahrungsbericht von Petrapharao
Utopie des Grauens
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Utopie des Grauens
George Orwell – 1984
Da ich schon so viel über dieses Buch gelesen habe, war ich dann einfach zu neugierig und habe das Buch bei eBay ersteigert.
Ein weiterer Grund war vielleicht, dass ich im Jahr 1984 geboren bin, aber das trifft ja nicht auf alle zu ;-)
Hier dann also mein Bericht zu diesem Roman
-------- Inhalt -----------
Hauptfigur dieses Zukunftsromans ist Winston Smith.
Er lebt in einer Welt in der 3 Supermächte herrschen: Ozeanien, Eurasien und Ostasien
Diese „Länder“ sind beherrscht vom permanenten krieg, wobei die Rollen der Verbündeten und Gegner immer wieder wechseln.
An der Spitze des britischen Staates steht ein fiktiver Führer, der „Große Bruder“ (Big Brother)
Vier Ministerien sind für die Aufrechterhaltung der Macht zuständig.
Ein Kontrollmedium stellt sicher, dass alle Bürger 24h am Tag mit Kameras überwacht werden. Zusätzlich gibt es ein Ministerium, das die englische Sprache langsam durch die Neusprache ersetzen soll.
Winston Smith lebt und arbeitet in London. Dabei ist es seine Aufgabe alte Zeitungsberichte zu fälschen, um falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder getötete Parteifeinde aus der Geschichte für immer zu streichen.
Obwohl Smith der Partei treu dient und gewissenhaft seinen Job macht, ist er im Inneren doch ein Gegner des Systems.
Eines Tages verliebt er sich in Julia, mit der er immer wieder heimliche Treffen abhält, da Sexualität im totalitären Staat nur zur Fortpflanzung dient.
Dieses Versteckspiel geht jedoch nicht lange gut...........
An dieser Stelle möchte ich mit meiner Inhaltsangabe aufhören, damit die Spannung nicht vollkommen genommen wird.
---------- Autor -------------
George Orwell (alias Eric Arthur Blair) wurde am 25.6.1903 in Motihari, Indien geboren und starb am 21.1.1950 in London.
In Indien diente er zuerst als Polizist in Birma. Danach schlug er sich als Tellerwäscher, Vagabund oder Lehrer durch.
Bereits an Tuberkulose erkrankt, schreibt er 1949 seinen letzten und bekanntesten Roman „1984“, der mit Huxleys Schöne Neue Welt (Brave New World) zu den bekanntesten Anti-Utopien des 20. Jahrhunderts.
--------- Allgemeines ----------
Da mein Buch schon relativ alt ist und noch in Leinen gebunden wurde kann ich leider nichts über die ISBN-Nr. sage.
Auch der Preis ist mir nicht bekannt, aber am Besten guckt ihr mal bei eBay oder Amazon vorbei, da gibts das immer.
Meine Ausgabe hat 319 Seiten, die in drei Teile mit jeweils mehreren Unterkapiteln gegliedert sind.
Im Anhang ist noch eine „Kleine Grammatik der Neusprache“ enthalten.
--------- Leseprobe -----------
Winston schaltete auf dem Televisor „Frühere Nummern“ ein und verlangte die entsprechenden Ausgaben der „Times“, die schon nach ein paar Augenblicken aus der Rohrpostanlage herausglitten. Die Botschaften, die er erhalten hatte, bezogen sich auf Zeitungsartikel oder Meldungen, die aus diesem oder jenem Grunde zu ändern oder, wie die offizielle Phraseologie lautete, „richtigzustellen“ für nötig befunden wurde. So ging z.B. aus der „Times“ vom17.März hervor, dass der Große Bruder in seiner Rede am Tag vorher prophezeit hatte, die Südindien-Front würde ruhig bleiben, aber in Nordafrika würde bald eine eurasische Offensive losbrechen. In Wirklichkeit jedoch hatte das eurasische Oberkommando seine Offensive in Südindien angesetzt und in Afrika hatte Ruhe geherrscht. Deshalb musste eine neue Fassung von der Rede des Großen Bruders geschrieben werden, die eben das voraussagte, was wirklich eingetreten war.
...............
------------ Fazit ------------
So farblos und langweilig die Welt im Jahr 1984 dargestellt ist, so schreibt auch Orwell. Das verdeutlicht noch mehr die monotone und graue Welt von Smith.
Seine genauen Beschreibungen über das System und die Umwelt in der er lebt, erschrecken einen wirklich. Einige „Neuerungen“, die in dem Buch vorgestellt werden, lassen sich auch im Ansatz in der heutigen Gesellschaft finden. Diese Tatsache ist wirklich erschreckend.
Orwell zeigt somit beeindruckend das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Und lässt einen erschaudern, bei dem Gedanken, das so eine Welt vielleicht unsere zukunft sein könnte. Vielleicht nicht in 10, 20 oder 50 Jahren, aber der „richtige“ Weg ist wohl schon längst eingeschlagen.
Also, ist 1984 meiner Meinung nach ein Klassiker, der sich lohnt zu lesen; auch wenn man vielleicht kein Science-Fiction-Fan ist.
Viel Spaß mit diesem Buch !!!
George Orwell – 1984
Da ich schon so viel über dieses Buch gelesen habe, war ich dann einfach zu neugierig und habe das Buch bei eBay ersteigert.
Ein weiterer Grund war vielleicht, dass ich im Jahr 1984 geboren bin, aber das trifft ja nicht auf alle zu ;-)
Hier dann also mein Bericht zu diesem Roman
-------- Inhalt -----------
Hauptfigur dieses Zukunftsromans ist Winston Smith.
Er lebt in einer Welt in der 3 Supermächte herrschen: Ozeanien, Eurasien und Ostasien
Diese „Länder“ sind beherrscht vom permanenten krieg, wobei die Rollen der Verbündeten und Gegner immer wieder wechseln.
An der Spitze des britischen Staates steht ein fiktiver Führer, der „Große Bruder“ (Big Brother)
Vier Ministerien sind für die Aufrechterhaltung der Macht zuständig.
Ein Kontrollmedium stellt sicher, dass alle Bürger 24h am Tag mit Kameras überwacht werden. Zusätzlich gibt es ein Ministerium, das die englische Sprache langsam durch die Neusprache ersetzen soll.
Winston Smith lebt und arbeitet in London. Dabei ist es seine Aufgabe alte Zeitungsberichte zu fälschen, um falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder getötete Parteifeinde aus der Geschichte für immer zu streichen.
Obwohl Smith der Partei treu dient und gewissenhaft seinen Job macht, ist er im Inneren doch ein Gegner des Systems.
Eines Tages verliebt er sich in Julia, mit der er immer wieder heimliche Treffen abhält, da Sexualität im totalitären Staat nur zur Fortpflanzung dient.
Dieses Versteckspiel geht jedoch nicht lange gut...........
An dieser Stelle möchte ich mit meiner Inhaltsangabe aufhören, damit die Spannung nicht vollkommen genommen wird.
---------- Autor -------------
George Orwell (alias Eric Arthur Blair) wurde am 25.6.1903 in Motihari, Indien geboren und starb am 21.1.1950 in London.
In Indien diente er zuerst als Polizist in Birma. Danach schlug er sich als Tellerwäscher, Vagabund oder Lehrer durch.
Bereits an Tuberkulose erkrankt, schreibt er 1949 seinen letzten und bekanntesten Roman „1984“, der mit Huxleys Schöne Neue Welt (Brave New World) zu den bekanntesten Anti-Utopien des 20. Jahrhunderts.
--------- Allgemeines ----------
Da mein Buch schon relativ alt ist und noch in Leinen gebunden wurde kann ich leider nichts über die ISBN-Nr. sage.
Auch der Preis ist mir nicht bekannt, aber am Besten guckt ihr mal bei eBay oder Amazon vorbei, da gibts das immer.
Meine Ausgabe hat 319 Seiten, die in drei Teile mit jeweils mehreren Unterkapiteln gegliedert sind.
Im Anhang ist noch eine „Kleine Grammatik der Neusprache“ enthalten.
--------- Leseprobe -----------
Winston schaltete auf dem Televisor „Frühere Nummern“ ein und verlangte die entsprechenden Ausgaben der „Times“, die schon nach ein paar Augenblicken aus der Rohrpostanlage herausglitten. Die Botschaften, die er erhalten hatte, bezogen sich auf Zeitungsartikel oder Meldungen, die aus diesem oder jenem Grunde zu ändern oder, wie die offizielle Phraseologie lautete, „richtigzustellen“ für nötig befunden wurde. So ging z.B. aus der „Times“ vom17.März hervor, dass der Große Bruder in seiner Rede am Tag vorher prophezeit hatte, die Südindien-Front würde ruhig bleiben, aber in Nordafrika würde bald eine eurasische Offensive losbrechen. In Wirklichkeit jedoch hatte das eurasische Oberkommando seine Offensive in Südindien angesetzt und in Afrika hatte Ruhe geherrscht. Deshalb musste eine neue Fassung von der Rede des Großen Bruders geschrieben werden, die eben das voraussagte, was wirklich eingetreten war.
...............
------------ Fazit ------------
So farblos und langweilig die Welt im Jahr 1984 dargestellt ist, so schreibt auch Orwell. Das verdeutlicht noch mehr die monotone und graue Welt von Smith.
Seine genauen Beschreibungen über das System und die Umwelt in der er lebt, erschrecken einen wirklich. Einige „Neuerungen“, die in dem Buch vorgestellt werden, lassen sich auch im Ansatz in der heutigen Gesellschaft finden. Diese Tatsache ist wirklich erschreckend.
Orwell zeigt somit beeindruckend das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Und lässt einen erschaudern, bei dem Gedanken, das so eine Welt vielleicht unsere zukunft sein könnte. Vielleicht nicht in 10, 20 oder 50 Jahren, aber der „richtige“ Weg ist wohl schon längst eingeschlagen.
Also, ist 1984 meiner Meinung nach ein Klassiker, der sich lohnt zu lesen; auch wenn man vielleicht kein Science-Fiction-Fan ist.
Viel Spaß mit diesem Buch !!!
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