Paris Testbericht

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Erfahrungsbericht von sandy__81

Paris hautnah...

Pro:

schöne stadt, viele sehenswürdigkeien, mode

Kontra:

schmutzig, zum teil sehr teuer

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Da ich ja vor kurzem einen Städtetrip nach Paris machte, möchte ich euch in Form eines Berichtes daran teilhaben lassen.
Im Frühjahr beschloss ich mit einer Freundin uns doch mal Paris anzusehen und warteten daher auf ein günstiges Angebot. Schließlich ergatterten wir ein super Angebot und schlugen sofort zu.

***Wie kam ich auf Paris***
Nun ja, da ich gerne Städte auf eigene Faust erkunde und ich immer schon mal nach Paris wollte und auch eine sehr gute Freundin von mir meine Meinung teilte, beschlossen wir im Frühjahr mal nach Angeboten zu suchen und siehe da, wir wurden fündig. Da diese Freundin im Juni ihren 25. Geburtstag feierte, beschloss die Clique, ihr einen Reisegutschein zu schenken und ich ihre Begleitperson sein sollte, da ich ja unbedingt mitwollte. So haben wir das dann auch gemacht und ihre Freude war natürlich riesig.
Wir mussten dann nur noch das Datum ausmachen und die Reise fixieren. Wir entschieden uns für den Termin 15. bis 18. September 2005, da der Herbst für Städtereisen sehr gut geeignet ist und es auch vom Urlaub her bei uns beiden kein Problem darstellte.

***Einleitung***
Paris ist die Hauptstadt von Frankreich, hat 2,1 Millionen Einwohner und gehört zu den größten Metropolen Europas. Jährlich zieht es 27 Millionen Besucher in die Stadt der Liebe.
Die Stadt hat eine Fläche von rund 105 km². Paris ist in 20 Stadtteile und 80 Viertels unterteilt.
Paris ist auch eine wichtige Modemetropole und viele bekannte Modeschöpfer haben dort ihre Geschäfte.

***Anreise***
Gebucht haben wir über das Reisebüro OPTIMUNDUNS. Diese Reise beinhaltete den Flug von Wien nach Paris, 3 Nächte inklusive Frühstück in einem 3 Sterne Hotel namens MIRIFIC OPERA Hotel. Auf das Hotel möchte ich jedoch jetzt nicht näher eingehen, da dies in eine andere Kategorie gehört. Gekostet hat dies pro Person € 302 Euro. Dieses Angebot fand ich total in Ordnung.
Geflogen sind wir mit der AIR FRANCE.
Am Abflugtag fuhren wir mit dem Zug nach Wien (Westbahnhof) und anschließend mit dem Airport Bus zum Flughafen Wien Schwechat und um 15.30 Uhr startete unser Flug nach Paris (Charles de Gaulle)
Die Flugzeit betrug 1 Stunde und 40 Minuten.
Am Flughafen in Paris angekommen, nahmen wir den Airport Bus, der direkt vom Flughafen wegfuhr. Dieser brachte uns direkt ins Zentrum genauer gesagt zum Triumpfbogen. Der Airportbus kostete uns € 12 Euro pro Person und die Fahrzeit betrug in etwa eine Stunde, da sehr viel Verkehr war.
Vom Triumpfbogen fuhren wir dann per Metro zu unserem Hotel. Dies war nicht sonderlich weit, wir mussten nur einmal umsteigen. Benötigt haben wir ca. ein halbe Stunde.
Als wir bei der Metrostation angekommen war kauften wir uns 10 Einzelfahrscheine für € 10,70 pro Person.
Dies taten wir, weil mir vorher ein Arbeitskollege gesagt hat, dass wir uns kein 3 Tagesticket kaufen sollten, da dies ziemlich teuer ist und wir mit 10 Ticket bestimmt auskommen würden. So war es dann auch.

So, nun möchte ich euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris vorstellen. Ich werde versuchen mich halbwegs kurz zu halten und nur das Wichtigste dazuschreiben, damit das Lesen nicht zu langweilig wird.

***Sehenswürdigkeiten***

*Eiffelturm*
Der Eiffelturm wurde 1889 von Gustav Eiffel erbaut und er ist das wichtigste Wahrzeichen von Paris. Er ist 320 m hoch und von der obersten Plattform (290 m) des Eiffelturms beträgt die Sichtweite bei klarer Sicht ca. 70 km. Der Turm hat ein Gesamtgewicht von ganzen 10000 Tonnen. Wahnsinn, oder??!!
Bereits mehr als 200 Millionen Menschen haben den Eiffelturm bereits besucht und es kommen jährlich 5,6 Millionen Besucher hinzu.
Als der Eiffelturm 1889 eröffnet wurde, war er bei der Bevölkerung ganz und gar nicht beliebt und war den meisten ein Dorn im Auge, doch heute kann man sich den Eiffelturm von Paris nicht mehr wegdenken- denn ohne Eiffelturm wäre Paris wohl nicht Paris.
Wenn man Paris besucht, muss man einfach den Eiffelturm besuchen und wenn schönes Wetter ist, die Gelegenheit nutzen um die tolle Aussicht zu genießen.
Die oberste Plattform erreicht man mit dem Lift und kostet ganze € 10,70- jedoch ist es das Geld allemal wert, denn die Aussicht ist gigantisch.
In der zweiten Etage befindet sich das Restaurant JULES VERNE, dies besitzt einen eigenen Aufzug. Wir kehrten jedoch nicht ein, da wir erst kurz zuvor gefrühstückt hatten und es sollte ja auch nicht gerade günstig sein.
Bei einem Besuch des Eiffelturmes sollte man etwas mehr Zeit einrechnen, da es schon mal zu längeren Wartezeiten am Eingang kommen kann, da sich sehr, sehr viele Touristen dort aufhalten. Deshalb waren wir gleich um 9.00 Uhr dort und mussten nur eine ¾ Stunde Wartezeit in Kauf nehmen.
Der Eiffelturm hat täglich von 9.00 bis 24.00 Uhr geöffnet
Den Eiffelturm erreicht man am besten mit der RER Station Champ de Mars- Tour Eiffel oder mit der Metro- Station Bir-Hakheim.

*Sacre Coeur*
Die Sacre Coeur befindet sich auf dem 130 m hohen Hügel von Montmartre und ist ein Denkmal der romanisch-byzantinischen Bauweise. 1875 wurde mit dem Bau begonnen und erst nach Ende des 2. Weltkrieges fertiggestellt. Die Sacre Coeur erreicht man durch Treppen. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Paris.
Die Kirche sollte man am Besten am Morgen oder am Abend besuchen, denn zu diesen Zeiten ist der Besucheransturm nicht ganz so groß.
Das Fotografieren ist in der Kirche leider verboten, aber verständlich. Der Eintritt ist frei.
Die Sacre Coeur erreicht man mit der Metro- Station Anvers.

*Arc de Triomphe*
Der Triumpfbogen wurde in den Jahren 1806 bis 1836 zu Ehren der französischen Armee errichtet und befindet sich in der Mitte des Place Charles de Gaulle.
Gebaut wurde der Triumpfbogen von den Architekten Chalgrin und Raymond und in Auftrag gegeben wurde das Bauwerk von Napoleon.
Er ist 50 m hoch und 45 m breit. Der Bogen hat eine Höhe von 29 m.
Unterhalb der Terrasse befindet sich ein Museum, dass sich mit der französischen Geschichte und Armee auseinandersetzt.
Die Terrasse des Bogens kann man ebenfalls besuchen, allerdings weiß ich nicht wie viel dies kostet, da wir nicht oben waren, da sich so viele Leute anstellten. Aber der Preis dürfte laut Internet an die € 8 Euro betragen.

*Notre Dame*
Ich denke „Notre Dame“ ist jedem ein Begriff- alleine schon aus dem Film „Der Glöckner von Notre Dame“.
Hier wurden Könige und Königinnen gekrönt.
Der Stil von Notre Dame ist Früh -und Hochgotik und der Bau dauerte von 1163-1345.
Die Kathedrale wurde schon sehr oft restauriert und wenn „Der Glöckner von Notre Dame“ sie nicht zu neuem Leben erweckt hätte, wäre sie vielleicht gar nicht so bekannt geworden.
Der Innenraum der Kathedrale ist 130 m lang, 48 m breit und 35 m hoch.
Das Fotografieren ist im Innenraum eigentlich verboten, aber als wir Notre Dame besuchten, hielt sich niemand daran und fast jeder fotografierte und auch meine Freundin und ich konnten einige Bilder schießen.
Die Kathedrale hat täglich von 8.00 bis 18.45 Uhr geöffnet
Notre Dame erreicht man mit der Metro- Station Cite oder Station St-Michel Notre Dame- von da sind es nur noch wenige Meter zu Fuß.

*Champs Elysees*
Die Champs Elysees ist eine der schönsten Straßen der Welt. Sie beginnt am Place de la Concorde und endet am Triumpfbogen. Sie ist 2 km lang und 71 m breit und es ist immer total viel Verkehr, alleine schon wegen den Besichtigungsbussen.
Wegen ihrer Breite finden auch Paraden zum Nationalfeiertag statt.
Die Bebauung der Champs Elysees begann 1830. Sie ist wohl die bekannteste Adresse, was Nobelrestaurants und Nobelgeschäfte betrifft. Hier findet man Hugo Boss, Luis Vitton, Chanel, Dior,... Aber es sind auch durchaus günstigere Geschäfte zu finden wie zB. Promod, Zara, Morgan,.. und auch einige Frittenbuden sind auf der Champs Elysess zu finden unter anderem auch Mc Donalds.
Die Champs Elysees erreicht man ebenfalls am besten mit der Metro- Station Charles de Gaulle, Place de la Concorde, Franklin Roosevelt und Champs Elysees Clemenceau.

*Galeries Lafayette*
Für Shopping Liebhaber ist das Lafayette ein unbedingtes Muss. Hier ist jedoch das Shoppen ziemlich teuer, da hier meist nur teure Designermode vertreten ist. Aber gesehen muss man es hald haben.
Wer aber das Shopping nicht so gerne mag (die Männer) können auch auf die Aussichtsterrasse gehen und sich einen kleinen Snack genehmigen um da auf ihre einkaufslustigen Frauen zu warten.

*Louvre*
Der Louvre ist ein nationales Kunstmuseum und er wurde ursprünglich als Palast der französischen Könige erbaut.
Im Louvre sind die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt gesammelt.
Der Louvre selbst ist in 7 verschiedene Abteilungen unterteilt.
Am bekanntesten ist die Gemäldeabteilung. Hier hängt die berühmte MONA LISA (von Leonardo da Vinci), aber auch Werke von Rubens und Rembrandt.
In den anderen Abteilungen stehen ägyptische und orientalische Altertümer sowie auch römische, griechische und etruskische Kunstschätze.
In einer anderen Abteilung kann man sich Einrichtungsgegenstände des 18. Jahrhunderts ansehen, dass ebenfalls sehr interessant ist.
Um sich im Louvre zurecht zu finden, gibt es natürlich Broschüren, die in verschiedenen Sprachen erhältlich sind.

Die Öffnungszeiten wechseln im Louvre öfters und es gibt auch Ruhetage, aber wie es momentan aussieht, weiß ich leider nicht, da wir unter Tags dort waren und so viele Besucher da waren, dass wir darauf nicht geachtet haben.
Wenn man sich für gewissen Abteilungen interessiert sollte man sich vorher überlegen, welche man sehen möchte, dann kann man die Ticket bereits vorbestellen und das verhindert dann oft sehr lange Wartezeiten.
Man kann sich daher entweder einen Museumspass kaufen oder ein Ticket in einer FNAC-Filiale kaufen. Ich denke, wer sich alle Abteilungen ansehen möchte, muss mehr als einen Tag rechnen, da der Louvre so groß ist und man sollte sich ja dann doch Zeit nehmen.
Wir persönlich waren in keiner Abteilung, da wir nur 2 ½ Tage Zeit für Paris hatten und ich muss ehrlich gestehen so interessieren tut es mich dann auch nicht wirklich und uns waren andere Sachen wichtiger, aber drinnen waren wir- im Hauptgebäude.
Erreichen kann man den Louvre mit der Metro- Station Palais-Royal Musee du Louvre, Louvre Rivoli.

*Invalidendom*
Der Invalidendom ist ein Denkmal der französischen Armee. Hier ist Napoleon beigesetzt.
Gegründet und auch erbaut wurde der Dom vom König Ludwig den 14..
Auf 10 000 m² sind Waffen, Geschütze sowie persönliche Gegenstände von Napoleon ausgestellt.
Der Besuch des Invalidendoms ist kostenlos. Man muss nur bezahlen, wenn man das Grab Napoleons betrachten möchte. Wie viel es kostet, weiß ich allerdings nicht, da wir uns es nicht angesehen haben, sondern nur die Waffen betrachtet haben.
Erreichen kann man den Invalidendom mit der RER Invalides oder mit der Metro Station Varenne.

*Pont-Neuf*
Die Pont-Neuf ist die bekannteste Brücke von Paris. Und sie stammt aus dem Jahre 1607. Übersetzt bedeutet Pont-Neuf- NEUE BRÜCKE, sie ist jedoch die älteste von Paris.
Da die Brücke schon so alt ist, wurden gewisse Teile schon restauriert.
Erreichen kann man die Brücke mit der Metro- Station Pont Neuf am Place de l´Ecole.

*Place de la Conorde*
In der Mitte des Platzes steht der 3000 Jahre alte Obelisk aus Luxor (Ägypten). Er stand einst vor dem Tempel Ramses dem II und er hat eine Höhe von 23 m. An den Seiten befindet sich 2 Bronzebrunnen.

*Moulin Rouge*
Sehr bekannt ist auch das Moulin Rouge. Übersetzt bedeutet es „Rote Mühle. Das Moulin Rouge ist in Montmartre beheimatet und in diesem Viertel sind mehrere Sexshops und andere einschlägige Etablissements zu finden.
Jedoch ist der Eintritt und die Teilnahme an diversen Shows sehr teuer. Als wir dort waren kostete der Eintritt mit einem Glas Champagner € 119. Wir haben uns daher das Moulin Rouge nur von heraußen angesehen, außerdem ist am Abend die Schlange der Menschen immer sehr, sehr lange.
Erreichen kann man das Moulin Rouge mit der Metro- Station Maubert-Mutualite, Anvers-Sacre Coeur oder Abbesses-Butte-Montmartre.

*Disneyland*
Das Disneyland Paris liegt ca. 30 km außerhalb von Paris.
Wir haben das Disneyland nicht besucht, weil es uns eigentlich weniger interessiert hat und weil die Zeit auch zu knapp gewesen wäre und mit nur einen Tag kommt man so oder so nicht aus, denn wenn man schon dort ist, möchte man dann doch alles oder soviel wie möglich sehen und das Disneyland Paris sehr gut besucht ist, gibt es natürlich auch dort teilweise sehr lange Wartezeiten bei den einzelnen Achterbahnen und sonstigen Attraktionen. Aber einen kurzen Überblick möchte ich euch trotzdem geben.
Das Disneyland Paris wurde am 11. April 1992 eröffnet. Es gibt dort einige Achterbahnen und viele sonstige Attraktionen für jung und alt.
Auch die Disney Studios wurden 2002 nach 3-jähriger Bauzeit eröffnet. Hier erfährt man Interessantes über diverse Produktionen.

Preise:
1-Tag / 1 Park -Ticket 41 Euro 33 Euro
2-Tages-Park-Hopper-Ticket 90 Euro 72 Euro
3-Tages-Park-Hopper-Ticket 109 Euro 89 Euro
Preis der Eintrittskarten vom 7. November 2005 bis zum 31. März 2006
Erwachsene Kinder*
1-Tag / 1 Park -Ticket 42 Euro 34 Euro
1-Tag-Park-Hopper-Ticket 51 Euro 43 Euro
2-Tages-Park-Hopper-Ticket 93 Euro 77 Euro
3-Tages-Park-Hopper-Ticket 113 Euro 92 Euro
·Kinder von 3 bis 11 Jahren einschl. Frei für Kinder unter 3 Jahren.

Die Preise hab ich mir vom Internet der Vollständigkeit halber geholt.

*Metropolitan-Metro*
Wer in Paris unterwegs ist, ist mehr oder weniger dazu gezwungen mit der Metro zu fahren. Die Verbindungen sind klasse und es geht super schnell da unter Tags die Metro alle 3 bis Minuten fährt.
Metro fahren ist nicht schwer, vorausgesetzt man besitzt einen Metroplan, damit man weiß in welche Richtung man fahren muss und bei welcher Station man aussteigen muss, also überhaupt kein Problem.
Ein Einzelfahrschein für die Metro kostet € 1,40 und 10 Tickets kosten € 10,70, die man jeweils beim betreten in einen Automaten stecken muss, bevor man das Drehkreuz drehen kann. So erschwert es den „Schwarzfahren“ den Zugang und es wird in der Metro selbst so gut wie nie kontrolliert, da man ja ohne Ticket das Drehkreuz nicht bewegen kann, außer man krabbelt unten durch, aber an den meisten Metroeingängen befindet sich ein Schalter, wo man Tickets kaufen kann und wo dann auch jemand sitzt.
Es gibt auch Metrotickets für mehrere Tage. Wie viel die kosten weiß ich allerdings nicht, da wir uns 10 Tickets gekauft haben und einmal noch einen Einzelfahrschein.
Mit einem Fahrschein kann man immer eine Strecke fahren, wie weit ist egal- also man kann so oft umsteigen wie man möchte. Sobald man das Metrogelände verlässt und man es erneut betritt muss man wieder ein Ticket lösen.
Die Metros selbst sind optisch in einem einwandfreiem Zustand. Innen sowohl auch außen, wie es technisch aussieht, kann ich leider nicht sagen, da ich mich da überhaupt nicht auskenne.
Als wir Paris besuchten, bekamen wir nur selten einen Sitzplatz, da die Metros meist gesteckt voll waren, egal zu welcher Zeit und egal an welchen Tag, aber man ist so schnell überall, dass es nicht tragisch ist, keinen Sitzplatz zu haben.

*Franzosen*
Den Franzosen wird ja nachgesagt, dass sie nicht gerade die Freundlichsten Menschen sind und dass sie auf keinen Fall englisch sprechen obwohl die meisten es können. Ich habe das von einigen Leuten gehört und habe dies auch aus Erfahrungs- bzw. Reiseberichten entnommen unter anderem auch von Ciao, aber muss sagen, ich kann mich da absolut nicht anschließen. Wir wurden überall sehr freundlich aufgenommen und es sprach fast jeder Englisch mit uns oder bemühten sich zumindest, weil sie nicht so gut englisch konnten. Egal wo wir waren, ob es nun in einem Restaurant, bei einer Frittenbude, oder sonst wo unterwegs und nach etwas fragten, wurden wir überall sehr freundlich behandelt.
Was ich über die Franzosen noch sagen möchte, ist- und zwar kennt man die Pariser sehr deutlich heraus, da sie alle sehr schick und elegant gekleidet sind- egal ob Mann oder Frau. Die Kleidung ist top, die Frisur sitzt und das Make up ist auch perfekt. Das hat mich sehr beeindruckt.

*Essen und Trinken*
Da Paris ja bekanntlich sehr teuer ist- gerade beim Essen und Trinken, sollte man sich bevor man ein Restaurant betritt, die Speisekarten ansehen, die bei den meisten vor dem Eingang angeschlagen sind- wer nicht zuviel Geld ausgeben möchte.
Wir waren unter Tags entweder bei Mc Donalds, Frittenbuden oder an verschiednen Ständen und aßen Baguettes.
Abend haben wir uns immer ein kleines hübsches Restaurant gesucht um gemütlich essen zu gehen. Einmal waren wir Pizza essen und für eine Pizza bezahlten wir € 7, was auf keinen Fall teuer ist- dazu eine halbe Flasche Rotwein die kostet zwischen € 6 und 9 Euro- je nachdem welchen man wollte.
Wir schauten uns, bevor wir ein Restaurant betraten, immer die Speisekarte an und teilweise waren die Preise nicht bzw. nicht viel teurer als bei uns. Natürlich gab es auch Restaurants wo man für einen Salat, Pizza, Nudelgerichte um die € 15 bezahlen musste. Das ist hald dann doch schon etwas nobler.
Relativ teuer in Paris sind die Getränke. Einmal waren wir in einem Cafe, da kostete der Capuccino € 5,40. Das muss dann wirklich nicht sein, denn um das Geld bekomme ich bei uns 2.
Aber das ist Paris.

*Sonstiges*
Kriminalität: Paris und die großen französischen Städte sind von Taschendiebstählen besonders betroffen. Man sollte besonders am Flughafen und in der Metro auf Taschendiebe achten. Man sollte daher auch nicht allzu viel Bargeld mitführen.
Es sollten auch keine Wertgegenstände im Auto gelassen werden.

Stromspannung: Die übliche elektrische Spannung ist 230 Volt.

Botschaft Paris: 6, Rue Fabert, F- 75007 Paris, Tel.: (+33) 140 63 30 63, Fax: (+33) 145 55 63 65.

Busrundfahrt: Das möchte ich euch auch unbedingt noch sagen und zwar haben wir eine Stadtrundfahrt mit einem Bus gemacht. Es gibt mehrere Busunternehmen, mit denen man solch eine Rundfahrt machen kann- ich weiß jetzt auch leider nicht mehr, wie unserer hieß, da ich blöder Weise den Prospekt im Hotelzimmer liegen gelassen habe. Man kann sie aber nicht verfehlen, da sie eh den ganzen Tag umherfahren und man erkennt sie sofort. Auf jeden Fall kostete dies € 22 für 2 Tage. Der Bus war oben offen, so war es noch besser, alles zu besichtigen ,sofern es das Wetter zuließ (da hatten wir gott sei dank Glück).
Der Bus fuhr insgesamt 9 Stationen an, an denen man ein- und aussteigen konnte so oft und wann wir wollten. Die Stationen waren unter anderem Louvre, Triumpfbogen, Oper + La Fayette, Eiffelturm, Notre Dame. Alle weiß ich leider nicht mehr.
Der Bus fuhr in etwa alle 4-8 Minuten. Man musste also nicht lange warten, wenn man wo ausstieg und danach wieder zusteigen wollte.
Man bekam Kopfhörer, die man auf die jeweilige Sprache einstellen konnte und man hörte dazu dann eine Sprachführerin, die Schrittweise alles erklärte, wo der Bus gerade vorbei fuhr.
Auf jeden Fall hat man hier die Gelegenheit die Stadt kennen zulernen und ich würde dies jedem Paris Besucher empfehlen.

*Fazit*
Ich kann Paris nur jedem Städteliebhaber empfehlen. Es ist eine wunderschöne Stadt mit vielerlei Sehenswürdigkeiten. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei, auch die, die nicht so auf Geschichte und Kultur stehen, kommen bestimmt auf ihre Kosten und gewisses muss man einfach gesehen haben.
Die Metroverbindungen sind genial und man kommt sehr leicht überall hin, vorausgesetzt man besitzt einen Metroplan (ohne den ich so wieso keine Bahn betreten würde).
Das einzig negative, was ich auch unbedingt loserden möchte ist folgendes- die Straßen sind zum teil sehr stark verschmutzt und verdreckt, da die Leute ihren Müll einfach auf den Gehsteig bzw. auf die Straßen werfen- ich muss ehrlich sagen, so schmutzige Straßen hab ich noch nirgendwo gesehen.
Und nicht so positiv sind natürlich die teilweise sehr unverschämten Preise, aber da dies nicht in allen Cafes und Restaurants so ist, muss man sich hald ein paar Minuten mehr Zeit nehmen um sich die Speisekarten anzusehen, aber ich hätte es mir schlimmer vorgestellt.
Noch etwas habe ich anzumerken,- wer vor hat mit dem eigenen Auto Paris zu besuchen, dem würde ich dringend davon abraten, weil dies ein einziges Chaos ist. Ob die Ampel nun rot oder grün macht nicht wirklich einen Unterschied, weder bei den Autofahrern noch bei den Fußgängern. Teilweise sind die Straßen mehrspurig und sich da irgendwo einzuordnen um abbiegen zu können ist sehr schwer, darum töten in Paris ständig die Hupen auf den Straßen- für mich wäre es der blanke Horror.
So, ich denke ihr musstest schon genug lesen (wer sich bis hier durchgerungen hat) und ich komme nun schön langsam mal zum Ende.
Ich denke, ich habe alles wichtige in diesem Bericht verpackt, falls ich jedoch etwas vergessen habe sollte, dann gebt mir in Form eines Kommentars Bescheid oder schreibt mir ins GB.
Paris bekommt von mir alle 5 Sterne und ich kann nur jedem empfehlen sich Paris einmal anzusehen. Es lohnt sich wirklich!!!

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

25 Bewertungen, 8 Kommentare

  • indra

    09.02.2007, 11:09 Uhr von indra
    Bewertung: sehr hilfreich

    °-°-°Sh°-°-° Liebe Grüße, Indra

  • panico

    27.06.2006, 17:01 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schöner Bericht ! lg panico :-)

  • Estha

    23.05.2006, 16:17 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh... @};----..lg susi

  • SuicideToday

    22.05.2006, 13:18 Uhr von SuicideToday
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg

  • miezie030386

    22.05.2006, 11:14 Uhr von miezie030386
    Bewertung: sehr hilfreich

    ++++ SH ++++ Liebe Grüße, Petra ++++

  • Angelina88

    31.12.2005, 11:04 Uhr von Angelina88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. <br/>LG, Angelina (würd mich über Gegenlesungen freuen ;-)

  • Doro1975

    05.12.2005, 21:25 Uhr von Doro1975
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht! LG

  • mswmsw

    24.10.2005, 03:45 Uhr von mswmsw
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich