Paris Testbericht




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Erfahrungsbericht von dottigross_juliaa
Die Stadt der Liebe? - Naja...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Stadt der Liebe?
*Paris - die Stadt der Liebe - sollte man gesehen haben* - dieser Satz aus dem Munde zahlreicher Paris-Fans veranlasste auch mich, der französische Hauptstadt einen Kurzbesuch abzustatten. Wie ich feststellen musste, habe ich eine etwas andere Meinung zu der franzöaischen Metropole, als andere User, die darüber einen Bericht geschrieben haben. Aber seht selbst....
Überblick
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Die Dreieinhalb-Tages-Fahrt eines ortsansässigen Busunternehmens kostete uns inkl. Doppelzimmer pro Person 158.- EUR. Die elfstündige Nachtfahrt führte uns ins *Timhotel* in der Rue d’Avron. Das am Rande des Stadtzentrums gelegene Hotel ist nur wenige Schritte von der Metrostation *Avron* entfernt in unmittelbarer Nähe des Platzes der Nation. Mit der Linie 2 erreicht man bequem die Innenstadt. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind in Paris leicht über das gut ausgebaute U-Bahn-System zu erreichen.
Metro
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Damit wäre ich auch schon beim Hauptfortbewegungsmittel angelangt. Die Metro-Bahnhöfe sind in Paris sehr gut verteilt, aber oftmals nur schlecht auszumachen. Die Beschilderung ist leider nicht einheitlich und so sucht man mal nach beleuchteten, nach unbeleuchteten, nach weißen, grünen oder blauen Schildern. So unübersichtlich die oberirdische Beschilderung ist, so einfach strukturiert ist das unterirdische Leitsystem. Die Wegweiser sind nicht zu übersehen. Am Bahnsteig gibt es nur ein fest-installiertes Streckenschild. Ihr kennt sicher die elektronischen Streckenschilder deutscher U-Bahnen, die - je nachdem welcher Zug als nächstes einfährt - ihre Richtungshinweise ändern. So etwas gibt es in Paris nicht, was mir sehr positiv aufgefallen ist.
Für die Metro gibt es eine Tageskarte für etwas über 8 EUR. Diese gilt jedoch nur bis 1 Uhr nachts. Kauft man diese Karte also erst am späten Vormittag oder sogar erst nachmittags, ist dieses Ticket unrentabel. Ich empfehle deshalb, eine 10er-Metro-Karte für 9,20 EUR zu kaufen. Damit überbrückten wir zwei volle Tage und sparten uns dadurch eine Tageskarte ein.
Das System ist einfach. Ein Ticket wird am Eingang der U-Bahn-Station abgestempelt. Es öffnet sich darauf hin eine Tür, durch die man das Metro-System betritt. Die Karte gilt nun so lange, bis man diesen Bereich wieder verlässt. Rein theoretisch könnte man nun den ganzen Tag kreuz und quer mit der U-Bahn durch Paris fahren, ohne ein weiteres Ticket abstempeln zu müssen. Man darf nur das Metro-Gelände nicht verlassen, dass durch eine von außen verriegelte Tür geschieht.
Schwarzfahren wird durch dieses Fahrkartensystem sehr erschwert. Deshalb sind auch selten Kontrolleure zu sehen. Da müsste man recht fix sein und sich durch eine gerade geöffnete Ausgangstür hindurchzwängen, bevor sie sich wieder schließt. Das haben wir einmal beobachten können. Der *Schwarzfahrer* wurde auch vom Fahrkartenschalterpersonal nicht aufgehalten und konnte unbehelligt die Metro benutzen.
Wie es sich dort mit der Sicherheit verhält, kann ich nicht beurteilen. Ich habe in den zwei Tagen keine Bahnpolizei oder ähnliches Wachpersonal gesehen. Eine Ermahnung, vorsichtig zu sein, kann ich mir also sparen. Das sollte wohl jedem bewusst sein.
Ob die Fahrzeuge in gutem Zustand sind, weiß ich nicht. Dazu reicht mein technisches Wissen nicht aus. Sie sehen robust aus, sind innen ordentlich und weisen keine Zeichen von Vandalismus auf. Die Wagons waren nur selten überfüllt, es gab immer einen Sitzplatz. Jedoch fiel mir auf, dass Rollstuhlfahrer oder Frauen mit Kinderwagen so ihre Probleme haben werden. Die Wagons sind durch eine erhöhte Stufe zu betreten und im ganzen U-Bahn-System gibt es sehr viele Treppen. Lifte sind vorhanden, aber nicht besonders vertrauenserweckend.
Abschreckend finde ich außerdem die veralteten Gemäuer der Metro. An vielen Stellen blättert der Putz von Decken und Wänden, drückt Wasser aus dem Gemäuer oder schauen Kabelstränge aus den Mauern. Der Schmutz ist auch hier - wie überall in Paris und trotz zahlreicher Mülleimer - allgegenwärtig.
Ein Tipp: Auf der Linie 1 zwischen Grande Arche de La Défense und Chateau de Vincennes werden die Metro-Bahnhöfe gerade stückchenweise renoviert. Jede Station erhält ein eigenes Thema. So wird zum Beispiel der Bahnhof am Louvre mit Statuen und Wandgemälden künstlerisch gestaltet. Die Station *Franklin D.Roosevelt* wird malerisch dem Namensgeber gewidmet. Also wenn euch der Weg Richtung Eiffelturm führt, empfehle ich euch, die Linie 1 für die Hinfahrt zu wählen. Wirklich sehenswert!
Sehenswürdigkeiten
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Und somit bin ich beim Hauptthema: Die Sehenswürdigkeiten! - Paris hat natürlich viel Interessantes zu bieten und es liegt an jedem selber, was ihn interessiert und was er sehen möchte. Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, konzentrierten wir uns natürlich auf die Hauptsehenswürdigkeiten von Paris. Diese möchte ich hier aufführen und anschließend noch einige Möglichkeiten nennen, die ich selbst aber - wegen Zeitdruck - nicht selbst anschauen konnte...
Der Eiffelturm
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Der Eiffelturm wurde von Gustav Eiffel als Schaustück für die Weltausstellung 1889 in Paris entworfen. Er verwendete dabei die gleiche Konstruktionstechnik wie bei Brücken. Die 15000 Metallteile wurden vorher komplett angefertigt, nummeriert und mit 2,5 Millionen Nieten versehen. Die Fertigteile wurden dann Stück für Stück an Ort und Stelle zusammengesetzt. 3000 Stahlarbeiter mussten dafür 26 Monate lang sieben Tage die Woche arbeiten.
Der 320 Meter hohe Turm ragt über die weite Grasfläche des Champ de Mars hinaus. Man erreicht das Gelände am besten über die Metro-Station *Trocadero*. Man geht dann über einen Holzsteg, der z.Z. wegen einer Baustelle dort steht, zum Palais de Chaillot. Von dort aus hat man einen wunderbarer Blick über eine weitläufige Brunnenanlage. Dahinter wächst der imposante Eiffelturm empor.
Den Turm selbst kann man natürlich auch besteigen bzw. befahren. In den vier *Stahlfüßen* des Turms erhält man am Ticketschalter seine Eintrittskarten. Fußfaule können nun eine Liftfahrkarte (Schrägaufzug) lösen, wofür man etwa 5 EUR bis zur zweiten Ebene zahlen muss. Diese Ebene kann man auch zu Fuß ersteigen, wofür man als Erwachsener 3 EUR bezahlt. Auf dem Weg dort hin kann man auf der ersten Ebene eine Rast einlegen und an diversen Bistros und Souveniershops seine Zeit vertrödeln. Die Metalltreppe wird durch ein dickes Maschendrahtgeflecht abgesichert. Der Ausblick ist schon aus dieser Höhe atemberaubend. Unter einem schlängelt sich die Seine entlang. In einiger Entfernung sieht man die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe. Bei klarer Sicht kann man die grandiose Weite Paris’ bewundern.
Von der der zweiten Ebene fährt ein Aufzug bis zur oberen Plattform hinauf. 9,60 EUR zahlt ein Erwachsener für diesen lohnenswerten Ausflug, was ich nicht sehr teuer finde. Vergleicht man diesen Preis für die Hauptsehenswürdigkeit von Paris mit anderen Kosten (Metro-10er-Karte für 9.20, mittelmäßiges Mittagessen ab 10 EUR aufwärts, Hotel 90 EUR), so gibt man das Geld gerne dafür aus. Wir waren fast zwei Stunden auf und im Eiffelturm und es wurde uns nicht langweilig. Verschiedene Bistros, Souvenierläden und ein Nobelrestaurant laden zum Verweilen und Bummeln ein. Eine Poststelle stempelt die Postkarten an die Lieben zu Hause mit einem Sonderstempel ab. Verschiedene Informationstafeln erzählen in französisch, englisch und deutsch interessante Geschichten rund um den Eiffelturm. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Turm 20 Jahre nach seiner Erstellung wieder abgerissen werden sollte. Ein damaliger gewiefter Gauner machte sich diesen Umstand zunutze. Kurzerhand verkaufte er das komplette Gerüst an einen Alteisenhändler. Dieses dubiose Geschäft kam jedoch erst Jahre später ans Tageslicht. Der Alteisenhändler schämte sich nämlich seiner Dummheit und erstattete gegen den Betrüger keine Anzeige.
Camps-Elysées
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Die Pariser Prachtmeile erreicht man durch die Metro-Linien 1, 8, 12 und 13. Entweder steigt man an der Station *Champs-Elysées Clémenceau* oder *Concorde* aus. Die weltberühmte Straße wird westlich durch den Arc de Triomphe und östlich durch den Place de la Concorde mit seinem Obelisken begrenzt. Vor allem nachts ist die hellerleuchtete Straße sehenswert. Aber auch bei Tag kann man stundenlang an den Läden, Kunstgalerien und Bistros entlangschlendern oder sich in einen der zahlreichen Parks ausruhen. Als wir in Paris waren, wurden dort schon die Tribüne für die *Tour de France* aufgebaut und viele sehenswerte Bauwerke verschwanden hinter den Gerüsten. Die Geschäfte an der Champs-Elysées und in den Seitenstraßen sind exklusiv. Hier findet man Gucci, Chanel, Dior und viele andere namhafte Boutiquen.
Place de la Concorde
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Der Place de la Concorde schließt die Champs-Elysés am einen Ende ab. Er wurde 1757 vom königlichen Architekten Jacques-Ange Gabriel angelgt. Heute befindet sich das luxuriöse Hotel Crillon und die schwer bewachte amerikanische Botschaft am Rande des ausladenden Platzes. Ich empfehle dem Parisbesucher jedoch, nachts einen Abstecher dort hin zu machen. Tagsüber ist die Gegend unansehnlich. Verkehrschaos, Mülltonnen, Straßenschilder und Ampeln bieten nicht unbedingt ein interessantes Fotomotiv. Nachts jedoch sind die zwei Brunnen und der Obelisk hell erleuchtet.
Arc de Triomphe
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Im Auftrag Napoleons entwarf 1806 Jean Francois Chalgrin ein Denkmal zu Ehren seiner Grande Armée - den Arc de Triomphe. Erst 30 Jahre später - 1836 -wurde der Bau des 50 Meter hohen und 45 Meter breiten Triumphbogens abgeschlossen. Gleich gegenüber befindet sich die Metro-Station Charles-de-Gaulle-Ètoile. Von dort aus führt eine sichere Unterführung unter der breiten Fahrspur hindurch. Für ein Eintrittsgeld (ich glaube, es waren 5 EUR) kann man auf die Aufsichtsplattform steigen und das kleine Museum besuchen. Wir begnügten uns jedoch mit einer abendlichen Fotoexkursion am Fuße des Monuments. Denn auch dieses Bauwerk ist bei Nacht wunderschön angestrahlt.
Sacré-Coeur
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Im Norden von Paris (Metro-Station Anvers) befindet sich die Kirche Sacré-Coeur. Sie steht an der höchsten Stelle der Stadt. Faszinierend ist der weiße Stein der Kirche, der trotz Schmutz und Ruß der Großstadt beständig weiß bleibt. Dieser produziert nämlich bei Regen eine Weißkalk-Ablagerung. Die ungeschützten und dem Wetter ausgesetzten Teile des Gebäudes sind im Laufe der Zeit nachgedunkelt und bilden einen interessanten Kontrast. Der Bau der Basilika wurde 1876 von Paul Abadie begonnen und nach dessem Tod 1884 von Lucien Magne vollendet. Der Kirchturm wurde ganz zum Schluss dem Bauwerk zugefügt und ist 84 Meter hoch. Die Bauarbeiten waren nicht einfach, da der Untergrund des Hügels mit Stollen durchzogen ist. 83 Schächte wurden 45 Meter tief ausgehoben, mit Mauerwerk aufgefüllt und durch Reihen unterirdischer Bögen verbunden. Dann erst war er stabil genug, um die Kirche zu errichten.
Vom Montmartre aus hat man auch einen herrlichen Blick über Paris. Man kann den Hügel zu Fuß über breite Stufen erklimmen oder mit einer Art Zahnradbahn erreichen. Die Bahn liegt auf der linken Seite, hinter Bäumen verborgen. Wir haben sie erst entdeckt, als wir schon wieder auf dem Rückweg waren. Da wir sie nicht in Anspruch genommen haben, kann ich leider nicht sagen, was sie kostet.
Seine
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Habt ihr schon mal beobachtet, dass es die Menschen immer wieder ans Wasser zieht? Wer Paris besucht, kommt automatisch irgendwann an die Seine. Hier empfiehlt sich eine nächtliche Schifffahrt. Bootsanlegestellen erstrecken sich über das gesamte Zentrum hinweg. In der Nähe von Notre Dame oder in unmittelbarer Nähe vom Eiffelturm kann man diverse Ausflugsfahrten buchen. Da unsere gesamte Busgruppe eine Fahrt mit den Bateaux-Mouches-Schiffen buchte, zahlten wir pro Person 6 EUR. Ich denke, dass es sich dabei um einen Gruppenpreis handelte. Dieser Betrag soll also nur als ungefährer Anhaltspunkt dienen.
Nach Einbruch der Dunkelheit schalten die Schiffe an ihren Längsseiten riesige Flutlichter an und beleuchten so das vorbeiziehende Seine-Ufer und die dort ankernden Ausflugsboote und Restaurantschiffe. Die Fahrt führt am hell erleuchteten Eiffelturm und Notre Dame vorbei und unter wunderschönen Seine-Brücken hindurch. Eine etwas andere und interessante Perspektive, die sich - wie ich finde - wirklich lohnt.
Notre-Dame
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Zwei Inseln - die sogenannten Seine-Inseln - befinden sich mitten im Pariser Fluss. Auf einem dieser Inseln, die *Ile de la Cité*, steht die weltberühmte Kathedrale *Notre-Dame*. Wer hat noch nicht von ihr gehört und wer verbindet sie nicht gleich mit *Esmeralda* und *Quasimodo*? Im Jahre 1163 fand die Grundsteinlegung durch Papst Alexander III statt. Im 17. und 18. Jahrhundert galt sie jedoch als veraltet und unter Ludwig dem XIV. wurde die steinerne Choreinfassung zum Teil zerstört, ihre Glasmalereien aus dem 13. Jahrhundert wurden durch einfaches Glasfenster ersetzt. Während der französischen Revolution wurde viel Raubautz mit dem ehrwürdigen Bau betrieben. Man überlegte schon, sie ganz abzureißen. Der Roman *Der Glöckner von Notre-Dame* (1831) von Victor Hugo beflügelte die Pariser, die Kathedrale zu retten. Das heutige Aussehen verdankt Notre-Dame also einer aufwendigen Restaurierung im 19. Jahrhundert.
Der Eintritt in die Kirche ist frei. Blitzlicht scheint erlaubt zu sein, denn die Besucher fotografierten fleißig. Ein Stativ habe ich sicherheitshalber aber nicht aufgebaut, weiß aber nicht, ob es erlaubt gewesen wäre. Ein Kirchendiener steht am Eingang und bittet um Ruhe und achtet wohl auch drauf, ob man anständig gekleidet ist. Wer eine (Grab-)Kerze anzünden möchte, zahlt 9 EUR. Das Teelicht kostet immerhin noch 2 EUR.
Man kann eine archäologische Krypta besuchen, die für Personen unter 27 und über 60 Jahre frei sein soll. Wieviel der Eintritt regulär kostet, kann ich nicht sagen, da wir die unterirdischen Räume nicht besichtigt haben. Auch wollten wir die Türme nicht besteigen - was möglich ist - und auch in diesem Fall fehlen mir die Preisangaben.
Das Innere Notre-Dames kann man eigentlich mit keiner anderen Kirche vergleichen. Auffallend, und ein beliebtes Fotomotiv, sind hierbei die Nord- und Südrossette im vorderen Teil der Kathedrale. Groß und schillernd sind unter anderem Christus mit Heiligen, Aposteln und Engeln (Südrosette) dargestellt. Die knalligen Farben (vor allem rot und blau dominieren) sind wirklich faszinierend. Auch im Inneren ist viel vom gotischen Stil zu erkennen und zahlreiche Wandbilder stellen die christliche Geschichte dar.
Das Notre-Dame touristisch überlaufen ist, brauche ich wohl nicht erwähnen. Wir waren zur ruhigeren Mittagszeit vor Ort, als viele Touristen beim Mittagessen waren, und standen trotzdem etwa fünf Minuten vor dem breiten Eingang an. Eine kurzweilige Zeit, in der wir dem geschäftigen Treiben auf dem Vorplatz zusahen. Hunderte von Spatzen und Tauben warteten darauf, gefüttert zu werden. Es erinnerte mich ein wenig an den Markus-Platz in Venedig.
Das Panthéon
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Das Panthéon ist heute ein Mausoleum und *den großen Männern von einer dankbaren Nation* gewidmet. Mit der U-Bahn-Linie 10 erreicht man über die Metro-Station Cardinal Lemoine den großen Vorplatz. Im Panthéon fanden Voltaire, Jean-Jacyues Rousseau und der Politiker Honoré Mirabeau ihre letzte Ruhe. In den Wänden des Monuments sind die Gräber Èmile Zola, DerWiderstandskämpfer Jean Moulin und der Pysikerin Marie Curie eingemauert. Die Umgebung hat, außer zahlreichen Bistros und Schnellimbissketten, wenig zu bieten. Busfahrer nutzen dieses großzügige Gelände als Parkplatz.
Centre Georges-Pompidou
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Ein Kulturzentrum verbirgt sich hinter dem auffälligen Gebäude mit seinen blauen, grünen, gelben und roten Versorgungsleitungenam Place Georges-Pompidou (Metro: Hotel-de-Ville, Chatelet). Ein beliebtes Fotoobjekt (Weitwinkel nicht vergessen!), dass 1977 von den Architekten Richard Rogers und Renzo Piano entworfen wurde. Rund um das Gebäude gibt es zahlreiche Cafés und Outdoor-Veranstaltungen. Ob Fakir, Musiker oder (Überlebens-)Künstler - in der Fußgängerzone ist viel geboten. Gleich hinter dem Gebäude befindet sich ein flacher, langgezogener Brunnen, in dessen Wasser auffallende Skulpturen als Wasserspeiher dienen. Man kann sich dort gemütlich niederlassen und eine Verschnaufspause einlegen.
Moulin Rouge
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Moulin Rouge liegt unweit (etwa 10 Gehminuten) vom Sacré-Coeur entfernt. Hausnummer 82 des *Boulevard de Clichy* ist durch die auffällige Windmühle auf dem Dach gut zu erkennen. Cancan im Moulin Rouge... wer träumt nicht davon, wenn er in Paris ist... Wir hatten uns die Preisliste, die am Eingang des Cabarets hängt, angesehen und kurz nach Luft geschnappt. Für ein Showabend inkl. einfachem Abendessen zahlt man schon zwischen 125.- und 155.- EUR. Zwei Cocktails an der Bar kosten 60 EUR. Nichts für den kleinen Geldbeutel. Das Theater bietet aber auch von außen ein interessantes Bild. Bei Tageslicht recht trostlos, bei Nacht jedoch hell-erleuchtet: die kitschige, rote Windmühle. Das umliegende Viertel fällt durch seine Bars, Strip-Shows und Sexshops auf. Infos: www.moulin-rouge.com.
Museé du Louvre
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Und nun zu den Sehenswürdigkeiten, für die wir auf unserer Kurzreise leider keine Zeit hatten. Allen voran steht da wohl der Louvre (Metro: Palais-Royal-Musee de Louvre). Für diesen riesigen Museumsbau sollte man eigentlich zwei komplette Tage einplanen. Ein Tag bietet wohl nur einen kleinen Einblick, ein paar Stunden würden sich gar nicht lohnen. Also entschieden wir uns, erst gar nicht hinzugehen.
Karl V. beauftragte Raymond due Temple im 14. Jahrhundert mit dem Bau einer königlichen Residenz. Seine Nachfolger König Franz I und König Heinrich IV erweiterten den Bau und Katharina von Medici lies 1564 den Louvre mit dem Tuilerien-Plast verbinden. 1608 öffnete Heinrich IV den Palast für Künstler und unter Ludwig XIV erlebte der Louvre seine künstlerische Hochzeit.
Der Louvre ist schon als Gebäude sehr beeindruckend. Fast einen halben Kilometer entlang des Seine-Ufers erstreckt sich der riesige Komplex. Die Sammlungen sind in sieben Abteilungen gegliedert und in drei Gebäudeteilen ausgestellt. Markant ragt eine gläserne Pyramide, die als Haupteingang dient, aus dem altertümlichen Bau hervor.
Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen, Kunsthandwerk und Altertümer - viel Zeit und Ausdauer erfordert das weltgrößte Kunst-Samelsurium. Öffnungszeiten, Preise und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.louvre.fr.
Opéra Garnier
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Charles Garnier war 1861 ein recht unbekannter Architekt. Doch sein Entwurf für diese Oper löste ein großes Bau-Problem. Das Gebäude musste nämlich über einem See errichtet werden. Noch heute befindet sich im Tiefgeschoss der Oper ein unterirdischer Teich, der angeblich als Inspiration für *Das Phantom der Oper* gedient haben soll. Kaiserin Eugénie soll sich damals beklagt haben, was denn das für eine Stilrichtung sei. Weder griechisch noch Loius XVI. Garnier solle darauf geantwortet haben: *Diese Stilrichtungen liegen hinter uns. Dies ist Napoleon III., und darüber klagen Sie?* - Der Bau ist neobarock: d.h. verschnörkelt und prunkhaft überladen. Sehenswerts ist das Gebäude wiederum bei Nacht, wo er hell erleuchtet einen fast goldenen Glanz hat. Wir sind leider nur kurz mit dem Bus daran vorbei gefahren und es gab keine Gelegenheit, an einen der angebotenen Führungen teilzunehmen.
Flohmärkte
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Es gibt zahlreiche Flohmärkte, die man am Stadtrand von Paris besuchen kann. Sie sind mit der Metro bequem zu erreichen und bieten meist mehr als nur gebrauchte Artikel. Oftmals befindet sich in unmittelbarer Nähe auch ein Händlermarkt, der den Flohmarkt an Größe und Auswahl um nichts nachsteht. Wer echten Trödel sehen will, dem empfehlen Reiseführer und Informationsbüro den Markt von *Puces de Montreuil* (Metro), der von Samstag bis Montag geöffnet ist. Das Toursitenbüro hat uns jedoch vor Taschendieben gewarnt. Am besten keine Wertsachen mitnehmen! Auch Videokameras oder Fotoapparate würden von ganz dreisten Dieben aus den Händen gerissen werden
Unser Busfahrer fuhr uns zum Flohmarkt von *Porte de Clignancourt*, der in der Nähe von Sacré-Coeur liegt. Dies war eher ein Händlermarkt als ein Flohmarkt und konnte uns nur wenig begeistern.
...und es gibt viel mehr...
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So, das war also ein Einblick in die Pariser Sehenswürdigkeiten. Ein Bruchteil dessen, was man sich alles ansehen kann. Des weiteren wären da noch: Conciergerie, Ste.-Chapelle, Place Dauphine, Ile St.-Louis, Arènes de Lutéce, St.-Séverin, Musée de Cluny, Jardin des Plantes, das unterirdische Paris, St.-Germain, Montparnasse, Delacroix-Mseum, Palais du Luxembourg, Chatelet, Les Halles und natürlich Walt Disney World, welches etwa 50 km außerhalb von Paris (Infos: www.disyneyland.fr) liegt. Das alles würde eine volle Woche in Anspruch nehmen und diesen Erfahrungsbericht sprengen...
Pariser
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Ich möchte jetzt ein wenig über die Pariser Bewohner schreiben und weiß schon jetzt, dass ich mit den kommenden Äußerungen wieder vielen Lesern *auf den Schlips* treten werde. Aber ich möchte nochmals betonen, dass das MEINE MEINUNG ist und dieses Forum schließlich von eigenen Meinungen lebt. Unangebrachte Kritik möchte ich mir also verbitten, objektive und anregende Antworten sehe ich natürlich - wie immer - gern.
Also... Ich war zuvor erst einmal in Frankreich und habe schon damals einen schlechten Eindruck von den Franzosen gewonnen. Auch beherrsche ich ihre Sprache nicht und man sagt ihnen nach, dass sie in dieser Beziehung etwas stur sind. Sie geben sich wohl gegenüber Touristen keine Mühe und versuchen nicht einmal etwas englisch, deutsch oder spanisch zu sprechen. Dieses Vorurteil möchte ich bestätigen. Wir traten den Parisern immer freundlich und mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen. Ein paar Worte Französisch brachten wir uns vor der Anreise auch noch bei. Kamen wir damit nicht weiter, versuchten wir es mit englisch, deutsch und sogar italienisch. Keine Chance! Sie gaben sich wirklich keine Mühe und waren sehr unfreundlich. Eine einzige Ausnahme war ein türkischer Franzose in einer Kebabstube. Da das Essen in Frankreich sehr teuer ist, aßen wir zu Mittag einen kleinen Snack in einer Dönerstube. Der Inhaber war sehr freundlich, fragte uns in französisch, englisch und deutsch, was wir essen wollten und als er erkannte, dass wir Deutsche sind, sprach er fast perfekt deutsch mit uns. Das setze ich zwar nicht voraus, aber ein Entgegenkommen auf englisch oder einer anderen europäischen Sprache erwarte ich schon.
Einmal saßen wir in einer Metro-Station und als eine ältere Dame auf uns zu kam und ich merkte, dass sie sich gerne setzen möchte, stand ich von meinem Sitz auf und bot ihn ihr lächelnd an. Sie sagte knapp „Mercie“ und setzte sich. Kein Lächeln! Ihr Hund - ein parfümierter Pudel - schnupperte an mir und ich machte eine fragende Geste, ob ich ihn streicheln dürfte. Sie nickte hoheitsvoll und ich ließ den Hund an meinen Händen schnuppern, um mich *mit ihm bekannt zu machen*. Ich will es kurz machen. Die französischen Hunde sind freundlicher als die Franzosen selbst! Der kleine Kerl war ganz begeistert von mir und jappste erfreut. In der ganzen Zeit brachte sein Frauchen kein einziges Lächeln, kein einziges freundliches Wort über die Lippen.
Die Pariser und ihr Paris
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Es gibt auffallend viele junge Leute in Paris. Liegt es daran, dass es dort sehr viele Studenten gibt oder gehen die alten Menschen nicht gerne auf die Straße? Ich weiß es nicht, ich fand es nur sehr auffallend. Wir sahen auch viele friedliche Demonstrationen in diversen Fußgängerzonen gegen Globalisierung, gegen Tierversuche, gegen Kriegsführung usw. Erstaunlich, denn für Umweltschutz scheinen sich auch die jungen Einheimischen nicht sonderlich zu interessieren. Obwohl an jeder Ecke eine Mülltonne steht - so viele Mülltonnen habe ich noch in keiner Großstadt gesehen - sah ich ständig irgendeinen Franzosen (darunter viele junge Leute), die ihre Brotzeittüte, ihre Zigarettenschachtel oder irgendwelche Papierfetzen auf den Boden warfen. Sie hätten nur wenige Schritte bis zur nächsten grünen Mülltonne gehen brauchen, den Deckel heben... fertig. Dementsprechend sieht es auch in der ganzen Stadt aus: schmutzig, unordentlich, chaotisch. Mich hat dieser Zustand und das Verhalten der Einwohner so verärgert, dass ich es hier erwähnen wollte.
Paris ist touristisch überlaufen - ganz klar. Und an den typisch touristischen Orten wirst du nur wenige Franzosen sehen. Ich kann ihre eventuelle Genervtheit auch verstehen. Es muss schrecklich sein, ständig irgendwelchen knipsenden Japanern, brüllenden Deutschen oder anzüglich gekleideten Engländern zu begegnen. Aber dass Kellner ihre Gäste und Souvenirverkäufer ihre Kunden unfreundlich bedienen, finde ich unangebracht. Sie sollten sich mal bewusst machen, dass sie davon leben. Natürlich habe auch ich mal einen schlechten Tag, aber ich versuche immer, zu meinen Kunden freundlich zu sein und mir immer genug Zeit für sie zu nehmen. Aber das ist - wie gesagt - meine Meinung und ein objektiver Leser sollte daran keinen Anstoß nehmen...
Euro oder Teuro
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In Frankreich zahlt man mit Euro. Als ich vor einigen Jahren dort war, fiel mir auf, dass alles sehr teuer ist. Schon damals zahlte man für einen einfachen Salat 20.- DM und das Benzin war 38 Pfennig teurer.
Unser Busfahrer empfahl uns, ins Studentenviertel gegenüber der Kathedrale Notre-Dames zu gehen, um dort unser Mittagessen zu nehmen. Für ein 3-Gänge-Menü zahlten wir bei einem Italiener 8.38 EUR. Ein großes Schild am Eingang des Restaurants wies auf dieses Sonderangebot hin. Als wir eintraten, unseren Tisch zugewiesen bekamen, legte der Kellner uns erst einmal die reguläre Speisekarte hin. Wir erklärten, dass wir das angepriesene Menü bestellen wollen. Daraufhin brachte er uns die Menükarte, auf der verschiedene Gerichte ab 12.95 aufgeführt waren. Als ich nochmals erklärte, dass wir das Menü haben wollten, dass am Eingang ausgezeichnet war, trottete er missmutig los und holte schließlich eine dritte Karte, auf der die günstigen Speisen zu erkennen waren. Wir bestellten und entschieden uns, eine Limonade zu nehmen. 0,25 Ltr. kosteten 3,20 EUR!!! - Auf unser Essen mussten wir nicht lange warten. Der Salat war frisch, aber das Dressing bestand aus reinem Zitronensaft. Die Lasagne war ungenießbar. Der angeblich frische Obst-Cocktail bestand aus Dosenfrüchten.
Am nächsten Tag suchten wir ein französisches Restaurant auf. Das 3-Gänge-Menü für 10.- EUR wurde uns ohne Murren verkauft. Das Essen war mittelmäßig.
Abends kehrten wir in eine Creperié ein, um einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Wir hatten bewusst ein einfaches und günstiges Bistro gewählt und zahlten dort für eine (extrem) kleine Tasse Kaffee und einem Crepès mit Nutella und Bananen 16,40 EUR.
Postkarten verschickten wir natürlich auch und das war recht günstig. Eine Ansichtskarte kostete zwischen 16 und 25 cent. Die Briefmarke nach Deutschland hatte keinen Wertaufdruck, aber soviel ich nachgerechnet habe, hat sie 50 cent gekostet.
Hotel
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Unser Hotel namens *Timhotel* liegt - wie schon erwähnt - am Rande des Stadtzentrums in der *Rue d’Avron* in unmittelbarer Nähe des *Place de Nation*. Es ist ein kleines und sauberes Hotel, mit sehr kleinen Zimmern. Es steht ein etwa 1,20/1,40 cm breites Bett mit der Längsseite an der Wand. Dadurch kann man es nur von einer Seite besteigen. Ein kleiner Tisch am Fenster mit Telefon und Schreibutensilien und ein Fernseher mit 33 cm Bildröhre stehen auch im Raum. Unser Zimmer war mit einer Toilette inkl. Dusche (Duschvorhang) ausgestattet. Es gab jeden Tag zwei neue Bade- und Handtücher. An der Wand hing ein Duschdas-Spender. Leider war weder ein Fön noch Seife vorhanden. Das einzige, was ich nicht mitgenommen hatte, weil ich es vorausgesetzt hatte.
Der Frühstücksraum befindet sich im Untergeschoss des Hauses. Das Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr gut. Franzosen - so erzählte man uns - essen morgens nur eine Kleinigkeit: einen Kaffee und ein Croissant oder Ähnliches. Wir bekamen Baguettes, Croissants und andere süße Leckereien, mehrere Sorten Marmelade, eine Sorte eingeschweißten Käse und Babybel, hartgekochte Eier, Cornflakes und Schokopops, (Milch-)Kaffee, Tee, Kakao an einem sauberen Buffet serviert. Der Frühstücksraum war klein und eng bestuhlt, aber sehr gemütlich. Man konnte auch in einen Wintergarten ausweichen, der uns aber wegen Regenwetters etwas zu kühl war.
Die Rezeption ist modern ausgestattet (PC, Fax, Telefonanlage, Kartenlesegerät) und das Personal ist freundlich (oho!). Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet 90.- EUR p.P., alleinreisende Personen zahlen fürs Einzelzimmer ebenfalls 90.- EUR. Infos: www.timhotel.fr, E-Mail: [email protected].
Fazit
++++
Paris hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aber das hat wohl jedes Land und jede Stadt. Da mich weder das Frankreich-Fieber noch das pariser Flair gepackt hat, würde ich einem Städtereisenden empfehlen: Schau dir Wien an, schau dir Berlin an, schau dir meinetwegen Köln an... und wenn du irgendwann mal zuviel Zeit und Geld übrig hast, dann schau dir von mir aus auch noch Paris an. Aber was Paris zu bieten hat, haben Wien, Berlin und Köln schon lange. Wer dennoch einen Abstecher nach Paris machen möchte, sollte sich auf eigene Faust durch die Stadt machen und sich nicht einer Reisegesellschaft unterjochen. Allein sieht und erlebt man mehr!
P.S.: Entschuldigung
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Bei allen Frankreich- und Paris-Fans möchte ich mich für meine negative Bewertung entschuldigen. Ich konnte weder zu diesem Land (da lobe ich mir Italien), noch zu dieser Stadt (eine Müllhalde besuchen macht nun mal keinen Spaß), noch zu den Menschen (ich lächle nun mal gerne und werde gerne angelächelt) einen Zugang finden. Das mag vielleicht an meiner Einstellung („Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen*), an meiner Reinlichkeit (*Ich schmeiße keinen Kaugummi weg, ich Spucke nicht aus, ich benütze die Mülleimer*) oder an meinem Entgegenkommen (*Mit Händen und Füßen kommunizieren*) liegen, oder einfach nur an Paris...
*Paris - die Stadt der Liebe - sollte man gesehen haben* - dieser Satz aus dem Munde zahlreicher Paris-Fans veranlasste auch mich, der französische Hauptstadt einen Kurzbesuch abzustatten. Wie ich feststellen musste, habe ich eine etwas andere Meinung zu der franzöaischen Metropole, als andere User, die darüber einen Bericht geschrieben haben. Aber seht selbst....
Überblick
+++++++
Die Dreieinhalb-Tages-Fahrt eines ortsansässigen Busunternehmens kostete uns inkl. Doppelzimmer pro Person 158.- EUR. Die elfstündige Nachtfahrt führte uns ins *Timhotel* in der Rue d’Avron. Das am Rande des Stadtzentrums gelegene Hotel ist nur wenige Schritte von der Metrostation *Avron* entfernt in unmittelbarer Nähe des Platzes der Nation. Mit der Linie 2 erreicht man bequem die Innenstadt. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind in Paris leicht über das gut ausgebaute U-Bahn-System zu erreichen.
Metro
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Damit wäre ich auch schon beim Hauptfortbewegungsmittel angelangt. Die Metro-Bahnhöfe sind in Paris sehr gut verteilt, aber oftmals nur schlecht auszumachen. Die Beschilderung ist leider nicht einheitlich und so sucht man mal nach beleuchteten, nach unbeleuchteten, nach weißen, grünen oder blauen Schildern. So unübersichtlich die oberirdische Beschilderung ist, so einfach strukturiert ist das unterirdische Leitsystem. Die Wegweiser sind nicht zu übersehen. Am Bahnsteig gibt es nur ein fest-installiertes Streckenschild. Ihr kennt sicher die elektronischen Streckenschilder deutscher U-Bahnen, die - je nachdem welcher Zug als nächstes einfährt - ihre Richtungshinweise ändern. So etwas gibt es in Paris nicht, was mir sehr positiv aufgefallen ist.
Für die Metro gibt es eine Tageskarte für etwas über 8 EUR. Diese gilt jedoch nur bis 1 Uhr nachts. Kauft man diese Karte also erst am späten Vormittag oder sogar erst nachmittags, ist dieses Ticket unrentabel. Ich empfehle deshalb, eine 10er-Metro-Karte für 9,20 EUR zu kaufen. Damit überbrückten wir zwei volle Tage und sparten uns dadurch eine Tageskarte ein.
Das System ist einfach. Ein Ticket wird am Eingang der U-Bahn-Station abgestempelt. Es öffnet sich darauf hin eine Tür, durch die man das Metro-System betritt. Die Karte gilt nun so lange, bis man diesen Bereich wieder verlässt. Rein theoretisch könnte man nun den ganzen Tag kreuz und quer mit der U-Bahn durch Paris fahren, ohne ein weiteres Ticket abstempeln zu müssen. Man darf nur das Metro-Gelände nicht verlassen, dass durch eine von außen verriegelte Tür geschieht.
Schwarzfahren wird durch dieses Fahrkartensystem sehr erschwert. Deshalb sind auch selten Kontrolleure zu sehen. Da müsste man recht fix sein und sich durch eine gerade geöffnete Ausgangstür hindurchzwängen, bevor sie sich wieder schließt. Das haben wir einmal beobachten können. Der *Schwarzfahrer* wurde auch vom Fahrkartenschalterpersonal nicht aufgehalten und konnte unbehelligt die Metro benutzen.
Wie es sich dort mit der Sicherheit verhält, kann ich nicht beurteilen. Ich habe in den zwei Tagen keine Bahnpolizei oder ähnliches Wachpersonal gesehen. Eine Ermahnung, vorsichtig zu sein, kann ich mir also sparen. Das sollte wohl jedem bewusst sein.
Ob die Fahrzeuge in gutem Zustand sind, weiß ich nicht. Dazu reicht mein technisches Wissen nicht aus. Sie sehen robust aus, sind innen ordentlich und weisen keine Zeichen von Vandalismus auf. Die Wagons waren nur selten überfüllt, es gab immer einen Sitzplatz. Jedoch fiel mir auf, dass Rollstuhlfahrer oder Frauen mit Kinderwagen so ihre Probleme haben werden. Die Wagons sind durch eine erhöhte Stufe zu betreten und im ganzen U-Bahn-System gibt es sehr viele Treppen. Lifte sind vorhanden, aber nicht besonders vertrauenserweckend.
Abschreckend finde ich außerdem die veralteten Gemäuer der Metro. An vielen Stellen blättert der Putz von Decken und Wänden, drückt Wasser aus dem Gemäuer oder schauen Kabelstränge aus den Mauern. Der Schmutz ist auch hier - wie überall in Paris und trotz zahlreicher Mülleimer - allgegenwärtig.
Ein Tipp: Auf der Linie 1 zwischen Grande Arche de La Défense und Chateau de Vincennes werden die Metro-Bahnhöfe gerade stückchenweise renoviert. Jede Station erhält ein eigenes Thema. So wird zum Beispiel der Bahnhof am Louvre mit Statuen und Wandgemälden künstlerisch gestaltet. Die Station *Franklin D.Roosevelt* wird malerisch dem Namensgeber gewidmet. Also wenn euch der Weg Richtung Eiffelturm führt, empfehle ich euch, die Linie 1 für die Hinfahrt zu wählen. Wirklich sehenswert!
Sehenswürdigkeiten
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Und somit bin ich beim Hauptthema: Die Sehenswürdigkeiten! - Paris hat natürlich viel Interessantes zu bieten und es liegt an jedem selber, was ihn interessiert und was er sehen möchte. Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, konzentrierten wir uns natürlich auf die Hauptsehenswürdigkeiten von Paris. Diese möchte ich hier aufführen und anschließend noch einige Möglichkeiten nennen, die ich selbst aber - wegen Zeitdruck - nicht selbst anschauen konnte...
Der Eiffelturm
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Der Eiffelturm wurde von Gustav Eiffel als Schaustück für die Weltausstellung 1889 in Paris entworfen. Er verwendete dabei die gleiche Konstruktionstechnik wie bei Brücken. Die 15000 Metallteile wurden vorher komplett angefertigt, nummeriert und mit 2,5 Millionen Nieten versehen. Die Fertigteile wurden dann Stück für Stück an Ort und Stelle zusammengesetzt. 3000 Stahlarbeiter mussten dafür 26 Monate lang sieben Tage die Woche arbeiten.
Der 320 Meter hohe Turm ragt über die weite Grasfläche des Champ de Mars hinaus. Man erreicht das Gelände am besten über die Metro-Station *Trocadero*. Man geht dann über einen Holzsteg, der z.Z. wegen einer Baustelle dort steht, zum Palais de Chaillot. Von dort aus hat man einen wunderbarer Blick über eine weitläufige Brunnenanlage. Dahinter wächst der imposante Eiffelturm empor.
Den Turm selbst kann man natürlich auch besteigen bzw. befahren. In den vier *Stahlfüßen* des Turms erhält man am Ticketschalter seine Eintrittskarten. Fußfaule können nun eine Liftfahrkarte (Schrägaufzug) lösen, wofür man etwa 5 EUR bis zur zweiten Ebene zahlen muss. Diese Ebene kann man auch zu Fuß ersteigen, wofür man als Erwachsener 3 EUR bezahlt. Auf dem Weg dort hin kann man auf der ersten Ebene eine Rast einlegen und an diversen Bistros und Souveniershops seine Zeit vertrödeln. Die Metalltreppe wird durch ein dickes Maschendrahtgeflecht abgesichert. Der Ausblick ist schon aus dieser Höhe atemberaubend. Unter einem schlängelt sich die Seine entlang. In einiger Entfernung sieht man die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe. Bei klarer Sicht kann man die grandiose Weite Paris’ bewundern.
Von der der zweiten Ebene fährt ein Aufzug bis zur oberen Plattform hinauf. 9,60 EUR zahlt ein Erwachsener für diesen lohnenswerten Ausflug, was ich nicht sehr teuer finde. Vergleicht man diesen Preis für die Hauptsehenswürdigkeit von Paris mit anderen Kosten (Metro-10er-Karte für 9.20, mittelmäßiges Mittagessen ab 10 EUR aufwärts, Hotel 90 EUR), so gibt man das Geld gerne dafür aus. Wir waren fast zwei Stunden auf und im Eiffelturm und es wurde uns nicht langweilig. Verschiedene Bistros, Souvenierläden und ein Nobelrestaurant laden zum Verweilen und Bummeln ein. Eine Poststelle stempelt die Postkarten an die Lieben zu Hause mit einem Sonderstempel ab. Verschiedene Informationstafeln erzählen in französisch, englisch und deutsch interessante Geschichten rund um den Eiffelturm. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Turm 20 Jahre nach seiner Erstellung wieder abgerissen werden sollte. Ein damaliger gewiefter Gauner machte sich diesen Umstand zunutze. Kurzerhand verkaufte er das komplette Gerüst an einen Alteisenhändler. Dieses dubiose Geschäft kam jedoch erst Jahre später ans Tageslicht. Der Alteisenhändler schämte sich nämlich seiner Dummheit und erstattete gegen den Betrüger keine Anzeige.
Camps-Elysées
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Die Pariser Prachtmeile erreicht man durch die Metro-Linien 1, 8, 12 und 13. Entweder steigt man an der Station *Champs-Elysées Clémenceau* oder *Concorde* aus. Die weltberühmte Straße wird westlich durch den Arc de Triomphe und östlich durch den Place de la Concorde mit seinem Obelisken begrenzt. Vor allem nachts ist die hellerleuchtete Straße sehenswert. Aber auch bei Tag kann man stundenlang an den Läden, Kunstgalerien und Bistros entlangschlendern oder sich in einen der zahlreichen Parks ausruhen. Als wir in Paris waren, wurden dort schon die Tribüne für die *Tour de France* aufgebaut und viele sehenswerte Bauwerke verschwanden hinter den Gerüsten. Die Geschäfte an der Champs-Elysées und in den Seitenstraßen sind exklusiv. Hier findet man Gucci, Chanel, Dior und viele andere namhafte Boutiquen.
Place de la Concorde
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Der Place de la Concorde schließt die Champs-Elysés am einen Ende ab. Er wurde 1757 vom königlichen Architekten Jacques-Ange Gabriel angelgt. Heute befindet sich das luxuriöse Hotel Crillon und die schwer bewachte amerikanische Botschaft am Rande des ausladenden Platzes. Ich empfehle dem Parisbesucher jedoch, nachts einen Abstecher dort hin zu machen. Tagsüber ist die Gegend unansehnlich. Verkehrschaos, Mülltonnen, Straßenschilder und Ampeln bieten nicht unbedingt ein interessantes Fotomotiv. Nachts jedoch sind die zwei Brunnen und der Obelisk hell erleuchtet.
Arc de Triomphe
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Im Auftrag Napoleons entwarf 1806 Jean Francois Chalgrin ein Denkmal zu Ehren seiner Grande Armée - den Arc de Triomphe. Erst 30 Jahre später - 1836 -wurde der Bau des 50 Meter hohen und 45 Meter breiten Triumphbogens abgeschlossen. Gleich gegenüber befindet sich die Metro-Station Charles-de-Gaulle-Ètoile. Von dort aus führt eine sichere Unterführung unter der breiten Fahrspur hindurch. Für ein Eintrittsgeld (ich glaube, es waren 5 EUR) kann man auf die Aufsichtsplattform steigen und das kleine Museum besuchen. Wir begnügten uns jedoch mit einer abendlichen Fotoexkursion am Fuße des Monuments. Denn auch dieses Bauwerk ist bei Nacht wunderschön angestrahlt.
Sacré-Coeur
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Im Norden von Paris (Metro-Station Anvers) befindet sich die Kirche Sacré-Coeur. Sie steht an der höchsten Stelle der Stadt. Faszinierend ist der weiße Stein der Kirche, der trotz Schmutz und Ruß der Großstadt beständig weiß bleibt. Dieser produziert nämlich bei Regen eine Weißkalk-Ablagerung. Die ungeschützten und dem Wetter ausgesetzten Teile des Gebäudes sind im Laufe der Zeit nachgedunkelt und bilden einen interessanten Kontrast. Der Bau der Basilika wurde 1876 von Paul Abadie begonnen und nach dessem Tod 1884 von Lucien Magne vollendet. Der Kirchturm wurde ganz zum Schluss dem Bauwerk zugefügt und ist 84 Meter hoch. Die Bauarbeiten waren nicht einfach, da der Untergrund des Hügels mit Stollen durchzogen ist. 83 Schächte wurden 45 Meter tief ausgehoben, mit Mauerwerk aufgefüllt und durch Reihen unterirdischer Bögen verbunden. Dann erst war er stabil genug, um die Kirche zu errichten.
Vom Montmartre aus hat man auch einen herrlichen Blick über Paris. Man kann den Hügel zu Fuß über breite Stufen erklimmen oder mit einer Art Zahnradbahn erreichen. Die Bahn liegt auf der linken Seite, hinter Bäumen verborgen. Wir haben sie erst entdeckt, als wir schon wieder auf dem Rückweg waren. Da wir sie nicht in Anspruch genommen haben, kann ich leider nicht sagen, was sie kostet.
Seine
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Habt ihr schon mal beobachtet, dass es die Menschen immer wieder ans Wasser zieht? Wer Paris besucht, kommt automatisch irgendwann an die Seine. Hier empfiehlt sich eine nächtliche Schifffahrt. Bootsanlegestellen erstrecken sich über das gesamte Zentrum hinweg. In der Nähe von Notre Dame oder in unmittelbarer Nähe vom Eiffelturm kann man diverse Ausflugsfahrten buchen. Da unsere gesamte Busgruppe eine Fahrt mit den Bateaux-Mouches-Schiffen buchte, zahlten wir pro Person 6 EUR. Ich denke, dass es sich dabei um einen Gruppenpreis handelte. Dieser Betrag soll also nur als ungefährer Anhaltspunkt dienen.
Nach Einbruch der Dunkelheit schalten die Schiffe an ihren Längsseiten riesige Flutlichter an und beleuchten so das vorbeiziehende Seine-Ufer und die dort ankernden Ausflugsboote und Restaurantschiffe. Die Fahrt führt am hell erleuchteten Eiffelturm und Notre Dame vorbei und unter wunderschönen Seine-Brücken hindurch. Eine etwas andere und interessante Perspektive, die sich - wie ich finde - wirklich lohnt.
Notre-Dame
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Zwei Inseln - die sogenannten Seine-Inseln - befinden sich mitten im Pariser Fluss. Auf einem dieser Inseln, die *Ile de la Cité*, steht die weltberühmte Kathedrale *Notre-Dame*. Wer hat noch nicht von ihr gehört und wer verbindet sie nicht gleich mit *Esmeralda* und *Quasimodo*? Im Jahre 1163 fand die Grundsteinlegung durch Papst Alexander III statt. Im 17. und 18. Jahrhundert galt sie jedoch als veraltet und unter Ludwig dem XIV. wurde die steinerne Choreinfassung zum Teil zerstört, ihre Glasmalereien aus dem 13. Jahrhundert wurden durch einfaches Glasfenster ersetzt. Während der französischen Revolution wurde viel Raubautz mit dem ehrwürdigen Bau betrieben. Man überlegte schon, sie ganz abzureißen. Der Roman *Der Glöckner von Notre-Dame* (1831) von Victor Hugo beflügelte die Pariser, die Kathedrale zu retten. Das heutige Aussehen verdankt Notre-Dame also einer aufwendigen Restaurierung im 19. Jahrhundert.
Der Eintritt in die Kirche ist frei. Blitzlicht scheint erlaubt zu sein, denn die Besucher fotografierten fleißig. Ein Stativ habe ich sicherheitshalber aber nicht aufgebaut, weiß aber nicht, ob es erlaubt gewesen wäre. Ein Kirchendiener steht am Eingang und bittet um Ruhe und achtet wohl auch drauf, ob man anständig gekleidet ist. Wer eine (Grab-)Kerze anzünden möchte, zahlt 9 EUR. Das Teelicht kostet immerhin noch 2 EUR.
Man kann eine archäologische Krypta besuchen, die für Personen unter 27 und über 60 Jahre frei sein soll. Wieviel der Eintritt regulär kostet, kann ich nicht sagen, da wir die unterirdischen Räume nicht besichtigt haben. Auch wollten wir die Türme nicht besteigen - was möglich ist - und auch in diesem Fall fehlen mir die Preisangaben.
Das Innere Notre-Dames kann man eigentlich mit keiner anderen Kirche vergleichen. Auffallend, und ein beliebtes Fotomotiv, sind hierbei die Nord- und Südrossette im vorderen Teil der Kathedrale. Groß und schillernd sind unter anderem Christus mit Heiligen, Aposteln und Engeln (Südrosette) dargestellt. Die knalligen Farben (vor allem rot und blau dominieren) sind wirklich faszinierend. Auch im Inneren ist viel vom gotischen Stil zu erkennen und zahlreiche Wandbilder stellen die christliche Geschichte dar.
Das Notre-Dame touristisch überlaufen ist, brauche ich wohl nicht erwähnen. Wir waren zur ruhigeren Mittagszeit vor Ort, als viele Touristen beim Mittagessen waren, und standen trotzdem etwa fünf Minuten vor dem breiten Eingang an. Eine kurzweilige Zeit, in der wir dem geschäftigen Treiben auf dem Vorplatz zusahen. Hunderte von Spatzen und Tauben warteten darauf, gefüttert zu werden. Es erinnerte mich ein wenig an den Markus-Platz in Venedig.
Das Panthéon
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Das Panthéon ist heute ein Mausoleum und *den großen Männern von einer dankbaren Nation* gewidmet. Mit der U-Bahn-Linie 10 erreicht man über die Metro-Station Cardinal Lemoine den großen Vorplatz. Im Panthéon fanden Voltaire, Jean-Jacyues Rousseau und der Politiker Honoré Mirabeau ihre letzte Ruhe. In den Wänden des Monuments sind die Gräber Èmile Zola, DerWiderstandskämpfer Jean Moulin und der Pysikerin Marie Curie eingemauert. Die Umgebung hat, außer zahlreichen Bistros und Schnellimbissketten, wenig zu bieten. Busfahrer nutzen dieses großzügige Gelände als Parkplatz.
Centre Georges-Pompidou
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Ein Kulturzentrum verbirgt sich hinter dem auffälligen Gebäude mit seinen blauen, grünen, gelben und roten Versorgungsleitungenam Place Georges-Pompidou (Metro: Hotel-de-Ville, Chatelet). Ein beliebtes Fotoobjekt (Weitwinkel nicht vergessen!), dass 1977 von den Architekten Richard Rogers und Renzo Piano entworfen wurde. Rund um das Gebäude gibt es zahlreiche Cafés und Outdoor-Veranstaltungen. Ob Fakir, Musiker oder (Überlebens-)Künstler - in der Fußgängerzone ist viel geboten. Gleich hinter dem Gebäude befindet sich ein flacher, langgezogener Brunnen, in dessen Wasser auffallende Skulpturen als Wasserspeiher dienen. Man kann sich dort gemütlich niederlassen und eine Verschnaufspause einlegen.
Moulin Rouge
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Moulin Rouge liegt unweit (etwa 10 Gehminuten) vom Sacré-Coeur entfernt. Hausnummer 82 des *Boulevard de Clichy* ist durch die auffällige Windmühle auf dem Dach gut zu erkennen. Cancan im Moulin Rouge... wer träumt nicht davon, wenn er in Paris ist... Wir hatten uns die Preisliste, die am Eingang des Cabarets hängt, angesehen und kurz nach Luft geschnappt. Für ein Showabend inkl. einfachem Abendessen zahlt man schon zwischen 125.- und 155.- EUR. Zwei Cocktails an der Bar kosten 60 EUR. Nichts für den kleinen Geldbeutel. Das Theater bietet aber auch von außen ein interessantes Bild. Bei Tageslicht recht trostlos, bei Nacht jedoch hell-erleuchtet: die kitschige, rote Windmühle. Das umliegende Viertel fällt durch seine Bars, Strip-Shows und Sexshops auf. Infos: www.moulin-rouge.com.
Museé du Louvre
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Und nun zu den Sehenswürdigkeiten, für die wir auf unserer Kurzreise leider keine Zeit hatten. Allen voran steht da wohl der Louvre (Metro: Palais-Royal-Musee de Louvre). Für diesen riesigen Museumsbau sollte man eigentlich zwei komplette Tage einplanen. Ein Tag bietet wohl nur einen kleinen Einblick, ein paar Stunden würden sich gar nicht lohnen. Also entschieden wir uns, erst gar nicht hinzugehen.
Karl V. beauftragte Raymond due Temple im 14. Jahrhundert mit dem Bau einer königlichen Residenz. Seine Nachfolger König Franz I und König Heinrich IV erweiterten den Bau und Katharina von Medici lies 1564 den Louvre mit dem Tuilerien-Plast verbinden. 1608 öffnete Heinrich IV den Palast für Künstler und unter Ludwig XIV erlebte der Louvre seine künstlerische Hochzeit.
Der Louvre ist schon als Gebäude sehr beeindruckend. Fast einen halben Kilometer entlang des Seine-Ufers erstreckt sich der riesige Komplex. Die Sammlungen sind in sieben Abteilungen gegliedert und in drei Gebäudeteilen ausgestellt. Markant ragt eine gläserne Pyramide, die als Haupteingang dient, aus dem altertümlichen Bau hervor.
Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen, Kunsthandwerk und Altertümer - viel Zeit und Ausdauer erfordert das weltgrößte Kunst-Samelsurium. Öffnungszeiten, Preise und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.louvre.fr.
Opéra Garnier
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Charles Garnier war 1861 ein recht unbekannter Architekt. Doch sein Entwurf für diese Oper löste ein großes Bau-Problem. Das Gebäude musste nämlich über einem See errichtet werden. Noch heute befindet sich im Tiefgeschoss der Oper ein unterirdischer Teich, der angeblich als Inspiration für *Das Phantom der Oper* gedient haben soll. Kaiserin Eugénie soll sich damals beklagt haben, was denn das für eine Stilrichtung sei. Weder griechisch noch Loius XVI. Garnier solle darauf geantwortet haben: *Diese Stilrichtungen liegen hinter uns. Dies ist Napoleon III., und darüber klagen Sie?* - Der Bau ist neobarock: d.h. verschnörkelt und prunkhaft überladen. Sehenswerts ist das Gebäude wiederum bei Nacht, wo er hell erleuchtet einen fast goldenen Glanz hat. Wir sind leider nur kurz mit dem Bus daran vorbei gefahren und es gab keine Gelegenheit, an einen der angebotenen Führungen teilzunehmen.
Flohmärkte
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Es gibt zahlreiche Flohmärkte, die man am Stadtrand von Paris besuchen kann. Sie sind mit der Metro bequem zu erreichen und bieten meist mehr als nur gebrauchte Artikel. Oftmals befindet sich in unmittelbarer Nähe auch ein Händlermarkt, der den Flohmarkt an Größe und Auswahl um nichts nachsteht. Wer echten Trödel sehen will, dem empfehlen Reiseführer und Informationsbüro den Markt von *Puces de Montreuil* (Metro), der von Samstag bis Montag geöffnet ist. Das Toursitenbüro hat uns jedoch vor Taschendieben gewarnt. Am besten keine Wertsachen mitnehmen! Auch Videokameras oder Fotoapparate würden von ganz dreisten Dieben aus den Händen gerissen werden
Unser Busfahrer fuhr uns zum Flohmarkt von *Porte de Clignancourt*, der in der Nähe von Sacré-Coeur liegt. Dies war eher ein Händlermarkt als ein Flohmarkt und konnte uns nur wenig begeistern.
...und es gibt viel mehr...
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So, das war also ein Einblick in die Pariser Sehenswürdigkeiten. Ein Bruchteil dessen, was man sich alles ansehen kann. Des weiteren wären da noch: Conciergerie, Ste.-Chapelle, Place Dauphine, Ile St.-Louis, Arènes de Lutéce, St.-Séverin, Musée de Cluny, Jardin des Plantes, das unterirdische Paris, St.-Germain, Montparnasse, Delacroix-Mseum, Palais du Luxembourg, Chatelet, Les Halles und natürlich Walt Disney World, welches etwa 50 km außerhalb von Paris (Infos: www.disyneyland.fr) liegt. Das alles würde eine volle Woche in Anspruch nehmen und diesen Erfahrungsbericht sprengen...
Pariser
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Ich möchte jetzt ein wenig über die Pariser Bewohner schreiben und weiß schon jetzt, dass ich mit den kommenden Äußerungen wieder vielen Lesern *auf den Schlips* treten werde. Aber ich möchte nochmals betonen, dass das MEINE MEINUNG ist und dieses Forum schließlich von eigenen Meinungen lebt. Unangebrachte Kritik möchte ich mir also verbitten, objektive und anregende Antworten sehe ich natürlich - wie immer - gern.
Also... Ich war zuvor erst einmal in Frankreich und habe schon damals einen schlechten Eindruck von den Franzosen gewonnen. Auch beherrsche ich ihre Sprache nicht und man sagt ihnen nach, dass sie in dieser Beziehung etwas stur sind. Sie geben sich wohl gegenüber Touristen keine Mühe und versuchen nicht einmal etwas englisch, deutsch oder spanisch zu sprechen. Dieses Vorurteil möchte ich bestätigen. Wir traten den Parisern immer freundlich und mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen. Ein paar Worte Französisch brachten wir uns vor der Anreise auch noch bei. Kamen wir damit nicht weiter, versuchten wir es mit englisch, deutsch und sogar italienisch. Keine Chance! Sie gaben sich wirklich keine Mühe und waren sehr unfreundlich. Eine einzige Ausnahme war ein türkischer Franzose in einer Kebabstube. Da das Essen in Frankreich sehr teuer ist, aßen wir zu Mittag einen kleinen Snack in einer Dönerstube. Der Inhaber war sehr freundlich, fragte uns in französisch, englisch und deutsch, was wir essen wollten und als er erkannte, dass wir Deutsche sind, sprach er fast perfekt deutsch mit uns. Das setze ich zwar nicht voraus, aber ein Entgegenkommen auf englisch oder einer anderen europäischen Sprache erwarte ich schon.
Einmal saßen wir in einer Metro-Station und als eine ältere Dame auf uns zu kam und ich merkte, dass sie sich gerne setzen möchte, stand ich von meinem Sitz auf und bot ihn ihr lächelnd an. Sie sagte knapp „Mercie“ und setzte sich. Kein Lächeln! Ihr Hund - ein parfümierter Pudel - schnupperte an mir und ich machte eine fragende Geste, ob ich ihn streicheln dürfte. Sie nickte hoheitsvoll und ich ließ den Hund an meinen Händen schnuppern, um mich *mit ihm bekannt zu machen*. Ich will es kurz machen. Die französischen Hunde sind freundlicher als die Franzosen selbst! Der kleine Kerl war ganz begeistert von mir und jappste erfreut. In der ganzen Zeit brachte sein Frauchen kein einziges Lächeln, kein einziges freundliches Wort über die Lippen.
Die Pariser und ihr Paris
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Es gibt auffallend viele junge Leute in Paris. Liegt es daran, dass es dort sehr viele Studenten gibt oder gehen die alten Menschen nicht gerne auf die Straße? Ich weiß es nicht, ich fand es nur sehr auffallend. Wir sahen auch viele friedliche Demonstrationen in diversen Fußgängerzonen gegen Globalisierung, gegen Tierversuche, gegen Kriegsführung usw. Erstaunlich, denn für Umweltschutz scheinen sich auch die jungen Einheimischen nicht sonderlich zu interessieren. Obwohl an jeder Ecke eine Mülltonne steht - so viele Mülltonnen habe ich noch in keiner Großstadt gesehen - sah ich ständig irgendeinen Franzosen (darunter viele junge Leute), die ihre Brotzeittüte, ihre Zigarettenschachtel oder irgendwelche Papierfetzen auf den Boden warfen. Sie hätten nur wenige Schritte bis zur nächsten grünen Mülltonne gehen brauchen, den Deckel heben... fertig. Dementsprechend sieht es auch in der ganzen Stadt aus: schmutzig, unordentlich, chaotisch. Mich hat dieser Zustand und das Verhalten der Einwohner so verärgert, dass ich es hier erwähnen wollte.
Paris ist touristisch überlaufen - ganz klar. Und an den typisch touristischen Orten wirst du nur wenige Franzosen sehen. Ich kann ihre eventuelle Genervtheit auch verstehen. Es muss schrecklich sein, ständig irgendwelchen knipsenden Japanern, brüllenden Deutschen oder anzüglich gekleideten Engländern zu begegnen. Aber dass Kellner ihre Gäste und Souvenirverkäufer ihre Kunden unfreundlich bedienen, finde ich unangebracht. Sie sollten sich mal bewusst machen, dass sie davon leben. Natürlich habe auch ich mal einen schlechten Tag, aber ich versuche immer, zu meinen Kunden freundlich zu sein und mir immer genug Zeit für sie zu nehmen. Aber das ist - wie gesagt - meine Meinung und ein objektiver Leser sollte daran keinen Anstoß nehmen...
Euro oder Teuro
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In Frankreich zahlt man mit Euro. Als ich vor einigen Jahren dort war, fiel mir auf, dass alles sehr teuer ist. Schon damals zahlte man für einen einfachen Salat 20.- DM und das Benzin war 38 Pfennig teurer.
Unser Busfahrer empfahl uns, ins Studentenviertel gegenüber der Kathedrale Notre-Dames zu gehen, um dort unser Mittagessen zu nehmen. Für ein 3-Gänge-Menü zahlten wir bei einem Italiener 8.38 EUR. Ein großes Schild am Eingang des Restaurants wies auf dieses Sonderangebot hin. Als wir eintraten, unseren Tisch zugewiesen bekamen, legte der Kellner uns erst einmal die reguläre Speisekarte hin. Wir erklärten, dass wir das angepriesene Menü bestellen wollen. Daraufhin brachte er uns die Menükarte, auf der verschiedene Gerichte ab 12.95 aufgeführt waren. Als ich nochmals erklärte, dass wir das Menü haben wollten, dass am Eingang ausgezeichnet war, trottete er missmutig los und holte schließlich eine dritte Karte, auf der die günstigen Speisen zu erkennen waren. Wir bestellten und entschieden uns, eine Limonade zu nehmen. 0,25 Ltr. kosteten 3,20 EUR!!! - Auf unser Essen mussten wir nicht lange warten. Der Salat war frisch, aber das Dressing bestand aus reinem Zitronensaft. Die Lasagne war ungenießbar. Der angeblich frische Obst-Cocktail bestand aus Dosenfrüchten.
Am nächsten Tag suchten wir ein französisches Restaurant auf. Das 3-Gänge-Menü für 10.- EUR wurde uns ohne Murren verkauft. Das Essen war mittelmäßig.
Abends kehrten wir in eine Creperié ein, um einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Wir hatten bewusst ein einfaches und günstiges Bistro gewählt und zahlten dort für eine (extrem) kleine Tasse Kaffee und einem Crepès mit Nutella und Bananen 16,40 EUR.
Postkarten verschickten wir natürlich auch und das war recht günstig. Eine Ansichtskarte kostete zwischen 16 und 25 cent. Die Briefmarke nach Deutschland hatte keinen Wertaufdruck, aber soviel ich nachgerechnet habe, hat sie 50 cent gekostet.
Hotel
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Unser Hotel namens *Timhotel* liegt - wie schon erwähnt - am Rande des Stadtzentrums in der *Rue d’Avron* in unmittelbarer Nähe des *Place de Nation*. Es ist ein kleines und sauberes Hotel, mit sehr kleinen Zimmern. Es steht ein etwa 1,20/1,40 cm breites Bett mit der Längsseite an der Wand. Dadurch kann man es nur von einer Seite besteigen. Ein kleiner Tisch am Fenster mit Telefon und Schreibutensilien und ein Fernseher mit 33 cm Bildröhre stehen auch im Raum. Unser Zimmer war mit einer Toilette inkl. Dusche (Duschvorhang) ausgestattet. Es gab jeden Tag zwei neue Bade- und Handtücher. An der Wand hing ein Duschdas-Spender. Leider war weder ein Fön noch Seife vorhanden. Das einzige, was ich nicht mitgenommen hatte, weil ich es vorausgesetzt hatte.
Der Frühstücksraum befindet sich im Untergeschoss des Hauses. Das Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr gut. Franzosen - so erzählte man uns - essen morgens nur eine Kleinigkeit: einen Kaffee und ein Croissant oder Ähnliches. Wir bekamen Baguettes, Croissants und andere süße Leckereien, mehrere Sorten Marmelade, eine Sorte eingeschweißten Käse und Babybel, hartgekochte Eier, Cornflakes und Schokopops, (Milch-)Kaffee, Tee, Kakao an einem sauberen Buffet serviert. Der Frühstücksraum war klein und eng bestuhlt, aber sehr gemütlich. Man konnte auch in einen Wintergarten ausweichen, der uns aber wegen Regenwetters etwas zu kühl war.
Die Rezeption ist modern ausgestattet (PC, Fax, Telefonanlage, Kartenlesegerät) und das Personal ist freundlich (oho!). Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet 90.- EUR p.P., alleinreisende Personen zahlen fürs Einzelzimmer ebenfalls 90.- EUR. Infos: www.timhotel.fr, E-Mail: [email protected].
Fazit
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Paris hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aber das hat wohl jedes Land und jede Stadt. Da mich weder das Frankreich-Fieber noch das pariser Flair gepackt hat, würde ich einem Städtereisenden empfehlen: Schau dir Wien an, schau dir Berlin an, schau dir meinetwegen Köln an... und wenn du irgendwann mal zuviel Zeit und Geld übrig hast, dann schau dir von mir aus auch noch Paris an. Aber was Paris zu bieten hat, haben Wien, Berlin und Köln schon lange. Wer dennoch einen Abstecher nach Paris machen möchte, sollte sich auf eigene Faust durch die Stadt machen und sich nicht einer Reisegesellschaft unterjochen. Allein sieht und erlebt man mehr!
P.S.: Entschuldigung
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Bei allen Frankreich- und Paris-Fans möchte ich mich für meine negative Bewertung entschuldigen. Ich konnte weder zu diesem Land (da lobe ich mir Italien), noch zu dieser Stadt (eine Müllhalde besuchen macht nun mal keinen Spaß), noch zu den Menschen (ich lächle nun mal gerne und werde gerne angelächelt) einen Zugang finden. Das mag vielleicht an meiner Einstellung („Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen*), an meiner Reinlichkeit (*Ich schmeiße keinen Kaugummi weg, ich Spucke nicht aus, ich benütze die Mülleimer*) oder an meinem Entgegenkommen (*Mit Händen und Füßen kommunizieren*) liegen, oder einfach nur an Paris...
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