Paris Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Diescher
Verliebt in der und in die Stadt der Liebe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gerade hab ich meine Bilder eingeklebt und da dachte ich mir, ich schreib euch, was ich dort erlebt habe.
Zu Weihnachten bekam ich von meinem Freund einen Gutschein geschenkt. Ich hatte wohl lange genug seine Ohren vollgejammert. Er hatte mich endlich erhört. Ich muss dazu sagen, dass ich nie zuvor dort war. Ich kannte lediglich diverse Fotos von anderen und die Orientierungen aus dem Französisch-Lehrbuch in der 11. und 12. Klasse. Soweit zu meinen Vorkenntnissen... Aber der Wunsch, die Stadt life zu erleben war halt schon immer da.
REISEZEIT
Wir waren über ein verlängertes Wochenende im Februar dort. Insgesamt vier Nächte. Zum Wetter: wir hatten 2 ½ Tage wunderschönes Wetter und 2 ½ Tage lang musste man immer mal wieder den Regenschirm aufspannen. Die Temperaturen sind vergleichbar mit denen hier in Deutschland. Ich denke, Paris ist zu jeder Jahreszeit schön.
ANREISE
Gestartet gegen 10:00 Uhr fuhren wir von Frankfurt über Mainz, Kaiserslautern, Saarbrücken, Verdun, Reims nach Paris, und waren gegen 16:30 Uhr im Hotel. Nachteil dieser Strecke ist, dass sie in Frankreich teils gebührenpflichtig ist. Außerdem ist die Geschwindigkeit begrenzt auf 130 km/h bzw. 110 km/h bei Regen. Auf dem Rückweg sind wir ein Stück Landstraße gefahren – wir mussten unsere Weinvorräte aufstocken. Es kommt also immer darauf an, wie weit man auf dem jeweiligen Teilstück fährt – kennt man aus anderen Ländern. Insgesamt haben wir für Hin- und Rückreise ungefähr 60 € gezahlt. Clevererweise kann man an allen Kontrollstellen mit Kreditkarte (alle Arten) zahlen, was sehr viel schneller geht als die Barzahlung.
UNTERKUNFT
Wir hatten über Internet ein Ibis-Hotel gebucht. Ausgesucht nach den Kriterien
-keine horrenden Preise
-gute Erreichbarkeit mit dem Auto – sprich: nicht erst quer durch die Stadt und sämtliche Straßen, bei dem berühmt berüchtigten Verkehr
-dennoch Zentrumsnähe.
Fündig sind wir geworden bei dem Hotel Ibis Bastille, zwei Sterne. Für zwei Nächte haben wir je 75 € und für die beiden anderen Nächte jeweils 85 € gezahlt. Wie der Name schon sagt, liegt das Hotel in der Nähe der Bastille, ca. 500 Meter. Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr (sprich Metro) war super gut. Bis zur Metro-Station waren es nur 300 Meter. Und bei der Bastille gab es schon die nächste, wo auch mehrere Linien verkehren. Nebenbei bemerkt: die Metro ist sehr günstig und man kommt wirklich überall hin damit.
Die Zimmer waren sehr sauber aber nicht groß. Doch man ist ja nicht zum schlafen in Paris! Das Bad war ausreichend. Frühstück kostete pro Person und Tag noch mal 6 € extra. War aber recht üppig. Die scheinen sich dort den europäischen Verhältnissen angepasst zu haben. Angeboten wurden nicht nur lecker Croissants und Pain de Chocolat.
Das Publikum im Hotel war absolut international und ging quer durch alle Generationen. Am auffälligsten waren laut telefonierende Japaner am Frühstückstisch.
INDIVIDUELLE BESICHTIGUNGSTOUR
Natürlich hatte ich mich auch hier gut vorbereitet. Ich wusste also, was ich alles unbedingt sehen wollte. Das Ganze ist aber Dank der vielen Zeit die wir hatten, nicht in Stress ausgeartet.
-- 1. Tag --
Am Abend fuhren wir als erstes zum EIFFELTURM. Als wir dort ankamen war es bereits dunkel. Ich war überwältigt von dem Anblick, habe glatt weiche Knie bekommen. Vorbei an aufdringlichen Straßenverkäufern stellten wir uns in die Schlagen an, um Tickets für den Aufzug zu bekommen. Wenn ich schon mal da bin, wollte ich auch bis ganz oben rauf. Ist zwar etwas teuer (9,90 € für Erwachsene, die anderen Etagen sind günstiger), aber der Ausblick entschädigt alles. Als wir auf den Fahrstuhl warteten, stand vor uns ein Pärchen. Die Frau war mächtig eingeschnappt. Der Grund: die beiden hatten ihre Reisegruppe verpasst. Als sie hochwollten, kann die Gruppe runter. Das war dann wohl nichts mit der Aussicht. Tja, so sind sie, die Frauen.
-- 2. Tag --
Am nächsten Morgen sind wir zu Fuß vom Hotel gestartet zum Place des Vosges im MARAIS-Viertel. Hier lebte eine zeitlang Victor Hugo. Und früher wurden sich hier bevorzugt Duelle geliefert. Heute scheint der Park ein Jogger-Domizil zu sein.
Weiter ging es zur ILE SAINT-LOUIS. Ein Angler hatte gerade einen fetten Wels aus der Seine gefischt und wurde von Japanern bewundert. Schade, dass der gute Mensch den Fisch so lange zappeln ließ, bis er krepierte. Wäre netter gewesen, er hätte ihn nicht gequält.
Wer auf der ILE DE LA CITÉ landet, kommt nicht vorbei, einen Blick auf bzw. in NOTRE DAME zu werfen. Es wurde gerade Sonntagsmesse gehalten, so dass wir nicht allzu viel von innen gesehen haben. Aber ich hatte den Eindruck dass es sehr dunkel und ziemlich überladen war von Intarsien. Außerdem eine typische Touristenanlaufstelle und übrigens der einzige Ort, an dem ich richtige Bettler gesehen habe.
Weiter ging es zum LOUVRE. Nein, wir waren nicht drin. Dafür war uns die Zeit zu kostbar. Für den Louvre selbst sollte man schon ein bis zwei Tage einplanen, sofern man alles besichtigen möchte. Wir haben uns lediglich den Innenhof mit der tollen Glaspyramide (eigentlich sind es ja mehrere: die eine große und zwei oder drei kleine) angesehen und es uns an der Hauswand gemütlich gemacht um im strahlenden Sonnenschein lecker Baguette zu genießen.
Mit der Metro sind wir rausgefahren in das Viertel LA DEFENSE im Westen von Paris. Der Potsdamer Platz in Berlin ist ein Baby dagegen. Das Viertel besteht aus unzähligen Balkonklötzen und dient hauptsächlich als Geschäftsviertel. Wahrzeichen ist die Grande Arche ein moderner Triumphbogen, riesengroß. Man muss schon sehr weit zurückgehen, um das Gebilde in der gesamten Größe aufs Foto zu bekommen. Wir waren an einem Sonntag dort. Wäre nicht eine Eisbahn und Hüpfburg aufgebaut gewesen, hätten wir wohl kaum Menschen getroffen.
Auf dem Rückweg sind wir am richtigen TRIUMPHBOGEN ausgestiegen und die CHAMPS ELYSEE entlangflaniert. Dort ist es zwar nett, doch habe ich nichts von dem Charme verspürt, den der Boulevard angeblich so sehr verströmen soll. Ich fand es einfach nur elendig voll. Vorteil war der Disney-Store auf halber Höhe. Hier gibt es im Kellergeschoss eine Stelle an der man Karten für Disney-Land kaufen kann. Die Tickets sind nicht an einen bestimmten Tag gebunden, nur an die jeweilige Saison.
Im JARDIN DES TUILLERIES (zwischen Champs Elysee und Louvre) haben wir dann in der Sonne die Seele baumeln und den Tag ausklingen lassen.
-- 3. Tag --
Am nächsten Tag sind wir begleitet von einem irrelauten Straßenmusiker ins Euro-Disney-Land gefahren. Pro Person kostete uns der Spaß 27 € Eintritt. Hier nur in aller Kürze, weil ich einen extra Bericht darüber schreiben werde: Für einen Tag lohnt sich der Park schon. Dank der Jahreszeit hatten wir meist nicht allzu lange Warteschlangen. Ich möchte nicht wissen, was dort im Sommer für Trubel herrscht.
-- 4. Tag --
Da wir am ersten Abend noch keine Fotos vom Eiffelturm gemacht hatten, sind wir nochmals dorthin gefahren. Einen ganzen Film haben wir nicht verknippst, aber ein paar sind es schon geworden. Wenn man weit genug weg ist, kann man den Turm (zumindest auf dem Foto) auf den Händen tragen. Vorausgesetzt man folgt den genauen Regieangaben des Fotografierenden und hat genügend Geduld. *g*
Wir haben zunächst das andere Seine-Ufer erkundet: Den INVALIDENDOM (von außen, da die Grabkammer Napoleons geschlossen war), das QURTIER LATIN (Studentenviertel) mit der SORBONNE und das PANTHéON. Im Panthéon findet man das – muss mal schnell nachschlagen wie der Herr geschrieben wird – ja: Foucault. Also hier hängt das Foucaultsche Pendel. Damit hat der gute Mann die Erdrotation nachgewiesen. Ansonsten ist das Panthéon die Gedenk- und Ruhestätte berühmter Franzosen, zum Beispiel sind hier Voltaire, Marie Curie, Rousseau, und und und aufgebahrt.
Anschließend sind wir ins Viertel MONTMARTRE gefahren und zur SACRÉ-COEUR aufgestiegen. Sieht zwar nicht aus wie eine Kirche, ist aber eine. Hat mir persönlich viel besser gefallen als Notre Dame. Zumindest innen ist die Kirche sehr viel schlichter und heller gestaltet. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ist auf jeden Fall sehenswert. Schon allein wegen des tollen Ausblicks, den man von diesem Hügel über weite Teile der Stadt hat.
Wer übrigens im Montmartre Briefmarken für diverse Postkarten kaufen möchte, sollte nicht erwähnen, dass die für Deutschland bestimmt sind (andere europäische Länder kosten das gleiche). Nachdem wir die Frage „Für welches Land?“ wahrheitsgemäß beantwortet hatten, wurden wir nämlich immer zur Post gewiesen, die sich „ganz in der Nähe“ befindet. Haha.
Nachdem der Kaffe vom Frühstück unbedingt einen Weg nach draußen finden musste, haben wir noch einen Abstecher ins sagenumwobene Kaufhaus La Fayette gemacht. Nun ja, wem das gefällt. Ist ganz nett eingerichtet und in der oberen Etage gibt es eine Abteilung mit witzigen Einrichtungsideen, aber ansonsten nicht so ganz mein Geschmack. Viel zu üppig.
Am Abend haben wie eine LICHTERFAHRT auf der Seine gemacht. So herrlich kitschig und romantisch. Kann ich jedem nur empfehlen. Anlegestellen gibt es an der Pont Neuf und an der Metro-Haltestelle Pont de l´ Alma. Pro Person kostete es 9 €. Zum Abschluss waren wir noch mal im Quartier Latin zum lecker Abendessen.
-- 5. Tag --
Leider hieß es Abschied nehmen. Schade dass es in Strömen geregnet hat, sonst hätten wir zumindest den Vormittag noch für ein zwei Dinge nutzen können. Ins Wasser fiel auch ein Besuch von Reims, das an der Strecke liegt.
Fazit:
Paris ist immer eine Reise wert. Und da mein Schatzi nicht darauf bestanden hat, den Gutschein zu entwerten, darf ich ihn bei Gelegenheit wieder einlösen. *g* Es gibt noch so viel zu sehen.
Und Mädels, wenn ihr unbedingt auch mal nach Paris wollt, nervt euren Freund so lange, bis er euch erhört. Lasst immer mal wieder den Namen fallen und schwärmt in den höchsten Tönen. Muss ja nicht gleich die Hochzeitsreise sein.
Vielleicht sieht man sich mal in Paris.
Zu Weihnachten bekam ich von meinem Freund einen Gutschein geschenkt. Ich hatte wohl lange genug seine Ohren vollgejammert. Er hatte mich endlich erhört. Ich muss dazu sagen, dass ich nie zuvor dort war. Ich kannte lediglich diverse Fotos von anderen und die Orientierungen aus dem Französisch-Lehrbuch in der 11. und 12. Klasse. Soweit zu meinen Vorkenntnissen... Aber der Wunsch, die Stadt life zu erleben war halt schon immer da.
REISEZEIT
Wir waren über ein verlängertes Wochenende im Februar dort. Insgesamt vier Nächte. Zum Wetter: wir hatten 2 ½ Tage wunderschönes Wetter und 2 ½ Tage lang musste man immer mal wieder den Regenschirm aufspannen. Die Temperaturen sind vergleichbar mit denen hier in Deutschland. Ich denke, Paris ist zu jeder Jahreszeit schön.
ANREISE
Gestartet gegen 10:00 Uhr fuhren wir von Frankfurt über Mainz, Kaiserslautern, Saarbrücken, Verdun, Reims nach Paris, und waren gegen 16:30 Uhr im Hotel. Nachteil dieser Strecke ist, dass sie in Frankreich teils gebührenpflichtig ist. Außerdem ist die Geschwindigkeit begrenzt auf 130 km/h bzw. 110 km/h bei Regen. Auf dem Rückweg sind wir ein Stück Landstraße gefahren – wir mussten unsere Weinvorräte aufstocken. Es kommt also immer darauf an, wie weit man auf dem jeweiligen Teilstück fährt – kennt man aus anderen Ländern. Insgesamt haben wir für Hin- und Rückreise ungefähr 60 € gezahlt. Clevererweise kann man an allen Kontrollstellen mit Kreditkarte (alle Arten) zahlen, was sehr viel schneller geht als die Barzahlung.
UNTERKUNFT
Wir hatten über Internet ein Ibis-Hotel gebucht. Ausgesucht nach den Kriterien
-keine horrenden Preise
-gute Erreichbarkeit mit dem Auto – sprich: nicht erst quer durch die Stadt und sämtliche Straßen, bei dem berühmt berüchtigten Verkehr
-dennoch Zentrumsnähe.
Fündig sind wir geworden bei dem Hotel Ibis Bastille, zwei Sterne. Für zwei Nächte haben wir je 75 € und für die beiden anderen Nächte jeweils 85 € gezahlt. Wie der Name schon sagt, liegt das Hotel in der Nähe der Bastille, ca. 500 Meter. Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr (sprich Metro) war super gut. Bis zur Metro-Station waren es nur 300 Meter. Und bei der Bastille gab es schon die nächste, wo auch mehrere Linien verkehren. Nebenbei bemerkt: die Metro ist sehr günstig und man kommt wirklich überall hin damit.
Die Zimmer waren sehr sauber aber nicht groß. Doch man ist ja nicht zum schlafen in Paris! Das Bad war ausreichend. Frühstück kostete pro Person und Tag noch mal 6 € extra. War aber recht üppig. Die scheinen sich dort den europäischen Verhältnissen angepasst zu haben. Angeboten wurden nicht nur lecker Croissants und Pain de Chocolat.
Das Publikum im Hotel war absolut international und ging quer durch alle Generationen. Am auffälligsten waren laut telefonierende Japaner am Frühstückstisch.
INDIVIDUELLE BESICHTIGUNGSTOUR
Natürlich hatte ich mich auch hier gut vorbereitet. Ich wusste also, was ich alles unbedingt sehen wollte. Das Ganze ist aber Dank der vielen Zeit die wir hatten, nicht in Stress ausgeartet.
-- 1. Tag --
Am Abend fuhren wir als erstes zum EIFFELTURM. Als wir dort ankamen war es bereits dunkel. Ich war überwältigt von dem Anblick, habe glatt weiche Knie bekommen. Vorbei an aufdringlichen Straßenverkäufern stellten wir uns in die Schlagen an, um Tickets für den Aufzug zu bekommen. Wenn ich schon mal da bin, wollte ich auch bis ganz oben rauf. Ist zwar etwas teuer (9,90 € für Erwachsene, die anderen Etagen sind günstiger), aber der Ausblick entschädigt alles. Als wir auf den Fahrstuhl warteten, stand vor uns ein Pärchen. Die Frau war mächtig eingeschnappt. Der Grund: die beiden hatten ihre Reisegruppe verpasst. Als sie hochwollten, kann die Gruppe runter. Das war dann wohl nichts mit der Aussicht. Tja, so sind sie, die Frauen.
-- 2. Tag --
Am nächsten Morgen sind wir zu Fuß vom Hotel gestartet zum Place des Vosges im MARAIS-Viertel. Hier lebte eine zeitlang Victor Hugo. Und früher wurden sich hier bevorzugt Duelle geliefert. Heute scheint der Park ein Jogger-Domizil zu sein.
Weiter ging es zur ILE SAINT-LOUIS. Ein Angler hatte gerade einen fetten Wels aus der Seine gefischt und wurde von Japanern bewundert. Schade, dass der gute Mensch den Fisch so lange zappeln ließ, bis er krepierte. Wäre netter gewesen, er hätte ihn nicht gequält.
Wer auf der ILE DE LA CITÉ landet, kommt nicht vorbei, einen Blick auf bzw. in NOTRE DAME zu werfen. Es wurde gerade Sonntagsmesse gehalten, so dass wir nicht allzu viel von innen gesehen haben. Aber ich hatte den Eindruck dass es sehr dunkel und ziemlich überladen war von Intarsien. Außerdem eine typische Touristenanlaufstelle und übrigens der einzige Ort, an dem ich richtige Bettler gesehen habe.
Weiter ging es zum LOUVRE. Nein, wir waren nicht drin. Dafür war uns die Zeit zu kostbar. Für den Louvre selbst sollte man schon ein bis zwei Tage einplanen, sofern man alles besichtigen möchte. Wir haben uns lediglich den Innenhof mit der tollen Glaspyramide (eigentlich sind es ja mehrere: die eine große und zwei oder drei kleine) angesehen und es uns an der Hauswand gemütlich gemacht um im strahlenden Sonnenschein lecker Baguette zu genießen.
Mit der Metro sind wir rausgefahren in das Viertel LA DEFENSE im Westen von Paris. Der Potsdamer Platz in Berlin ist ein Baby dagegen. Das Viertel besteht aus unzähligen Balkonklötzen und dient hauptsächlich als Geschäftsviertel. Wahrzeichen ist die Grande Arche ein moderner Triumphbogen, riesengroß. Man muss schon sehr weit zurückgehen, um das Gebilde in der gesamten Größe aufs Foto zu bekommen. Wir waren an einem Sonntag dort. Wäre nicht eine Eisbahn und Hüpfburg aufgebaut gewesen, hätten wir wohl kaum Menschen getroffen.
Auf dem Rückweg sind wir am richtigen TRIUMPHBOGEN ausgestiegen und die CHAMPS ELYSEE entlangflaniert. Dort ist es zwar nett, doch habe ich nichts von dem Charme verspürt, den der Boulevard angeblich so sehr verströmen soll. Ich fand es einfach nur elendig voll. Vorteil war der Disney-Store auf halber Höhe. Hier gibt es im Kellergeschoss eine Stelle an der man Karten für Disney-Land kaufen kann. Die Tickets sind nicht an einen bestimmten Tag gebunden, nur an die jeweilige Saison.
Im JARDIN DES TUILLERIES (zwischen Champs Elysee und Louvre) haben wir dann in der Sonne die Seele baumeln und den Tag ausklingen lassen.
-- 3. Tag --
Am nächsten Tag sind wir begleitet von einem irrelauten Straßenmusiker ins Euro-Disney-Land gefahren. Pro Person kostete uns der Spaß 27 € Eintritt. Hier nur in aller Kürze, weil ich einen extra Bericht darüber schreiben werde: Für einen Tag lohnt sich der Park schon. Dank der Jahreszeit hatten wir meist nicht allzu lange Warteschlangen. Ich möchte nicht wissen, was dort im Sommer für Trubel herrscht.
-- 4. Tag --
Da wir am ersten Abend noch keine Fotos vom Eiffelturm gemacht hatten, sind wir nochmals dorthin gefahren. Einen ganzen Film haben wir nicht verknippst, aber ein paar sind es schon geworden. Wenn man weit genug weg ist, kann man den Turm (zumindest auf dem Foto) auf den Händen tragen. Vorausgesetzt man folgt den genauen Regieangaben des Fotografierenden und hat genügend Geduld. *g*
Wir haben zunächst das andere Seine-Ufer erkundet: Den INVALIDENDOM (von außen, da die Grabkammer Napoleons geschlossen war), das QURTIER LATIN (Studentenviertel) mit der SORBONNE und das PANTHéON. Im Panthéon findet man das – muss mal schnell nachschlagen wie der Herr geschrieben wird – ja: Foucault. Also hier hängt das Foucaultsche Pendel. Damit hat der gute Mann die Erdrotation nachgewiesen. Ansonsten ist das Panthéon die Gedenk- und Ruhestätte berühmter Franzosen, zum Beispiel sind hier Voltaire, Marie Curie, Rousseau, und und und aufgebahrt.
Anschließend sind wir ins Viertel MONTMARTRE gefahren und zur SACRÉ-COEUR aufgestiegen. Sieht zwar nicht aus wie eine Kirche, ist aber eine. Hat mir persönlich viel besser gefallen als Notre Dame. Zumindest innen ist die Kirche sehr viel schlichter und heller gestaltet. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ist auf jeden Fall sehenswert. Schon allein wegen des tollen Ausblicks, den man von diesem Hügel über weite Teile der Stadt hat.
Wer übrigens im Montmartre Briefmarken für diverse Postkarten kaufen möchte, sollte nicht erwähnen, dass die für Deutschland bestimmt sind (andere europäische Länder kosten das gleiche). Nachdem wir die Frage „Für welches Land?“ wahrheitsgemäß beantwortet hatten, wurden wir nämlich immer zur Post gewiesen, die sich „ganz in der Nähe“ befindet. Haha.
Nachdem der Kaffe vom Frühstück unbedingt einen Weg nach draußen finden musste, haben wir noch einen Abstecher ins sagenumwobene Kaufhaus La Fayette gemacht. Nun ja, wem das gefällt. Ist ganz nett eingerichtet und in der oberen Etage gibt es eine Abteilung mit witzigen Einrichtungsideen, aber ansonsten nicht so ganz mein Geschmack. Viel zu üppig.
Am Abend haben wie eine LICHTERFAHRT auf der Seine gemacht. So herrlich kitschig und romantisch. Kann ich jedem nur empfehlen. Anlegestellen gibt es an der Pont Neuf und an der Metro-Haltestelle Pont de l´ Alma. Pro Person kostete es 9 €. Zum Abschluss waren wir noch mal im Quartier Latin zum lecker Abendessen.
-- 5. Tag --
Leider hieß es Abschied nehmen. Schade dass es in Strömen geregnet hat, sonst hätten wir zumindest den Vormittag noch für ein zwei Dinge nutzen können. Ins Wasser fiel auch ein Besuch von Reims, das an der Strecke liegt.
Fazit:
Paris ist immer eine Reise wert. Und da mein Schatzi nicht darauf bestanden hat, den Gutschein zu entwerten, darf ich ihn bei Gelegenheit wieder einlösen. *g* Es gibt noch so viel zu sehen.
Und Mädels, wenn ihr unbedingt auch mal nach Paris wollt, nervt euren Freund so lange, bis er euch erhört. Lasst immer mal wieder den Namen fallen und schwärmt in den höchsten Tönen. Muss ja nicht gleich die Hochzeitsreise sein.
Vielleicht sieht man sich mal in Paris.
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