Pentacon Praktica DCZ 2.2 Testbericht

ab 42,18
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Summe aller Bewertungen
  • Bildqualität:  durchschnittlich
  • Ausstattung:  durchschnittlich
  • Akkulaufzeit:  durchschnittlich
  • Bedienkomfort:  gut
  • Verarbeitung:  gut
  • Zuverlässigkeit:  gut

Erfahrungsbericht von Mr.Beka

Des Akeb\'s neuestes Spielzeug

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wenn der Akeb was haben will, dass er sich nicht von seinem Taschengeld kaufen kann, dann muss er das genau planen. Denn so wie der \"Eiserne Hans\" in unserem Bundeshaushalt dafür sorgen muss, dass er keinen blauen Brief aus Brüssel bekommt, so sorgt der Akeb im heimischen Haushalt dafür, dass mit der notwendigen Härte gespart wird. Was ihn aber schon lange wurmte war die Tatsache, dass er einfach unbedingt eine digitale Kamera brauchte. Was hatte er schon mit seiner Frau für Diskussionen geführt...

Doch seit neuestem vertickt Akeb bei Ebay. Er vertickt alles, was er meint, dass man es nimmer braucht. Und da die ersten Erfahrungen gezeigt haben, das ein Bildchen zum Verkaufserfolg wesentlich beiträgt, war natürlich DAS entscheidende Argument gefunden:

Akeb: \"Wie soll ich den nu meine Bilder ins Internet bekommen? An den Monitor kleben nutzt nix!\"
Frau: \"Man kann auch normale Filme auf CD bekommen...\"
Akeb: \"Aber das kostet extra ... und außerdem dauert das viel zu lange..\"
....
Nach endlosen Debatten hat er endlich Frau überzeugt und auch gleich bei Ebay das Ziel seiner Begierden im Visier:

Eine Praktica DCZ 2.2. Aus dem Hause Pentacon in Dresden. Ja, Dresden, man sollte schließlich an die Flutopfer denken, und den Aufbau Ost. Und außerdem sind die Kameras recht günstig bei Ebay zu ersteigern. Es dauert nicht lange, und er hat für sagenhafte 220,00 EUR so eine Kamera in seinen Händen. Mit viel Zubehör. So war außer einem Satz (billiger Mist-) Batterien auch eine CD mit Übertragungssoftware, Grafikprogramm und (!) Webcam-Treiber dabei. Außerdem noch ein Stoffbeutelchen zum einpacken der Kamera, nicht zu vergessen ein USB-Kabel und ein Video-Kabel. Ein Blick in das ausführlich beschreibende Handbuch sagte Akeb, dass es relativ einfach sein wird, mit dieser Kamera Bilder zu machen. Nachdem alles eingebaut, angeschlossen, kurz überblättert war, geht es ans Eingemachte. Nun will Akeb endlich Bilder sehen. In 6 verschieden Auflösungen ist das möglich (Beschreibung am Ende). Aber was sahen seine matten Augen? Neun Bilder sind in hoher Auflösung möglich. So wenig? Kurz nachgelesen, die 8 MB interner Speicher reichen also nicht all zu weit. Er fotografiert was das Zeug hält. Und dann gleich anschauen. Auf dem farbigen TFT-Display sieht es nicht schlecht aus. Immer wieder blitzt es, der automatische Blitz funktioniert also auch. Was nicht so toll kommt, ist das \"Anti-Rote-Augen-Versprechen\". Entweder ist Akeb zu blöde oder das funzt nicht so ganz.

Was aber auf jeden Fall funzt ist der 3-fache optische Zoom, der zum 3-fachen digitalen hinzukommt. Das ist übrigens auch einer der Unterschiede zur DCZ 2.1. Ranzoomen, wegzoomen, ranzoomen... Klasse, das gefällt dem Akeb ... und den Kindern. Nicht so der Frau und der Katze, die beide dem Blitzlichtgewitter entfliehen. Jetzt noch kurz probieren, wie das mit dem Video aufnehmen funktioniert. Ein kleiner Run vom Keller bis vor den Ofen. Nachschauen aufm Display ... nicht schön, aber es geht. Alles eitel Sonnenschein?

Akeb wäre nicht Akeb, wenn er nix zum mosern hätte. So ist es schon ein wenig blöd, dass das Objektiv immer beim einschalten rausfährt, egal in welchem Modus man sich befindet. Und dann der Strom. Also, was ihm überhaupt nicht gefällt ist der Stromverbrauch. Das die mitgelieferten (Mist-)Batterien schon nach gut 1 Stunde leer waren schob er auf die Billigware. Aber nach einem harten \"Drehtag\" am ersten Wochenende stellte sich doch raus, dass die Kamera ein Stromfresser ist. Aber egal. Für den Preis. Jetzt kauft er noch gute Akkus, eine 64 MB Flash-Card und ein Netzteil und dann ist die Welt in Ordnung ... und er kann das Ding endlich versuchen am Fernseher direkt zum Laufen zu bringen. Laut Anleitung soll es gaaanz einfach gehen. Ein letztes Maulen sei erlaubt: keine Linux-Treiber!

Das war es aber. Ich zieh ein Sternchen wegen dem Maulen ab, aber eigentlich bin ich zufrieden.

© 2002 Beka

Ich hab es nicht vergessen. Zum Schluss sogar nach der Verabschiedung wie angedroht noch der technische Ballast:

Gewicht 230 g. Maße 110mm (B) x 51mm (H) x 68mm (T). Optischer 3-fach Zoom, digitaler 2-fach Zoom. Nahabstand 20 - 60 cm bei Makroeinstellung, 60 cm - Unendlich bei Standardeinstellung, Autofocus Modus Auto, Makro und Unendlich. Auflösung maximal 2,1 Millionen Pixel optisch, 480.000 Pixel bei mittlere Auflösung. Bildqualität Normal, Fein, Superfein. Brennweite f= 5,4-16,2 mm ( entspricht bei Kleinbild 34-100 mm ), Blende 2,8 - 5,6. Monitor Farb-LCD-Monitor mit 1,6\" Zoll, mit Helligkeitseinstellung, Aufnahme- und Wiedergabeansicht. Weißabgleich automatisch oder manuell 4-fach wählbar. Status LCD-Anzeige. Speicherkapazität mit internen 8 MB Speicher zwischen 10-15 Bilder (High Qualität), 15 -60 Bilder (Standard Qualität), 20-80 Bilder (Basic Qualität), je nach Komprimierung. Speichermedium Compact Flash Karte (CF Typ I). Selbstauslöser 10 sec. Vorlauf. Komprimierung JPEG, dreifach einstellbar (gering / mittel / hoch). Anschlussmöglichkeit über: USB oder TV/Video (NTSC oder PAL).

Geeignet für PC Windows \'98, 2000, ME, XP und Mac OS 8.6 oder höher
Systemvoraussetzung Pentium-166 MHz Prozessor oder höher, Windows,\'98, ME, 2000 und XP, Power PC G3/G4, Mac OS 8.6 oder höher, min. 32 MB RAM, 80 MB freie Festplatte, USB Port verfügbar, CD-Rom Laufwerk.

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