Felidae (Taschenbuch) / Akif Pirincci Testbericht
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Erfahrungsbericht von MilchMaedchen
Katzen mit menschlichen Motiven
Pro:
- kleiner Preis - Spannung bis zur letzten Seite - Moral von der Geschicht
Kontra:
- manchmal sehr brutale Szenenbeschreibungen
Empfehlung:
Nein
Als ich 15 Jahre alt war, schaute ich im Fernsehen einen Trickfilm, der eher nicht für jüngere Zuschauer gedacht war, da er einiges an brutalen und schockierenden Szenen beinhaltete, aber mich interessierte dieser Film und als ich erfuhr, dass es die Verfilmung eines Buches von Akif Pirinçci war, musste ich mir dieses Buch einfach besorgen.
Allgemeines:
Felidae (Erstveröffentlichung 1989) ist ein Kriminalroman von Akif Pirinçci, in dem eine Katze in der Rolle des Detektivs agiert. 1994 wurde Felidae zu einem gleichnamigen Zeichentrickfilm verarbeitet, zu dem Pirinçci zusammen mit Martin Kluger das Drehbuch schrieb. Unter der Regie von Michael Schaack verliehen unter anderem Mario Adorf, Klaus Maria Brandauer und Helge Schneider den Katzen ihre Stimmen.
Inhalt:
Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier, nachdem er mit seinem „Dosenöffner“, dem erfolglosen Schriftsteller Gustav Löbel, dorthin gezogen ist. Als er bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, dass hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. Zusammen mit dem deformierten, einäugigen Kater Blaubart erfährt er, dass dies nicht die erste Leiche, oder von Blaubart auch gern „kalter Sack“ genannt, ist. Er gerät nach und nach immer mehr in einen Strudel eigentlich menschlicher Abgründe. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von serienmäßigen Morden, genetischen Experimenten und religiösen Sekten, von Computern und rolligen Katzen, von Wahnideen und Ommipotenzphantasien auf. Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschlich-moralische Abgründe enthüllt. Die Verfilmung, in Deutschland auf FSK12 eingestuft, war nicht sehr erfolgreich und spielte noch nicht einmal ein viertel der Produktionskosten von 8Mill. $ ein.
1996 erschien ein zweiter Teil, in der Francis, der nun schon etwas in die Jahre gekommen ist, erneut einen mysteriösen Fall lösen muss.
Fazit:
Der Roman fesselt einen von der ersten Seite an, auch da es bereits dort schon ordentlich zur Sache geht. Stellenweise muss man es allerdings einfach aus der Hand legen, da die teilweise sehr detailliert beschriebenen Gewaltszenen einen an die Nieren gehen können, besonders wenn man Katzen mag. Die Beschreibung einer hochschwangeren Katze, die Francis mit aufgeschlitztem Bauch auffindet, ist dabei noch eines der harmlosesten. Allerdings enthüllt die Geschichte mit ihren tierischen Protagonisten eigentlich menschliche Rachegelüste, denn der Hauptgrund für die Morde ist die Zucht einer übergeordneten Rassekatze, an die sich manche nicht halten und dadurch sterben müssen. Auch Tierversuche werden in diesem Buch verurteilt, denn erst dadurch entwickeln sich die Rachepläne des Hauptversuchtieres.
Im Allgemeinen ist es ein richtig gutes Buch, das man allerdings von Jugendlichen fern halten sollte, genauso wie den Film.
15 Bewertungen, 7 Kommentare
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18.12.2007, 16:53 Uhr von Markusgeiger86
Bewertung: sehr hilfreichKlasse beschrieben! Felidae gehört auch zu meinen Lieblingsbüchern/Filmen
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11.12.2007, 17:10 Uhr von DOMMEL
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut!!
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11.12.2007, 17:04 Uhr von evafl
Bewertung: sehr hilfreichsh! lg Eva
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02.12.2007, 19:30 Uhr von Katzen_Baer
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsche dir einen wunderschönen 1. Advent!
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02.12.2007, 19:30 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr informativ, schönen Advent. LG Pet
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02.12.2007, 19:28 Uhr von swissflyer
Bewertung: sehr hilfreichEinen erholsamen Sonntag Abend wünscht Dir Patrik...
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02.12.2007, 19:24 Uhr von Mareike22
Bewertung: sehr hilfreichVLG Mareike :o)
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