Polaroid i-Zone Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2003
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Summe aller Bewertungen
- Verarbeitung:
- Bedienkomfort:
- Bildqualität:
- Zuverlässigkeit:
- Ausstattung:
Erfahrungsbericht von TheRoof
TheRoof als Aufkleber? Nein, danke - Lieber nicht!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wenn man den Namen Polaroid hört denkt jeder sofort nur an eines: Sofortbildkameras. Fotoapparate, dessen Filme nicht im Drogeriemarkt um die Ecke, sondern zu Hause entwickelt werden, und zwar automatisch. Wenn man kurzfristig ein Foto von etwas bestimmtem brauch, betätigt man nach Fixieren des Objekts einfach den Auslöser und nach wenigen Minuten kommt das fertige Foto aus der Kamera. Eine praktische Sache, vor einiger Zeit dachte sich das Unternehmen, man könnte das ganze doch auch als Trend-Kult verkaufen. Und so brachten sie eine Kamera namens i-zone auf den Markt.
Die meisten werden es aus Kaufhäusern kennen, man stellt sich mit einem Freund/einer Freundin vor einen Bildschirm, wirft ein paar Euro ein und bekommt ein paar klitzekleine Fotos, nach Bedarf auch als Aufkleber. Diese findet man dann auf Portemonnaies, in Poesiealben, auf Schulmäppchen und auf anderen Gegenständen wieder, doch wenn man das ein paar mal gemacht hat, nervt es nur noch.
Polaroid brachte mit der i-zone ein solches tragbares Gerät heraus, was vor ca. drei bis vier Jahren einen wahren Boom unter den Kids hervorrief.
| Der erste Eindruk – Design |
Nein, ich hatte nicht dem Gesellschaftsdruck nachgegeben, es war meine Schwester, die sich die Polaroid i-zone zulegte und die nach wenigen Wochen in der Ecke verschwand, dazu jedoch später mehr.
Designtechnisch bietet Polaroid natürlich eine Menge, schließlich ist die i-zone für die Jugend konzipiert. Also gibt es die Mini-Kamera in allen möglichen Farben und Designs.
Egal, welche Farbe man sich ausgesucht hat, durch die Plastik-Verarbeitung sieht die i-zone meiner Meinung nach etwas „billig“ aus, aber es kommt ja auf ihre Leistung an...
Sie liegt recht gut in der Hand und kann auf Grund des Trageriemens überall mit hingenommen werden. Es befinden sich lediglich zwei Bedienungsmöglichkeiten an der i-zone (selbstverständlich auch aus Plastik). Zum einen kann man zwischen drei verschiedenen Belichtungsmöglichkeiten wählen, um die Qualität der Bilder zu verbessern. Zum anderen wäre da natürlich noch der Auslöser, der sich, wie bei fast allen Fotoapparaten, oben rechts befindet.
| Der Lieferumfang – Kosten |
Damals kaufte sich meine Schwester diese Mini-Kamera für 70 DM. Im Preis innenbegriffen waren neben der Kamera selbst eine Hülle, zwei Batterien und ein 12-Bild-Stickerfilm.
Heute gibt’s die Polaroid i-zone für ca. 30 Euro im Geschäft zu erwerben. Pro weiteren Film zahlte man damals 12 DM, d.h. eine DM pro Bild, wobei man zwischen normalen Bildern und Aufkleb-Filmen wählen konnte. Heute ist es ähnlich, man bezahlt pro Bild 50 cent.
| Fotos? |
Kann man das, was da aus der Polaroid i-zone kommt denn wirklich Foto nennen?
Wenn man sein Objekt fixiert hat und der Auslöser gedrückt wurde, muss man es vorsichtig, langsam und mit einer ruhigen Hand (!!) bis zu einer Perforation herausziehen und anschließend abtrennen. Dieses Heraustrennen der Mini-Bilder gestaltet sich besonders für ungeduldige Kinder sehr schwierig, da sollten die Eltern lieber zu Hand gehen. Nun beginnt das Hoffen und Beten, dass das Bild nicht überbelichtet ist – und die Qualität nicht zu schlecht ist, denn: In mindestens 50 Prozent aller Fälle kann man die gemachten Bilder vergessen, am Besten immer nur bei Tageslicht Fotos schießen (wie gesagt, falls man diese Bildchen als Foto bezeichnen kann). Wenn man also Glück hat ist die Bildqualität nicht miserabel, sondern nur schlecht. Und das sage nicht nur ich, der gerade bei Fotoaufnahmen besonderen Wert auf Hohe Qualität legt, auch vielen Kinder ist auf Grund der schlechten Qualität die Lust am Knipsen vergangen. Was bringt einem auch ein Sticker, auf dem die Freunde nicht einmal zu erkennen sind? Dazu kommt noch, dass die Motive auf Grund einer Größe von 2,5 x 3,5 cm eh schon schwer zu erkennen sind.
Falls man es dennoch geschafft hat, ein passables Bild zu schießen, muss man es zurecht schneiden und kann die Folie hinten abziehen, damit es klebt!
Wenn alle Bilder verknipst sind, was bei 12 Stück wirklich sehr schnell geht, muss man sich einen neuen Film zulegen. Vielleicht ist der teure Preis für die Filme doch gerechtfertigt, denn beim einlegen in die i-zone hat man sehr viel Spaß. Selbst bei Erwachsenen entwickelt sich diese Beschäftigung zu einem Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht – Abenteuer. Die Gebrauchsanweisung beschreibt ebenfalls nur mangelhaft, wie das Einlegen des Filmes funktioniert.
| Fazit |
Was für Kinder und Jugendliche konzipiert wurde stellt sich schon nach kurzem als extrem komplizierter Geldschlucker heraus. Die Kinder müssen nach jedem Foto ihre Eltern bitten, es herauszutrennen, für einen Film geht einige Zeit Taschengeld drauf. Da man auf Grund der Größe der Bildchen und wegen der wirklich miserablen Bildqualität eh kaum etwas erkennt landet das Teil bei den meisten nach kurzer Zeit in der Ecke – so war’s auch bei uns. Und bei ebay versuchen bringt nichts, da will die i-zone auch schon keiner mehr haben.
Ich empfehle also, in ein Kaufhaus zu gehen, wenn man unbedingt einen kleinen Ministicker von sich selbst oder ein paar Freunden haben will. Da ist die Bildqualität etwas annehmbarer und man bezahlt nur ein paar Euro....
© by TheRoof @ Yopi / 10.04.02
Die meisten werden es aus Kaufhäusern kennen, man stellt sich mit einem Freund/einer Freundin vor einen Bildschirm, wirft ein paar Euro ein und bekommt ein paar klitzekleine Fotos, nach Bedarf auch als Aufkleber. Diese findet man dann auf Portemonnaies, in Poesiealben, auf Schulmäppchen und auf anderen Gegenständen wieder, doch wenn man das ein paar mal gemacht hat, nervt es nur noch.
Polaroid brachte mit der i-zone ein solches tragbares Gerät heraus, was vor ca. drei bis vier Jahren einen wahren Boom unter den Kids hervorrief.
| Der erste Eindruk – Design |
Nein, ich hatte nicht dem Gesellschaftsdruck nachgegeben, es war meine Schwester, die sich die Polaroid i-zone zulegte und die nach wenigen Wochen in der Ecke verschwand, dazu jedoch später mehr.
Designtechnisch bietet Polaroid natürlich eine Menge, schließlich ist die i-zone für die Jugend konzipiert. Also gibt es die Mini-Kamera in allen möglichen Farben und Designs.
Egal, welche Farbe man sich ausgesucht hat, durch die Plastik-Verarbeitung sieht die i-zone meiner Meinung nach etwas „billig“ aus, aber es kommt ja auf ihre Leistung an...
Sie liegt recht gut in der Hand und kann auf Grund des Trageriemens überall mit hingenommen werden. Es befinden sich lediglich zwei Bedienungsmöglichkeiten an der i-zone (selbstverständlich auch aus Plastik). Zum einen kann man zwischen drei verschiedenen Belichtungsmöglichkeiten wählen, um die Qualität der Bilder zu verbessern. Zum anderen wäre da natürlich noch der Auslöser, der sich, wie bei fast allen Fotoapparaten, oben rechts befindet.
| Der Lieferumfang – Kosten |
Damals kaufte sich meine Schwester diese Mini-Kamera für 70 DM. Im Preis innenbegriffen waren neben der Kamera selbst eine Hülle, zwei Batterien und ein 12-Bild-Stickerfilm.
Heute gibt’s die Polaroid i-zone für ca. 30 Euro im Geschäft zu erwerben. Pro weiteren Film zahlte man damals 12 DM, d.h. eine DM pro Bild, wobei man zwischen normalen Bildern und Aufkleb-Filmen wählen konnte. Heute ist es ähnlich, man bezahlt pro Bild 50 cent.
| Fotos? |
Kann man das, was da aus der Polaroid i-zone kommt denn wirklich Foto nennen?
Wenn man sein Objekt fixiert hat und der Auslöser gedrückt wurde, muss man es vorsichtig, langsam und mit einer ruhigen Hand (!!) bis zu einer Perforation herausziehen und anschließend abtrennen. Dieses Heraustrennen der Mini-Bilder gestaltet sich besonders für ungeduldige Kinder sehr schwierig, da sollten die Eltern lieber zu Hand gehen. Nun beginnt das Hoffen und Beten, dass das Bild nicht überbelichtet ist – und die Qualität nicht zu schlecht ist, denn: In mindestens 50 Prozent aller Fälle kann man die gemachten Bilder vergessen, am Besten immer nur bei Tageslicht Fotos schießen (wie gesagt, falls man diese Bildchen als Foto bezeichnen kann). Wenn man also Glück hat ist die Bildqualität nicht miserabel, sondern nur schlecht. Und das sage nicht nur ich, der gerade bei Fotoaufnahmen besonderen Wert auf Hohe Qualität legt, auch vielen Kinder ist auf Grund der schlechten Qualität die Lust am Knipsen vergangen. Was bringt einem auch ein Sticker, auf dem die Freunde nicht einmal zu erkennen sind? Dazu kommt noch, dass die Motive auf Grund einer Größe von 2,5 x 3,5 cm eh schon schwer zu erkennen sind.
Falls man es dennoch geschafft hat, ein passables Bild zu schießen, muss man es zurecht schneiden und kann die Folie hinten abziehen, damit es klebt!
Wenn alle Bilder verknipst sind, was bei 12 Stück wirklich sehr schnell geht, muss man sich einen neuen Film zulegen. Vielleicht ist der teure Preis für die Filme doch gerechtfertigt, denn beim einlegen in die i-zone hat man sehr viel Spaß. Selbst bei Erwachsenen entwickelt sich diese Beschäftigung zu einem Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht – Abenteuer. Die Gebrauchsanweisung beschreibt ebenfalls nur mangelhaft, wie das Einlegen des Filmes funktioniert.
| Fazit |
Was für Kinder und Jugendliche konzipiert wurde stellt sich schon nach kurzem als extrem komplizierter Geldschlucker heraus. Die Kinder müssen nach jedem Foto ihre Eltern bitten, es herauszutrennen, für einen Film geht einige Zeit Taschengeld drauf. Da man auf Grund der Größe der Bildchen und wegen der wirklich miserablen Bildqualität eh kaum etwas erkennt landet das Teil bei den meisten nach kurzer Zeit in der Ecke – so war’s auch bei uns. Und bei ebay versuchen bringt nichts, da will die i-zone auch schon keiner mehr haben.
Ich empfehle also, in ein Kaufhaus zu gehen, wenn man unbedingt einen kleinen Ministicker von sich selbst oder ein paar Freunden haben will. Da ist die Bildqualität etwas annehmbarer und man bezahlt nur ein paar Euro....
© by TheRoof @ Yopi / 10.04.02
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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28.03.2006, 16:48 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichgut gut
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