Psychologie Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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- Chancen für Auslandssemester:
- Hochschulleben:
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Erfahrungsbericht von diabolo26
Hat Euer Chef was drauf?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer kennt das nicht?
Der Job macht Spass, die Firma ist auch in Ordnung und mit den Kollegen versteht man sich sogar privat ganz gut.
Das einzige störende Element ist Euer Vorgesetzter. Der hat immer was zu meckern, kann Euch nicht motivieren und lässt Euch viel zu oft im Regen stehen.
Vielleicht solltet Ihr ihm mal meine Gedanken zum Thema Führen von Mitarbeitern schicken, da kann er seine psychologischen Kenntnisse etwas auffrischen.
Was heisst eigentlich Führen?
Führung wird in der Betriebswirtschaft unterschiedlich definiert, was eine allgemeingültige Definition unmöglich macht. Am häufigsten werden die beiden folgenden Definitionen vertreten.
Zum einen versteht man unter Führung im weiteren Sinn die Unternehmensführung. Sie muß aus dem Gesamtziel des Unternehmens Teilziele ableiten und die einzelnen Unternehmensteile zu einem Ganzen koordinieren. Deshalb kann man ihre Aufgabe auch als zielorientierte Gestaltung benennen. Die Unternehmensführung in der Gesamtheit aller Führungsorgane wird als dispositiver Faktor bezeichnet und stellt einen entscheidenden Produktionsfaktor des Unternehmens dar.
Zum anderen definiert sich Führung im engeren Sinn als die direkte Führung von Mitarbeitern auf der operationalen Ebene, auch Mitarbeiterführung genannt. Und auf die kommt es uns ja hier an.
Unter Mitarbeiterführung versteht man, richtungsweisend und steuernd auf das Verhalten der Mitarbeiter einzuwirken, um Ziele durchzusetzen. Ihre Einstellungen und ihre Verhaltensweisen werden somit durch eine zielbezogene Verhaltensbeeinflussung gelenkt.
Die Mitarbeiterführung hat zwei grundlegende Funktionen. Sie teilt sich in die Zielerreichungsfunktion (sach-rationale Dimension) und die Gruppenerhaltungsfunktion (sozio-emotionale Dimension). Die Zielerreichungsfunktion spielt sich auf der Inhaltsebene ab und richtet sich nach den gestellten Aufgaben, ist also eher sachorientiert. Im Gegensatz dazu spielt sich die Gruppenerhaltungsfunktion auf der Beziehungsebene ab und äußert sich in der Mitarbeiterorientierung, ist also eher menschorientiert.
Führung ist immer eine Interaktion zwischen Mitarbeiter und direktem Vorgesetzten. Dieses Wechselspiel zwischen Geführtem und Führendem hängt von beiden gleichermaßen ab und äußert sich in einem ständigen Prozeß der gegenseitigen Information. Der Informationsaustausch ist neben dem Planen, Entscheiden, Ziele setzten, Delegieren, Koordinieren und Kontrollieren eine der Hauptaufgaben der operativen Führung. Weiterhin ist es Aufgabe der Führung, als Schaltstelle in einem komplexen Organisationsnetz den Mitarbeitern individuell den Sinn ihrer Arbeit aufzuzeigen sowie materielle und immaterielle Anreize zu schaffen, um ihre Motivation zu fördern und dadurch ihre Leistung zu erhöhen.
Führung stellt ebenso spezielle Anforderungen an Führungskräfte, denn auch diese werden heute in Frage gestellt und müssen sich im Unternehmen behaupten. Folgende Anforderungen muß eine Führungskraft heutzutage erfüllen, um auf Dauer erfolgreich zu sein:
Kommunikationsfähigkeit
Überzeugungskraft
Flexibilität und Sensibilität
Kreativität
Team- und Konfliktfähigkeit
Durchsetzungsvermögen
systematisches, ganzheitliches Denken
Doch auch wenn alle oben genannten Anforderungen gegeben sind, zählt im Endeffekt hauptsächlich die Leistung, die die Führungskraft täglich erbringt. Der Maßstab, an dem die Führungskraft gemessen wird, ist demnach die Erreichung der vereinbarten Ziele.
Diese kann Sie natürlich nur mit zufriedenen Mitarbeitern erreichen und so schließt sich der Kreis wieder.
Der Job macht Spass, die Firma ist auch in Ordnung und mit den Kollegen versteht man sich sogar privat ganz gut.
Das einzige störende Element ist Euer Vorgesetzter. Der hat immer was zu meckern, kann Euch nicht motivieren und lässt Euch viel zu oft im Regen stehen.
Vielleicht solltet Ihr ihm mal meine Gedanken zum Thema Führen von Mitarbeitern schicken, da kann er seine psychologischen Kenntnisse etwas auffrischen.
Was heisst eigentlich Führen?
Führung wird in der Betriebswirtschaft unterschiedlich definiert, was eine allgemeingültige Definition unmöglich macht. Am häufigsten werden die beiden folgenden Definitionen vertreten.
Zum einen versteht man unter Führung im weiteren Sinn die Unternehmensführung. Sie muß aus dem Gesamtziel des Unternehmens Teilziele ableiten und die einzelnen Unternehmensteile zu einem Ganzen koordinieren. Deshalb kann man ihre Aufgabe auch als zielorientierte Gestaltung benennen. Die Unternehmensführung in der Gesamtheit aller Führungsorgane wird als dispositiver Faktor bezeichnet und stellt einen entscheidenden Produktionsfaktor des Unternehmens dar.
Zum anderen definiert sich Führung im engeren Sinn als die direkte Führung von Mitarbeitern auf der operationalen Ebene, auch Mitarbeiterführung genannt. Und auf die kommt es uns ja hier an.
Unter Mitarbeiterführung versteht man, richtungsweisend und steuernd auf das Verhalten der Mitarbeiter einzuwirken, um Ziele durchzusetzen. Ihre Einstellungen und ihre Verhaltensweisen werden somit durch eine zielbezogene Verhaltensbeeinflussung gelenkt.
Die Mitarbeiterführung hat zwei grundlegende Funktionen. Sie teilt sich in die Zielerreichungsfunktion (sach-rationale Dimension) und die Gruppenerhaltungsfunktion (sozio-emotionale Dimension). Die Zielerreichungsfunktion spielt sich auf der Inhaltsebene ab und richtet sich nach den gestellten Aufgaben, ist also eher sachorientiert. Im Gegensatz dazu spielt sich die Gruppenerhaltungsfunktion auf der Beziehungsebene ab und äußert sich in der Mitarbeiterorientierung, ist also eher menschorientiert.
Führung ist immer eine Interaktion zwischen Mitarbeiter und direktem Vorgesetzten. Dieses Wechselspiel zwischen Geführtem und Führendem hängt von beiden gleichermaßen ab und äußert sich in einem ständigen Prozeß der gegenseitigen Information. Der Informationsaustausch ist neben dem Planen, Entscheiden, Ziele setzten, Delegieren, Koordinieren und Kontrollieren eine der Hauptaufgaben der operativen Führung. Weiterhin ist es Aufgabe der Führung, als Schaltstelle in einem komplexen Organisationsnetz den Mitarbeitern individuell den Sinn ihrer Arbeit aufzuzeigen sowie materielle und immaterielle Anreize zu schaffen, um ihre Motivation zu fördern und dadurch ihre Leistung zu erhöhen.
Führung stellt ebenso spezielle Anforderungen an Führungskräfte, denn auch diese werden heute in Frage gestellt und müssen sich im Unternehmen behaupten. Folgende Anforderungen muß eine Führungskraft heutzutage erfüllen, um auf Dauer erfolgreich zu sein:
Kommunikationsfähigkeit
Überzeugungskraft
Flexibilität und Sensibilität
Kreativität
Team- und Konfliktfähigkeit
Durchsetzungsvermögen
systematisches, ganzheitliches Denken
Doch auch wenn alle oben genannten Anforderungen gegeben sind, zählt im Endeffekt hauptsächlich die Leistung, die die Führungskraft täglich erbringt. Der Maßstab, an dem die Führungskraft gemessen wird, ist demnach die Erreichung der vereinbarten Ziele.
Diese kann Sie natürlich nur mit zufriedenen Mitarbeitern erreichen und so schließt sich der Kreis wieder.
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