Restaurant Figlmüller Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
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Erfahrungsbericht von cockerhurst
Schnitzelorgie
Pro:
riesige Schnitzel
Kontra:
sehr voll, man muß manchmal auf Platz warten
Empfehlung:
Ja
Eine Wiener Institution ist er der FIGLMÜLLER. International bekannt und in jedem Reiseführer zu finden. Wegen der riesigen
Schnitzel. Also erwarte ich eine Touristenschwemme und doch nur
Abkassieren für nichts.
Der Figlmüller ist in der Wollzeile 5 im 1. Bezirk. Die Wollzeile
ist ein enges Gässchen ohne Autoverkehr. Viele kleine Läden, wie
z.B. Christian Stadlers Schatzecke mit Antikschmuck direkt neben
dem Lokal. Also überall Altwienerisches Ambiente, der morbide Charme von Wien.
Der Figlmüller gehört in die Rubrik Stadtheuriger. Die Leuten hocken sich auf der Pelle und so ist es auch. Man kommt hinein
und ist sofort von Stimmengewirr umgeben. Das Lokal ist sehr eng,
klein und etwas unübersichtlich. Natürlich proppe voll. Das soll
aber immer so sein. Alle Nationalitäten vorhanden. Trotz des über-
füllten Eindrucks ist es irgendwie gemütlich. Viele alte Fotos und
Bilder an den Wänden. Alles mit Holz verkleidet, Holzbänke und
-tische. Wir haben Glück und finden einen Platz in einer schönen
Ecke. Der typische Wiener Ober erscheint relativ schnell, wirkt etwas gestresst, kein Wunder, und teilt die Karte aus. Bitte sehr,
bitte gleich. Um es gleich vorab zu sagen, die Preise sind sehr
zivil, wie überall in Wien. Natürlich kann man auch billiger essen, als beim Figlmüller, Touristenzuschlag eben.
Wir bestellen ein Wiener Schnitzel, mit Kartoffel-und Vogerlsalat.
Empfehlung des Herrn Ober. Der Vogerlsalat entpuppt sich als Feld-
salat. Der Preis für alles 12,-- €. Im grünen Bereich.
Die Schnitzel sind gigantisch.Ein Riesenteller und das Schnitzel
lappt über den Rand. Es ist ein echtes Wiener Schnitzel, also kein Schweinefleisch. Dünn geklopft mit Panade. Geschmack in Ordnung. Ich bin ein guter Esser, es war mir aber zuviel. Wir haben unsere Schnitzel teilweise mitgenommen und noch zweimal
davon gegessen. Der Salat war auch sehr gut, Stil Hausmannskost.
Mit dem Bezahlen dauerte es dann ein bißchen. Die Bedienungen
hatten jede Mange zu tun.
Wer die Toilette sucht, muß aus dem Lokal raus um die Ecke. Das muß erst mal gefunden werden. Ihr wißt jetzt Bescheid.
Viele berühmte Leute sind beim Figlmüller gewesen, und werden
auf einer Fotogalerie dokumentiert. Eine Anekdote am Rande:
Als der chinesische Ministerpräsident nach seinem Staatsbesuch
in Wien von österreichischen Journalisten gefragt wurde, was er
als bleibenden Eindruck mitnähme, antwortete er: die Schnitzel
beim Figlmüller.
Schnitzel. Also erwarte ich eine Touristenschwemme und doch nur
Abkassieren für nichts.
Der Figlmüller ist in der Wollzeile 5 im 1. Bezirk. Die Wollzeile
ist ein enges Gässchen ohne Autoverkehr. Viele kleine Läden, wie
z.B. Christian Stadlers Schatzecke mit Antikschmuck direkt neben
dem Lokal. Also überall Altwienerisches Ambiente, der morbide Charme von Wien.
Der Figlmüller gehört in die Rubrik Stadtheuriger. Die Leuten hocken sich auf der Pelle und so ist es auch. Man kommt hinein
und ist sofort von Stimmengewirr umgeben. Das Lokal ist sehr eng,
klein und etwas unübersichtlich. Natürlich proppe voll. Das soll
aber immer so sein. Alle Nationalitäten vorhanden. Trotz des über-
füllten Eindrucks ist es irgendwie gemütlich. Viele alte Fotos und
Bilder an den Wänden. Alles mit Holz verkleidet, Holzbänke und
-tische. Wir haben Glück und finden einen Platz in einer schönen
Ecke. Der typische Wiener Ober erscheint relativ schnell, wirkt etwas gestresst, kein Wunder, und teilt die Karte aus. Bitte sehr,
bitte gleich. Um es gleich vorab zu sagen, die Preise sind sehr
zivil, wie überall in Wien. Natürlich kann man auch billiger essen, als beim Figlmüller, Touristenzuschlag eben.
Wir bestellen ein Wiener Schnitzel, mit Kartoffel-und Vogerlsalat.
Empfehlung des Herrn Ober. Der Vogerlsalat entpuppt sich als Feld-
salat. Der Preis für alles 12,-- €. Im grünen Bereich.
Die Schnitzel sind gigantisch.Ein Riesenteller und das Schnitzel
lappt über den Rand. Es ist ein echtes Wiener Schnitzel, also kein Schweinefleisch. Dünn geklopft mit Panade. Geschmack in Ordnung. Ich bin ein guter Esser, es war mir aber zuviel. Wir haben unsere Schnitzel teilweise mitgenommen und noch zweimal
davon gegessen. Der Salat war auch sehr gut, Stil Hausmannskost.
Mit dem Bezahlen dauerte es dann ein bißchen. Die Bedienungen
hatten jede Mange zu tun.
Wer die Toilette sucht, muß aus dem Lokal raus um die Ecke. Das muß erst mal gefunden werden. Ihr wißt jetzt Bescheid.
Viele berühmte Leute sind beim Figlmüller gewesen, und werden
auf einer Fotogalerie dokumentiert. Eine Anekdote am Rande:
Als der chinesische Ministerpräsident nach seinem Staatsbesuch
in Wien von österreichischen Journalisten gefragt wurde, was er
als bleibenden Eindruck mitnähme, antwortete er: die Schnitzel
beim Figlmüller.
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