Rind Testbericht

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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von ursand

Gefüllter Rinderbraten URBINO

5
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  durchschnittlich
  • Kosten:  niedrig
  • Geeignet für:  Sonn- & Feiertage

Pro:

Geringe Vorbereitung, gart fast von allein

Kontra:

Vor- und Zubereitung ca. 2 Stunden

Empfehlung:

Ja

Jetzt kommt so langsam die dunkle Jahreszeit auf uns zu, in der vielleicht die Salate etwas hinten an stehen und die kleinen weißen Beißerchen etwas mehr zu tun haben wollen, sprich: Man möchte mal wieder etwas Deftiges zu sich nehmen, hat Appetit, um nicht zu sagen Heißhunger, auf ein Stück Fleisch hat.

Wer noch nicht das richtige Rezept hat, dem kann ich vielleicht hiermit aushelfen! Wir essen sehr gern Rindfleisch und die folgende Zubereitung koche ich öfter und das schon jahrelang. (Wir leben immer noch fröhlich *g*.)

Doch langer Vorrede kurzer Sinn, hier erst einmal die


Einkaufsliste:
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800 g Rinderbraten, ohne Knochen, eine tiefe Tasche vom Schlachter schneiden lassen
200 g gekochter Schinken im Stück (zur Not gehen auch Scheiben)
100 g geriebener Käse
3 Eigelb
50 Margarine
1 Bund Suppengrün (falls kein frisches zu bekommen ist, geht zur Not auch tief gefrorenes)
1 Zwiebel
¼ l Fleischbrühe
1 EL Mehl
1/8 l saure Sahne
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
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Falls noch nicht vom Schlachter geschehen, schneidet man eine tiefe Tasche in den Rinderbraten, da er ja gefüllt werden will. Anschließend wird das Fleisch innen und außen mit Salz und Pfeffer eingerieben.

Das Suppengrün waschen und klein schneiden und Zwiebel klein würfeln.


Füllung
********
Für die Füllung wird der Schinken in Würfel (nicht zu groß, nicht zu klein) geschnitten und in eine Schüssel gegeben. Hinzu gibt man die drei Eigelb sowie den geriebenen Käse. Beim Verrühren entsteht eine etwa dickliche Masse, die in die Fleischtasche gefüllt wird. Eventuell muss man hier etwas nachdrücken, wenn die Tasche nicht so groß ist oder die Tasche vergrößern.
Anschließend wird die Öffnung am besten mit Nadel und Faden zugenäht. Man kann aber vielleicht auch Zahntochter nehmen (Ich habe es zwar noch nicht probiert, aber habe es in einem ciao-Bericht gelesen, dass diese sich dazu eignen. *g*).


Zubereitung (Fortsetzung):
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In einem backofenfestem Bräter erhitzt man die Margarine, gibt das Suppengrün und die Zwiebel hinein. Dieses soll leicht Farbe annehmen. Anschließend fügt man das Fleisch hinzu, lässt es rundherum anbraten und gießt mit etwas Fleischbrühe auf.

Nun stellen wir den Backofen auf 220 bis 250 Grad und schieben den Bräter auf dem mittleren Rost hinein.

Es dauert 90 Minuten bis der Braten gegart ist, deshalb sollte er zwischendurch immer mal mit Fleischbrühe begossen werden, damit er nicht austrocknet.

Nach 90 Minuten wird das Fleisch herausgenommen und warm gestellt.

Für die Soße wird das Mehl mit der sauren Sahne verrührt. Dieses gibt man in den Bratenfond und lässt es auf der Herdplatte noch einmal aufkochen. (Anschließend passiere ich es im Topf mit einem kleinen Mixstab, denn noch vorhandene Stückchen in der Soße sind nicht jedermanns Sache.) Eventuell nach einmal nachwürzen.

Fertig ist der Rinderbraten! Vor dem Servieren schneide ich ihn in Scheiben und reiche die Soße getrennt dazu. Am besten finde ich, schmecken dazu Semmelknödel und Rosenkohl!

Ich liebe dieses Gericht besonders, weil es sehr schmackhaft ist, und ich sowieso alles mit Käse gern esse!
Ich kann es nur empfehlen, wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen Guten Appetit!


Kleiner Tipp noch zum Schluss:
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Vor dem Servieren entfernt bitte die Fäden aus dem Fleisch, damit sich die Esser nicht an diesen das Fleischstück wieder aus dem Mund ziehen müssen.
Aber auch eventuell zum Einsatz gekommene Zahntochter sollten entfernt werden, diese reicht man besser extra nach dem Essen!


Ich freue mich, dass Ihr hierher gefunden habt, und danke allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

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Ich schreibe auch für ciao
ursand©26.10.2003

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