Risiko Fehlgeburt Testbericht

No-product-image
ab 11,07
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(0)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(1)
0 Sterne
(7)

Erfahrungsbericht von Pampersbaerchie

In meinen Gedanken bleibst du bei mir.......

Pro:

es wird nie ein pro geben

Kontra:

alles

Empfehlung:

Nein

Hallo ihr lieben Yopi Leser,

mal wieder ein Bericht von mir, der wie oben an dem Thema schon zu erkennen lässt das es sich nicht gerade um was Gutes handelt.
Sicherlich fragen sich einige von euch, warum man dieses öffentlich kundtut, aber mir ist es ein Bedürfnis, dieses erlebte niederzuschreiben.

Im Juli schrieb ich euch einen Bericht über einen Schwangerschaftstest, die Freude das ich schwanger war, war nahezu grenzenlos. Sicherlich auch mit ein paar Sorgen und Problemen verbunden, die aber hier keine allzu große Rolle spielen.

Wie einige von euch wissen, verstarb am 4 August mein Onkel nach langem schweren Leiden, in einem doch recht jungen Alter. Dazu muss ich sagen, dass wir ( das heißt meine Familie und ich) nahezu täglich im60 km entfernten Hannover im Krankenhaus waren und ihm in seiner letzten Zeit beistanden.
Stress pur war das, und durch das, was zu Hause liegen blieb in der Zeit, wo man im Krankenhaus war, wollte auch nachgeholt werden. Meine Tochter wollte auch beschäftigt werden und irgendwie ging in der Zeit alles drunter und drüber.
Am 8. August recht früh am morgen hatte ich ein verdammt starkes ziehen im Unterbauch, und vermutete erst gar nicht das schlimmste, sondern dachte, es sei der ganze Stress der sich niederschlägt, zudem 3 Tage später, also am 11 August, die Beerdigung sein sollte. Als ich dann aufstand, spürte ich, das etwas nicht in Ordnung sein konnte, und raste sofort aufs WC.
Eine ganze Menge Blut befand sich in meiner Unterwäsche, und nun konnte ich mir den Rest denken, was danach geschah kann ich schon gar nicht mehr wiedergeben. An mir zog alles vorbei. Ich weiß nur das ich mich schnell duschte, anzog meine Tochter schnappte und zum Gynäkologen fuhr.
Nach 1 Stunde endlos langen Wartens kam ich dran, schilderte meinem Arzt mein Anliegen und musste mich der Untersuchung stellen. Ich zitterte am ganzen Körper mochte nun auch pertou nicht auf den Ultraschall sehn, und irgendwie wollte ich es auch doch, um mir wirklich sicher zu sein, dass das schreckliche passiert ist. Nun hörte ich schon auch die Worte des Arztes, es tut mir leid sie hatten eine Fehlgeburt.

Ein Aufklären des Arztes kam, woran es gelegen haben könnte, und dann ein Telefonat mit der Tagesklinik, da ich mich einer Ausschabung unterziehen musste.
Ich bekam einen Termin für den 14. August, an dem die OP stattfinden sollte.
Die Tage dazwischen, allein die Gewissheit, nicht mehr schwanger zu sein, haben mich fertig gemacht. Am 11. August trug ich dann meinen Onkel zu Grabe, was ohnehin schon sehr schwer war, innerlich betete bzw. sprach ich mit meinem Onkel, das er mein Kind mit sich nehmen möge, und gut auf es aufpassen sollte. Auch wenn mein Engel nur 11 Wochen gelebt hat, so ist es doch ein Mensch gewesen, ein Herz was schlug und gewisse Sachen schon ausgeprägt.

Den 14. August kam dann der Eingriff, welcher an und für sich irgendwie an mir vorbeiging. Ich habe mich einfach nur Scheiße gefühlt wenn ich das mal so sagen darf. Alles zog an mir vorbei, jeder Tag. Eine Woche nach der OP musste ich zu einer Kontrolluntersuchung und erfuhr dort auch den eigentlichen Grund für die Fehlgeburt. Bei mir wurde bei dem Schwangerschaftsabbruch 2000, vergessen die Spritze zu geben, die Rhesus Faktor negativ schwangere Mütter bekommen, zu geben. Mein Körper hat also dieses Kind abgelehnt.
Derzeit bin ich sehr verwirrt, schiebe das Ganze ein wenig von mir weg. Es war die letzte Zeit alles zu viel. Meine Gedanken kreisen natürlich um das Geschehene, aber das Verarbeiten dauert jedoch noch eine ganze Zeit.


***Mein kleiner Engel ich denke an dich und ich vergesse dich nicht, ich habe dich lieb, und irgendwann sehen wir uns wieder. *nehmedichaufeineweiseindenarmwienurwireswissen*****


Ein sehr trauriges Pampersbaerchie


P.S.:Diesen Bericht habe ich auch bei Ciao unter meinem dortigen Mitgliedsnamen gepostet.

24 Bewertungen, 2 Kommentare

  • lassie222

    12.03.2008, 20:36 Uhr von lassie222
    Bewertung: sehr hilfreich

    So eine Erfahrung ist immer wieder schrecklich. Musste es schon 2x erleben und nun noch eine Eileiterschwangerschaft! MfG lassie222!

  • mcsuttner

    02.04.2006, 00:56 Uhr von mcsuttner
    Bewertung: sehr hilfreich

    vielen dank für den ehrlichen bericht! nur wer sekber dieses schmerz fühlen musste, weiß wovon hier die rede ist. ich habe es auch mehrmals erleben müssen. und ich musste auch immer darüber reden, um damit klar zu kommen. hilfe habe ich hier gefunden: www.