Ritter Sport Stracciatella Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von Anonym114
Bitter-süß und schwarz-weiß
Pro:
knusprige Kakaokerne, krümelt fast nicht, von der Idee eine interessante Kombination
Kontra:
Schokohülle ist mir zu bitter, das Innere zu süß und schmeckt nicht sehr nach Vanille (Stracciatella)
Empfehlung:
Ja
Lange Zeit hatte die Schokoladen-Firma Ritter Sport immer ein relativ gleich bleibendes Sortiment seiner bewährten Sorten. Doch zuletzt gab es immer häufiger neue Varianten, manche ziemlich gelungen, andere nicht so ganz mein Fall. Ein der neuesten Kreationen ist jetzt Ritter Sport Stracciatella. Und da ich in Sachen Eis Straracciatella besonders gern mag, musste ich die natürlich gleich mal ausprobieren.
VERPACKUNG:
Auch hier hat man den bewährten quadratischen Ritter-Sport-Knickpack. Wer diese Sorte im Regal sucht, muss nach einer braungrundigen Tafel mit weißer Stracciatella-Eiskugel Ausschau halten. Ich finde den Knickpack grundsätzlich nicht ganz praktisch. Denn wenn man die Tafel nicht sofort in einem Rutsch vernascht, kann man diese Hülle nicht sehr gut wieder verschließen. Im Notfall muss ein Gummiband her.
MEINE ERWARTUNGEN:
Ich erhoffe mir eine Schokolade, die die Vorzüge von Ritter Sport (für mich sehr solide und gut) mit den Eigenschaften meines Stracciatella-Lieblingseises (mit einem sehr vanilligen Aroma und leckeren Schokoladenstücken) verbindet.
AUSSEHEN DER TAFEL:
Klar, auch in diesem Fall hat man vier mal vier Schokoladenstücke, jedes davon quadratisch. Auffällig ist aber, dass die Schokohülle diesmal (fast) schwarz, nicht braun, ist. Es handelt sich also um eine bittere Sorte.
Doch hat man den Knickpack geöffnet, so ist die Tafel ja in der Regel schon geteilt. Man bekommt einen ersten Eindruck davon, was einen als Füllung erwartet, und das ist weiß, daher also der eine Teil des Titels, schwarz-weiß. Der Boden der Schokolade wirkt dick, darauf ist dann eine weiße, cremig wirkende Füllung, die in der Konsistenz aber fest ist, also nicht tropft.
GERUCH:
Da habe ich zunächst einmal das leicht Herbe der bitteren Schokolade in der Nase. Die Füllung dagegen wirkt süßlicher, eine ganz interessante Mischung.
GESCHMACK:
Soll ich die Schokolade zerbeißen oder zergehen lassen? Die Frage beantworten meine Zähne von selbst und knacken einmal durch die feste und frische Schokohülle. Eigentlich bin ich kein Fan von deren bitterer Note, aber in diesem Fall paßt der herbe Geschmack außen gut zum Inneren. Das ist nämlich süß, sehr süß. Es wirkt ein wenig cremig, zergeht aber nicht zu sehr auf der Zunge.
Doch da ist nicht nur die weiße Füllung, bemerke ich nun. Denn ganz innen drin in den Schokoladenstücken knacken dann noch Schokoladenraspeln ähnlich wie die, die man vom Backen her kennt. Auch sie wirken sehr schokoladig und geben dieser Ritter-Sport-Sorte einen besonderen Pfiff. Erst die Schokostückchen sorgen dafür, dass mich das, was ich da esse, ein wenig an Stracciatella erinnert fühle. Die sonstige Füllung ruft bei mir nämlich keine Erinnerungen an mein Lieblingseis hervor, ganz klar ein Minus für die neue Ritter Sport.
SÄTTIGUNGSGRAD:
Schokolade und Sättigung? Da werden gesundheitsbewußte Menschen, aber auch Mütter, die ihre Kinder vor zuviel Süßkram bewahren wollen, sicher nur den Kopf schütteln. (Damit meine ich nicht, dass Mütter nicht gesundheitsbewußt wären, aber sie hätten in dem Fall dann gleich einen doppelten Grund.) Was ich hier eigentlich meine, ist, dass man bei manchen Schokoladensorten einfach nicht aufhören kann, weil der Genuß, der Schmelz oder irgendetwas anderes dafür sorgt, dass man einfach immer weiter ißt ... Diesen Punkt erfüllt die Ritter Sport Stracciatella in meinem Fall nicht. Nachdem ich die erste Reihe mit Genuß gegessen habe, ist nach sechs Stücken erst einmal Pause angesagt, denn sonst würde mir diese Schokolade einfach zuviel. Das liegt vor allem an der grade schon beschriebenen Süße. Für mich ist das ein Zeichen, dass diese Sorte wohl nicht eine meiner Favoriten werden wird.
KRÜMELFAKTOR:
Bei einigen anderen neuen Ritter Sport Varianten hat es mich ja richtig genervt: Kaum brach man die Tafel an, hatte man schon zig winzige Krümel auf dem Tisch. Das gilt vor allem für Amaretto, Baileys und Cointreau. In diesem Punkt werde ich bei Stracciatella positiv überrascht: Das Naschen der Schokolade geht (fast) krümelfrei vonstatten. Gut, am Ende hab ich ein oder zwei. Doch das ist akzeptabel, finde ich.
ZUTATEN:
Gefüllte Halbbitterschokolade mit Milchcreme (41 %) und karamelisierten Kakaokernstückchen.
Zucker, Kakaomasse, pflanzliche Öle gehärtet, Milchpulver, Kakaobutter, Kakaokerne gebrochen, Karamellzucker, Buttereinfett, Emulgator Sojalecithine, Aromen.
Kann Spuren von Erdnüssen und anderen Nüssen enthalten.
HERSTELLER:
Alfred Ritter GmbH & Co. KG
D-71108 Waldenbuch
www.ritter-sport.de
PREIS:
Teuer? Billig? Da scheiden sich ja die Geister. Für mich gehört Ritter Sport in der Hinsicht (ebenso wie Milka) zur Mittelklasse, weder auf Wucherniveau, noch ein Schnäppchen. Ich habe für die 100 g Ritter Sport Stracciatella beim norddeutschen Drogeriemarkt Budni 65 Cent gezahlt. Auch das ist im mittleren Bereich. Mit Glück kann man die Ritter Sport Sorten schon für 55 Cent erstehen, in den Kaufhäusern gibt es sie meist für 75.
FAZIT:
Stracciatella-Eis bleibt auch weiter eine meiner Lieblingssorten, die Stracciatella-Schokolade wird es wohl nicht in meinen Favoritenkreis schaffen. Schwarz-weiß war der erste Eindruck, bitter-süß, so ist der Geschmack auf den Punkt gebracht. Ich habe hier immer wieder gelesen, dass wohl die Mehrheit der Leute nicht so auf (Halb-)Bitterschokolade steht. Bei der Ritter Sport Stracciatella, gab es möglicherweise eine Notwendigkeit, diese Sorte zu nehmen: Denn andernfalls wäre die Schokolade insgesamt einfach zu süß geraten. Ich hätte mir einen vanilligen Geschmack gewünscht. Statt dessen ist die Füllung aber wirklich vor allen Dingen süß, nur die Kakaokern- oder Schokoladenstückchen verleihen ihr ein gewisses Etwas und machen sie für mich interessant. Ich werde dies Ritter Sport Stracciatella vielleicht ganz gelegentlich mal wieder probieren. Bei der Bewertung tue ich mich schwer. Eigentlich, so finde ich, hätte diese Sorte 3 ½ Sterne verdient. Die gibt es aber nicht, und da ich finde, dass man immer zugunsten des Kandidaten aufwerten sollte, gebe ich vier und eine Empfehlung für alle, die für eine bitter-süße Erfahrung offen sind. Denn schließlich ist es ja Geschmackssache, und vielleicht findet die Neue von Ritter Sport ja doch ihren Fankreis.
VERPACKUNG:
Auch hier hat man den bewährten quadratischen Ritter-Sport-Knickpack. Wer diese Sorte im Regal sucht, muss nach einer braungrundigen Tafel mit weißer Stracciatella-Eiskugel Ausschau halten. Ich finde den Knickpack grundsätzlich nicht ganz praktisch. Denn wenn man die Tafel nicht sofort in einem Rutsch vernascht, kann man diese Hülle nicht sehr gut wieder verschließen. Im Notfall muss ein Gummiband her.
MEINE ERWARTUNGEN:
Ich erhoffe mir eine Schokolade, die die Vorzüge von Ritter Sport (für mich sehr solide und gut) mit den Eigenschaften meines Stracciatella-Lieblingseises (mit einem sehr vanilligen Aroma und leckeren Schokoladenstücken) verbindet.
AUSSEHEN DER TAFEL:
Klar, auch in diesem Fall hat man vier mal vier Schokoladenstücke, jedes davon quadratisch. Auffällig ist aber, dass die Schokohülle diesmal (fast) schwarz, nicht braun, ist. Es handelt sich also um eine bittere Sorte.
Doch hat man den Knickpack geöffnet, so ist die Tafel ja in der Regel schon geteilt. Man bekommt einen ersten Eindruck davon, was einen als Füllung erwartet, und das ist weiß, daher also der eine Teil des Titels, schwarz-weiß. Der Boden der Schokolade wirkt dick, darauf ist dann eine weiße, cremig wirkende Füllung, die in der Konsistenz aber fest ist, also nicht tropft.
GERUCH:
Da habe ich zunächst einmal das leicht Herbe der bitteren Schokolade in der Nase. Die Füllung dagegen wirkt süßlicher, eine ganz interessante Mischung.
GESCHMACK:
Soll ich die Schokolade zerbeißen oder zergehen lassen? Die Frage beantworten meine Zähne von selbst und knacken einmal durch die feste und frische Schokohülle. Eigentlich bin ich kein Fan von deren bitterer Note, aber in diesem Fall paßt der herbe Geschmack außen gut zum Inneren. Das ist nämlich süß, sehr süß. Es wirkt ein wenig cremig, zergeht aber nicht zu sehr auf der Zunge.
Doch da ist nicht nur die weiße Füllung, bemerke ich nun. Denn ganz innen drin in den Schokoladenstücken knacken dann noch Schokoladenraspeln ähnlich wie die, die man vom Backen her kennt. Auch sie wirken sehr schokoladig und geben dieser Ritter-Sport-Sorte einen besonderen Pfiff. Erst die Schokostückchen sorgen dafür, dass mich das, was ich da esse, ein wenig an Stracciatella erinnert fühle. Die sonstige Füllung ruft bei mir nämlich keine Erinnerungen an mein Lieblingseis hervor, ganz klar ein Minus für die neue Ritter Sport.
SÄTTIGUNGSGRAD:
Schokolade und Sättigung? Da werden gesundheitsbewußte Menschen, aber auch Mütter, die ihre Kinder vor zuviel Süßkram bewahren wollen, sicher nur den Kopf schütteln. (Damit meine ich nicht, dass Mütter nicht gesundheitsbewußt wären, aber sie hätten in dem Fall dann gleich einen doppelten Grund.) Was ich hier eigentlich meine, ist, dass man bei manchen Schokoladensorten einfach nicht aufhören kann, weil der Genuß, der Schmelz oder irgendetwas anderes dafür sorgt, dass man einfach immer weiter ißt ... Diesen Punkt erfüllt die Ritter Sport Stracciatella in meinem Fall nicht. Nachdem ich die erste Reihe mit Genuß gegessen habe, ist nach sechs Stücken erst einmal Pause angesagt, denn sonst würde mir diese Schokolade einfach zuviel. Das liegt vor allem an der grade schon beschriebenen Süße. Für mich ist das ein Zeichen, dass diese Sorte wohl nicht eine meiner Favoriten werden wird.
KRÜMELFAKTOR:
Bei einigen anderen neuen Ritter Sport Varianten hat es mich ja richtig genervt: Kaum brach man die Tafel an, hatte man schon zig winzige Krümel auf dem Tisch. Das gilt vor allem für Amaretto, Baileys und Cointreau. In diesem Punkt werde ich bei Stracciatella positiv überrascht: Das Naschen der Schokolade geht (fast) krümelfrei vonstatten. Gut, am Ende hab ich ein oder zwei. Doch das ist akzeptabel, finde ich.
ZUTATEN:
Gefüllte Halbbitterschokolade mit Milchcreme (41 %) und karamelisierten Kakaokernstückchen.
Zucker, Kakaomasse, pflanzliche Öle gehärtet, Milchpulver, Kakaobutter, Kakaokerne gebrochen, Karamellzucker, Buttereinfett, Emulgator Sojalecithine, Aromen.
Kann Spuren von Erdnüssen und anderen Nüssen enthalten.
HERSTELLER:
Alfred Ritter GmbH & Co. KG
D-71108 Waldenbuch
www.ritter-sport.de
PREIS:
Teuer? Billig? Da scheiden sich ja die Geister. Für mich gehört Ritter Sport in der Hinsicht (ebenso wie Milka) zur Mittelklasse, weder auf Wucherniveau, noch ein Schnäppchen. Ich habe für die 100 g Ritter Sport Stracciatella beim norddeutschen Drogeriemarkt Budni 65 Cent gezahlt. Auch das ist im mittleren Bereich. Mit Glück kann man die Ritter Sport Sorten schon für 55 Cent erstehen, in den Kaufhäusern gibt es sie meist für 75.
FAZIT:
Stracciatella-Eis bleibt auch weiter eine meiner Lieblingssorten, die Stracciatella-Schokolade wird es wohl nicht in meinen Favoritenkreis schaffen. Schwarz-weiß war der erste Eindruck, bitter-süß, so ist der Geschmack auf den Punkt gebracht. Ich habe hier immer wieder gelesen, dass wohl die Mehrheit der Leute nicht so auf (Halb-)Bitterschokolade steht. Bei der Ritter Sport Stracciatella, gab es möglicherweise eine Notwendigkeit, diese Sorte zu nehmen: Denn andernfalls wäre die Schokolade insgesamt einfach zu süß geraten. Ich hätte mir einen vanilligen Geschmack gewünscht. Statt dessen ist die Füllung aber wirklich vor allen Dingen süß, nur die Kakaokern- oder Schokoladenstückchen verleihen ihr ein gewisses Etwas und machen sie für mich interessant. Ich werde dies Ritter Sport Stracciatella vielleicht ganz gelegentlich mal wieder probieren. Bei der Bewertung tue ich mich schwer. Eigentlich, so finde ich, hätte diese Sorte 3 ½ Sterne verdient. Die gibt es aber nicht, und da ich finde, dass man immer zugunsten des Kandidaten aufwerten sollte, gebe ich vier und eine Empfehlung für alle, die für eine bitter-süße Erfahrung offen sind. Denn schließlich ist es ja Geschmackssache, und vielleicht findet die Neue von Ritter Sport ja doch ihren Fankreis.
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