Safran Testbericht
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Rena50
Kostbarstes Gewürz der Welt!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer kennt nicht das Kinderlied „Backe, backe Kuchen“? Darin kommt die Verszeile „Safran macht den Kuchen gel“ vor. Heute möchte ich über dieses Gewürz, welches das teuerste Gewürz der Welt ist, berichten.
ALLGEMEINES:
Das kostbarste Gewürz der Welt war und ist auch noch heute der Safran, lat. Crocus sativus aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Der echte Safran stammt ursprünglich aus dem vorderen Orient und wurde durch die Mauren nach Spanien gebracht. Heute gibt es ihn nur noch als Kulturpflanze. In Europa wird der Safran hauptsächlich in Spanien und Griechenland angebaut, aber auch vom Iran bis nach China findet man seinen Anbau.
Der hohe Preis ist nicht verwunderlich, da für das Gewürz nur die Narben verwendet werden. Für die Herstellung von 1 kg Gewürz werden 100 000 Narben gebraucht. Da Safran früher ein Symbol für Licht war, bei seiner gelben Farbe auch kaum verwunderlich, wurden Königsgewänder oft mit Safran eingefärbt.
Die Safranpflanze gehört zu den herbstblühenden Krokusarten. Er ist verwandt mit den Krokussen, die in unseren Breitengraden im Frühjahr blühen. Seine Blütenfarbe ist violett und die Narben gelb bis rötlich gefärbt. Er blüht von September bis November. Die rötlichen Narben enthalten ätherische Öle, Bitterstoffe und den gelben Farbstoff (Crocin).
Im Gegensatz zu unseren Frühjahrsblühern braucht der Safran aber einen warmen, sonnigen Platz in humoser Erde, die gut wasserdurchlässig ist.
Wer Jungpflanzen oder Knollen bekommen kann, kann ruhig einmal den Versuch einer Züchtung starten. Allerdings sollten die Knollen im Herbst statt in ein Beet in Töpfe mit Blumenerde, die mit Sand vermischt wurde, gesetzt werden. In einen Topf mit 25 cm Durchmesser passen 6 Pflanzen. Man muß aufpassen, dass die Pflanzen nicht faulen, deshalb muß das Wasser gut ablaufen können. Die Töpfe müssen an einen frostsicheren Platz gestellt werden. Ab September kann man mit der Blüte rechnen. Im Freien sitzende Pflanzen müssen während der Kälteperiode abgedeckt werden.
VERWENDUNG:
Die rötlichen Narben werden geerntet und getrocknet und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahrt. Vor dem Gebrauch zerstößt man die Safranfäden in einem Mörser.
Safran kann man sowohl in der Küche, in der Medizin und als Zierpflanze verwenden. Man kann mit Safran Fischsuppen und Reisgerichte würzen, z.B. Paella. Er passt zu Soßen und Gebäck. Hier denken wir wieder an das oben erwähnte Lied. Rührkuchen kann man schön gelb mit ihm färben. Allerdings sollte man sparsam dosieren, da er einen leicht bitteren Geschmack hat.
In der Medizin kann es herzstärkend eingesetzt werden. Safran hilft bei Anämie und Erschöpfungszuständen. Er wird auch zur Beruhigung und gegen Depressionen empfohlen. Auch gegen Menstruationsbeschwerden soll er gut wirken. Allerdings darf er nicht überdosiert werden, da er dann abtreibend wirken kann.
Safran sieht genauso schön wie die Gartenkrokusse aus und er ist im Garten oder einer Schale ein Blickfang.
MEINE ERFAHRUNGEN:
Ich selbst verwende Safran bei verschiedenen Gebäcksorten, so beispielsweise gehört er zu bestimmten schwedischen Hefegebäcken, die ich gerne mag. Das Gebäck sieht dann wirklich viel besser aus und vermittelt gleich den Eindruck, dass es sehr lecker ist.
Safran kann man als Gewürz in kleinen Päckchen , um nicht zu sagen Minipäckchen, kaufen. Es gibt ihn in unterschiedlicher Ausführung, schon zerstampft oder als Fäden, hell oder dunkel. Ich selbst kaufe Safran meist in Schweden ein, da man dort besseren als in Deutschland bekommt. Wer also einmal nach Schweden fährt, sollte sich von dort das Gewürz mitbringen. Sehr guten Safran habe ich aber auch in Ägypten an einem Marktstand erhalten. Also Safran kann auch ein Urlaubsmitbringsel der besonderen Art sein.
Im Garten habe ich Safran nicht gepflanzt, da ich erstens noch keine Pflanzen oder Knollen hierzulande gefunden habe und er auch in meinem Garten einen nicht gut genug geschützten Platz finden würde.
FAZIT:
Das Safrangwürz ist zurecht das kostbarste Gewürz der Welt, schon allein aufgrund dessen, dass es nur aus den Narben gewonnen wird, ist der Aufwand doch riesengroß. Probiert doch einfach mal Safran. Schon allein seine Farbe begeistert immer wieder von Neuem.
Rena50
bei ciao eingestellt unter Renate50 am 19.11.2002
ALLGEMEINES:
Das kostbarste Gewürz der Welt war und ist auch noch heute der Safran, lat. Crocus sativus aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Der echte Safran stammt ursprünglich aus dem vorderen Orient und wurde durch die Mauren nach Spanien gebracht. Heute gibt es ihn nur noch als Kulturpflanze. In Europa wird der Safran hauptsächlich in Spanien und Griechenland angebaut, aber auch vom Iran bis nach China findet man seinen Anbau.
Der hohe Preis ist nicht verwunderlich, da für das Gewürz nur die Narben verwendet werden. Für die Herstellung von 1 kg Gewürz werden 100 000 Narben gebraucht. Da Safran früher ein Symbol für Licht war, bei seiner gelben Farbe auch kaum verwunderlich, wurden Königsgewänder oft mit Safran eingefärbt.
Die Safranpflanze gehört zu den herbstblühenden Krokusarten. Er ist verwandt mit den Krokussen, die in unseren Breitengraden im Frühjahr blühen. Seine Blütenfarbe ist violett und die Narben gelb bis rötlich gefärbt. Er blüht von September bis November. Die rötlichen Narben enthalten ätherische Öle, Bitterstoffe und den gelben Farbstoff (Crocin).
Im Gegensatz zu unseren Frühjahrsblühern braucht der Safran aber einen warmen, sonnigen Platz in humoser Erde, die gut wasserdurchlässig ist.
Wer Jungpflanzen oder Knollen bekommen kann, kann ruhig einmal den Versuch einer Züchtung starten. Allerdings sollten die Knollen im Herbst statt in ein Beet in Töpfe mit Blumenerde, die mit Sand vermischt wurde, gesetzt werden. In einen Topf mit 25 cm Durchmesser passen 6 Pflanzen. Man muß aufpassen, dass die Pflanzen nicht faulen, deshalb muß das Wasser gut ablaufen können. Die Töpfe müssen an einen frostsicheren Platz gestellt werden. Ab September kann man mit der Blüte rechnen. Im Freien sitzende Pflanzen müssen während der Kälteperiode abgedeckt werden.
VERWENDUNG:
Die rötlichen Narben werden geerntet und getrocknet und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahrt. Vor dem Gebrauch zerstößt man die Safranfäden in einem Mörser.
Safran kann man sowohl in der Küche, in der Medizin und als Zierpflanze verwenden. Man kann mit Safran Fischsuppen und Reisgerichte würzen, z.B. Paella. Er passt zu Soßen und Gebäck. Hier denken wir wieder an das oben erwähnte Lied. Rührkuchen kann man schön gelb mit ihm färben. Allerdings sollte man sparsam dosieren, da er einen leicht bitteren Geschmack hat.
In der Medizin kann es herzstärkend eingesetzt werden. Safran hilft bei Anämie und Erschöpfungszuständen. Er wird auch zur Beruhigung und gegen Depressionen empfohlen. Auch gegen Menstruationsbeschwerden soll er gut wirken. Allerdings darf er nicht überdosiert werden, da er dann abtreibend wirken kann.
Safran sieht genauso schön wie die Gartenkrokusse aus und er ist im Garten oder einer Schale ein Blickfang.
MEINE ERFAHRUNGEN:
Ich selbst verwende Safran bei verschiedenen Gebäcksorten, so beispielsweise gehört er zu bestimmten schwedischen Hefegebäcken, die ich gerne mag. Das Gebäck sieht dann wirklich viel besser aus und vermittelt gleich den Eindruck, dass es sehr lecker ist.
Safran kann man als Gewürz in kleinen Päckchen , um nicht zu sagen Minipäckchen, kaufen. Es gibt ihn in unterschiedlicher Ausführung, schon zerstampft oder als Fäden, hell oder dunkel. Ich selbst kaufe Safran meist in Schweden ein, da man dort besseren als in Deutschland bekommt. Wer also einmal nach Schweden fährt, sollte sich von dort das Gewürz mitbringen. Sehr guten Safran habe ich aber auch in Ägypten an einem Marktstand erhalten. Also Safran kann auch ein Urlaubsmitbringsel der besonderen Art sein.
Im Garten habe ich Safran nicht gepflanzt, da ich erstens noch keine Pflanzen oder Knollen hierzulande gefunden habe und er auch in meinem Garten einen nicht gut genug geschützten Platz finden würde.
FAZIT:
Das Safrangwürz ist zurecht das kostbarste Gewürz der Welt, schon allein aufgrund dessen, dass es nur aus den Narben gewonnen wird, ist der Aufwand doch riesengroß. Probiert doch einfach mal Safran. Schon allein seine Farbe begeistert immer wieder von Neuem.
Rena50
bei ciao eingestellt unter Renate50 am 19.11.2002
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