Satellite - P.O.D Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Senilm
God´s gonna buy you a satellite !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo und Willkommen !
Erinnert ihr euch noch an den Hooters Klassiker ?
Ja, da wo sie sich so köstlich über das amerikanische Predigerfernsehen amüsierten !
Da ist es schon seltsam das eine Band mit Namen P.O.D, welches für als Abkürzung für Payable on Death steht, von sich selbst behauptet eine Vorliebe für religiöses Textwerk zu haben und dann auch noch ihr Album \"Satellite\" nennt !
Nun um genau dieses Album geht es heute...
I. DIE BAND
Das Album ist bereits das zweite Majorlabelalbum der Band. Die Vier Jungs aus San Diego veröffentlichten bereits 1999 \"The Fundamental Elements of Southtown\".
Dieses erste Album welches auf Atlantic Records erschien war bereits sehr erfolgreich, für eine Newcomerband und so wollte man mit diesem zweiten Album den endgültigen Durchbruch erzielen.
Im Herbst 2001 begab man sich nach L.A. in die Studios zusammen mit Produzent Howard Benson und nahm 20 Songs auf, von denen es letztendlich 15 auf das Album schafften !
Bereits 1992 wurde die Band gegründet ! Drummer Wuv, Gitarrist Marcos und Sänger Sonny machten damals Hardcore-Crossover Sound. 1994 stiess noch Traa am Bass zu Ihnen, von 1995 bis 1998 produzierten Sie dann auf eigenem Label vier CD´s welche sich insgesamt 40 000 mal verkauften !
Die Multikulti-Truppe lies verschiedene Einflüsse in ihre Musik einwirken, so reicht das Spektrum von Metal zu Punk bis hinüber zu Reggae, ob das Gemisch aufgeht ?
Doppelplatinstatus hat es in den USA schon erreicht...
II. DAS ALBUM
Ein eher fad langweiliges Cover bietet sich uns da,
Das Quartett steht auf einer glänzenden Oberfläche, welches von einem im Hintergrund strahlenden Licht bläulich erhellt wird. Darunter steht in kunstvoll fetten Lettern der Bandname und der Albumtitel.
Das Booklet bietet übliche Kost, Bilder, Playlist und Producerinfo !
\"Set it off\" macht den Anfang, mit gewaltig donnernden Gitarren unter extremer Schlagzeugbefeuerung wird hier gleich ordentlich Dampf abgelassen. Der rappende Einsatz von Sänger Sonny kommt eindringlich rüber und wird von einem tragenden Gitarrenakkord begleitet !
Der brachial pumpende Refrain mit seinem geschrienen Refrain dann ist vollkommen daneben...
Die überaus erfolgreiche Singleauskopplung \"Alive\" steht als zweiter Titel an. Die riffende Gitarre bestimmt hier den Sound, eingängig begleiten Schlagzeug und Bassist. Sonny stellt sich in den Mittelpunkt mit transparent klarer Stimme, der Refrain ist zwar textlich nicht unbedingt höchste Kunst, geht dafür aber schnell ins Ohr und verleitet ohne Umschweife zum Mitgröhlen... also was für die Teenies da draussen, die nach Papa Roach und Linkin Park sich auch mal was anderes antun wollen... viel Spaß damit !
\"Boom\" ist der simple Titel, welcher mit brechenden Stakkatoriffs und Donnergrollendem Basseinsatz eindringlich über uns hinwegzieht. Sonny beweist hier sein rappendes Talent, wie aus der MG lässt er Wort um Wort heraus....
So richtig zum \"Ich schalt mein Hirn aus und gröhl mit\" ist der Refrain, dank Männerchoreinsatz welcher eindringlich \"Boom\"\"Boom\" aus vollen Männerhälsen tönt, wird man auch hier zum Mitmachen aufgefordert !
Das man immer seinen \"Best Shot\" vom Stapel lassen soll wenn man gefordert ist wollen uns die Jungs mit diesem Song eintrichtern, also wenn das ihr bester war dann steht ihnen keine große Zukunft bevor....
Mit Kindergekreische beginnt \"Youth of the Nation\", ein Titel über die Gewaltbereitschaft an amerikanischen Schulen. Die Geschichte eines Jungen wird hier aus der Ego-Perspektive erzählt - nicht ahnend das dies sein letzter Tag auf Gottes grüner Erde werden sollten. Eindringlich, verträumte Gitarren zupfen in höchsten Tönen, der Bassist legt ein Betonfundament darunter, welchem der Schlagzeuger nicht mehr viel hinzuzufügen hat.
Der eingängig dargebotene Refrain \"we are, we are the human nation\" ist durchaus emotional dargeboten, wirkt am Ende eher lächerlich, da dann ein Kinderchor das ganze begleitet !
Dennoch einer der besten Titel des Albums.
Ruhig besinnlich beginnt \"Celestial\" und setzt vollen Wert auf melancholisches Saitenspiel.
Fast eine Minute lang werden wir hier in ein Traumreich sphärischer Klänge entführt...
Was uns dann eine Überleitung zu \"Satellite\" bietet.
Auch hier stehen Stakkato Riffs im Mittelpunkt welche äusserst motiviert vom Schlagzeuger betrommelt werden. Der Rapeinsatz von Sonny wird durch die sich wiederholende Saiteninstrumentierung noch deutlicher untermauert. Der Refrain wird dann ordentlich behämmert und dementsprechend Stimmgewaltig beherrscht ! Doch bleibt das eingängigste an dem ganzen doch der Riffende Einsatz der Gitarren !
\"Ridiculous\" wirkt leicht oriental angehaucht !
\"minnieminniemoe\" Unsinnigkeiten tönen uns entgegen, während der Sound langsam in Reggaestimmung umschwenkt. Ab und an ertönen die Gitarren leise zupfend, sich aber stets dem Reggaebeats des Schlagzeugers unterordnet. Sonny`s Einsatz wirkt völlig daneben... das Reggaegestammel nervt einfach nur !
Mit \"Messenjah\" besinnt man sich wieder auf brachiale Gitarrenkunst ! Donnernd brettern die Riffs, der Bassist bringt die vier Saiten auf Vollausschlag während der Drummer eingängiges Getrommle vorzieht.
Mythologie steht im Mittelpunkt des Textwerkes !
Gewaltig ist der bassgewaltig durchtriebene Refrain welcher mit kanonartigem Schreigesang eindringlich kraftvolle Messages vermittelt...
\"Guitarras de Amor\" ist mexikanisch angehaucht und besingt denn Verlust eines Familienmitglieds. Traurig verhangene Gitarren begleiten den im Gebet stammelnden Sonny
\"Anything right\" bringt uns dann wieder Donnergrollen durch die Lautsprecher. Nach der anfänglichen Hektik, jedoch verfällt der Titel plötzlich in eine dramatische Melancholie. Plötzlich hängen Gitarren am Himmel, Sonny singt mit sanfter klarer Stimme und bereut vergangene Taten. Das ihm dies alles ungeheuer leid tut, das beweist er dann im energisch, brachial donnernden Refrain in welchem er sich als Schreihals beweist... zwar gut gemeint, nur leider passt das überhaupt nicht zu diesem Song - ein totaler Fehlgriff !
Stimmige melodische Gitarren stehen bei \"Ghetto\" im Vordergrund ! \"I believe this world believes in Love\" ist der beste textliche Erguss dem Sonny hier einfällt, \"we should agree to disagree\" ! Mit dieser Textzeile lässt sich der ganze Titel fast schon beschreiben, während die Gitarren sich langsam hin und herwogen und Sonny mit sanft, melancholischer Stimme versucht so etwas wie Gefühl zu vermitteln - zieht plötzlich ein Donnergrollen in Form von abartig tiefen Bässen auf, welches Sonny prompt wieder zu Schreianfällen auffordert ... warum ? Das weis wohl nur er selbst !
HipHop Beats stehen bei \"Masterpiece Conspiracy\" im Vordergrund, stampfend angefeuert sorgt der Bassist mit Stromunterstützung für ordentlich Tiefgang und die Gitarren für den Rest der Stromzufuhr ! Wabernd stehen die Bässe im Raum, grollen durch meine Magengrube, während Sonny`s Rapeinsatz sich dem eher unterordnet - natürlich nicht ohne brüllend, energischen Refraineinsatz ! Das geht mit Dauer auf die Ohren....
\"Without Jah Nothin\" ist ein ungestüm eingedroschener Punksong, welcher disharmonischer nicht dargeboten hätte werden können ! Das brachial dreschende Schlagzeug macht sämtliche musikalischen Ansätze zunichte, die übel nasale Stimme nervt, selbst dann als der Titel sich von einer Sekunde auf die andere entschliesst Reggaeatmosphäre zu beschwören... was soll der Scheiss ! Das ist absolut unstimmige Nonsensmusik für Drogenzerfressene Kleingehirne ...
\"Thinking about forever\" versucht anscheinend mit harmonischer Gitarrenmusik da wieder was gutmachen zu wollen. Langsam schiebt sich dieser Titel mit mexikanisch angehauchter Gitarrenromantik nach vorne.
Der Rapeinsatz von Sonny ist allerdings hier der störende Faktor, vollkommen disharmonisch zu den Gitarren scheint er hier fernab jedes Melodiegefühls desinteressiert seine Textzeilen zum besten zu geben... da hätte man wohl noch ein paar Stunden mehr im Studio verbringen sollen !
Der letzte Titel \"Portrait\" dann versucht wieder mit althergebrachter Riffakrobatik auf sich aufmerksam zu machen und beendet das Album auch wie es begonnen hat.
Kraftvoll geschriene Einsätze jenseits jeglicher Verständlichkeit werden von brachial gedroschenen Schlagzeubeats und stromfressenden Gitarren begleitet. Ab und an besinnt man sich dann wieder auf etwas Melancholie, welche dann allerdings durch das ungestüm hektische Tempo schnell wieder zunichte gemacht wird.
III. MEIN FAZIT
Für alle Melodie- oder Harmoniebedürftigen Ohren ist dieses Album eine absolute Zumutung.
Selten habe ich solch ein unausgereift eingespieltes Album gehört.
Was mich persönlich am meisten störte sind die ständigen, sekundenschnellen Wechsel von ruhigen Passagen hin zu ungestüm hektischen Donnergrollen !
Die Rapeinsätze von Sonny sind auch ziemlich oft vollkommen daneben, so wie \"Thinking about forever\" eindeutig beweist !
Die religiösen Texte sind auch nur ödes Textwerk voller Pathos - dieser kommt allerdings bei Creed wesentlich besser zum tragen !
Also vergesst die Scheibe, sie ist doch nur wieder eine der vielen die auf dieser NewMetal Welle zu uns herüberschwappen... und wohl nur dank MTVIVA Dauereinsatz so erfolgreich !
IV. SONSTIGES
Unter www.payableondeath.com habt ihr eine im Albumstil gestaltete Homepage mit informativen Inhalt vor euch !
Erinnert ihr euch noch an den Hooters Klassiker ?
Ja, da wo sie sich so köstlich über das amerikanische Predigerfernsehen amüsierten !
Da ist es schon seltsam das eine Band mit Namen P.O.D, welches für als Abkürzung für Payable on Death steht, von sich selbst behauptet eine Vorliebe für religiöses Textwerk zu haben und dann auch noch ihr Album \"Satellite\" nennt !
Nun um genau dieses Album geht es heute...
I. DIE BAND
Das Album ist bereits das zweite Majorlabelalbum der Band. Die Vier Jungs aus San Diego veröffentlichten bereits 1999 \"The Fundamental Elements of Southtown\".
Dieses erste Album welches auf Atlantic Records erschien war bereits sehr erfolgreich, für eine Newcomerband und so wollte man mit diesem zweiten Album den endgültigen Durchbruch erzielen.
Im Herbst 2001 begab man sich nach L.A. in die Studios zusammen mit Produzent Howard Benson und nahm 20 Songs auf, von denen es letztendlich 15 auf das Album schafften !
Bereits 1992 wurde die Band gegründet ! Drummer Wuv, Gitarrist Marcos und Sänger Sonny machten damals Hardcore-Crossover Sound. 1994 stiess noch Traa am Bass zu Ihnen, von 1995 bis 1998 produzierten Sie dann auf eigenem Label vier CD´s welche sich insgesamt 40 000 mal verkauften !
Die Multikulti-Truppe lies verschiedene Einflüsse in ihre Musik einwirken, so reicht das Spektrum von Metal zu Punk bis hinüber zu Reggae, ob das Gemisch aufgeht ?
Doppelplatinstatus hat es in den USA schon erreicht...
II. DAS ALBUM
Ein eher fad langweiliges Cover bietet sich uns da,
Das Quartett steht auf einer glänzenden Oberfläche, welches von einem im Hintergrund strahlenden Licht bläulich erhellt wird. Darunter steht in kunstvoll fetten Lettern der Bandname und der Albumtitel.
Das Booklet bietet übliche Kost, Bilder, Playlist und Producerinfo !
\"Set it off\" macht den Anfang, mit gewaltig donnernden Gitarren unter extremer Schlagzeugbefeuerung wird hier gleich ordentlich Dampf abgelassen. Der rappende Einsatz von Sänger Sonny kommt eindringlich rüber und wird von einem tragenden Gitarrenakkord begleitet !
Der brachial pumpende Refrain mit seinem geschrienen Refrain dann ist vollkommen daneben...
Die überaus erfolgreiche Singleauskopplung \"Alive\" steht als zweiter Titel an. Die riffende Gitarre bestimmt hier den Sound, eingängig begleiten Schlagzeug und Bassist. Sonny stellt sich in den Mittelpunkt mit transparent klarer Stimme, der Refrain ist zwar textlich nicht unbedingt höchste Kunst, geht dafür aber schnell ins Ohr und verleitet ohne Umschweife zum Mitgröhlen... also was für die Teenies da draussen, die nach Papa Roach und Linkin Park sich auch mal was anderes antun wollen... viel Spaß damit !
\"Boom\" ist der simple Titel, welcher mit brechenden Stakkatoriffs und Donnergrollendem Basseinsatz eindringlich über uns hinwegzieht. Sonny beweist hier sein rappendes Talent, wie aus der MG lässt er Wort um Wort heraus....
So richtig zum \"Ich schalt mein Hirn aus und gröhl mit\" ist der Refrain, dank Männerchoreinsatz welcher eindringlich \"Boom\"\"Boom\" aus vollen Männerhälsen tönt, wird man auch hier zum Mitmachen aufgefordert !
Das man immer seinen \"Best Shot\" vom Stapel lassen soll wenn man gefordert ist wollen uns die Jungs mit diesem Song eintrichtern, also wenn das ihr bester war dann steht ihnen keine große Zukunft bevor....
Mit Kindergekreische beginnt \"Youth of the Nation\", ein Titel über die Gewaltbereitschaft an amerikanischen Schulen. Die Geschichte eines Jungen wird hier aus der Ego-Perspektive erzählt - nicht ahnend das dies sein letzter Tag auf Gottes grüner Erde werden sollten. Eindringlich, verträumte Gitarren zupfen in höchsten Tönen, der Bassist legt ein Betonfundament darunter, welchem der Schlagzeuger nicht mehr viel hinzuzufügen hat.
Der eingängig dargebotene Refrain \"we are, we are the human nation\" ist durchaus emotional dargeboten, wirkt am Ende eher lächerlich, da dann ein Kinderchor das ganze begleitet !
Dennoch einer der besten Titel des Albums.
Ruhig besinnlich beginnt \"Celestial\" und setzt vollen Wert auf melancholisches Saitenspiel.
Fast eine Minute lang werden wir hier in ein Traumreich sphärischer Klänge entführt...
Was uns dann eine Überleitung zu \"Satellite\" bietet.
Auch hier stehen Stakkato Riffs im Mittelpunkt welche äusserst motiviert vom Schlagzeuger betrommelt werden. Der Rapeinsatz von Sonny wird durch die sich wiederholende Saiteninstrumentierung noch deutlicher untermauert. Der Refrain wird dann ordentlich behämmert und dementsprechend Stimmgewaltig beherrscht ! Doch bleibt das eingängigste an dem ganzen doch der Riffende Einsatz der Gitarren !
\"Ridiculous\" wirkt leicht oriental angehaucht !
\"minnieminniemoe\" Unsinnigkeiten tönen uns entgegen, während der Sound langsam in Reggaestimmung umschwenkt. Ab und an ertönen die Gitarren leise zupfend, sich aber stets dem Reggaebeats des Schlagzeugers unterordnet. Sonny`s Einsatz wirkt völlig daneben... das Reggaegestammel nervt einfach nur !
Mit \"Messenjah\" besinnt man sich wieder auf brachiale Gitarrenkunst ! Donnernd brettern die Riffs, der Bassist bringt die vier Saiten auf Vollausschlag während der Drummer eingängiges Getrommle vorzieht.
Mythologie steht im Mittelpunkt des Textwerkes !
Gewaltig ist der bassgewaltig durchtriebene Refrain welcher mit kanonartigem Schreigesang eindringlich kraftvolle Messages vermittelt...
\"Guitarras de Amor\" ist mexikanisch angehaucht und besingt denn Verlust eines Familienmitglieds. Traurig verhangene Gitarren begleiten den im Gebet stammelnden Sonny
\"Anything right\" bringt uns dann wieder Donnergrollen durch die Lautsprecher. Nach der anfänglichen Hektik, jedoch verfällt der Titel plötzlich in eine dramatische Melancholie. Plötzlich hängen Gitarren am Himmel, Sonny singt mit sanfter klarer Stimme und bereut vergangene Taten. Das ihm dies alles ungeheuer leid tut, das beweist er dann im energisch, brachial donnernden Refrain in welchem er sich als Schreihals beweist... zwar gut gemeint, nur leider passt das überhaupt nicht zu diesem Song - ein totaler Fehlgriff !
Stimmige melodische Gitarren stehen bei \"Ghetto\" im Vordergrund ! \"I believe this world believes in Love\" ist der beste textliche Erguss dem Sonny hier einfällt, \"we should agree to disagree\" ! Mit dieser Textzeile lässt sich der ganze Titel fast schon beschreiben, während die Gitarren sich langsam hin und herwogen und Sonny mit sanft, melancholischer Stimme versucht so etwas wie Gefühl zu vermitteln - zieht plötzlich ein Donnergrollen in Form von abartig tiefen Bässen auf, welches Sonny prompt wieder zu Schreianfällen auffordert ... warum ? Das weis wohl nur er selbst !
HipHop Beats stehen bei \"Masterpiece Conspiracy\" im Vordergrund, stampfend angefeuert sorgt der Bassist mit Stromunterstützung für ordentlich Tiefgang und die Gitarren für den Rest der Stromzufuhr ! Wabernd stehen die Bässe im Raum, grollen durch meine Magengrube, während Sonny`s Rapeinsatz sich dem eher unterordnet - natürlich nicht ohne brüllend, energischen Refraineinsatz ! Das geht mit Dauer auf die Ohren....
\"Without Jah Nothin\" ist ein ungestüm eingedroschener Punksong, welcher disharmonischer nicht dargeboten hätte werden können ! Das brachial dreschende Schlagzeug macht sämtliche musikalischen Ansätze zunichte, die übel nasale Stimme nervt, selbst dann als der Titel sich von einer Sekunde auf die andere entschliesst Reggaeatmosphäre zu beschwören... was soll der Scheiss ! Das ist absolut unstimmige Nonsensmusik für Drogenzerfressene Kleingehirne ...
\"Thinking about forever\" versucht anscheinend mit harmonischer Gitarrenmusik da wieder was gutmachen zu wollen. Langsam schiebt sich dieser Titel mit mexikanisch angehauchter Gitarrenromantik nach vorne.
Der Rapeinsatz von Sonny ist allerdings hier der störende Faktor, vollkommen disharmonisch zu den Gitarren scheint er hier fernab jedes Melodiegefühls desinteressiert seine Textzeilen zum besten zu geben... da hätte man wohl noch ein paar Stunden mehr im Studio verbringen sollen !
Der letzte Titel \"Portrait\" dann versucht wieder mit althergebrachter Riffakrobatik auf sich aufmerksam zu machen und beendet das Album auch wie es begonnen hat.
Kraftvoll geschriene Einsätze jenseits jeglicher Verständlichkeit werden von brachial gedroschenen Schlagzeubeats und stromfressenden Gitarren begleitet. Ab und an besinnt man sich dann wieder auf etwas Melancholie, welche dann allerdings durch das ungestüm hektische Tempo schnell wieder zunichte gemacht wird.
III. MEIN FAZIT
Für alle Melodie- oder Harmoniebedürftigen Ohren ist dieses Album eine absolute Zumutung.
Selten habe ich solch ein unausgereift eingespieltes Album gehört.
Was mich persönlich am meisten störte sind die ständigen, sekundenschnellen Wechsel von ruhigen Passagen hin zu ungestüm hektischen Donnergrollen !
Die Rapeinsätze von Sonny sind auch ziemlich oft vollkommen daneben, so wie \"Thinking about forever\" eindeutig beweist !
Die religiösen Texte sind auch nur ödes Textwerk voller Pathos - dieser kommt allerdings bei Creed wesentlich besser zum tragen !
Also vergesst die Scheibe, sie ist doch nur wieder eine der vielen die auf dieser NewMetal Welle zu uns herüberschwappen... und wohl nur dank MTVIVA Dauereinsatz so erfolgreich !
IV. SONSTIGES
Unter www.payableondeath.com habt ihr eine im Albumstil gestaltete Homepage mit informativen Inhalt vor euch !
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