Science Fiction / Phantastische Literatur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von x_hartleb
Im Bann des Fluchträgers - Fantastischer Fantasyroman!
Pro:
Eine fantastische Fantasy-Geschichte mit unglaublich lebendiger Sprache und Innenleben!
Kontra:
---------
Empfehlung:
Ja
Ich möchte Euch heute den neuen Fantasy Roman \"Im Bann des Fluchträgers\" vorstellen.
Er ist ganz frisch erschienen und hat den diesjärigen Wolfgang-Hohlbein-Preis gewonnen.
Story
Jolon aus dem Tjärgwald hat einen Fluchträger berührt und liegt im Sterben. Auf dem Rücken der Regenbogenpferde machen sich sein Bruder Ravin und der tölpelhafte Zauberschüler Darian auf nach Skaris, um die Heilerin Skaardja zu finden. Nur sie kann Jolon retten. Doch schon bald kommen die Freunde einer unheimlichen Verschwörung auf die Spur, und ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt....
Die Autorin
Nina Blazon, geboren 1969 in Koper, studierte in Würzburg Slavistik und Germanistik. Schon als Jugendliche las sie mit Begeisterung, vor allem Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während des Studiums - Theaterstücke und Kurzgeschichten, bevor sie den Fantasy-Jugend-Roman \"Im Bann des Fluchträgers\" schrieb. Sie lebt in Stuttgart, wo sie als Journalistin, Übersetzerin und Werbetexterin arbeitet.
Fakten
Das Buch fasst 441 Seiten, ist im Verlag Ueberreuter in Wien erschienen und kostet 19,95 Euro. Es ist wunderschön eingebunden, sodass alleine der Anblick schon Lust aufs Lesen macht.
Eindruck
Ich bin keine begeisterte Leserin, aber dieses Buch hat es geschafft, mich nächtelang zu fesseln; ich konnte kaum aufhören zu lesen, das war unglaublich!
Die zauberhaft bildliche Sprache der Autorin lässt einen ins Träumen kommen. Beim Lesen entstanden die beschriebenen Landschaften, Figuren und Situationen bildlich vor meinem geistigen Auge und zogen mich wahrlich in ihren Bann.
Auch ein gesellschaftskritischer Aspekt scheint mir erwähnenswert:
Das Buch behandelt zwei Völkergruppen, die sich jeweils die schlimmsten Schauergeschichten über das andere Volk erzählen und in diesen verhaften bleiben. Im Verlauf der Geschichte wird deutlich, dass sich Vorurteile zwischen zwei benachbarten Völkern nur durch Unwissenheit aufbauen. Eine gewisses Maß an gesellschaftlicher Kritik ist durchaus spürbar, aber durchaus lobenswert!
Fazit
Ich möchte nicht zuviel vom Inhalt vorwegnehmen, daher ist der Bericht verhältnismäßig kurz ausgefallen. Aber ich möchte Euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, es hat riesige Freude bereitet! Es ist eine Literatur nicht nur für Kinder und Jugendliche!
Die Autorin hat den Wolfgang-Hohlbein-Preis durchaus verdient! Ich hoffe, dass ich bald weitere Werke von ihr bewundern und in nächtlicher Lesewut verschlingen kann!
Er ist ganz frisch erschienen und hat den diesjärigen Wolfgang-Hohlbein-Preis gewonnen.
Story
Jolon aus dem Tjärgwald hat einen Fluchträger berührt und liegt im Sterben. Auf dem Rücken der Regenbogenpferde machen sich sein Bruder Ravin und der tölpelhafte Zauberschüler Darian auf nach Skaris, um die Heilerin Skaardja zu finden. Nur sie kann Jolon retten. Doch schon bald kommen die Freunde einer unheimlichen Verschwörung auf die Spur, und ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt....
Die Autorin
Nina Blazon, geboren 1969 in Koper, studierte in Würzburg Slavistik und Germanistik. Schon als Jugendliche las sie mit Begeisterung, vor allem Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während des Studiums - Theaterstücke und Kurzgeschichten, bevor sie den Fantasy-Jugend-Roman \"Im Bann des Fluchträgers\" schrieb. Sie lebt in Stuttgart, wo sie als Journalistin, Übersetzerin und Werbetexterin arbeitet.
Fakten
Das Buch fasst 441 Seiten, ist im Verlag Ueberreuter in Wien erschienen und kostet 19,95 Euro. Es ist wunderschön eingebunden, sodass alleine der Anblick schon Lust aufs Lesen macht.
Eindruck
Ich bin keine begeisterte Leserin, aber dieses Buch hat es geschafft, mich nächtelang zu fesseln; ich konnte kaum aufhören zu lesen, das war unglaublich!
Die zauberhaft bildliche Sprache der Autorin lässt einen ins Träumen kommen. Beim Lesen entstanden die beschriebenen Landschaften, Figuren und Situationen bildlich vor meinem geistigen Auge und zogen mich wahrlich in ihren Bann.
Auch ein gesellschaftskritischer Aspekt scheint mir erwähnenswert:
Das Buch behandelt zwei Völkergruppen, die sich jeweils die schlimmsten Schauergeschichten über das andere Volk erzählen und in diesen verhaften bleiben. Im Verlauf der Geschichte wird deutlich, dass sich Vorurteile zwischen zwei benachbarten Völkern nur durch Unwissenheit aufbauen. Eine gewisses Maß an gesellschaftlicher Kritik ist durchaus spürbar, aber durchaus lobenswert!
Fazit
Ich möchte nicht zuviel vom Inhalt vorwegnehmen, daher ist der Bericht verhältnismäßig kurz ausgefallen. Aber ich möchte Euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, es hat riesige Freude bereitet! Es ist eine Literatur nicht nur für Kinder und Jugendliche!
Die Autorin hat den Wolfgang-Hohlbein-Preis durchaus verdient! Ich hoffe, dass ich bald weitere Werke von ihr bewundern und in nächtlicher Lesewut verschlingen kann!
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