Erfahrungsbericht von BeAsT81
Die schlechteste Comicverfilmung aller Zeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eigentlich wollten wir ja Der Anschlag schauen, aber leider leider kamen wir zu spät und damit wir nicht ganz umsonst zum Kino gefahren sind, schauten wir uns dann Scooby Doo an, hätten wir es mal lieber bleiben lassen.
_ Die Story _
Das Mysteryteam, bestehend aus Scooby Doo (ein animierter Hund), Daphne (Sarah M. „Buffy“ Gellar), Fred (Freddy Prinze Jr.), Velma (Linda Cardellini) und Shaggy (Matthew Lillard), jagt verkleidete Unruhestifter und ist so eine Art modernes Heldenteam. Die haben dann zu beginn des Filmes nichts besseres zu tun als sich zu trennen. 2 Jahre später! Das Mysteryteam wird von Emile Mondavarious (Rowan „Mr. Bean“ Atkinson) nach Spooky Island eingeladen um dort eine mysteriöse Verhexung von Teenagern aufzuklären. Dabei müssen sie sich mit diversen Seelentransfusionen, Voodoopriestern und Ex-Kollegen rumschlagen.
_ Meinung zur Story _
Klingt das spannend? Find ich nicht! Klingt nach ner Episode Scooby Doo von Hanna & Barbara in Zeichentrickfilmmanier und auch ähnlich primitiv wie in den 60ern. Sowas kann man heute einfach nicht mehr ins Kino bringen und James Gunn (der Storyverbrecher) hätte das auch wissen müssen. Keine Spannung, keine irgendwie sinnvollen Dialoge, das kann man in einem 15 Minuten Comicstrip bringen, aber nicht im Kino und schon gar nicht im Jahr 2002. Ist meine Meinung, aber ich denke viele werden mir zustimmen.
_ Die Schauspieler _
Fangen wir an mit meinem Liebling Matthew Lillard. Seine „Laufbahn“ verfolge ich schon eine Weile und muss erschreckend feststellen, dass er mit den letzten paar Filmen nur noch Pech gehabt hat. Letztens in 13 Geister war er der einzige der auch nur annähernd etwas drauf hatte und auch hier ist er der einzige der wenigstens annähernd versucht seine Rolle gut zu spielen und das Beste aus der miesen Situation zu machen. Seine Glanzzeiten von „Serial Mom“, „Hackers“ und „Scream“ sind längst vorbei und Filme wie Scooby Doo tragen sicher nicht dazu bei dass er demnächst bessere Rollen angeboten bekommt. Schade, ich finde er könnte wesentlich mehr als was er durch die miesen Rollen zeigen kann.
Machen wir weiter mit Rowan „Mr. Bean“ Atkinson. Seine besten Rollen waren definitiv in der Serie Mr. Bean und Black Adder. Dort bekam er unzählige Auszeichnungen und seine Auftritte waren auch jeweils nur auf ein paar Minuten beschränkt. Das kann er und das auch sehr gut. Was er nicht kann sind Spielfilme. Ist ja auch nicht schlimm, aber Schuster bleib bei deinen Leisten, sag ich immer, und irgendwie hat Rowan mir nicht zugehört. Er versucht es ständig wieder und es floppt und floppt und er hört nicht auf. Der Vorteil der Rolle als Emie Mondavarious ist, dass er nur selten zu sehen ist und in den Situationen in denen er etwas sagen darf, hauptsächlich ein leicht böser Black Adder ist. Das kann er dann auch wieder gut.
Freddie Prinze Jr. möchte ich eigentlich nur ein paar kurze Worte an den Latz knallen. Freddie, du kannst nichts! Der Teenieschwarm wird eben alt und das sieht man ihm an. Er ist weder witzig, noch kann er irgendwie seine Rolle rüberbringen, noch kann er überhaupt irgendwas. Mögen mir die unzähligen schmachtenden Teenies verzeihen, aber es ist einfach so.
Die liebe Bu... Sarah bekommt von mir natürlich auch ein paar gesonderte Worte ab. Es gab wohl mal ein kleines Mädchen, dass für eine TV Serie gecastet wurde und dann ziemlich bekannt wurde (sogar bei den Erotischsten Schauspielerinnen unter den ersten 100 war) aber irgendwie gingen alle Versuche Aufsehen in Hollywood zu erregen tierisch in die Hose. Den einzig guten Film, den ich ihr zugestehen muss, ist „Cruel Intentions“ (Eiskalte Engel) da war sie wirklich klasse. Ansonsten floppte es nur so rum. Eine kurze Rolle in Scream2 war zwar drin, aber da starb sie halt einfach... gut so. Im aktuellen Meisterwerk Scooby Doo liefert sie ihre bislang wohl mieseste Darbietung. Eine zickige Tussie zu spielen mag für sie zwar von der Veranlagung her nicht schwer sein, doch das was sie in der Rolle daraus macht ist wesentlich schlimmer. Stimmungswechsel, Mimenwechsel, alles drin und alles ohne ersichtlichen Grund. Schade...
Die gute Linda Cardellini hatte ja wohl die absolute Arschlochkarte mit ihrer Rolle gezogen. Nicht nur, dass sie wohl die beschissenste Frisur hatte, nein auch sonst. In der Rolle sollte sie eigentlich die typische intellektuelle Streberin mit Kandidatur auf den Nobelpreis im Blöd-aussehen spielen und das tut sie auch. Mit einer Naturbegabung für diese Rolle schleppt sie ihre wirklich grauenhafte Gestalt von Szene zu Szene, gibt mit einer Emotionslosigkeit Kommentare ab, dass man nochmal hinschauen muss, ob sie nicht zwischenzeitlich auch eine Computerfigur geworden ist.
Haben wir noch einen vergessen? Ja, den lieben Scooby Doo. Wer ihn gesprochen hat, weiss ich nicht, ist auch nicht so wichtig. Das Charaktermodell kann sich in keiner Weise am State Of Art messen und die Animationen sehen so flüssig aus, wie beim Sandmännchen (ich hoffe ihr kennt das noch). Perspektivische Verzerrungen und andere Animationsfehler brauch ich gar nicht zu erwähnen, einzig und allein der Schattenverlauf war recht realistisch, wenn er auch teilweise von einer zweiten Sonne zu kommen schien als der der anderen.
Bei so vielen Möchtegernstars sollten natürlich die ganzen anderen in Hollywood als wohnhaft gemeldeten Leutchens auch nicht fehlen und so trifft man im Film nicht nur Pamela Anderson, sondern auch diverse Musiker wie DJ Homicide und die Band Sugar Ray.
_ Die Musik _
Noch nie und ich betone das NIE, habe ich in einem Film so unpassende Musik gehört. Wirklich in genau den Momenten in denen Popmusik das unpassendste ist trällert irgendeine unbekannte Boygruppe irgendeinen Schmarn daher oder wenn eigentlich ein wenig mystische Musik angebracht gewesen wäre, kommen wieder unsere Popdödel und versuchen sich an harter Rockmusik. Fragt mich bitte nicht nach der Gruppe die da gesungen hat, es hat sich jedenfalls grässlich angehört und war definitv sehr unpassend gewählt.
_ Der Oberverbrecher _
Story, Screenplay und Musik von James Gunn. Ich möchte ja nicht diesen Menschen irgendwie beleidigen, aber „Junge, deine Mutter hat angerufen und gesagt du kannst nichts!“ Echt mal. Wie können William Hanna und Joseph Barbara sich zu einem solchen Komiker hinreißen lassen und diesen die Hauptaufgaben machen lassen. Ich meine der Regisseur Raja Gosnell hätte ja eigentlich das Schlimmste noch verhindern können, hat er aber nicht. Warum auch immer.
_ Ich habe fertig! _
Ja, ich habe fertig mit den Nerven! Der Film ist schlechter als 13 Geister und dieser Britney Spears Film (wie hieß der doch gleich) zusammen und gehört einfach nur fachgerecht entsorgt. Einzig einen Punkt könnte ich ihm mit viel gutem Willen zurechnen. Der Film ist wie die Comics in den 60ern, er hat also eine besondere Art nostalgische Qualität, aber ehrlich mal, da haben wir mit Blade, Spiderman und sogar mit den Flintstones schon wesentlich bessere Comicverfilmungen erlebt...
In diesem Sinne, geht wieder heim!
(c) 2002-08-17 bg
_ Die Story _
Das Mysteryteam, bestehend aus Scooby Doo (ein animierter Hund), Daphne (Sarah M. „Buffy“ Gellar), Fred (Freddy Prinze Jr.), Velma (Linda Cardellini) und Shaggy (Matthew Lillard), jagt verkleidete Unruhestifter und ist so eine Art modernes Heldenteam. Die haben dann zu beginn des Filmes nichts besseres zu tun als sich zu trennen. 2 Jahre später! Das Mysteryteam wird von Emile Mondavarious (Rowan „Mr. Bean“ Atkinson) nach Spooky Island eingeladen um dort eine mysteriöse Verhexung von Teenagern aufzuklären. Dabei müssen sie sich mit diversen Seelentransfusionen, Voodoopriestern und Ex-Kollegen rumschlagen.
_ Meinung zur Story _
Klingt das spannend? Find ich nicht! Klingt nach ner Episode Scooby Doo von Hanna & Barbara in Zeichentrickfilmmanier und auch ähnlich primitiv wie in den 60ern. Sowas kann man heute einfach nicht mehr ins Kino bringen und James Gunn (der Storyverbrecher) hätte das auch wissen müssen. Keine Spannung, keine irgendwie sinnvollen Dialoge, das kann man in einem 15 Minuten Comicstrip bringen, aber nicht im Kino und schon gar nicht im Jahr 2002. Ist meine Meinung, aber ich denke viele werden mir zustimmen.
_ Die Schauspieler _
Fangen wir an mit meinem Liebling Matthew Lillard. Seine „Laufbahn“ verfolge ich schon eine Weile und muss erschreckend feststellen, dass er mit den letzten paar Filmen nur noch Pech gehabt hat. Letztens in 13 Geister war er der einzige der auch nur annähernd etwas drauf hatte und auch hier ist er der einzige der wenigstens annähernd versucht seine Rolle gut zu spielen und das Beste aus der miesen Situation zu machen. Seine Glanzzeiten von „Serial Mom“, „Hackers“ und „Scream“ sind längst vorbei und Filme wie Scooby Doo tragen sicher nicht dazu bei dass er demnächst bessere Rollen angeboten bekommt. Schade, ich finde er könnte wesentlich mehr als was er durch die miesen Rollen zeigen kann.
Machen wir weiter mit Rowan „Mr. Bean“ Atkinson. Seine besten Rollen waren definitiv in der Serie Mr. Bean und Black Adder. Dort bekam er unzählige Auszeichnungen und seine Auftritte waren auch jeweils nur auf ein paar Minuten beschränkt. Das kann er und das auch sehr gut. Was er nicht kann sind Spielfilme. Ist ja auch nicht schlimm, aber Schuster bleib bei deinen Leisten, sag ich immer, und irgendwie hat Rowan mir nicht zugehört. Er versucht es ständig wieder und es floppt und floppt und er hört nicht auf. Der Vorteil der Rolle als Emie Mondavarious ist, dass er nur selten zu sehen ist und in den Situationen in denen er etwas sagen darf, hauptsächlich ein leicht böser Black Adder ist. Das kann er dann auch wieder gut.
Freddie Prinze Jr. möchte ich eigentlich nur ein paar kurze Worte an den Latz knallen. Freddie, du kannst nichts! Der Teenieschwarm wird eben alt und das sieht man ihm an. Er ist weder witzig, noch kann er irgendwie seine Rolle rüberbringen, noch kann er überhaupt irgendwas. Mögen mir die unzähligen schmachtenden Teenies verzeihen, aber es ist einfach so.
Die liebe Bu... Sarah bekommt von mir natürlich auch ein paar gesonderte Worte ab. Es gab wohl mal ein kleines Mädchen, dass für eine TV Serie gecastet wurde und dann ziemlich bekannt wurde (sogar bei den Erotischsten Schauspielerinnen unter den ersten 100 war) aber irgendwie gingen alle Versuche Aufsehen in Hollywood zu erregen tierisch in die Hose. Den einzig guten Film, den ich ihr zugestehen muss, ist „Cruel Intentions“ (Eiskalte Engel) da war sie wirklich klasse. Ansonsten floppte es nur so rum. Eine kurze Rolle in Scream2 war zwar drin, aber da starb sie halt einfach... gut so. Im aktuellen Meisterwerk Scooby Doo liefert sie ihre bislang wohl mieseste Darbietung. Eine zickige Tussie zu spielen mag für sie zwar von der Veranlagung her nicht schwer sein, doch das was sie in der Rolle daraus macht ist wesentlich schlimmer. Stimmungswechsel, Mimenwechsel, alles drin und alles ohne ersichtlichen Grund. Schade...
Die gute Linda Cardellini hatte ja wohl die absolute Arschlochkarte mit ihrer Rolle gezogen. Nicht nur, dass sie wohl die beschissenste Frisur hatte, nein auch sonst. In der Rolle sollte sie eigentlich die typische intellektuelle Streberin mit Kandidatur auf den Nobelpreis im Blöd-aussehen spielen und das tut sie auch. Mit einer Naturbegabung für diese Rolle schleppt sie ihre wirklich grauenhafte Gestalt von Szene zu Szene, gibt mit einer Emotionslosigkeit Kommentare ab, dass man nochmal hinschauen muss, ob sie nicht zwischenzeitlich auch eine Computerfigur geworden ist.
Haben wir noch einen vergessen? Ja, den lieben Scooby Doo. Wer ihn gesprochen hat, weiss ich nicht, ist auch nicht so wichtig. Das Charaktermodell kann sich in keiner Weise am State Of Art messen und die Animationen sehen so flüssig aus, wie beim Sandmännchen (ich hoffe ihr kennt das noch). Perspektivische Verzerrungen und andere Animationsfehler brauch ich gar nicht zu erwähnen, einzig und allein der Schattenverlauf war recht realistisch, wenn er auch teilweise von einer zweiten Sonne zu kommen schien als der der anderen.
Bei so vielen Möchtegernstars sollten natürlich die ganzen anderen in Hollywood als wohnhaft gemeldeten Leutchens auch nicht fehlen und so trifft man im Film nicht nur Pamela Anderson, sondern auch diverse Musiker wie DJ Homicide und die Band Sugar Ray.
_ Die Musik _
Noch nie und ich betone das NIE, habe ich in einem Film so unpassende Musik gehört. Wirklich in genau den Momenten in denen Popmusik das unpassendste ist trällert irgendeine unbekannte Boygruppe irgendeinen Schmarn daher oder wenn eigentlich ein wenig mystische Musik angebracht gewesen wäre, kommen wieder unsere Popdödel und versuchen sich an harter Rockmusik. Fragt mich bitte nicht nach der Gruppe die da gesungen hat, es hat sich jedenfalls grässlich angehört und war definitv sehr unpassend gewählt.
_ Der Oberverbrecher _
Story, Screenplay und Musik von James Gunn. Ich möchte ja nicht diesen Menschen irgendwie beleidigen, aber „Junge, deine Mutter hat angerufen und gesagt du kannst nichts!“ Echt mal. Wie können William Hanna und Joseph Barbara sich zu einem solchen Komiker hinreißen lassen und diesen die Hauptaufgaben machen lassen. Ich meine der Regisseur Raja Gosnell hätte ja eigentlich das Schlimmste noch verhindern können, hat er aber nicht. Warum auch immer.
_ Ich habe fertig! _
Ja, ich habe fertig mit den Nerven! Der Film ist schlechter als 13 Geister und dieser Britney Spears Film (wie hieß der doch gleich) zusammen und gehört einfach nur fachgerecht entsorgt. Einzig einen Punkt könnte ich ihm mit viel gutem Willen zurechnen. Der Film ist wie die Comics in den 60ern, er hat also eine besondere Art nostalgische Qualität, aber ehrlich mal, da haben wir mit Blade, Spiderman und sogar mit den Flintstones schon wesentlich bessere Comicverfilmungen erlebt...
In diesem Sinne, geht wieder heim!
(c) 2002-08-17 bg
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