Kirschblüten und Coca-Cola (Taschenbuch) / Sidney Sheldon Testbericht
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Erfahrungsbericht von jowitka
Kirschblüten mit Cola begossen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
~ Sidney Sheldon - Kirschblüten und Coca Cola~
*****************************************
Wer Sidney Sheldon gelesen hat, weiß dass er bei seinen Büchern Spannung hoch zehn erwarten kann. So griff ich auch wie selbstverständlich zu einem weiteren Buch von diesem Autor, nämlich zu \"Kirschblüten und Coca Cola\" ohne mir darüber Gedanken zu machen, ob mir das Buch gefallen würde. Der Name Sheldon steht bei mir eigentlich immer für ein gutes Buch, bzw. ein Buch, welches nicht unbedingt sehr anspruchsvoll, aber auf jeden Fall lesenswert ist.
Der Roman \"Kirschblüten und Coca Cola\" ist 1981 zum ersten Mal im Goldmann Verlag erschienen, set dem gibt es zig neue Ausgeben mit vielen verschiedenen Covern. Der Titel im Origina heißt \"The Chase\" (Die Verfolgung). Ich finde, der englische Titel besser passt zu dem Roman, der deutsche Titel ist ziemlich klischeeartig; bei Kirschblüten denkt man an Japan, bei Coca Cola an die Vereinigten Staaten und so ist klar, dass der Roman mit beiden Staaten was zu tun hat. Manche mögen ja sagen, dass der Titel nicht sehr wichtig ist, ich kaufen aber die Bücher sehr oft danach ob der Titel mir zusagt. Hier entschied ich mich für das Buch wegen des Autors.
~ Inhalt ~
**********
Der Inhalt ist eigentlich schnell erzählt:
Masao, der achtzehnjährige, einzige Sohn eines reichen japanischen Unternehmers Matsumoto, verliert seine Eltern bei einem tragischen Flugzeugunglück. Sein Onkel (der Mann der Schwester von Masaos Vater) nimmt den Jungen in seine Obhut auf und reist mit ihm nach Amerika (wo das Flugzeug abgestürzt ist), um die Asche seiner Eltern heimzuholen,
Der Junge ist noch ganz unter Schock, als er bei der Testamentseröffnung erfährt, er wäre der Alleinerben des Industrieimperiums. Als er nach der Testamentseröffnung ein Gespräch seines Onkels mitbekommt, traut er seinen Ohren kaum: der Onkel will den Jungen aus dem Weg räumen, um in den Besitz der Firma zu kommen!
Masao beschließt keine Zeit zu verlieren und unternimmt den ersten Fluchtversuch, der leider erfolglos ist - er wendet sich an die Polizei, die ihm keineswegs die Geschichte glaubt, sondern auch noch den Onkel verständigt, damit er den Jungen vom Revier abholen kann. In der Nacht darauf aber soll Masao sterben. In letzter Sekunde gelingt es dem Jungen zu entkommen, leider kommt es dabei zu einem tödlichen Unfall. Nun ist nicht nur sein Onkel hinter ihm her, auch die Polizei sucht den mutmaßlichen Mörder Masao....
Es beginnt an dieser Stelle eine Spannende Verfolgungsjagd quer durch Amerika. Was Masao erleben wird und ob es ihm gelingt den mächtigen Onkel zu überlisten, müsst Ihr schon selbst nachlesen, ich verrate es Euch nicht...
~ Analyse ~
***********
Wie schon der Titel andeutet, spielen Japan und Amerika eine große Rolle. Einerseits ein Junge, dem es im Leben an nichts gefehlt hat, der aus einem wunderschönen Land Japan kommt, wo Menschen gütig. hilfsbereit und arbeitswütig sind; und auf der anderen Seite das große Land Amerika, mit den Hamburgern, Disneyworld und Baseball sowie recht beschränkter Polizei. Alles in einem typische Klischees.
Im Nachhinein finde ich es schon etwas übertrieben, wie der Autor versucht hier zwei Welten auf einander prallen zu lassen, man bedenke, dass zwischen Japan und Amerika schon immer eine politische Spannung herrschte, besonders in den 80 Jahren. So weit will ich aber nicht ausholen, es ist aber schon merkwürdig, wie der Zusammenhand der beiden Länder dargestellt wird. Ich musste an einigen Stellen wirklich schmunzeln.
Das Buch ist, wie eigentlich alle Werke von Sheldon, eine ausgesprochen leichte Kost. Ich würde sogar sagen, es ist das einfachste Buch von Sheldon, es liest sich sehr flüssig und schnell, ich habe mit einem Zug in der Badewanne gelesen (gut, es hat schon 3 Stunden gedauert, aber es war ein sehr angenehmes Bad). Sidney Sheldon verzichtet in seinen Bücher, sowie auch hier, auf ausschmückende Beschreibung von Landschaften oder Personen, seine Darstellungsweise ist präzise und knapp aber sehr effektiv, d.h. man kann sich das Bild sehr gut vorstellen. Seine Sprache ist einfach, es kommen sehr wenige Fachbegriffe vor und wenn, dann werden sie so in den Kontext eingebaut, dass man sie gar nicht erklären muss.
Dieser Roman ist sehr einfach konstruiert und obwohl man von Sheldon so was gewohnt ist, bin ich schon einwenig enttäuscht. Es fehlen mir in dieser Geschichte Raffiniertheit, Gerissenheit, Intrigen und die überraschenden Wendungen. Eigentlich ist dieser Roman gar kein Roman, es ist eher eine Kurzgeschichte, die etwas länger geraten ist. Und das liegt nicht nur an der Seitenzahl von knapp über 100, es ist irgendwie alles ZU einfach.
**********
~ Mein Fazit ~
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Ich das Buch zwar sehr gerne gelesen, es enthält natürlich genug Spannung um es nicht einfach so aus der Hand legen zu lassen, aber es ist kein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss.
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Wer Sidney Sheldon gelesen hat, weiß dass er bei seinen Büchern Spannung hoch zehn erwarten kann. So griff ich auch wie selbstverständlich zu einem weiteren Buch von diesem Autor, nämlich zu \"Kirschblüten und Coca Cola\" ohne mir darüber Gedanken zu machen, ob mir das Buch gefallen würde. Der Name Sheldon steht bei mir eigentlich immer für ein gutes Buch, bzw. ein Buch, welches nicht unbedingt sehr anspruchsvoll, aber auf jeden Fall lesenswert ist.
Der Roman \"Kirschblüten und Coca Cola\" ist 1981 zum ersten Mal im Goldmann Verlag erschienen, set dem gibt es zig neue Ausgeben mit vielen verschiedenen Covern. Der Titel im Origina heißt \"The Chase\" (Die Verfolgung). Ich finde, der englische Titel besser passt zu dem Roman, der deutsche Titel ist ziemlich klischeeartig; bei Kirschblüten denkt man an Japan, bei Coca Cola an die Vereinigten Staaten und so ist klar, dass der Roman mit beiden Staaten was zu tun hat. Manche mögen ja sagen, dass der Titel nicht sehr wichtig ist, ich kaufen aber die Bücher sehr oft danach ob der Titel mir zusagt. Hier entschied ich mich für das Buch wegen des Autors.
~ Inhalt ~
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Der Inhalt ist eigentlich schnell erzählt:
Masao, der achtzehnjährige, einzige Sohn eines reichen japanischen Unternehmers Matsumoto, verliert seine Eltern bei einem tragischen Flugzeugunglück. Sein Onkel (der Mann der Schwester von Masaos Vater) nimmt den Jungen in seine Obhut auf und reist mit ihm nach Amerika (wo das Flugzeug abgestürzt ist), um die Asche seiner Eltern heimzuholen,
Der Junge ist noch ganz unter Schock, als er bei der Testamentseröffnung erfährt, er wäre der Alleinerben des Industrieimperiums. Als er nach der Testamentseröffnung ein Gespräch seines Onkels mitbekommt, traut er seinen Ohren kaum: der Onkel will den Jungen aus dem Weg räumen, um in den Besitz der Firma zu kommen!
Masao beschließt keine Zeit zu verlieren und unternimmt den ersten Fluchtversuch, der leider erfolglos ist - er wendet sich an die Polizei, die ihm keineswegs die Geschichte glaubt, sondern auch noch den Onkel verständigt, damit er den Jungen vom Revier abholen kann. In der Nacht darauf aber soll Masao sterben. In letzter Sekunde gelingt es dem Jungen zu entkommen, leider kommt es dabei zu einem tödlichen Unfall. Nun ist nicht nur sein Onkel hinter ihm her, auch die Polizei sucht den mutmaßlichen Mörder Masao....
Es beginnt an dieser Stelle eine Spannende Verfolgungsjagd quer durch Amerika. Was Masao erleben wird und ob es ihm gelingt den mächtigen Onkel zu überlisten, müsst Ihr schon selbst nachlesen, ich verrate es Euch nicht...
~ Analyse ~
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Wie schon der Titel andeutet, spielen Japan und Amerika eine große Rolle. Einerseits ein Junge, dem es im Leben an nichts gefehlt hat, der aus einem wunderschönen Land Japan kommt, wo Menschen gütig. hilfsbereit und arbeitswütig sind; und auf der anderen Seite das große Land Amerika, mit den Hamburgern, Disneyworld und Baseball sowie recht beschränkter Polizei. Alles in einem typische Klischees.
Im Nachhinein finde ich es schon etwas übertrieben, wie der Autor versucht hier zwei Welten auf einander prallen zu lassen, man bedenke, dass zwischen Japan und Amerika schon immer eine politische Spannung herrschte, besonders in den 80 Jahren. So weit will ich aber nicht ausholen, es ist aber schon merkwürdig, wie der Zusammenhand der beiden Länder dargestellt wird. Ich musste an einigen Stellen wirklich schmunzeln.
Das Buch ist, wie eigentlich alle Werke von Sheldon, eine ausgesprochen leichte Kost. Ich würde sogar sagen, es ist das einfachste Buch von Sheldon, es liest sich sehr flüssig und schnell, ich habe mit einem Zug in der Badewanne gelesen (gut, es hat schon 3 Stunden gedauert, aber es war ein sehr angenehmes Bad). Sidney Sheldon verzichtet in seinen Bücher, sowie auch hier, auf ausschmückende Beschreibung von Landschaften oder Personen, seine Darstellungsweise ist präzise und knapp aber sehr effektiv, d.h. man kann sich das Bild sehr gut vorstellen. Seine Sprache ist einfach, es kommen sehr wenige Fachbegriffe vor und wenn, dann werden sie so in den Kontext eingebaut, dass man sie gar nicht erklären muss.
Dieser Roman ist sehr einfach konstruiert und obwohl man von Sheldon so was gewohnt ist, bin ich schon einwenig enttäuscht. Es fehlen mir in dieser Geschichte Raffiniertheit, Gerissenheit, Intrigen und die überraschenden Wendungen. Eigentlich ist dieser Roman gar kein Roman, es ist eher eine Kurzgeschichte, die etwas länger geraten ist. Und das liegt nicht nur an der Seitenzahl von knapp über 100, es ist irgendwie alles ZU einfach.
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~ Mein Fazit ~
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Ich das Buch zwar sehr gerne gelesen, es enthält natürlich genug Spannung um es nicht einfach so aus der Hand legen zu lassen, aber es ist kein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss.
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