Six Degrees of inner Turbulence - Dream Theater Testbericht

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ab 6,14
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von SCOTTMASTER

DIE GÖTTER DER PROGRESSIVEN MUSIK MELDEN SICH VIRTUOS ZURÜCK, DIE DRUCKWELLE ROCKT UNS ALL

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

DREAM THEATER - SIX DEGREES OF INNER TURBULENCE
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Zuerst einmal sei gesagt, dass sich an der Besetzung nichts geändert hat. Das LineUp umfasst nach wie vor:

James La Brie - Vocals
John Petrucci - Guitar
John Myung - Bass
Jordan Rudess - Keys
Mike Portnoy - Drums

Seit jeher sorgt diese Band für den besten Progressive Metal Sound, den man sich nur denken kann, aber die Krönung wurde dann 1999 mit dem Alltime Favourite Album SCENES FROM A MEMORY gelegt. Wie sollte dieses Album je geschlagen werden? Das geht doch gar nicht hieß es.
Es schien für DT unvermeidbar einen Knick in der Erfolgskurve zu erleiden. Nach so einem unumstritten genialen Braincracker wie diesem?!?

Aber, soll man sich davon als beste Band der Welt (Sorry Ärzte, aber den Titel verdient ihr nun echt nicht) entmutigen lassen? Natürlich nicht, denn DT sind produktive Maschinen.
Das Material wurde im Vorfeld als düsterer und Heavier als alles vorherige angepriesen. Mal schaun...bzw...hören.


CD 1

1. The Glass Prison
Es beginnt direkt raffiniert. Dieser Song beginnt mit dem selben Rauschen mit dem Mertropolis II endete. Also ein perfekter Übergang in dieses zuerst progressive und dann wirklich heavy angehauchte Stück. Alle geben so richtig Gas, der Refrain ist catchy und man merkt unweigerlich, dass hier ein gewaltiges Potential brodelt.

2. Blind Faith
Zuerst wirkt der Song erst ruhig und nachdenklich, aber später wird auch er härter. Hier gibt’s alles was man von DT erwartet. Besonders die Soli von Petrucci und Rudess lassen dich sprachlos.

3. Misunderstood
Wenn man von der Welt enttäuscht ist und völlig ratlos dasitzt sollte man diesen Song hören, um sich verstanden zu fühlen. Warme Chords ein interessanter Text und Mitsingfaktor!

4. The Great Debate
Ein politischer Song, mit Ausschnitten aus Interviews zu Themen, wie dem 11. September. Rockt später richtig los, aber im Endeffekt zählt die Botschaft.

5. Dissappear
Was wohl kaum jemand merken wird ist, dass dieser Song eine Hommage an WAR OF THE WORLDS darstellt. Richtig spacige Sounds und eine schön traurige Melodie. James melancholischer Gesang hat selten so gut gepasst.

CD 2

Die zweite CD umfasst ein Stück, dass in mehrere untertrennt ist:

SIX DEGREES OF INNER TURBULENCE
I. Overture
Eine wundervolle instrumentale Vorschau, in der alle Themen vorgestellt und klassisch dargestellt werden. Der perfekte Soundtrack zum Frühling. Wundervolle lockere Sounds und eine herrliche Komposition.

II. About to Crash
Ein Titel zum Mitsingen. Eingeleitet durch unverwechselbares Rudess Piano wird dieser Song zur Piano Rock Ballade, die sich im Ohr festsetzt wie eine Landmiene.

III. War Inside My Head
Ein richtig Böser Heavy Metal Song, der leider nur sehr kurz ist. Gut zum Agressionsabbau . James klingt einfach super.

IV. The Test That Stumped Them All
Eines der heaviesten Stücke überhaupt von DT, aber auch eines der besten. So hart ging es nie zu. Ein subtiler Takt. Eine Gitarre wie eine Säge und einmal mehr James Stimme, wie ein böser Dämon. Dieses Stück reißt dich mit, ob du willst oder nicht.

V. Goodnight Kiss
Jetzt wird’s romantisch. Wenn du deine Traumfrau zum essen eingeladen hast und keine passende Musik hast, leg das hier auf. Einfach nur schön, Kuschel Rock lässt grüssen.

VI. Solitary Shell
Der Song mit dem größten Hitpotential, sogar tanzbar. Ein Semi Popsong, würde Ich sagen, aber im positiven Sinne. Ich hoffe DT werden so schlau sein, das hier als Single rauszubringen.

VII. About To Crash (Reprise)
Das selbe wie about to crash nur heavier und mehr auf Gitarre betont, sonst ebenfalls eines der Highlights.

VIII. Losing Time
Einmal mehr beweisen DT ihre Fähigkeit, fulminante Finalsätze zu produzieren. Dieser vielseitige melancholische Song lässt die CD so ausklingen, dass du sie eigentlich direkt nochmal hören willst...


Epilog
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In einem haben die Kritiker recht, DT werden es wohl nie schaffen können nochmal an Metropolis II ranzukommen, aber jetzt wo ich hier sitze und das neue Werk höre, wird mir klar, dass ich dennoch einmal mehr ein geniales Machwerk vor mir habe, dass dich in seine ganz eigene Welt reißt und dich wirklich verändern kann. Dream Theater sind der Soundtrack zu meinem Leben und das ändert sich mit diesem Werk auf keinen Fall!

SCOTTMASTER (Juke bei ciao.com)

11 Bewertungen