Sodbrennen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jakini

Oft in der Schwangerschaft

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Eine sehr unangenehme Nebenwirkung der Schwangerschaft ist das Sodbrennen, ich kann leider ein Lied davon singen, weil ich in allen vier Schwangerschaften davon betroffen war.

Daß dies damit zusammenhängt, das Baby bekäme viele Haare, das ist ein Märchen, denn meine Kinder hatten bei der Geburt eigentlich nur wenig Haare, leider, denn auch heute mit sechs und zwei Jahren haben meine Töchter immer noch sehr feines Haar. Freut Euch bei Sodbrennen also nicht auf ein Baby mit angeblich vielen Haaren, wenn ihr es bekommt, dann ist gut, aber es ist ebenso möglich, daß das nicht der Fall sein wird.

Sodbrennen wir in erster Linie von Säurehaltigen Nahrungsmitteln hervorgerufen, wie z.B. Orangensaft, den ich schon ab dem fünften Monat deswegen nicht mehr trinken konnte. In meiner letzten Schwangerschaft durfte ich zum Ende gar keinen Fruchtsaft trinken, da ich Schwangerschaftsdiabetis hatte. Sodrennen kannte ich auf einmal nur in den letzten zwei Wochen, bis dahin hatte ich in der vierten Schwangerschaft ruhe.

Das beweist, daß die Nahrung in jedem Fall mit Sodbrennen etwas zu tun hat. Somit sollte man o.g. Säfte auf jeden Fall meiden. Doch es gibt noch weitere säurehaltige Lebensmittel. Im Rahmen meiner Diät aß ich viel Knäckebrot, habe einmal die Sorte mit Sauerteig getestet, die wirlich sehr lecker schmeckt, bei mir aber sofort Sodbrennen verursacht hat. Somit mußte ich diese Sorte nun auch meiden.
Was ich aber gut vertrug, das waren viele Milchprodukte, wie z.B. auch Quark (ha, mein Lieblingsquark von Aldi hat den Zucker erst an vierter Stelle stehen, somit durfte ich den essen!!!). Aber auch auf fette Speisen muß man verzichten, denn Fett regt die Säure im Mangen an, was zu Sodbrennen führt.

Milch ist eine gute Hilfe, wenn es einen doch mit dem Sodbrennen erwischt hat. Da ich jeden Abend noch eine Spätmahlzeit mit 2 BE zu mir nehmen mußte, trank ich diese in Form von warmer Milch, die half mir beim Einschlafen, und ich hatte kein Sodbrennen mehr.

Oftmals wird man aber von der aufsteigenden Magensäure gequält, wenn man im Bett liegt. Aus diesem Grunde sollte man mit dem Oberkörper immer etwas aufrecht liegen, so läuft die Säure eher nach unten, als nach oben.
Findet man keine Hilfe, dann kann man auch zu Natron greifen, ein Teelöffel davon und mit dem Sodbrennen ist es wirklich vorbei, doch der beste Weg ist natürlich, die Nahrung auf das Sodbrennen abzustellen, damit es gar nicht erst entstehen kann. Ansonsten mit Milch und hochgelagertem Oberkörper testen, das Brennen zu lindern, im Notfall zu Natron greifen, das bei mir immer die letzte, aber wirklich hilfreiche Lösung war.

Auch wenn Sodbrennen ein vorrübergehender Zustand ist, es ist verdammt unangenehm und kann später zu Speiseröhren Krebs führen, also sollte man es möglichst vermeiden!!!!

Ich hoffe, daß ich Euch einige Tips habe geben können, wie man Sodbrennen verhindern, oder aber lindern kann.

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