Erfahrungsbericht von gia777
Eine hoffnungslose Überforderung
Pro:
kein Pro
Kontra:
Überforderung
Empfehlung:
Nein
Einleitung:
Dies Thema ist für mich nicht an den Haaren herbeigezogen, ich bin selbst eine junge Mutter allerdings bekam ich meinen Sohn nach einem Schulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit 19 Jahren.
Die geistige Reife:
Ich fand mich mit meinen 19 Jahren etwas zu unreif für ein Kind, klar bin ich zurecht gekommen und bin mit sicherheit eine liebevolle Mutter aber dieser Stress, das ganze Leben was völlig umgestellt werden muss ist meiner Meinung nach für minderjährige Mütter kaum zu bewältigen.
Welche Voraussetzungen braucht man in unserer Gesellschafft:
Wir haben auf der einen Seite die Schule, den Beruf oder zumindest eine Ausbildung welche man in unserer Gesellschaft braucht um ein Kind in die Welt setzen zu können und es zu versorgen.
Die Gesellschaft:
In unzähligen Talkshows wird dieses Thema diskutiert und die jungen Mütter kämpfen für ihren Entschluss das Kind in die Welt gesetzt zu haben. Es ist für mich bewundernswert mit welcher Energie diese jungen Menschen ihr muttersein in Angriff nehmen...ich schaff es....ich bekomme hilfe....aber ist es wirklich so???????
klar ist es so, dass der Staat Unterstützung bietet finanziell und auch menschlich gibt es Beratung und Hilfe, letzendlich muss diese junge Mutter ihr bisheriges Leben aufgeben, keine Discogänge, Freunde, Party bei allem was sie unternehmen wollen sind sie nun auf Hilfe von Eltern oder Freunden angewiesen die jetzt das Kind hüten. Freunde gehen andere Wege haben irgendwann kaum noch Interesse an der Freundin die ja jetzt kaum noch Zeit hat um spontan auszugehen.
Desweiteren werden junge Mütter immer noch von der Gesellschaft diskriminiert....wie konntest du so jung Kinder in die Welt setzen?....hast du überhaupt eine Ausbildung?...wer bezahlt Deinen Unterhalt und den des Kindes? Wir etwa ? Die Steuerzahler? Wie stellst Du dir deine Zukunft vor?....
Die Gefahr überfordert zu sein:
Solche Fragen müssen sich junge Mütter oft anhören, es besteht daher die Gefahr, dass sie sich unverstanden, ungeliebt und vorallem hoffnungslos überfordert fühlen,anfangen zu trinken, ihr Kind vernachlässigen oder im schlimmsten Falle das Kind aussetzen aus Angst zu versagen.
Präventive Massnahmen:
Eine noch intensiver Aufklärung in den Schulen, nicht nur der reine Sexualunterricht sondern spezielle Unterrichtsstunden in denen anhand von beispielen aufgezeigt wird inwieweit sich das jugendliche Leben verändert mit der geburt eines kindes und die Folgen für die Zukunftsplanung und damit verbundenden Konsequenzen für die Familie
22 Bewertungen, 4 Kommentare
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26.05.2002, 20:11 Uhr von Hitomi-Shinonome
Bewertung: sehr hilfreiches stimmt schon was du sagst, aber Reife hat nichts mit dem Alter zu tun
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15.05.2002, 21:47 Uhr von ahaefner
Bewertung: sehr hilfreichEin interessantes Thema, ich find's nur etwas knapp behandelt. Liebe Grüße, Andreas
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15.05.2002, 10:28 Uhr von maus1972
Bewertung: sehr hilfreichIch habe mit 20 Jahren Zwillinge bekommen aber bis heute Gott sei Dank nie das Gefühl gehabt etwas verpasst zu haben.... Die Schwangerschaft war ungeplant........
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13.05.2002, 19:27 Uhr von bachelor
Bewertung: sehr hilfreichIndividuelle Reife ist nicht zwingend eine Altersfrage, die Schaffung idealer Rahmenbedingungen schon, da sie Zeit benötigt. Meiner Meinung nach sollte man sich also Zeit lassen bis beides stimmt. Ich stimme Dir zu. Schöne Grüsse. Alex
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