Sonstige Konzerte Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Wicker
Eisregen und Pungent Stench in Hannover
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Collapse 7, Eisregen, Pungent Stench
17.1.2005, Hannover, Faust - 60er Jahre Halle
Montag abend, halb 9 in Hannover. Trotz mehreren Besuchen in der Faust haben wir uns mal wieder gnadenlos verfahren und irren durch die Gegend. Das Konzert hat grade angefangen und Collapse 7 werden auf der Bühne stehen. Nicht ganz so schlimm, weil ich eigentlich Eisregen als wichtigste Band an diesem Abend entfand. Trotzdem heisst es Beeilung. Nach fast einer weiteren Stunde des ahnungslosen Herumirren erkannte ich eine Videothek wieder, wo wir schon das letzte mal nach dem Weg fragen mussten. Also spring ich aus dem Auto und bin rein da. Nach 5 min. erreichten wir dann endlich die Faust und beeilten uns auch reinzukommen. Wir wussten nicht genau, wer auf dieser Tour der Headliner ist und ich kann es immer noch nicht genau sagen. Für mich waren es auf jedenfall Eisregen, die auch als zweites spielten.
Pünktlich zum Soundcheck betraten wir die Halle. Roth und Kollegen standen schon auf der Bühne bereit und verbreiteten unter den knapp 200 Zuschauern (damit war die Faust ca. zur Hälfte voll)Stimmung. Ein Kumpel tippt mich an, atmet tief durch und meint:\"Grade noch rechtzeitig\". Und das stimmte auch, keine 2 Minuten später erklang das Intro von Eisregen, was auch das Intro zu ihrer aktuellen Cd Wundwasser ist.
Gleich danach gehts auch schon richtig los. Mit \"Mein Eichensarg\" spielen Eisregen den Opener ihres aktuellen Albums und bringen das Publikum sofort auf ihre Seite. Es wird mitgesungen, mitgeröhlt und gebangt.
Großer Jubel nach dem Song, als Rothe ankündigt, dass der nächste Song aus dem Leichenlager sei. Es folgte \"Bei den Gräbern\" und schon gab es für die Meisten kein Halten mehr.
Mit \"Nur dein Fleisch\" folgte gleich der zweite Song von der Leichenlager, damit wars das leider auch schon fast mit den alten Liedern.
Großer Jubel brach aus, als Roth das Lied über einen russischen Serienkiller ankündigte. Leider (?) riss mitten im Lied Bursche Lenz eine Saite, was, laut Roth darauf zurückzuführen sei, dass Lenz eine so aggressive Sau sei. Der Fehler wurde jedoch schnell behoben und der \"Ripper von Rostow\" durfte nochmal von vorne anfangen zu morden.
Jetzt ein Song, den Roth dem italienischen Kultregisseur Lucio Fulci und seinem Meisterwerk \"Ein Zombie hing am Glockenseil\" widmete. Mit \"Am Glockenseil\" kam ein weiterer Titel von Wundwasser.
Das nächste Lied war sicherlich für viele eine Überraschung. Zwar durfte weder der Titel, noch das Album, auf dem er ist genannt werden (dank der Zensur), jedoch war jedem klar, dass es sich bei dem Lied, das \"um eine bestimmte Anzahl junger weiblicher Leichen\" geht \"13\" ist. Der Song durfte nur in der Instrumental-Version gespielt werden, jedoch animierte M. Roth das Publikum dazu mitzusingen.
Nun kam der einzige Song vom Debütalbum \"Zerfall\", nämlich \"In der Grube\", eines der vier Pestlieder. Eine junge Frau neben mir meinte, dass ruhig mehr von \"Zerfall\" hätte kommen sollen, ihr Wunsch wurde ihr jedoch verweigert.
Denn es geht mit der neuesten Scheibe weiter und Eisregen führen das Publikum \"Hinein ins Tränenmeer\".
\"Sind wir nicht alle ein bisschen Blutgeil\" fragt Roth und kriegt sofort die Bestätigung in Form von Applaus und Jubel. Hier ist mir nach \"13\" zum ersten mal richtig aufgefallen, dass 2T mit auf der Bühne steht. Anonsten hielt sie sich gut bedeckt und spielte ohne Fehler sicher ihre Geige.
Als letzten Song für diesen Abend kündigte M. Roth unter Buhrufen \"Wundwasser\" an. Die Buhrufe waren eher wegen dem Ende des leider viel zu kurzen Konzert als wegen dem Lied. Auch live kommt der klare Gesang sehr gut rüber und der Jubek zeigt, dass die neuen Sachen auch live gut ankommen.
Nach einer kurzen Pause und Eisregen-Sprechchören kommen Eisregen auf die Bühne zurück und haben noch ein bisschen \"Zeit zu spielen\".
Als Schlusspunkt kam, ein mir unbekanntes Lied, nämlich \"Elektrohexe\", da der normale Abschluss \"Thüringen\" auch unter der Zensur steht.
Alles in allem war es ein Konzert, was wirklich Spaß gemacht, nur leider viel zu kurz war. Ich freu mich wirklich schon auf Wacken, um sie da wiederzusehen.
Playlist
Intro
Mein Eichensarg
Bei den Gräbern
Nur dein Fleisch
Ripper von Rostow (mittdrin gitarrensaite gerissen)
Ripper von Rostow (nochmal von vorn)
Am Glockenseil
13 (ohne gesang)
In der Grube
Hinein ins Tränenmeer
Blutgeil
Wundwasser
Zeit zu spielen
Elektrohexe
Nach einer kurzen Umbaupause kamen Pungent Stench auf die Bühne und spielten vor den verbliebenen 150 Leuten. Technisch konnten die drei Ösis mich wieder voll überzeugen und haben einen Death-Knaller nach dem anderen gezündet. Trotz der mittlerweile späten Stunde gingen die Leute noch gut mit und feierten sie fast genau so wie Eisregen.
17.1.2005, Hannover, Faust - 60er Jahre Halle
Montag abend, halb 9 in Hannover. Trotz mehreren Besuchen in der Faust haben wir uns mal wieder gnadenlos verfahren und irren durch die Gegend. Das Konzert hat grade angefangen und Collapse 7 werden auf der Bühne stehen. Nicht ganz so schlimm, weil ich eigentlich Eisregen als wichtigste Band an diesem Abend entfand. Trotzdem heisst es Beeilung. Nach fast einer weiteren Stunde des ahnungslosen Herumirren erkannte ich eine Videothek wieder, wo wir schon das letzte mal nach dem Weg fragen mussten. Also spring ich aus dem Auto und bin rein da. Nach 5 min. erreichten wir dann endlich die Faust und beeilten uns auch reinzukommen. Wir wussten nicht genau, wer auf dieser Tour der Headliner ist und ich kann es immer noch nicht genau sagen. Für mich waren es auf jedenfall Eisregen, die auch als zweites spielten.
Pünktlich zum Soundcheck betraten wir die Halle. Roth und Kollegen standen schon auf der Bühne bereit und verbreiteten unter den knapp 200 Zuschauern (damit war die Faust ca. zur Hälfte voll)Stimmung. Ein Kumpel tippt mich an, atmet tief durch und meint:\"Grade noch rechtzeitig\". Und das stimmte auch, keine 2 Minuten später erklang das Intro von Eisregen, was auch das Intro zu ihrer aktuellen Cd Wundwasser ist.
Gleich danach gehts auch schon richtig los. Mit \"Mein Eichensarg\" spielen Eisregen den Opener ihres aktuellen Albums und bringen das Publikum sofort auf ihre Seite. Es wird mitgesungen, mitgeröhlt und gebangt.
Großer Jubel nach dem Song, als Rothe ankündigt, dass der nächste Song aus dem Leichenlager sei. Es folgte \"Bei den Gräbern\" und schon gab es für die Meisten kein Halten mehr.
Mit \"Nur dein Fleisch\" folgte gleich der zweite Song von der Leichenlager, damit wars das leider auch schon fast mit den alten Liedern.
Großer Jubel brach aus, als Roth das Lied über einen russischen Serienkiller ankündigte. Leider (?) riss mitten im Lied Bursche Lenz eine Saite, was, laut Roth darauf zurückzuführen sei, dass Lenz eine so aggressive Sau sei. Der Fehler wurde jedoch schnell behoben und der \"Ripper von Rostow\" durfte nochmal von vorne anfangen zu morden.
Jetzt ein Song, den Roth dem italienischen Kultregisseur Lucio Fulci und seinem Meisterwerk \"Ein Zombie hing am Glockenseil\" widmete. Mit \"Am Glockenseil\" kam ein weiterer Titel von Wundwasser.
Das nächste Lied war sicherlich für viele eine Überraschung. Zwar durfte weder der Titel, noch das Album, auf dem er ist genannt werden (dank der Zensur), jedoch war jedem klar, dass es sich bei dem Lied, das \"um eine bestimmte Anzahl junger weiblicher Leichen\" geht \"13\" ist. Der Song durfte nur in der Instrumental-Version gespielt werden, jedoch animierte M. Roth das Publikum dazu mitzusingen.
Nun kam der einzige Song vom Debütalbum \"Zerfall\", nämlich \"In der Grube\", eines der vier Pestlieder. Eine junge Frau neben mir meinte, dass ruhig mehr von \"Zerfall\" hätte kommen sollen, ihr Wunsch wurde ihr jedoch verweigert.
Denn es geht mit der neuesten Scheibe weiter und Eisregen führen das Publikum \"Hinein ins Tränenmeer\".
\"Sind wir nicht alle ein bisschen Blutgeil\" fragt Roth und kriegt sofort die Bestätigung in Form von Applaus und Jubel. Hier ist mir nach \"13\" zum ersten mal richtig aufgefallen, dass 2T mit auf der Bühne steht. Anonsten hielt sie sich gut bedeckt und spielte ohne Fehler sicher ihre Geige.
Als letzten Song für diesen Abend kündigte M. Roth unter Buhrufen \"Wundwasser\" an. Die Buhrufe waren eher wegen dem Ende des leider viel zu kurzen Konzert als wegen dem Lied. Auch live kommt der klare Gesang sehr gut rüber und der Jubek zeigt, dass die neuen Sachen auch live gut ankommen.
Nach einer kurzen Pause und Eisregen-Sprechchören kommen Eisregen auf die Bühne zurück und haben noch ein bisschen \"Zeit zu spielen\".
Als Schlusspunkt kam, ein mir unbekanntes Lied, nämlich \"Elektrohexe\", da der normale Abschluss \"Thüringen\" auch unter der Zensur steht.
Alles in allem war es ein Konzert, was wirklich Spaß gemacht, nur leider viel zu kurz war. Ich freu mich wirklich schon auf Wacken, um sie da wiederzusehen.
Playlist
Intro
Mein Eichensarg
Bei den Gräbern
Nur dein Fleisch
Ripper von Rostow (mittdrin gitarrensaite gerissen)
Ripper von Rostow (nochmal von vorn)
Am Glockenseil
13 (ohne gesang)
In der Grube
Hinein ins Tränenmeer
Blutgeil
Wundwasser
Zeit zu spielen
Elektrohexe
Nach einer kurzen Umbaupause kamen Pungent Stench auf die Bühne und spielten vor den verbliebenen 150 Leuten. Technisch konnten die drei Ösis mich wieder voll überzeugen und haben einen Death-Knaller nach dem anderen gezündet. Trotz der mittlerweile späten Stunde gingen die Leute noch gut mit und feierten sie fast genau so wie Eisregen.
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.03.2005, 21:53 Uhr von Rosensammlerin
Bewertung: sehr hilfreichHallo, du scheinst ja ein Faible für Leichen und alles was damit zu tun hat, zu haben. Ist nicht mein Geschmack... Lieben Gruß
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