Sozialamt Testbericht
ab 5,23 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Erfahrungsbericht von Zwillingspapi
Mich sehen die bestimmt nie wieder!
Pro:
-/-
Kontra:
man wird wie minderwärtig behandelt
Empfehlung:
Nein
Gerne vermeidet man den Weg zum Sozialamt, aber meine Freundin hat mich letztes Jahr doch dazu überzeugen können. Wir wollten ja auch kein Geld für uns, sondern einen Zuschuss für die Ausstattung unserer Zwillinge. Wenn man bedenkt, das ein Zwillingskinderwagen zwischen 800 und 1000 Euro kostet, kann man ja deswegen mal fragen.
Also sind wir an einem Freitagvormittag zu unserem zuständigem Amt gefahren, um die entsprechenden Anträge abzuholen.
In Bad Langensalza hat man, sehr zur Zufriedenheit der Bevölkerung, eine Aussenstelle fast aller Behörden, da wir sonst immer extra bis Mühlhausen fahren müssten. In dieser Aussenstelle befindet sich noch das Bürgerbüro, wo man zumindest die Anträge für alle Behörden bekommt und sie dort auch abgeben kann. Gleichzeitig wird einem dort bei der Ausfüllung von Anträgen geholfen.
Parkplätze für Besucher hat man dort allerdings nicht. Die wenigen, welche Vorhanden sind, sind ausschliesslich für die Mitarbeiter dort. Aber gegenüber befindet sich ein Einkaufszentrum und dort kann sein Auto abstellen.
Als wir das Gebäude betraten sahen wir schon eine grössere Gruppe Ausländer stehen und wir machten uns auf eine lange Wartezeit gefasst. Schnell stellten wir fest, das sie zu einem anderen Amt wollten und begaben uns zu den Büro´s wo wir unseren Antrag holen wollten. Dort sassen schon mehrere, nicht gerade nüchterne Männer und meine Freundin blieb lieber stehen, da ihr neben diesen Herren von dem Alkoholgeruch übel wurde. Es war zwar schon November und auch kalt draussen, aber sie hatte keine Scheu das Fenster in diesem Flur aufzumachen.
Nun waren wir endlich dran. Nach einer Wartezeit von 15 Minuten, was für Behörden doch recht schnell ist, bat uns ein älterer Mann in sein Büro.
Meine Freundin brachte ihr Anliegen vor und als erstes schaute er mich an und wollte wissen, ob ich denn der Vater sei. Nach einem „ja“ von mir, kam doch glatt die patzige Antwort, das dieses schon mal gut sei, denn dann bräuchte man diesen schon mal nicht ausfindig machen. Klasse, den Spruch hätte sich der Typ auch denken können, denn nicht alle werdenden Väter machen sich aus dem Staub.
Dann gab es uns die Anträge und eine Liste was man noch zusätzlich zur Einsicht abgeben müsse und gab uns als abschliessende Worte mit auf dem Weg, das wir mit grosser Wahrscheinlichkeit nichts bekämen. Sieht man den Leuten das an der Nasenspitze an oder bekommt man in Bad Langensalza nicht, wenn man nicht nach Alkohol riecht?
Eine Woche später sind wir dann wieder dort hin, um alle Unterlagen abzugeben. Per Post machen wir so was nicht mehr, da wir ja die Kosten für die Kopien dazu hätten und somit das dort gemacht wird. Und wenn man gleich mehrere Erledigungen einplant, dann rechnet sich das mit den Fahrtkosten.
Nachdem wir ihm nun alles, was kopiert werden musste, übergaben sah der gute Mann schon mächtig gereizt aus. Aber er wanderte mit uns zum Kopierer und machte sich die Abzüge die er brauchte. Dabei schaute er schon verschiedene Unterlagen etwas genauer an und er sagte uns wieder, das wir uns kaum Hoffnung auf einen Zuschuss machen sollten. Nun wo er einige Zahlen gesehen hatte, glaubte ich ihm das schon eher und seine Aussage sollte auch zutreffen. Denn nach rund 2 Wochen kam dann auch die schriftliche Absage.
Mein Fazit
Den Gang zum Sozialamt sollte man sich wirklich genau überlegen. Denn die Erfahrung, das die Mitarbeiter in einem unwürdige Menschen sehen, wie sie ja in ihrem Benehmen zeigen, haben nicht nur wir machen dürfen, sondern auch schon Bekannte von, die allerdings zu anderen Ämtern gehören. Die finanzielle Unterstützung die wir beim Sozialamt erbeten hatten, haben wir dann von Pro Familia bekommen. Solche gemeinnützigen Vereine kann ich nur jedem empfehlen, wenn Nachwuchs unterwegs ist. Das Sozialamt kann man jedenfalls vergessen.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren
Zwillingspapi
PS: Der Bericht ist bei ciao unter Hexer70 erschienen.
Also sind wir an einem Freitagvormittag zu unserem zuständigem Amt gefahren, um die entsprechenden Anträge abzuholen.
In Bad Langensalza hat man, sehr zur Zufriedenheit der Bevölkerung, eine Aussenstelle fast aller Behörden, da wir sonst immer extra bis Mühlhausen fahren müssten. In dieser Aussenstelle befindet sich noch das Bürgerbüro, wo man zumindest die Anträge für alle Behörden bekommt und sie dort auch abgeben kann. Gleichzeitig wird einem dort bei der Ausfüllung von Anträgen geholfen.
Parkplätze für Besucher hat man dort allerdings nicht. Die wenigen, welche Vorhanden sind, sind ausschliesslich für die Mitarbeiter dort. Aber gegenüber befindet sich ein Einkaufszentrum und dort kann sein Auto abstellen.
Als wir das Gebäude betraten sahen wir schon eine grössere Gruppe Ausländer stehen und wir machten uns auf eine lange Wartezeit gefasst. Schnell stellten wir fest, das sie zu einem anderen Amt wollten und begaben uns zu den Büro´s wo wir unseren Antrag holen wollten. Dort sassen schon mehrere, nicht gerade nüchterne Männer und meine Freundin blieb lieber stehen, da ihr neben diesen Herren von dem Alkoholgeruch übel wurde. Es war zwar schon November und auch kalt draussen, aber sie hatte keine Scheu das Fenster in diesem Flur aufzumachen.
Nun waren wir endlich dran. Nach einer Wartezeit von 15 Minuten, was für Behörden doch recht schnell ist, bat uns ein älterer Mann in sein Büro.
Meine Freundin brachte ihr Anliegen vor und als erstes schaute er mich an und wollte wissen, ob ich denn der Vater sei. Nach einem „ja“ von mir, kam doch glatt die patzige Antwort, das dieses schon mal gut sei, denn dann bräuchte man diesen schon mal nicht ausfindig machen. Klasse, den Spruch hätte sich der Typ auch denken können, denn nicht alle werdenden Väter machen sich aus dem Staub.
Dann gab es uns die Anträge und eine Liste was man noch zusätzlich zur Einsicht abgeben müsse und gab uns als abschliessende Worte mit auf dem Weg, das wir mit grosser Wahrscheinlichkeit nichts bekämen. Sieht man den Leuten das an der Nasenspitze an oder bekommt man in Bad Langensalza nicht, wenn man nicht nach Alkohol riecht?
Eine Woche später sind wir dann wieder dort hin, um alle Unterlagen abzugeben. Per Post machen wir so was nicht mehr, da wir ja die Kosten für die Kopien dazu hätten und somit das dort gemacht wird. Und wenn man gleich mehrere Erledigungen einplant, dann rechnet sich das mit den Fahrtkosten.
Nachdem wir ihm nun alles, was kopiert werden musste, übergaben sah der gute Mann schon mächtig gereizt aus. Aber er wanderte mit uns zum Kopierer und machte sich die Abzüge die er brauchte. Dabei schaute er schon verschiedene Unterlagen etwas genauer an und er sagte uns wieder, das wir uns kaum Hoffnung auf einen Zuschuss machen sollten. Nun wo er einige Zahlen gesehen hatte, glaubte ich ihm das schon eher und seine Aussage sollte auch zutreffen. Denn nach rund 2 Wochen kam dann auch die schriftliche Absage.
Mein Fazit
Den Gang zum Sozialamt sollte man sich wirklich genau überlegen. Denn die Erfahrung, das die Mitarbeiter in einem unwürdige Menschen sehen, wie sie ja in ihrem Benehmen zeigen, haben nicht nur wir machen dürfen, sondern auch schon Bekannte von, die allerdings zu anderen Ämtern gehören. Die finanzielle Unterstützung die wir beim Sozialamt erbeten hatten, haben wir dann von Pro Familia bekommen. Solche gemeinnützigen Vereine kann ich nur jedem empfehlen, wenn Nachwuchs unterwegs ist. Das Sozialamt kann man jedenfalls vergessen.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren
Zwillingspapi
PS: Der Bericht ist bei ciao unter Hexer70 erschienen.
Bewerten / Kommentar schreiben