Soziales Pflichtjahr für Mädchen Testbericht
ab 11,30 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von SusanneRehbein
Wofür soll das gut sein?
Pro:
Enticklung von Sozialgefühl
Kontra:
Zwang
Empfehlung:
Nein
Die Einführung eines solchen Jahres würde ich total daneben finden. Mittlerweile wird darüber nachgedacht die Wehrpflicht für Männer abzuschaffen und für Mädchen schaffen wir (soziale) Pflichten? Da kann doch etwas nicht stimmen!
Weiter wäre zu überlegen, in wie weit die „Pflicht“ zum tragen kommt. Ist „Pflicht“ gleichbedeutend damit, dass man sich die Einsatzstelle nicht aussuchen kann? Kann es dadurch passieren, dass man 500 km vom Wohnort eingesetzt wird? Wie sollte dann die Unterbringung aussehen? Oder kann man die Einsatzstelle frei wählen? Wo ist dann noch der Unterschied zum ohnehin schon existierenden FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr)? Jungs, die 3 Brüder haben die schon beim Bund waren müssen nicht zum Bund ... gilt das dann auch für Mädchen? 3 Krankenschwestern in der Familie und man muss das Pflichtjahr nicht ableisten?
Ich halte das lediglich für einen Versuch, die Kosten noch geringer zu halten und die Arbeitslosenzahlen zu erhöhen. Abgesehen davon, dass durch derartige Veränderungen tatsächlich jede Menge Arbeitsplätze eingespart werden können, wem ist denn damit geholfen derartig viele ungelernte Kräfte im Bereich der sozialen Arbeit zu haben? Und dann auch noch als Pflicht! Also angenommen meine Oma wäre in einem Altersheim untergebracht, hätte ich kein gutes Gefühl, wenn ich wüsste, dort sind viele junge Mädchen/Frauen tätig, die eigentlich gar keine Lust dazu haben. In Aufgabengebieten mit Kindern mag das ja immer noch anders aussehen, aber welche Jugendliche geht denn mit viel Engagement an eine Pflegetätigkeit, zu der sie gezwungen wird?
Ich habe ein FSJ angelegt und es hat mir viel Spaß bereitet. In diesem Jahr muss jeder Teilnehmer 5 Seminare besuchen, wobei man dann viele andere FSJ’ler trifft und dabei wurde deutlich, dass sowieso viele Mädchen sich für eine derartig freiwillige Tätigkeit entscheiden. Reichen die nicht aus? Oder welchen Sinn soll denn das Pflichtjahr erfüllen? Sollen noch mehr arbeitslose oder schlechtbezahlte Pfleger herangezüchtet werden?
Also ich bin eindeutig gegen die Einführung eines derartigen Pflichtjahres, da es meiner Ansicht nach wesentlich mehr Nachteile in sich birgt als Vorteile. Schäbig finde ich auch, dass das alles unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung stattfinden soll.
Weiter wäre zu überlegen, in wie weit die „Pflicht“ zum tragen kommt. Ist „Pflicht“ gleichbedeutend damit, dass man sich die Einsatzstelle nicht aussuchen kann? Kann es dadurch passieren, dass man 500 km vom Wohnort eingesetzt wird? Wie sollte dann die Unterbringung aussehen? Oder kann man die Einsatzstelle frei wählen? Wo ist dann noch der Unterschied zum ohnehin schon existierenden FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr)? Jungs, die 3 Brüder haben die schon beim Bund waren müssen nicht zum Bund ... gilt das dann auch für Mädchen? 3 Krankenschwestern in der Familie und man muss das Pflichtjahr nicht ableisten?
Ich halte das lediglich für einen Versuch, die Kosten noch geringer zu halten und die Arbeitslosenzahlen zu erhöhen. Abgesehen davon, dass durch derartige Veränderungen tatsächlich jede Menge Arbeitsplätze eingespart werden können, wem ist denn damit geholfen derartig viele ungelernte Kräfte im Bereich der sozialen Arbeit zu haben? Und dann auch noch als Pflicht! Also angenommen meine Oma wäre in einem Altersheim untergebracht, hätte ich kein gutes Gefühl, wenn ich wüsste, dort sind viele junge Mädchen/Frauen tätig, die eigentlich gar keine Lust dazu haben. In Aufgabengebieten mit Kindern mag das ja immer noch anders aussehen, aber welche Jugendliche geht denn mit viel Engagement an eine Pflegetätigkeit, zu der sie gezwungen wird?
Ich habe ein FSJ angelegt und es hat mir viel Spaß bereitet. In diesem Jahr muss jeder Teilnehmer 5 Seminare besuchen, wobei man dann viele andere FSJ’ler trifft und dabei wurde deutlich, dass sowieso viele Mädchen sich für eine derartig freiwillige Tätigkeit entscheiden. Reichen die nicht aus? Oder welchen Sinn soll denn das Pflichtjahr erfüllen? Sollen noch mehr arbeitslose oder schlechtbezahlte Pfleger herangezüchtet werden?
Also ich bin eindeutig gegen die Einführung eines derartigen Pflichtjahres, da es meiner Ansicht nach wesentlich mehr Nachteile in sich birgt als Vorteile. Schäbig finde ich auch, dass das alles unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung stattfinden soll.
21 Bewertungen, 4 Kommentare
-
04.09.2002, 01:47 Uhr von Feierabend
Bewertung: sehr hilfreichDie Jungs könne immer noch Ausuchen ob Bund oder Ziwi . Warum dann ein PFLICHTJAHR für Frauen?
-
16.08.2002, 01:41 Uhr von Kenbo
Bewertung: sehr hilfreichBei der Wehrpflicht fragt auch keiner, ob der Typ Lust darauf hat! Deinen Bericht fand ich trotzdem gut!!
-
17.06.2002, 08:09 Uhr von Rio-Fan
Bewertung: sehr hilfreichwenn es auf Zwang basiert ist es sowieso abzulehnen
-
04.06.2002, 02:57 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichWenn Pflichtjahr, dann für alle u. in der Not. Die hätten wir aber nicht, würde woanders gespart werden.
Bewerten / Kommentar schreiben