Spargel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Gesundheitsfaktor:
Erfahrungsbericht von saboger
So schmeckt Spargel
Pro:
Lecker, kalorienarm, gesund
Kontra:
Schälen kostet Zeit und erfordert Übung
Empfehlung:
Ja
Ich möchte anläßlich der momentanen Spargelzeit etwas über dieses wohlschmeckende Gemüse berichten - und ein paar Tips zur Zubereitung geben. Als Quelle diente mir vorweigend Wikipedia (angegeben). Das Rezept zur Zubereitung stammt von meiner Freundin.
~~~Geschichte~~~
(aus www.wikipedia.de)
Spargel (Lat. Asparagus) ist als Gemüse und Heilpflanze schon sehr lange bekannt. Die Ägypter verwendeten ihn schon vor 4500 Jahren, Griechen und Römer kannten ihn seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. Als Heilpflanze diente bevorzugt wildwachsender Spargel, der nach Dioskurides harntreibend und abführend wirken sowie gegen Gelbsucht helfen sollte. Mit diesen Indikationen wurde er bis ins 19. Jahrhundert verwendet.
Die Römer machten den Spargel zwar nördlich der Alpen bekannt, er geriet aber wieder in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert ist der Anbau wieder belegt - er galt damals als teure Delikatesse. Das dürfte damit zu tun haben, dass der Nährwert von Spargel minimal ist, auch wenn er viel Vitamin B1 und E (grüner Spargel viel Vitamin A) enthält.
~~~Anbau~~~
(aus www.wikipedia.de)
Die jungen Triebe (griechisch asp(h)áragos, \"junger Trieb\") werden in Europa je nach Region von März bis Juni geerntet.
Spargel benötig Wärme und lockeren, sandigen, nicht zu feuchten Boden, der nötigenfalls drainiert werden muss. Zur Anlage der Spargelbeete hebt man vor Eintritt des Winters die Erde 1,9 m breit und einen Spatenstich tief aus, gräbt dann Rinder- oder Hofmist und steckt in Entfernungen von 60-90 cm Pfähle. Auf den entstandenen Hügeln breitet man die ein- bis zweijährigen Spargelpflanzen (Klauen) aus und bedeckt sie mit Erde. Vorteilhaft ist eine weitere Mistbedeckung des ganzen Beets, welche nur die Köpfe der Hügel freilässt, worauf man dann das Ganze so weit mit Erde bedeckt, dass die Köpfe der Pflanzen etwa 3 cm tief zu liegen kommen. Im Herbst schneidet man die Stängel 16 cm hoch ab, lockert das Beet und bedeckt es 8-10 cm hoch mit altem Mist. Im Frühjahr wird das Gröbere fortgenommen und der Rest mit Erde mehrere Zentimeter hoch bedeckt. Im dritten Jahr erhöht man die Beete mit fetter, sandiger Erde so stark, dass die Pflanzen 16 cm tief liegen. Man kann jetzt anfangen, Spargel zu stechen. Das Ende der Spargelsaison beschreibt die Bauernregel: \"Kirschen rot, Spargel tot.\" Das offizielle Ende der Spargelsaison ist der 24. Juni, der Johannistag.
~~~Inhaltsstoffe~~~
Der Spargel enthält ca. 2% eiweißähnliche Substanzen, 0,3% Fett, 0,5% Zucker, 1,5% Cellulose, 92% Wasser.
~~~Qualität~~~
(aus www.wikipedia.de)
Spargel ist ein sehr empfindliches Gemüse und sollte von der Ernte bis zur Zubereitung sorgsam behandelt werden. Guten weißen oder violetten Spargel erkennt man an geschlossenen Köpfen, gleichmäßigem Wuchs, einem noch feuchten, nicht hohlen Ende und an dem quietschenden Geräusch, das frische Spargelstangen beim Aneinanderreiben erzeugen. Dünne Stangen sind von minderer Qualität, die Handelsklasse 1 hat einen Durchmesser von 12 bis 16 mm, Handelsklasse 1+ einen von 16 bis 26 mm.
~~~Reinigung und Vorbereitung~~~
Zuerst sollte Spargel gewaschen werden, um Sand- und Erdreste zu entfernen. Spargel wird immer von oben nach unten, vom Kopf zum Schnittende hin geschält. Dabei wird die Spargelspitze selbst ausgelassen. Spargel kann dünn, sollte aber unbedingt gleichmäßig geschält werden. Oft wird nach unten hin etwas dicker geschält, da am unteren Ende eher holzige Stellen sind. Das Schälen erfordert etwas Übung. Wenn man mit dem Fingernagel quer zur Faserrichtung nicht in den Spargel ritzen kann, muß noch etwas mehr geschält werden. Nach dem Schälen sollten die holzigen, manchmal leicht eingetrockneten Enden abgeschnitten werden. Bei sehr frischem, gutem Spargel braucht man nur ein kleines Stück (maximal 1 cm) abschneiden, bei etwas älterem Spargel können es auch 1-2 cm sein.
~~~Zubereitung~~~
# Tip 1
So wird Spargel besonders geschmacksintensiv: Die Spargelschalen nicht wegwerfen, sondern zusammen mit etwas Salz und Zucker in einem Topf kurz aufkochen, dann die Spargelschalen abschöpfen.
In den Sud kommt nun der Spargel und wird etwa 20 Minuten lang gegart. Wenn man mit einem spitzen Messer den Spargel leicht anstechen kann, ist er fertig.
# Tip 2
Aus einem Teil des Suds, der ja nun sehr nach Spargel schmeckt, kann auch noch eine Sauce Hollondaise geamcht werden, die unvergleichlich schmeckt. Dazu für zwei Personen etwa 100 g Butter zerlassen und mit 2 EL Spargelbrühe vermischen. Unter die leicht abgekühlte Mischung (unter 65°) ein Eigelb schlagen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen.
Zu Spargel essen wir gerne Kartoffeln, kombiniert mit gekochtem, gerolltem Schinken oder Kalbsschnitzel.
# Tip 3
Sehr dekorativ: Nach dem Aufladen auf den Teller mit der Pfeffermühle mit buntem Pfeffer einen Pfefferrand auf den Teller mahlen.
# Tip 4
Aus dem Sud und mit ein paar kleingeschnittenen Spargelstangen vom \"Hauptgang\" des Vortages kann man übrigens am nächsten Tag noch eine feine Spargelcremesuppe zubereiten (den Sud erhitzen und mit Mehlschwitze eindicken, mit Muskat abschmecken) oder den Sud einfach so trinken - er schmeckt sehr fein und es wäre schade, ihn wegzukippen.
Für yopi und ciao!
~~~Geschichte~~~
(aus www.wikipedia.de)
Spargel (Lat. Asparagus) ist als Gemüse und Heilpflanze schon sehr lange bekannt. Die Ägypter verwendeten ihn schon vor 4500 Jahren, Griechen und Römer kannten ihn seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. Als Heilpflanze diente bevorzugt wildwachsender Spargel, der nach Dioskurides harntreibend und abführend wirken sowie gegen Gelbsucht helfen sollte. Mit diesen Indikationen wurde er bis ins 19. Jahrhundert verwendet.
Die Römer machten den Spargel zwar nördlich der Alpen bekannt, er geriet aber wieder in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert ist der Anbau wieder belegt - er galt damals als teure Delikatesse. Das dürfte damit zu tun haben, dass der Nährwert von Spargel minimal ist, auch wenn er viel Vitamin B1 und E (grüner Spargel viel Vitamin A) enthält.
~~~Anbau~~~
(aus www.wikipedia.de)
Die jungen Triebe (griechisch asp(h)áragos, \"junger Trieb\") werden in Europa je nach Region von März bis Juni geerntet.
Spargel benötig Wärme und lockeren, sandigen, nicht zu feuchten Boden, der nötigenfalls drainiert werden muss. Zur Anlage der Spargelbeete hebt man vor Eintritt des Winters die Erde 1,9 m breit und einen Spatenstich tief aus, gräbt dann Rinder- oder Hofmist und steckt in Entfernungen von 60-90 cm Pfähle. Auf den entstandenen Hügeln breitet man die ein- bis zweijährigen Spargelpflanzen (Klauen) aus und bedeckt sie mit Erde. Vorteilhaft ist eine weitere Mistbedeckung des ganzen Beets, welche nur die Köpfe der Hügel freilässt, worauf man dann das Ganze so weit mit Erde bedeckt, dass die Köpfe der Pflanzen etwa 3 cm tief zu liegen kommen. Im Herbst schneidet man die Stängel 16 cm hoch ab, lockert das Beet und bedeckt es 8-10 cm hoch mit altem Mist. Im Frühjahr wird das Gröbere fortgenommen und der Rest mit Erde mehrere Zentimeter hoch bedeckt. Im dritten Jahr erhöht man die Beete mit fetter, sandiger Erde so stark, dass die Pflanzen 16 cm tief liegen. Man kann jetzt anfangen, Spargel zu stechen. Das Ende der Spargelsaison beschreibt die Bauernregel: \"Kirschen rot, Spargel tot.\" Das offizielle Ende der Spargelsaison ist der 24. Juni, der Johannistag.
~~~Inhaltsstoffe~~~
Der Spargel enthält ca. 2% eiweißähnliche Substanzen, 0,3% Fett, 0,5% Zucker, 1,5% Cellulose, 92% Wasser.
~~~Qualität~~~
(aus www.wikipedia.de)
Spargel ist ein sehr empfindliches Gemüse und sollte von der Ernte bis zur Zubereitung sorgsam behandelt werden. Guten weißen oder violetten Spargel erkennt man an geschlossenen Köpfen, gleichmäßigem Wuchs, einem noch feuchten, nicht hohlen Ende und an dem quietschenden Geräusch, das frische Spargelstangen beim Aneinanderreiben erzeugen. Dünne Stangen sind von minderer Qualität, die Handelsklasse 1 hat einen Durchmesser von 12 bis 16 mm, Handelsklasse 1+ einen von 16 bis 26 mm.
~~~Reinigung und Vorbereitung~~~
Zuerst sollte Spargel gewaschen werden, um Sand- und Erdreste zu entfernen. Spargel wird immer von oben nach unten, vom Kopf zum Schnittende hin geschält. Dabei wird die Spargelspitze selbst ausgelassen. Spargel kann dünn, sollte aber unbedingt gleichmäßig geschält werden. Oft wird nach unten hin etwas dicker geschält, da am unteren Ende eher holzige Stellen sind. Das Schälen erfordert etwas Übung. Wenn man mit dem Fingernagel quer zur Faserrichtung nicht in den Spargel ritzen kann, muß noch etwas mehr geschält werden. Nach dem Schälen sollten die holzigen, manchmal leicht eingetrockneten Enden abgeschnitten werden. Bei sehr frischem, gutem Spargel braucht man nur ein kleines Stück (maximal 1 cm) abschneiden, bei etwas älterem Spargel können es auch 1-2 cm sein.
~~~Zubereitung~~~
# Tip 1
So wird Spargel besonders geschmacksintensiv: Die Spargelschalen nicht wegwerfen, sondern zusammen mit etwas Salz und Zucker in einem Topf kurz aufkochen, dann die Spargelschalen abschöpfen.
In den Sud kommt nun der Spargel und wird etwa 20 Minuten lang gegart. Wenn man mit einem spitzen Messer den Spargel leicht anstechen kann, ist er fertig.
# Tip 2
Aus einem Teil des Suds, der ja nun sehr nach Spargel schmeckt, kann auch noch eine Sauce Hollondaise geamcht werden, die unvergleichlich schmeckt. Dazu für zwei Personen etwa 100 g Butter zerlassen und mit 2 EL Spargelbrühe vermischen. Unter die leicht abgekühlte Mischung (unter 65°) ein Eigelb schlagen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen.
Zu Spargel essen wir gerne Kartoffeln, kombiniert mit gekochtem, gerolltem Schinken oder Kalbsschnitzel.
# Tip 3
Sehr dekorativ: Nach dem Aufladen auf den Teller mit der Pfeffermühle mit buntem Pfeffer einen Pfefferrand auf den Teller mahlen.
# Tip 4
Aus dem Sud und mit ein paar kleingeschnittenen Spargelstangen vom \"Hauptgang\" des Vortages kann man übrigens am nächsten Tag noch eine feine Spargelcremesuppe zubereiten (den Sud erhitzen und mit Mehlschwitze eindicken, mit Muskat abschmecken) oder den Sud einfach so trinken - er schmeckt sehr fein und es wäre schade, ihn wegzukippen.
Für yopi und ciao!
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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17.05.2005, 11:49 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreichda bekomm ich ja gleich Appetit. Dabei ist bis Mittag noch ´ne Weile hin. Liebe Grüße, Tweety30!
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