Sprit sparen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hagar66

Geld KANN man verbrennen, MUSS man aber nicht...

Pro:

Es bringt bares Geld

Kontra:

Nicht jedes Temperament kann das vollständig durchhalten

Empfehlung:

Ja

Ich will hier mal zu den vielen guten Berichten auch meine Überlegungen hinzufügen, und Euch an meinem Wissen teilhaben lassen, wie man das mit dem Sprit sparen hinbekommt. Denn es spart für jeden einzelnen bares Geld, die gleiche Strecke mit weniger Einsatz zu erreichen und bringt obendrein – und daran liegt mir besonders - der Umwelt etwas.

Am meisten bringt es normalerweise, seinen Fahrstil zu ändern. Aber auch schon durch einfache Maßnahmen am und im Fahrzeug kann man ohne gefühlte „Komforteinbußen“ etwas erreichen. Daher beschreibe ich zunächst die Maßnahmen

am Fahrzeug:
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Reifendruck:
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Die wohl einfachste, schnellste und kostengünstigste Maßnahme ist es, den Reifendruck zu erhöhen. Gegenüber den vom Hersteller angegebenen Werten fahre ich generell mit 0,3 - 0,5 bar höherem Reifendruck. Der Sinn dieser Maßnahme ist, den Rollwiderstand des Fahrzeugs durch Verringerung der Kontaktfläche der Reifen zur Straße zu reduzieren. Aus genau dem gleichen Grund ist es übrigens auch sinnvoll, auf den schmückenden Schnickschnack namens Breitreifen zu verzichten. Sind in den Papieren des Fahrzeugs mehrere mögliche Bereifungen angegeben, sollte die weniger breite Möglichkeit gewählt werden. Allerdings: Durch die Verringerung der Kontaktfläche verringert sich auch die Bodenhaftung des Fahrzeugs. Dies muss (!) beim Fahrstil berücksichtigt werden, „sportliche“ Kurvenfahrer landen mit dieser Maßnahme schnell im Abseits!

Motoröl:
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Weniger preisgünstig, aber ebenfalls sehr wirksam, ist die Umstellung auf ein Synthetikmotoröl mit der Bezeichnung 0W-40. Es ist ein extremes Leichtlauföl und sorgt allein schon für eine Ersparnis von ca. 5- 10% gegenüber herkömmlichen Schmierstoffen. Auf zweierlei möchte ich hinweisen: Jeder möge bitte zunächst prüfen, ob das Fahrzeug für dieses Öl geeignet ist. Ich kenne zwar keins, mit dem man es nicht benutzen darf, aber ich kenne beileibe nicht alles. Und jeder sollte sich selbst anhand der Ölwechselintervalle, des Preises des Öls (ich liiiiiebe den Genitiv!) und der persönlichen Fahrleistung zusammenrechnen, ob es sich wirklich lohnt.

Ausstattung:
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Auf jede Form von schmückendem Beiwerk, wie z.B. Front- oder Heckspoiler, generell alle Krawallhobel- bzw. Tussifallen- Attribute, aber auch auf ungenutzte Dachgepäckträger, ja selbst auf nicht genutzte abnehmbare Anhängerkupplungen sollte verzichtet werden. Sie sind regelmäßig nur dazu geeignet, den vom Hersteller sorgfältig austarierten Luftwiderstand zu erhöhen und wirken daher kontraproduktiv. Abstriche an der Sicherheit sollten aber nicht gemacht werden. Wenn also jemand im Erdinger Moos oder in der Nähe der Themse wohnt, ist auch der nachträgliche Anbau von Nebelscheinwerfern gestattet.

Fahrzeugwartung:
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Eine Plattitüde, und deswegen führe ich die Überschrift nur der Vollständigkeit halber auf. Regelmäßige fachmännische Wartung des Fahrzeugs und damit auch aller am Verbrennungsprozess beteiligten Komponenten sollte sich ja von selbst verstehen.

Verlassen wir also diesen Abschnitt und kommen wir zu

Maßnahmen im Fahrzeug:
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Auch hier gibt es ein paar einfache Dinge, die beim Sparen helfen können.

Gewichtsreduktion:
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Wer ab und zu mal zu Fuß unterwegs ist (es soll ja noch welche geben, die das tun) weiß: Was ich tragen muss, belastet mich. Besonders dann, wenn ich es gar nicht brauche. Und genauso ist es beim Auto. Jedes Kilogramm, das ich aus dem Auto entfernen kann, reduziert die Masse, die fortbewegt werden muss, und daher auch den Energieeinsatz. Brauche ich wirklich im Juni die Schneeketten im Kofferraum? Oder im Januar die Kühlbox, die immer auf dem Zigarettenanzünder mitläuft? Den dicken Atlas auf der Hutablage, obwohl ich nur im Urlaub in Gegenden komme, in denen ich mich nicht auskenne? Ich denke, jeder wird in seinem Wagen Sachen finden, die zumindest jahreszeitenabhängig nicht fehlen würden. Raus damit! (Ich verweise zusätzlich auf den guten Hinweis von squarerigger im ersten Kommentar zu diesem Bericht)

elektrische Verbraucher:
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Autos haben mittlerweile eine Unzahl an elektrischen Verbrauchern, viele davon sind für den Benutzer unsichtbar und deswegen auch nicht zu steuern. Aber ein paar Einflussmöglichkeiten sind uns geblieben: Wenn wir z. B. über eine Klimaanlage verfügen, ist es sinnvoll, sie auszuschalten, wenn sie nicht gebraucht wird. Sie allein kann zu einem Mehrverbrauch von bis zu einem Dreiviertelliter auf 100 km führen. Aber selbst, wenn das Auto nur über ein Gebläse verfügt, ist es sinnvoll, das nicht einfach mitlaufen zu lassen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Lichtmaschine den Strom für solche Verbraucher quasi kostenlos mitproduziert (Das behaupten wunderlicherweise sogar manche gestandenen Autoelektriker. Wer es ernsthaft weiter behaupten möchte, melde bitte erst das in dieser Gleichung entdeckte Perpetuum Mobile beim Patentamt an und sich dann bei mir). Die eingeschaltete Heckscheiben- und Außenspiegelheizung ist möglicherweise ja auch gar nicht notwendig.

Quintessenz: Einfach alles abschalten, was nicht gebraucht wird.

Nun haben wir die Vorbereitungen hinter uns und können einsteigen. Wenden wir uns also dem

Fahrstil
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zu.

Einsteigen und losfahren
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Genau so sollte es sein. Aber auch hier gibt es wieder einiges zu beachten. Zunächst sollte ich dafür sorgen, dass mein Wagen und ich auch wirklich abfahrbereit sind, wenn ich den Schlüssel umgedreht habe. Das heißt zum Beispiel, dass ich (und auch alle anderen eventuellen Insassen) mich bereits angeschnallt haben, bevor der Motor startet. Im Winter sollte ich mein Auto vollständig von Eis und Schnee befreit und die Scheiben freigekratzt haben. Abgesehen davon, dass die Wagenreinigung bei laufendem Motor verboten ist, geht hier auch völlig unnötig Treibstoff durch den Auspuff.

Idealerweise habe ich den Wagen am Ende der letzten Fahrt (mit warmen Motor, deswegen höherer Wirkungsgrad) so abgestellt, dass ich ohne größere Rangierarbeiten losfahren kann. Wenn ich an einer vielbefahrenen Strasse stehe, beobachte ich den Verkehr hinter mir, um nach einer Lücke zu suchen, und den Wagen erst dann zu starten, wenn ich anschließend auch wirklich ohne größeres Warten losfahren kann. Beim Starten wird kein Gas gegeben; sollte das notwendig sein, damit der Motor anspringt, ist er falsch eingestellt!

Die Heizung oder Klimaanlage lasse ich auf jeden Fall solange ausgeschaltet, bis der Wagen Betriebstemperatur hat. Erst bei dieser Temperatur ist das beste Verhältnis zwischen Energieeinsatz und Fortbewegung erreicht und vorher wirkt die Heizung eh’ nur eingeschränkt. Ausnahme: Die Scheibenentfrostung muss natürlich auch schon bei niedrigerer Motortemperatur eingesetzt werden, wenn die Frontscheibe immer wieder beschlägt (Die Neigung zum Beschlagen reduziert sich übrigens, wenn Die Scheibe sauber ist. Und das trägt ja ganz nebenbei auch noch zur Sicherheit bei.).

Die Fahrt:
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Bei jeder Fahrt gibt es ein ehernes Gesetz: Immer wenn ich bremse, geht Bewegungsenergie, die ich dem Auto zugeführt habe, ungenutzt verloren. Das oberste Ziel beim Sparsam- Fahren ist daher, so vorausschauend zu fahren, dass die Bremsen möglichst selten zum Einsatz kommen. Aber wie mache ich das?

Erst mal: Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist Dein Freund! Auf jeden Fall innerorts, meistens bei Überland- Fahrten, zugegebenermaßen seltener bei Autobahn- Fahrten, es sei denn, sie kommen von verkehrsflussabhängigen elektronischen Schildern. Haltet Euch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen, sie sind unerwartet oft z.B. Grünphasen angepasst und helfen beim Sparen ganz von selbst. Und ganz nebenbei gibt’s auch weniger speeding tickets und auch das ist kostenwirksam.

Da man sich eh’ schon an die Geschwindigkeitsbeschränkung hält, bleibt auch mehr Zeit, um den vorausfahrenden, aber auch den nachfolgenden (!) Verkehr zu beobachten... Gibt es da vorne eine Schlange? Eine Ampel, die gleich auf rot springt? Fängt gleich eine Rechtsabbiegerspur an, und jemand überholt mich noch schnell, nur um dann rechts abbiegen zu wollen? Habe ich dafür noch (oder schon) den richtigen Abstand? Es gibt vielfältige solcher Situationen; drüber nachdenken und entsprechend handeln hilft, sicherer UND sparsamer zu fahren.

Wichtig ist gleichmäßiges Fahren, frühes Hochschalten und gefühlvolles Gasgeben. Je seltener sich beim Fahren die Motordrehzahl ändert, desto sparsamer ist die Fahrt. Für alle, die einen Bordcomputer mit momentaner Verbrauchsanzeige haben: Macht Euch mal den Spaß, und beobachtet auf einer Fahrstrecke diese Anzeige etwas genauer. Selbst bei Gaspedalbewegungen im Millimeterbereich zeigen sich unerwartet hohe Ausschläge. Am besten wäre es eigentlich, sich während der Fahrt das Fußgelenk zu vereisen... Ich selbst fahre immer mit dieser Anzeige (obwohl es mittlerweile eigentlich nicht mehr notwendig ist). So kann ich mich im Zaum halten und kriege abhängig vom Streckenprofil ein Gefühl dafür wie viel Gas der Wagen wirklich braucht. Ganz nebenbei bekomme ich auch ein besseres Gefühl selbst für minimale Steigungen oder Gefälle. Wenn es die Strecke zulässt, sollte nicht an einer Steigung beschleunigt werden. Der notwendige Energieeinsatz ist höher als bei ebener Strasse oder Gefälle.

Schon in der Fahrschule haben zumindest die Jüngeren unter uns gelernt, dass jeder Gang einzeln runtergeschaltet werden sollte. Zwar wird dieses Vorgehen unter einem Sicherheitsaspekt gelehrt, aber auch zum Spritsparen hilft es, denn moderne Einspritzelektroniken schalten die Benzinzufuhr zum Motor vollständig ab, wenn mit eingelegtem Gang kein Gas gegeben wird, jedenfalls solange, bis der Motor droht, abgewürgt zu werden. Das heißt: Wenn ich an eine Ampel oder Schlange heranfahre, kann ich je nach Strecke schon mal gut und gerne 300 bis 400 Meter völlig ohne Benzinverbrauch auskommen, nur weil ich einzeln runterschalte (einfach auskuppeln reicht übrigens nicht, denn dann läuft der Motor mit Standgas). Wenn ich es dann auch noch hinkriege, dass ich den Wagen an der Ampel nicht voll zum Stehen bringen muss, sondern zum Beispiel aus dem dritten Gang wieder anfahren kann, habe ich schon wieder was gespart, weil ich die Restbewegung ausnutzen kann. (Ganz nebenbei: Mit Automatikfahrzeugen geht das natürlich alles leider nicht. Wieder ein Grund mehr nicht Automatik zu fahren.)

Noch etwas Allgemeines zum Schalten: Im Moment des Schaltvorganges kommt der Motor von einer hohen Drehzahl nach unten oder umgekehrt. Wenn ich allerdings zu lange zum Schalten brauche, wird Standgas verbraucht. Und das bedeutet Einigermassen schnelles Schalten hilft ebenfalls beim Sparen.

Besondere Fahrsituationen:
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Wenn ich absehen kann, dass ich lange am gleichen Fleck stehen bleiben werde, z. B. an einer Ampel, im Stau oder an einem Bahnübergang, schalte ich selbstverständlich den Motor ab. Und ich rücke auch nicht jeden sich bietenden Meter sofort auf, auch wenn das bedeutet, dass sich jemand mal vordrängelt. Da stehe ich drüber!

Wenn ich allerdings lange Bergab fahre, mache das genauso selbstverständlich nicht, denn es könnte tödlich enden. Wenn der Motor nicht läuft, erfordern Autos mit ausgeschalteten Bremskraftverstärkern ungleich höheren (und physisch kaum noch leistbaren) Druck auf das Bremspedal, als das bei alten Autos ohne Bremskraftverstärker der Fall wäre. Stattdessen lasse ich den Wagen im passenden Gang rollen, nutze gegebenenfalls die Motorbremskraft und auf jeden Fall die Schubabschaltung.

Das Fahrtende:
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Jede Fahrt geht einmal zu Ende. Und sinnvollerweise, da der Motor eh’ schon mal warm und deswegen der Wirkungsgrad am besten ist, stelle ich den Wagen so ab, dass ich es mit dem Losfahren einfach habe. Wie das aussehen sollte, habe ich ja oben bereits beschrieben.

Die hohe Schule:
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Für die ganz Ehrgeizigen (aber wirklich nur für die!) jetzt noch zwei Sondertipps: Beide beziehen sich auf Situationen, in denen der Wagen mit laufendem Motor im „fließenden Verkehr“ steht.

Bremskraftverstärker:
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Der Bremskraftverstärker entfaltet seine Wirkung sobald die Bremse angetippt wird. An einer Ampel tut er dies recht sinnlos, wenn man eh’ schon steht. Besser ist es, den stehenden Wagen mit der Handbremse gegen Wegrollen zu sichern und den Fuß vom Bremspedal zu nehmen.

Servolenkung:
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In der gleichen Situation entfaltet auch die Servolenkung ihre Kräfte, wenn sie die Räder in einer anderen Situation als dem Geradeauslauf halten soll (das kommt zum Beispiel bei Spurwechsel kurz vor der roten Ampel vor). Es ist besser, die spursteuernden Räder vorm Abstoppen kurz loszulassen, um sicherzugehen, dass sie sich grade stellen, und so keine Servokräfte abgerufen werden.

Beide Maßnahmen zusammen reduzieren, den Standgasbedarf lt. Angabe meines Bordcomputers um etwa 20%.

Fazit:
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Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der hier gemachten Vorschläge, besonders die beiden letzten - für die meisten Leser einen rein akademischen Wert haben, im Sinne von „nice to know“, aber niemals angewendet werden dürften. Auch ich halte nicht immer alles ein. Allerdings habe ich über die Jahre festgestellt, dass die Änderung meines Fahrverhaltens nur anfangs einiger Überlegung und sogar Anstrengung bedurfte und es dann in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Ganz nebenbei passiert es mir immer wieder, dass ich von Menschen, die vorher noch nie mit mir gefahren sind, am Ende einer Fahrt gesagt bekomme, sie hätten sich sehr wohl gefühlt und entspannen können. Ich fordere dies nicht ein und habe auch bei mehrfachen Nachfragen nie den Eindruck gewonnen, dass das lediglich pflichtschuldige Kommentare sind.

Noch ein Wort zum Zeitaspekt, denn ich höre die Stimmen, die „Da bin ich ja ewig unterwegs“ schreien:
Fast werktäglich fahre ich eine Strecke von ca. 120 km, die etwa zu je einem Drittel aus Stadtverkehr, Landstrasse und Autobahn besteht und so unglaublich es sich anhören mag: Ich bin kaum langsamer als andere! Die einfache Strecke, also ca. 60 km dauern für mich ziemlich exakt 60 Minuten und häufige Vergleiche mit anderen Fahrern haben gezeigt, dass unter 55 Minuten kaum was zu machen ist. Es scheint so zu sein, dass die durch Geschwindigkeit gewonnene Zeit in Ampelwartezeit umgesetzt wird.

Belächelt mich meinetwegen, ich werde das auch weiterhin so machen. Ich fahre mit den hier beschriebenen Methoden happige 30% sparsamer gegenüber dem für meinen Wagen vom Hersteller angegebenen Durchschnittsverbrauch. Das macht bezogen auf meine Fahrleistung von etwa 35.000 Kilometern im Jahr bei einem Preis vom 1,- €/ Liter (Diesel) sage und schreibe 700 Euro im Jahr, Geld das ich gut woanders gebrauchen kann.

P.S.
Ich füge an meinen Bericht ein off- topic- Thema an:

Die große Mehrzahl der Fahrzeuge, die in Deutschland unterwegs sind, sind mit einer Nebelschlussleuchte ausgestattet (manchmal sind es überflüssigerweise sogar zwei). Die Wetterlagen, die zum Einsatz dieser Leuchte führen dürfen, hat der Gesetzgeber sehr klar und sinnvollerweise eingegrenzt: Nebel (und NUR Nebel) mit STÄNDIGEN (!) Sichtweiten unter 50 Metern! Ganz nebenbei: In diesen Fällen ist übrigens auch die Geschwindigkeit - sogar auf der Autobahn - so anzupassen, dass man innerhalb der Sichtweite zum Stehen kommen kann.

Diese Wetterlage kommt aber blöderweise in einem Autoleben vielleicht – wenn überhaupt - insgesamt zweimal vor. Leider - und das beobachte ich immer häufiger - führt dies dazu, dass andere Zivilisationsteilnehmer nach dem Motto „Wofür habbich das Ding denn?“ sie auch bei Regen, Schnee oder auch einfach nur bei Nacht (anscheinend eine echte Ausnahmewetterlage!) einsetzen UND DAS BLENDET!!!
Also dringende Bitte: Unbedingt sein lassen!